NEW BLOG POST 🇲🇽 (30.05. – 07.06.2024) Mérida – Campeche

Ein unvergesslicher Tag auf der Yucatán-Halbinsel

Von Valladolid aus drangen wir weiter ins Inland der Yucatán-Halbinsel vor. Kurz vor Chichén Itzá, einer der bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes, stoppten wir beim Hotel Dolores Alba. Dieses lag strategisch günstig direkt gegenüber von unserem Ziel: der Cenote Ik Kil, die wir am nächsten Morgen direkt nach Öffnung, vor Eintreffen der großen Reisegruppen, besuchen wollten.

Perfekter Spot!
Direkt gegenüber der Cenote 👌🏻

Für relativ kleines Geld durften wir auf dem schattigen Parkplatz übernachten und sogar den Pool benutzen, den wir den ganzen Tag über für uns alleine hatten. 💧👙 Auch das WLAN funktionierte hervorragend, sodass uns außerdem genug Zeit zum Arbeiten und Telefonieren blieb.

Große Iguanas waren auch am Start

Pünktlich um 9 Uhr des Folgetags standen wir dann auch vorm Ticketschalter der beliebten Cenote. Wir tauschten 200 MXN (11 €) pro Person gegen ein grünes Papierarmbändchen und waren tatsächlich, zusammen mit einem anderen Pärchen, die ersten Besucher des Tages bei einer der bekanntesten und meistbesuchten Cenoten des Landes. 😊

Nachdem wir uns unserer Kleidung entledigt und diese im Spind eingeschlossen hatten, holten wir noch die obligatorische Schwimmweste ab bevor wir einen ersten Blick hinunter in die faszinierende, halboffene Cenote warfen. Von hier oben ging es rund 26 Meter hinunter in die Tiefe. Kaum vorzustellen, dass dies schon häufiger ein Austragungsort der Red Bull Cliff Diver Weltmeisterschaften war und die Springer sich diese Abgrund hinunter stürzen! 😯 Lange Luftwurzeln hingen von der Decke bis fast hinab auf die kreisrunde Wasseroberfläche und die steilen Felswände waren dicht von Lianen und allerlei Grünpflanzen bewachsen.

Sah schon von oben spektakulär aus 🤩

Wir stiegen die rutschige, lange Steintreppe hinab in die Tiefe und freuten uns wie kleine Kinder, dass wir fast ganz alleine das erfrischende Bad in diesem herrlichen Naturbecken genießen durften. Dank der Schwimmwesten konnten wir ideal auf dem Rücken liegend floaten und dabei den Blick hinauf durch die eingestürzte Felsdecke schweifen lassen. 🤩

Dank Schwimmweste konnte ich gut floaten
Und erst der Blick nach oben…
👍🏻👍🏻👍🏻
War ein tolles Erlebnis

Wieder zurück am Van standen die Uhrzeiger schon fast auf Mittag. Da wir noch nicht einmal gefrühstückt hatten entschieden wir, noch einen weiteren entspannten Arbeitstag am Hotelpool einzulegen. 💻 Eine Stunde vor Schließung der Cenote, um 16 Uhr, ging ich noch einmal hinein in der Hoffnung, dass die meisten Besucher bereits von dannen gezogen wären. Aber Pustekuchen: Es zappelten gut und gerne 60 Menschen im Becken der Cenote (deren Radius sich auf 60 Meter beläuft) und bereits der Anblick von oben schreckte mich derart ab, als dass ich auf dem Absatz kehrt machte und zurück zu unserem einsamen Pool kehrte. 😅

Hitzewelle und Shoppingfieber in Mérida

Am nächsten Morgen setzten wir unsere Reise fort. Die Maya-Stätte Chichén Itzá, eines der sieben neuen Weltwunder (drei davon lagen auf unserer bisherigen Reiseroute), ließen wir jedoch links liegen da wir die Ruinen bereits vor acht Jahren besichtigt hatten. Stattdessen düsten wir weiter in die heißeste Stadt der Halbinsel: Mérida. Bei Temperaturen von über 40 Grad im Schatten hatten wir das Sightseeing bereits im Vorhinein ad acta gelegt. UNESCO Weltkulturerbe Stadt samt schöner Kathedrale und Kolonialbauten hin oder her: Bei der Bruthitze hatten wir wahrlich keine Lust, durch die aufgeheizten Straßen zu laufen. 🥵🔥

Wir stoppten stattdessen zuerst bei einer großen Mall, in der kurioserweise Kinder auf einer großen Eisfläche mit Schlittschuhen ihre Runden drehten. 🥶 Du erinnerst dich an die Hitze, von der ich gerade erzählt hatte?! Passte also so rein gar nicht… ⛸ Uns war die Abkühlung aber natürlich mehr als recht und ich begab mich in den diversen Accessoire-Läden auf die Suche nach neuen Ohrsteckern, da ich meinen einen während unserer Schnorchel-Tour auf Caye Caulker leider im Ozean versenkt hatte:

