NEW BLOG POST (10.-15.09.2025) 🇨🇦 Auf dem legendären Sea-to-Sky Highway nach Vancouver
Von den Bergen bis hinunter an die Pazifikküste: Wir nehmen dich diesmal mit auf den legendären Sea-to-Sky Highway. Oder in unserem Fall Sky-to-Sea, da wir den Highway 99 in umgekehrter Richtung gefahren sind. Die Straße ist mitunter schmal, hat in jede Richtung nur eine Spur und teilweise bis zu 15 % Steigung bzw. Gefälle. Klingt herausfordernd, ermöglicht aber gleichzeitig, die spektakuläre Landschaft in aller Ruhe zu genießen. 🚐💨
Erster Stopp: Naxwit Park
Am Naxwit Park legten wir unsere erste Pause ein. Hier gibt es eine idyllische Picknick Area direkt am Fluss. Riesige Fische – vermutlich Lachse – zogen gemächlich durchs Wasser, und laut Hinweistafeln sind in dieser Gegend sogar Pumas, Schwarzbären und Bergziegen heimisch. 😯

Traumplatz am Duffey Lake
45 km weiter fanden wir den wohl schönsten Stellplatz unserer Kanada-Reise bisher – ein echter Overlander-Traum! 😍 Direkt am glasklaren Duffey Lake, umgeben von bewaldeten Bergen und mit Blick auf einen Gletscher.


Joffre Lakes: Gesperrt statt gewandert
Eigentlich wollten wir bei den berühmten Joffre Lakes wandern. Doch am Parkplatz erfuhren wir, dass der Provincial Park drei Mal im Jahr für einige Wochen geschlossen wird – damit sich die Natur erholen kann und die indigenen Stämme ihre Rituale durchführen können.


Damit euch nicht das gleiche passiert, informiert euch vorab auf diesen Websites 👇
ℹ️ Infos & Öffnungszeiten: Joffre Lakes Park
ℹ️ Day-Use Pass (Pflicht!): Reservierung
Da wir leer ausgingen, fuhren wir direkt weiter bis nach Pemberton. Ein wirklich netter Ort: Im Recreation Centre gibt’s saubere Duschen für 4 C$, in der Bibliothek nebenan schnelles WLAN und Trinkwasserspender. Außerdem lädt der One Mile Lake Trail zu einem Spaziergang um den See ein – oder zum Baden, SUPen und Kajaken. 👙🛶
Whistler – mondän und sportlich
Am nächsten Tag führte uns der Weg durch Whistler. Der Ort war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010 und ist heute vor allem ein Paradies für Skifahrer im Winter und Mountainbiker im Sommer. Besonders bekannt für die längsten Skipisten Kanadas. Allerdings ist Whistler nicht nur schön gelegen, sondern auch ziemlich teuer. 💸💸💸


Viele Wanderungen erreicht man zudem nur über Gondeln und Lifte – was den Besuch für uns wenig attraktiv machte. Also düsten wir direkt weiter.
Four Lakes Trail im Alice Lake Provincial Park
Eine tolle Alternative fanden wir im Alice Lake Provincial Park: den Four Lakes Trail. Rund 7 km lang, führt er eben und größtenteils schattig um vier verschiedene Seen. An heißen Tagen kann man im Alice Lake baden – perfekt für eine Abkühlung. Außerdem gibt es hier einen Campground, wo wir unsere Toilette leeren und den Wassertank auffüllen konnten. 👌🏻

Shannon Falls & Stawamus Chief
Von Squamish aus (praktischer Versorgungsstopp mit Walmart & Safeway) erreichten wir die Shannon Falls im Stawamus Chief Provincial Park. Mit ca. 335 m Höhe gehören sie zu den höchsten Wasserfällen in British Columbia – auch wenn sie bei unserem Besuch im September eher einem Rinnsal glichen.

Wer Lust auf Panorama hat, fährt mit der Sea-to-Sky Gondola hinauf oder erklimmt sportlich den Stawamus Chief Mountain. Der Trail ist zwar nur 1,5 km lang, dafür warten knackige 500 Höhenmeter – und oben eine spektakuläre Aussicht auf Berge, Wälder und die Pazifikküste. Wir verzichteten an diesem Tag jedoch darauf, da der Himmel wolkenverhangen war.
Porteau Cove Provincial Park
Unser nächster Stopp war der Porteau Cove Provincial Park. Dort schlenderten wir am spiegelglatten Pazifik entlang, zwischen Steinen und Treibholz. Ein echtes Highlight: der direkt am Wasser gelegene Campground, einer der schönsten entlang des Highways.

Von hier ist es nur noch ein Katzensprung nach West- bzw. North Vancouver – und damit hinein in eine der lebenswertesten, aber auch teuersten Metropolen der Welt.

Was wir dort alles erlebt haben, und wie es uns gefallen hat, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Wie immer online ab kommenden Sonntag! 📆⏰
