NEW BLOG POST 🇲🇽 (12. – 15.07.2024) Mexico City
Ein aufregendes Wochenende im Herzen von Mexico City
Pünktlich zum Wochenende stürzten wir uns in das Getümmel der mexikanischen Hauptstadt. Unseren Van ließen wir sicher und für 150 Pesos pro Tag (ca. 8 €) auf dem Trailerpark in Teotihuacán zurück. Von unserem strategisch günstig gelegenen Stellplatz aus hatten wir nur 500 Meter bis zur Bushaltestelle zu gehen. Kaum dort angekommen fuhr auch schon der Bus nach Mexiko City (kurz CDMX für Ciudad de Mexico) ab. Die Fahrt dauerte etwa 45 Minuten, kostete gerade einmal 2,50 € pro Person und brachte uns zu einer gut gelegenen Haltestelle: Direkt gegenüber einer Metrostation, die uns dann bis zum Zócalo, der riesigen Plaza mit einer Seitenlänge von 250 Metern, brachte. Eine der Größten ihrer Art weltweit. 😮

Die Gebäude ringsum, vom Nationalpalast (dem Regierungssitz des Präsidenten) bis hin zum alten Rathaus und der mächtigen Kathedrale, waren allesamt sehr beeindruckend. Nebenan befindet sich auch der Templo Mayor: Ein ehemaliger aztekischer Tempel, der einst das religiöse Zentrum von Tenochtitlán, der Hauptstadt des Aztekenreiches, bildete. Die Ruinen und das dazugehörige Museum bieten, völlig kostenfrei, faszinierende Einblicke in die präkolumbianische Geschichte von Mexiko-Stadt.




Auch das Gran Hotel mit seiner imposanten Glaskuppel im Jugendstil sahen wir uns genauer an. Die Lobby war sehr beeindruckend und erinnerte mich an die goldenen Jahre des frühen 20. Jahrhunderts, zu Zeiten der Titanic, mit kunstvollen Glasdecken, schmiedeeisernen Aufzügen und funkelnden Kronleuchtern.


Ansonsten schlenderten wir einfach durch die prachtvollen und extrem sauberen Straßen der Altstadt. Und dass, obwohl wir kurioserweise weit und breit keine Abfalleimer entdeckten. Auch der Palast der Bellas Artes und die üppig grüne Plaza Alameda mit ihren vielen, vielen Springbrunnen waren wirklich super schön. 🌳💦




Gegen Nachmittag, als Beine und Kopf langsam müde wurden, machten wir uns nach einem Kaffee samt knusprig-süßer Churros auf den Weg zu unserer Unterkunft. Diese lag etwa 7 km außerhalb des Zentrums, war mit dem Metro-Bus aber ebenfalls problemlos zu erreichen. Hier hatten wir ein schönes, blitzsauberes Apartment in einem schicken Hochhaus reserviert. Für gerade einmal 30 € am Tag fanden wir dort ein geräumiges Schlaf- sowie Badezimmer, eine top ausgestattete Küche und ein schickes Wohnzimmer vor.



Dass wir uns die Wohn- und Essräume an Tag eins mit einem anderen Paar teilen mussten, das im zweiten Schlafzimmer einquartiert war, störte uns dabei wenig – zumal von ihnen so gut wie nichts zu sehen oder zu hören war. 😀
Ein entspannter Samstag in Mexiko Citys grünen Vierteln
Tag zwei in der Großstadt ließen wir ruhig angehen. Wir hatten beide super gut geschlafen in unserem Apartment und nachdem wir uns in der Küche Kaffee und Müsli zubereitet hatten, ging es zu Fuß zur nur wenige hundert Meter entfernt gelegenen U-Bahn-Station. 🚶♂️☕️

Wir schlenderten gemütlich durch die schönen Ausgehviertel Roma Sur, Roma Norte sowie Condesa, wo es allerlei nette Restaurants und hübsche Cafés gab. Uns erstaunte sehr, wie ruhig und vor allem grün es dort doch war. Es gab wahnsinnig viele Bäume und schattige Alleen voller Parkbänke, nur für Fußgänger. 🌳🐕

Viele Bewohner waren mit ihren Hunden unterwegs, und trotz der Großstadt gab es keinerlei Tretminen. Die Gehwege waren überall blitzblank sauber. Als sich gegen Mittag langsam aber sicher der Hunger bei uns regte, fanden wir per Zufall eine kleine Markthalle. Dort teilten wir uns eine Torta (so heißen in Mexiko Sandwiches) sowie eine Huarache (ein ovaler Fladen aus Maismehl mit diversen Belägen) und dazu gab’s einen frischen Melonensaft.