Eines unserer schönsten Videos wie wir finden. Was meinst du? 🤔 Schreib es in die Video Kommentare!
Eislaufbahn in der Mall 😳

Es war gar nicht so einfach, ein paar schlichte Ohrstecker zu finden aber nach einer Weile fand ich dann doch noch ein hübsches sowie günstiges Dreier-Set. Mit knurrenden Mägen drehten wir eine Runde durch den Food Court und ließen uns nach ausführlicher Begutachtung der verschiedenen Angebote beim Asiaten nieder. 🍜

Gut gestärkt setzten wir unsere Shoppingtour bei Decathlon fort, wo es für Simon ein neues Spielzeug gab: einen Lenkdrachen oder besser gesagt eine Lenkmatte. Auch dem großen sowie sehr gut sortierten Chedraui Selecto nebenan statteten wir noch einen Besuch ab, um uns vor der Weiterfahrt an einen abgelegenen Strand mit Lebensmitteln einzudecken.

Haben unsere Lieblingsladenkette wohl gefunden 😅

Die Straße führte schnurgerade hinaus aus der Stadt bis nach Progreso. Allerdings bogen wir kurz vor dem beliebten Badeort ab und fuhren die schmale Landzunge entlang bis zu deren Ende, an der sich ein breiter sowie schneeweißer Sandstrand befindet. Dort angekommen trafen wir auf zwei große Wohnmobile, die sich bereits einen Platz mit Blick aufs türkisblaue Meer gesichert hatten. 🏖️🌊

Der blaue Punkt war unser Stellplatz: Fast im Meer
Coolstes Painting ever! Mit belgischer Waffel, passend zum Herkunftsland der vierköpfigen Familie 🧇🇧🇪🤣
Wir sind mal wieder winzig gegen die anderen 🙈

Nachdem uns die Polizeistreife ihr OK gegeben hatte reihten wir uns hinter ihnen ein. Hier gab es zwar leider weit und breit kein einziges Schattenplätzchen, aber dafür wehte eine steife Brise die das Ganze wieder wett machte. Ideale Voraussetzungen für einen ersten Test der Lenkmatte! Erstaunlicherweise hatten wir beide den Dreh relativ schnell raus. Jetzt gilt es nur noch, das Lenken blind zu beherrschen und dann sind wir auch schon fast bereit für den Kite-Surf-Kurs. 🪁😂

Ob wir das Kite Surfen jemals wagen werden?! 🤔

Ein entspanntes Strandwochenende und unsere Reise in die Piratenstadt Campeche

Das Wochenende verbrachten wir faul am Strand, ließen uns im Van bei offenen Türen und Fenstern den Wind um die Nase wehen und freuten uns über die vergleichsweise wenigen Besucher was vermutlich daran lag, dass an diesem Wochenende Wahlen in Mexiko waren.

Was für eine Aussicht 🤩

Am Montag brachen wir auf in die wunderschöne Piratenstadt Campeche im gleichnamigen Bundesstaat. Diese hatten wir bereits auf unserer vorherigen Yucatán-Rundreise kennen und lieben gelernt. Entlang des 200 km langen Fahrtweges kamen wir zufällig an der für ihre Hutmacherkunst bekannten Stadt Bécal vorbei. Spontan steuerten wir eine Hutmacherei an, die wir schon damals besucht hatten. Ich erkundigte mich bei dem netten Herrn ob es ihm eventuell möglich wäre, meinen doch ziemlich verdrückten Hut wieder in Form zu bringen. 👒

Aufgrund der starren Krempe konnte er mir jedoch nicht helfen. Die hier handgefertigten Strohhüte bestehen, im Gegensatz zu meinem, alle aus einem sehr flexiblen und daher auch sehr knautschfähigen und biegsamen Naturmaterial – so wie auch der aufrollbare Panamahut der hier gefertigt wird. Daher konnte er meinen leider nicht auf seine Pressen legen. Schade drum, aber einen Versuch war es allemal wert! 🤷‍♀️

Bleibt mein Hut halt eingedellt 🤷🏼‍♀️

Wie geplant erreichten wir den Walmart-Parkplatz der Küstenstadt gegen Nachmittag. Campeche ist bekannt für seine gut erhaltenen Kolonialgebäude und seine reiche Geschichte als wichtige Hafenstadt und Piratenhochburg. Die Stadt gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe und beeindruckt mit ihren pastellfarbenen Häusern und der gut erhaltenen Stadtmauer.

Da es fürs Sightseeing bei unserer Ankunft noch viel zu heiß gewesen wäre, erledigten wir erst einmal die notwendigen Einkäufe und genehmigten uns auf dem Parkplatz noch eine kleine Kaffeepause. 🧁☕🛒

Als die Sonne gegen 17 Uhr langsam begann, etwas tiefer zu stehen, schlenderten wir zu Fuß am Malecón, der schönen Uferpromenade, entlang bis in die historische Innenstadt. Um sich besser vor Piratenangriffen schützen zu können ist das Zentrum auch heute noch von einer massiven Ringmauer umgeben. Die bunten Fassaden, die teilweise im Kolonialstil gehalten sind, sowie die Kathedrale an der hübschen Plaza versprühen hier einen ganz besonderen Charme: Sowohl bei Sonnenuntergang als auch nach Einbruch der Dunkelheit im dezenten Scheinwerferlicht.

Die Uferpromenade in Campeche
Seit EWIGKEITEN sogar mal wieder Fitnessgeräte
Schon mal ne Kirche mit Leuchtturm gesehen?! 🧐
Uns gefiel die Stadt erneut MEGA GUT
Die Altstadtmauer diente zum Schutz vor Piraten 🏴‍☠️

Die Video-Show, die uns bei unserem ersten Besuch so gut gefallen hatte, wird mittlerweile nur noch an Samstagen ausgestrahlt aber stattdessen konnten wir uns um 20 Uhr eine illuminierte Springbrunnenshow ansehen. Allerdings wehte der Wind so stark vom Meer herüber, dass die Fontänen sich ineinander mischten und die Fußgänger und Jogger unten auf dem Gehweg von der Gischt mitunter ganz schön nass wurden. 🌬⛲🏃‍♂️

Übernachtung bei Walmart 🛒

Hochzeitstag im Paradies: Playa Montes

Die Nacht auf dem Walmart-Parkplatz war zwar ruhig aber da wir die Temperaturen im Van nicht unter 30 Grad herunterbringen konnten, schliefen wir dennoch schlecht und fühlten uns am nächsten Morgen ziemlich gerädert. Entsprechend schnell verließen wir die Stadt auch wieder.

Wir entschieden uns gegen die mautpflichtige Autobahn und kurvten stattdessen entlang der traumhaft schönen, kostenfreien Küstenstraße. Von dieser aus boten sich immer wieder sensationelle Blicke auf das karibische Meer und die vielen Seevögel. 🏝️🌊

Unser Ziel war der Campingplatz Playa Montes. Diesen hatte ich in einem YouTube-Video unserer Container-Buddys @adondevoy4x4 gesehen und wusste sofort, dass wir dort auch hinmüssen. Warum?! Weil sich an diesem kilometerlangen, einsamen, fast weißen Sandstrand lediglich fünf Cabañas und ein paar wenige Plätze für Overlander wie uns befinden.

Da aktuell Schildkröten Saison ist werden die festen Unterkünfte nicht vermietet und, wenn überhaupt, nur ein bis zwei Overlander auf den Platz gelassen. So kam es, dass wir neben den super netten englischen Platzwarten Tobi und Steve alias@trucklifeoverlanders die einzigen Personen an diesem wahrlich paradiesischen Fleckchen Erde waren. 😎☀

Die beiden verließen ihre Heimat Großbritannien im Sommer 2021, um mit ihrem Camper die Amerikas zu bereisen. Seit letztem Jahr hüten sie jedoch diesen herrlichen Campingplatz, da der kanadische Eigentümer Shawn aktuell noch zwei weitere Projekte an der Backe hat und er den Platz ohne ihre Hilfe hätte schließen müssen. Im Gegenzug dürfen sie hier kostenfrei mit ihrem Truck stehen und eine der Cabañas nutzen.

Wir hatten ebenfalls einen fast 100 Quadratmeter großen Koch-, Wohn- und Essbereich ganz für uns alleine und konnten uns hier herrlich ausbreiten. Ebenso durften wir die schattigen Palapas und die Strandliegen nutzen. Allerdings hat das Paradies auch seinen Preis, wobei die umgerechnet 18€ pro Nacht in diesem Fall echt fair sind. Duschen und Sanitäranlagen gab es natürlich auch, wenngleich das Wasser aus dem Hahn recht salzig schmeckte.

Unser eigener Wohn- & Essbereich …
Nur wenige Schritte vom Van entfernt

Ein weiteres kleines Manko waren die Sandflies die immer dann auftauchten, wenn die steife Brise nachließ was in der Regel vom frühen Morgen bis gegen Mittag der Fall war. Aber hey, was ist schon perfekt? 🌬️🦟

Nach Einbruch der Dunkelheit begaben wir uns, mit Rotlicht-Stirnlampen bewaffnet, auf eine kleine Nachtwanderung am Strand entlang. Tatsächlich dauerte es nur wenige Minuten, bis Simon lautstark meinen Namen rief: Er hatte in der Dunkelheit wahrhaftig eine mindestens 80-90 cm große Schildkröte entdeckt!

Diese war gerade den Wellen entstiegen und machte sich nun auf den beschwerlichen, weil mitunter recht steilen, Weg den Sandstrand hinauf. Wir konnten unser Glück kaum fassen: Ein schöneres Geschenk hätte es zu unserem dritten Hochzeitstag gar nicht geben können. 💖🐢

Bis Mitternacht harrten wir in ihrer Nähe aus und beobachteten sie bei ihren kräftezehrenden Versuchen, in dem harten Sand ein passendes Loch für ihre Eier zu buddeln. Als sie immer weiter ins Unterholz der Mangroven vordrang dachten wir zuerst, sie hätte den falschen Pfad gewählt oder sei vielleicht noch jung und unerfahren. Unsere Recherche am Folgetag ergab jedoch, dass einige Schildkrötenarten tatsächlich die Mangroven dem Strand zur Eiablage vorziehen. Und zwar aus zwei logischen Gründen: Zum einen kann durch den Schatten der Blätter die Hitze im Nest besser reguliert werden und zum anderen sind die schlüpfenden Jungtiere hier vorerst besser vor Fressfeinden, wie beispielsweise Seevögeln, geschützt.