Danach machten wir uns, satt und zufrieden, wieder auf den Weg zurück zum Apartment wo wir einen entspannten Nachmittag verbrachten. Wir ruhten uns aus und nutzten die heiße Dusche, die allerdings extrem schwer zu justieren war: Es gab nur kochend heiß oder eiskalt.
Am Abend machten wir es uns mit Chips und Cola im Bett gemütlich und nutzten das Netflix Angebot für einen Kinoabend: Wir schauten Axel.F, die Neuauflage von Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy. 🍿🎬
Ein Sonntag in Mexikos Hauptstadt: Von Kunsthandwerk bis zur spektakulären Lichtshow
Am Sonntag fuhren wir von unserer Unterkunft aus mit der Metro gerade mal zwei Stationen weiter bis ins hippe Viertel Coyoacán. Vor vielen Jahren noch eine eigenständige Stadt, von der aus der spanische Eroberer Hernán Cortés seinen Feldzug angetreten hatte. Mittlerweile hat sich die Metropole jedoch auch dieses Viertel gänzlich einverleibt und es war recht viel los an diesem Sonntag. Trotzdem war die Atmosphäre sehr entspannt.

Es gab einen großen Kunsthandwerkermarkt mit hübschen Bildern und Gemälden. In der Markthalle nebenan aßen wir sehr lecker und zudem preiswert zu Mittag: Eine Tlayuda (die mexikanische Pizza) und Quesadillas aus schwarzem Maismehl. Wie immer gab’s auch tolles Obst und Gemüse sowie jede Menge exotischer Gewürze zu kaufen. 🍓🥝🍍



Wir erkundeten das Viertel noch ein wenig zu Fuß bevor wir gegen Nachmittag mit der Metro zurück ins Apartment fuhren, um uns ein wenig auszuruhen. Kaum dort angekommen fing es heftig an zu regnen und dieser hielt auch bis abends an. 🌧️
Trotzdem wagten wir uns in der Dunkelheit noch einmal aus dem Haus und fuhren mit Bus und Metro bis zum Zócalo.

Dort fand die kommenden Tage nämlich jeden Abend eine tolle Video-Projektion statt: In der Mitte der gigantischen Plaza hatte man die Kukulcán-Pyramide aus Chichén Itzá nachgebaut. Auf dieser wurde, mittels bewegter bunter Bilder und Ton, die Geschichte Mexikos (von den Mayas bis zu den spanischen Eroberern) projiziert.

So ähnlich hatten wir das ja auch schon einmal in Valladolid auf der Yucatán-Halbinsel gesehen, nur mit viel weniger Menschen. Hier geht’s zum dazugehörigen VLOG: 👇
Abschied von Mexiko City – auf zu neuen Abenteuern!
Am Montagmorgen checkten wir, frisch geduscht, aus unserem Apartment aus. Die Schlüssel hinterließen wir in der durch einen Code gesicherten Sicherheitsbox neben der Eingangstür, genau wie bei unserer Ankunft. Ich informierte die Managerin noch via WhatsApp über unseren Check-Out, bevor wir uns zum letzten Mal mit dem Metro-Bus in die Innenstadt begaben. 🚌

Dort hatte ich ein hübsches Frühstücksrestaurant ausfindig gemacht, wo wir uns Café sowie Omelette mit Ratatouille und Rührei mit Speck schmecken ließen. 😋 Wir drehten noch eine letzte kleine Runde durchs historische Zentrum und genossen die letzten Eindrücke dieser Stadt, die uns überraschend gut gefallen hatte.