Dennoch bleibt die traurige Tatsache, dass von 1.000 Schildkrötenbabys gerade mal eines überlebt. Wenn das die arme Mama wüsste, die nun nach ihrer beschwerlichen Reise durch den Ozean, und der stundenlangen Schwerstarbeit am Nest, auch noch bis zu 100 Eier legen muss. 😢🌊

Hier erkennt man gut die Schildkrötenspur
Und so sieht das zugebuddelte Gelege aus

Wir verließen sie in jedem Fall hundemüde, gute drei Stunden nachdem sie gegen 21 Uhr aus dem Wasser gekommen war. 😴

Ein Hitzschlag und voller Erfolg beim Angeln

Drei weitere Tage verweilten wir an diesem idyllischen Fleckchen Erde, das Reisenden ideale Bedingungen für eine Auszeit von der Straße bietet.

Vormittags arbeiteten wir im gut vor Sandflies geschützten Innenbereich, während wir uns nachmittags am Strand den Wind um die Ohren wehen ließen. 🏠👩‍💻🏖️

Trotz der kühlenden Wirkung des Windes vermute ich, dass ich mir einen leichten Hitzschlag eingehandelt hatte. Ich litt zwei Tage am Stück unter heftigen Kopfschmerzen und hatte schon zuvor immer wieder leichten Schwindel verspürt. Kein Wunder, wenn selbst nachts die Temperaturen nicht unter 30 Grad fallen…

Tobi riet uns eindringlich, ab sofort dauerhaft Elektrolyte zuzuführen da wir durch die Hitze, das starke Schwitzen und das gefilterte Trinkwasser zu viele Mineralien verlieren würden. Den Rat werden wir ab sofort gerne befolgen.

Währenddessen freute sich Simon darüber, dass Shawn sich die Zeit nahm um gemeinsam mit ihm sein großes Fischernetz auszulegen und tatsächlich gerieten im Laufe des Tages etliche Fische in die gespannte Leine. 🎣🐟

Was neues für Simon: Fischen mit Netz
Die Catfish Tacos waren echt lecker 😋

Die Essensvorräte für die kommenden Tage waren somit gesichert und wie unsere Reise durch Mexiko weitergeht verrate ich dir im nächsten Blogbeitrag kommende Woche. 😉


Wenn dir unsere Abenteuer gefallen folge uns doch auf Instagram und YouTube für noch mehr Einblicke in unser Vanlife Leben! 💖 Und wenn du unsere Reise von Feuerland nach Alaska gerne unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über jede noch so kleine oder große Spende via PayPal. Hierfür musst du lediglich den roten Link anklicken. ⬅

NEW BLOG POST 🇲🇽 (19. – 29.05.2024) Tulum – Valladolid

Ein Tag am Meer & Einblicke in das mexikanische Strandleben

Den Sonntag verbrachten wir am öffentlichen Badestrand von Tulum. Es drängten sich, verständlicherweise, an diesem Wochenende ziemlich viele Einheimische an den eigentlich einzigen noch öffentlich zugänglichen Strandabschnitt. Alle anderen Zugänge zum Meer sind, kilometerweit, nämlich von Luxusresorts und Hotels belegt. 😕

Die Wellen übertönten jedoch den Trubel um uns herum und ab Mittag hatten wir auch wieder genug Schatten vorm Van, um von unseren Stühlen aus das Alltagsleben um uns herum zu beobachten. Dabei fiel uns auf, dass insbesondere Bier und Chips hoch im Kurs zu stehen scheinen. Möglicherweise rührt daher auch die Leibesfülle vieler Mexikaner…

Auffällig war auch, dass in Mexiko Tätowierungen ganz normal zu sein scheinen. In den bisher von uns bereisten Ländern war dem nicht so, dort waren Tattoos hauptsächlich ein Zeichen von Bandenzugehörigkeit und somit eher negativ behaftet, weshalb wir bis dato eher selten Menschen mit Bildern auf der Haut gesehen hatten aber dies schien sich nun schlagartig zu ändern.

Gegen Nachmittag holte Simon, zum ersten Mal seit Kolumbien, mal wieder die Fahrräder vom Van herunter. Diese sehen zwar mittlerweile, aufgrund der Tatsache dass sie permanent Wind, Wetter und Meeresluft ausgesetzt sind, ziemlich mitgenommen aus aber zu meinem Erstaunen fuhr es sich tadellos.

Ich radelte 5 km die schicke Hotelmeile entlang und staunte nicht schlecht ob der ganzen Luxusherbergen, schicken Boutiquen und noblen Restaurants, die sich wie Perlen an einer Schnur aneinanderreihten. 😮

Frühaufstehen in Tulum: Abenteuer und Enttäuschungen bei den Maya-Ruinen

Die neue Woche begann früh, denn bereits um 6 Uhr morgens riss uns der Wecker unsanft aus den Träumen. Doch dieser bescherte uns nicht nur einen schönen Sonnenaufgang über dem karibischen Meer, sondern wir waren auch eines der ersten Autos, das auf den Parkplatz der Maya-Ruinen von Tulum fuhr.

Allerdings fühlten wir uns leicht veräppelt als wir, nachdem wir bereits 120 MXN für die vermeintlichen Eintrittskarten bezahlt hatten, an einem späteren Schalter weitere 190 MXN berappen mussten. Es stellte sich heraus, dass die erste Gebühr nur für das umliegende Parkgelände und die Zweite für den Zutritt zu den Ruinen war – was einem zuvor natürlich keiner gesagt hatte…

Innerhalb der archäologischen Stätte erwartete uns dann ein weiteres Ärgernis: Tulum ist nicht unbedingt für seine faszinierenden Gebäude oder hohen Pyramiden bekannt, sondern vielmehr für seine einmalige Lage auf einer Klippe oberhalb des türkisblauen, karibischen Meeres. Jedoch war der Zugang zu fast allen Gebäuden mit eben jener fantastischen Aussicht abgesperrt. Auf einer der dauerhaft installierten Infotafeln stand, dass von Juni bis Oktober Meeresschildkröten hier ihre Eier ablegen. Ob das jedoch der Grund für die Absperrungen war oder nicht, bleibt offen. In jedem Fall wäre es auch hier nett gewesen, wenn man uns bereits am Eingang darüber informiert hätte.

Nichts desto trotz fanden wir den Besuch schön und jetzt haben wir eigentlich alle wichtigen Maya-Stätten, die von größerer Bedeutung sind, gesehen. Und wir waren froh, die Ruinen bereits um 8 Uhr besucht zu haben da ab 9 Uhr die ersten großen Reisegruppen eintrafen und ab 10 Uhr wurde es so richtig voll. 🚌

Anschließend ging’s noch zum Supermarkt und auch unser erster Boxenstopp an einer mexikanischen Tankstelle verlief problemlos. Wird auf iOverlander doch auffällig häufig von Betrügereien an Zapfsäulen berichtet – sei es, dass man zu viel für zu wenige Liter bezahlt oder Kreditkartenbetrug stattfindet.

Dank dieser genialen App, die nicht nur Warnungen und Stellplatzinformationen für Reisende bereithält sondern auch Attraktionen, hielten wir kurz darauf erneut an und zwar bei drei kostenfreien Cenoten. Dabei handelt es sich um natürliche Kalksteinlöcher, die mit kristallklarem Grundwasser gefüllt sind und oft als Schwimm- und Tauchplätze genutzt werden. Für uns war es eine wahre Wohltat, die Mittagshitze in dem sehr erfrischenden und glasklaren Wasser abzuschütteln. 👙💧🩳

Da wir, in der Nähe dieser Badestellen, jedoch keinen schattigen bzw. geeigneten Stellplatz für die Nacht fanden fuhren wir anschließend noch ein paar Kilometer weiter zu einem offiziellen Campingplatz. Dieser wird seit Jahrzehnten von zwei Deutschen betreut und scheint insbesondere bei Kanadischen und/oder US-Amerikanischen Dauercampern beliebt zu sein. Zumindest ließen die Kennzeichen der gigantischen Trailer mit diversen Slide-Outs darauf schließen.

Zwar lag der Campingplatz idyllisch unter Kokosnusspalmen, sodass wir unsere liebe Not hatten unseren Camper kokosnusssicher zu parken, und nur wenige Schritte vom traumhaft schönen Strand entfernt aber seine besten Zeiten hatte er definitiv hinter sich. Die Umgebung erinnerte teilweise eher an eine Mischung aus Schrottplatz und Müllhalde. Auch die Toiletten hatten allesamt keine Klobrillen und an einer fehlte sogar komplett die Tür. Trotzdem werden für solch einen Platz, zumindest hier auf der Yucatán-Halbinsel, 15 US$ pro Nacht fällig. Bleibt zu hoffen, dass sich sowohl Preise als auch Optik weiter nördlich bessern werden… 🚐🏝️

Ja wer grunzt denn da?! 🐷
Schrottplatz oder Campingplatz?! 🤔

Dafür konnten wir hier, zum ersten Mal seit Monaten wieder, in unserer eigenen Hängematte entspannen die wir seit kurzem wieder besitzen. 😀 Vielen Dank noch einmal an @lasiesta für den großzügigen sowie kostenfreien Ersatz der uns in Costa Rica gestohlenen Gegenstände und an alle da draußen, die uns bei den Versandkosten unterstützt haben. 🙏

Du weißt nichts von dem Diebstahl?! Dann schau dir unser nervenaufreibendes YouTube Video an. 👆