Anschließend machten wir uns, neuerdings mit dem Metro-Bus, auf den Weg zur Estación del Norte: Dem großen Busbahnhof. In den zurückliegenden vier Tagen hatten wir in Summe stolze 40 Kilometer zu Fuß zurückgelegt – da war die Busfahrt eine wahre Wohltat! 😅

Kaum hatten wir 45 Pesos pro Kopf gegen ein Ticket eingetauscht, fuhr der Bus zurück nach Teotihuacán auch schon los. Wieder am Trailerpark angelangt, verstauten wir unsere Sachen aus den Rucksäcken in den Schränken und wechselten anschließend den Stellplatz: Wir zogen weiter auf einen Campingplatz, der nur drei Kilometer von der größten Pyramidenanlage von ganz Mexiko entfernt lag. Mehr dazu dann aber erst im kommenden Blog! 😉
Falls du ebenfalls mit einem eigenen Fahrzeug unterwegs sein solltest dann zeigen wir dir hier unseren Weg nach und durch Mexiko City 👇
Unseren Van parkten wir, gegen eine reine Stellplatzgebühr in Höhe von 150MXN/Tag (8 €) auf dem Trailer Park in Teotihuacán. Von dort aus waren es zu Fuß gerade einmal 450m bis zur Bushaltestelle, von wo aus ab 04:30 Uhr morgens alle 15 Minuten Busse nach Mexiko City fahren. Diese bringen einen für 45MXN (2,50 €) innerhalb von 40 Minuten bis zur Haltestelle Deportivo 18 de Marzo.
Von dort aus gelangt man mit der grünen Metro-Bus Linie 3 bis ins Zentrum. Die Stationen Hidalgo oder Balderas liegen beide recht zentral. Die blaue Metrolinie 2 bringt einen von Hidalgo aus zum Zócalo – der zentralen Plaza mitten in der Altstadt. Die wiederaufladbare Karte, die einen für Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln berechtigt, kann man an sämtlichen Stationen gegen eine einmalige Gebühr in Höhe von 21MXN am Automaten erwerben. Diese kann dort auch mit beliebigen Beträgen aufgeladen werden, sowohl in Bar als auch mit Karte. Eine einzelne U-Bahn Fahrt kostet gerade einmal 5MXN und für den Metro-Bus zahlt man 6MXN. Wieviel man für ein City-Bike bezahlen muss wissen wir leider nicht aber der Betrag wird ähnlich niedrig sein. Tipp: Lade dir die App CDMX auf dein Handy! In dieser findest du einen ziemlich praktischen und sehr übersichtlichen Routenplan aller Verkehrsmittel.


Unser Apartment befand sich zwei Haltestellen vom Viertel Coyoacán und nur wenige hundert Meter von der Bus- und Metrostation División del Norte entfernt. Wir hatten dieses über Booking.com gebucht und zahlten für drei Nächte umgerechnet etwa 90€. Falls du Interesse an dieser Unterkunft haben solltest, dann schreibe mir einfach über das Kontaktformular auf dieser Homepage und ich lasse dir gerne die Handynummer der Verwalterin zukommen. Dann sparst du dir Steuer- und Kommissionsgebühren. 😉 Wir waren mit dem Apartment überaus zufrieden: Es befand sich in einer guten Gegend, war extrem sauber, sehr ruhig, das Bett bequem und die Küche gut ausgestattet.

Zurück nach Teotihuacán kommt man nur über den großen Busbahnhof Terminal Central de Autobuses del Norte. Das Busticket kann vor Ort erworben werden und die Busse fahren alle 15 Minuten ab; der letzte fährt angeblich kurz nach 21 Uhr. Von der Innenstadt aus erreichten wir den Busbahnhof ebenfalls mit der grünen Metro-Bus Linie 3, in dem wir an der Haltestelle Coltongo ausstiegen und von dort aus die letzten Meter zu Fuß zurücklegten.
Vielleicht erleichtern dir diese Infos ja deine eigene Reise nach Ciudad de Mexico. Und bei Fragen: Gerne melden! 😀📧










































































































