Von Schrottplatzidylle bis Touristenrummel: Unser Tag in Playa del Carmen

Den Dienstagvormittag verbrachten wir, nicht zuletzt aufgrund des guten WLANs und der Duschmöglichkeit, noch auf dem „Schrottplatz“. Dafür war der Badestrand wirklich herrlich und wir gönnten uns ein letztes Bad in dem ruhigen, warmen und glasklaren Wasser. 🌊

Und auch die Windbedingungen ließen es seit Tagen endlich zu, mal wieder die Drohne steigen zu lassen. Allerdings wird derzeit auch hier, wie schon zuvor an der Küste von Belize, immens viel Seegras angespült. Dieses entsteht, oft aufgrund von Überdüngung und Klimawandel, durch die Vermehrung von Algen im Meer. Zum Glück ist das Seegras nicht glitschig, sondern eher etwas kratzig, und stinkt im Gegensatz zu Seetang auch nicht. Dennoch trüben diese großen Teppiche ein wenig das Badevergnügen, von der Postkartenoptik am Strand ganz zu schweigen. 🙈

Seegras in Massen 😳

Gegen 15 Uhr erreichten wir dann die Touristenmetropole schlechthin: Playa del Carmen. Wir parkten unseren Van auf dem gut besuchten Chedraui Supermarktparkplatz und gönnten uns zuallererst bei einem nahegelegenen Lokal für 5€ pro Kopf ein schmackhaftes Mittagessen bestehend aus Hühnchen, Reis, Bohnenmus, Tortillas und einem Getränk. 🍗🍚🥤

Bei einem Oxxo um die Ecke konnten wir dann auch endlich eine neue SIM-Karte für Mexiko organisieren. Zu Fuß ging es dann, trotz Mittagshitze, ins Zentrum, und die kilometerlange Touristenmeile muss man echt mal gesehen haben. Zwar bietet sie außer Restaurants, Bars, Eisdielen sowie Touragenturen und jeder Menge kitschiger Souvenirläden nichts wirklich Interessantes, aber gerade diese enorme Ansammlung an Touri-Kram beeindruckt.

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Wenngleich Playa del Carmen dadurch in jedem Fall ein seelenloser Ort geworden ist. 😣 Wir checkten noch zwei alternative Stellplätze in Strandnähe ab, die uns jedoch aufgrund ihrer Lage in der Nähe von lautstarken Lokalitäten nicht zusagten. Da würde die Nacht auf dem Supermarktparkplatz vermutlich die ruhigere und bessere Alternative sein! Zumal wir uns hier vor dem Zubettgehen auch noch mit einem großen Becher Schokoeis abkühlen konnten. 🍦

Danke noch einmal an Jens und seine Tochter Melina! Die beiden hatten eines unserer Videos aus Nicaragua gesehen, in dem wir u.a. die extreme Hitze thematisiert hatten – woraufhin die kleine Tochter ihren Vater fragte, warum wir denn nicht einfach ein Eis essen würden. Das inspirierte den Papa wiederum zu einer großzügigen Spende. Somit geht noch das ein oder andere Eis mehr auf eure Kappe – Dankeschön! 💕

Und während wir genüsslich unser Eis verspeisten, konnte das Innere unseres Vans auch von 40 auf halbwegs erträgliche 31 Grad abkühlen. 😅


Möchtest auch du uns gerne ein Eis oder einen Frappé ausgeben? Dann klicke dazu einfach auf einen der zwei Links:

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Entspannt und Sonnenverbrannt in Puerto Morelos

Trotz Hitze und dem ein oder anderen Erwachen in der Nacht aufgrund zuschlagender Autotüren oder Fahrzeuge, die über ein klapperndes Gitter fuhren, schliefen wir auf dem Supermarktparkplatz recht gut. Die strategisch günstige Lage nutzten wir vor der Weiterfahrt noch einmal für ein paar Lebensmitteleinkäufe, bevor wir weiter nach Puerto Morelos düsten.

Der Hauptort liegt drei Kilometer von der Küste entfernt, weshalb sich an selbiger eigentlich nur Touristenunterkünfte sowie ein paar Lokale befinden. Diese verteilen sich auf lediglich zwei Parallelstraßen, sodass es hier ziemlich ruhig und beschaulich zuging, zumal sich dort nur kleinere Hotels und Bungalows befanden.

Die entspannte Atmosphäre gefiel uns auf Anhieb gut und auch der erste, angesteuerte Stellplatz war direkt ein Volltreffer: Wir parkten unseren Bus in einer Sackgasse, die von mehreren Kameras überwacht wurde und keine 20 Schritte vom Sandstrand entfernt lag. Dort fanden wir, unter einer Kokosnusspalme, auch ausreichend Schatten sodass wir den ganzen Tag am Strand relaxen konnten. 🌞🏖🌴

Auch hier lag jede Menge bereits vertrocknetes Seegras am Strand. Allem Anschein nach hatte man aber zwischenzeitlich, einige hundert Meter vom Ufer entfernt, schwimmende Barrieren errichtet. Diese fingen weitere Seegrasschwemmen ab sodass sich das Schwimmen hier deutlich angenehmer gestaltete als am vorherigen Strand.

Kurz hinter den Barrieren soll sich auch ein schönes Riff befinden, weshalb man hier angeblich auch gut schnorcheln kann worauf die zahlreichen Boote voller Schnorchel Touristen schließen ließen. So kam es auch, dass die niedrigen Wellen weit draußen auf dem Meer, vor dem Riff, brachen und das Wasser schön ruhig war. Ideale Badebedingungen!  

Zu unserem Erstaunen mussten wir abends jedoch feststellen dass wir, trotz wahrlich ausreichender Bräune und dem ganzen Tag im Schatten, ordentlich rot geworden waren. 😯

Vollmond über der Karibik 🌕

Faulenzen im Paradies

So ein ideal gelegener, und noch dazu kostenfreier, Stellplatz wollte natürlich genutzt werden weshalb wir noch drei weitere Tage in Puerto Morelos blieben und das faule Strandleben genossen. Zumal die Temperaturen eigentlich auch nur dort, im Schatten bei leichter Brise, erträglich waren. 😎 So häufig wie hier hatten wir unsere Hängematte bisher selten genutzt!

Die Maya Trommler rücken aus 🥁🪘

Deswegen mussten wir auch jeweils die frühen Morgenstunden nutzen, um beispielsweise an den Laptops zu arbeiten oder in der Küche Essen für den Tag vorzubereiten, da es tagsüber im Van mit Temperaturen von 45 Grad aufwärts schlicht nicht auszuhalten war. 🥵

Glücklicherweise frischte der Wind aber nach Anbruch der Dunkelheit immer auf, sodass wir die schlimmste Hitze mit Durchlüften relativ gut herausbekamen.

Bei einem unserer Erkundungsrundgänge durch den beschaulich kleinen Ort entdeckten wir an der Plaza auch sehr saubere öffentliche Toiletten und Duschen. Nebenan wurden, an den Wochenendabenden, diverse Show- und Tanzvorführungen dargeboten und auch ein paar nette Souvenirstände öffneten parallel dazu ihre Pforten. Vollends überzeugt hat uns dann der fantastische Chedraui Supermarkt. Zum einen, weil wir einen so schicken und noch dazu gut sortierten Lebensmittelmarkt hier überhaupt nicht erwartet hätten und zum anderen, weil es richtig gute Backwaren gab. Alle Reisenden werden mir bestimmt beipflichten, wie sehr man sich doch über knusprige Baguettes oder Croissants – noch dazu zu erschwinglichen Preisen – freuen kann. 😄

Abenteuer auf der Alternativroute: Von Traumstränden zu Tropfsteinhöhlen

Am Montag verabschiedeten wir uns von dem schönen und ruhigen Strandort, den wir uns aber in jedem Fall mal als mögliche Altersresidenz merken werden. 😅

Schön war’s in Puerto Morelos 👌🏻

Im Ortskern füllten wir an einer der vielen, praktischen und noch dazu super günstigen Purificadora Stationen unsere Trinkwasserkanister mit gefiltertem Wasser auf.

Unterwegs galt es dann noch unsere volle Pippi-Box auszuschütten und an einer Tankstelle unseren leeren Wassertank aufzufüllen. Diesmal machten wir vorab auch eine Geruchs- und Geschmacksprobe: Schließlich wollen wir uns nicht noch einmal 120 Liter übelriechendes Brackwasser einfangen. 🤢

Wir entschieden uns für die kostenfreie Alternativroute, die von Cancún aus parallel zur kostenpflichtigen Autobahn nach Valladolid führt. Diese war zwar nur einspurig, aber dafür nicht stark befahren und noch dazu in gutem Zustand.

Zwischendurch stoppten wir bei der grandiosen Cenote Chooj Ja. Hier wurden wir von einer riesigen Tropfsteinhöhle samt glasklarem, unterirdischem Badesee überrascht. Wie cool war das denn bitte! An der Höhlendecke hingen nicht nur Stalaktiten, sondern auch schlafende Fledermäuse. 🦇🦇

Noch dazu war die Cenote kaum besucht, wenngleich auch mit 150 MXN (8€) pro Kopf kein Schnäppchen aber mittlerweile zahlt man wohl fast für jede halbwegs erschlossene Cenote einen solchen Preis – mitunter sogar noch deutlich mehr… 😣

Die Abkühlung war, bei Außentemperaturen von 38 Grad im Schatten, eine wahre Wohltat und hielt zumindest eine halbe Stunde lang an: Bis wir unsere Fahrt im aufgeheizten Van fortsetzten. 😅

Während der Weiterfahrt ploppte dann urplötzlich, nach 6 Monaten und 10k zurückgelegten Kilometern, ein altbekannter Fehler auf dem Bordcomputer auf: Luftmassenmesser prüfen. Scheinbar wird es langsam aber sicher doch Zeit, unseren mit einer Erbsen- und Maisdose geflickten Turboschlauch durch den Neuen zu ersetzten, den wir seit Costa Rica mit uns herumfahren. 🙈

Kurz bevor wir nach Valladolid hineinfuhren entdeckten wir glücklicherweise spontan noch eine Autowaschanlage, unter die unser großes Auto passte sodass wir endlich das Salz herunterspülen konnten, welches seit dem Stellplatz an der Küste von Tulum anhaftete.

Am frühen Abend erreichten wir dann das Zentrum, wo wir am Parque de Sisal, direkt neben dem alten Wehrkloster, einen idealen und noch dazu schattigen Stellplatz vorfanden.

Wir vertraten uns noch ein wenig die steifen Beine und drehten eine Runde durch die hübsche Kleinstadt, in der jedes Gebäude in einer anderen Farbe getüncht ist und auch die Kathedrale machte im Licht der untergehenden Sonne einen schmucken Eindruck. 🌞

Apropos untergehende Sonne: Mit dem Übertritt der Bundesstatengrenze von Quintana Roo nach Yucatán gewonnen wir an diesem Tag zwar eine Stunde Zeit, verloren gleichzeitig aber auch wieder eine Stunde Tageslicht am Abend.

Wobei das bei den extrem hohen Temperaturen am Tag hier vielleicht gar nicht verkehrt ist, kann man dann doch eher lüften und zumindest am Abend noch etwas unternehmen. 🏃‍♀️🏃‍♂️

Schöne alte Käfer und Bullis gibt’s in Mexiko zuhauf

Eine holprige Fahrradtour durch Valladolid

Am Dienstagmorgen wollten wir mit den Fahrrädern die Stadt erkunden, doch die Realität hatte andere Pläne für uns: Die salzhaltige Luft hatte unseren Fahrradketten wohl schwer zugesetzt denn sie waren so stark verrostet und steif, dass ein einfaches Draufsetzen und Losfahren nicht möglich war. 😕

Mit viel Geduld und reichlich WT40 brachte Simon die Drahtesel schließlich wieder in Gang. Es war zwar eine kleine Herausforderung so früh am Morgen, aber letztendlich konnten wir doch noch mit den Rädern die Markthallen besuchen und uns dort von den lebhaften Farben und Gerüchen verzaubern lassen. 🍓🥝🍌

Nachdem wir die Markthallen verlassen hatten, radelten wir weiter zur Casa de los Venados: Einem beeindruckenden Villenanwesen im Zentrum, das die größte Sammlung mexikanischer Kunstgegenstände in privater Hand beherbergt. Über 3.000 Exponate hat der Besitzer im Laufe seines Lebens zusammengetragen und stellt diese nun der Öffentlichkeit zur Ansicht.

Unsere Vorfreude wurde jedoch etwas getrübt als wir erfuhren, dass eine verpflichtende Spende von mindestens 5 USD pro Person verlangt wurde. Sollten Spenden und deren Höhe nicht grundsätzlich freiwillig sein? 🤔 Zusätzlich wurde uns mitgeteilt, dass man das Haus nur mit einem Guide betreten dürfe und die Führung etwa eine Stunde dauern würde. Da wir gerne in Ruhe, und vor allem alleine, filmen und fotografieren hätten wollen entschieden wir kurzerhand auf diese Sehenswürdigkeit zu verzichten.

Mittags suchten wir Zuflucht vor der glühenden Hitze in einem kleinen Café unweit unseres Stellplatzes. Zwar gab es dort keine Klimaanlage, sondern nur schwache Deckenventilatoren, aber es war besser als nichts. Außerdem nutzten wir die Zeit im WLAN, um noch 2-3 Stunden zu arbeiten. Der Höhepunkt meines Nachmittags war jedoch der unerwartete und spontane Anruf meiner Freundin Milena. In den letzten zwei Jahren hat das sonst noch keine(r) gemacht und es war einfach wundervoll, nicht nur ihre Stimme zu hören sondern auch ihr Gesicht zu sehen. 💖

Am Abend fand ich beim Hotel Lucy zwar keine erfrischende, aber immerhin eine saubere Dusche vor, sodass ich wohlriechend zur allabendlichen Videoshow im Parque de Sisal erscheinen konnte. 😄 Hier wird von Dienstag bis Sonntag jeden Abend um 21 Uhr ein Video auf die Mauern des alten Convento de San Bernardino projiziert, welches die bewegte Geschichte der Stadt Valladolid erzählt. Die Show war sowohl schön als auch kurzweilig und wir sahen uns das Unterhaltungsprogramm gleich zweimal an: Zuerst auf Spanisch und im Anschluss noch einmal auf Englisch. 📽

Zum Abschluss eines ereignisreichen Blogs möchte ich euch, liebe Leser, dazu ermutigen unsere Reise weiterhin zu verfolgen. Abonniert unsere Social-Media-Kanäle auf Instagram und YouTube, um keine unserer Abenteuer zu verpassen. Lieben Dank fürs Lesen und bis nächste Woche!


P.S. Wusstest du, dass es sich bei den roten Wörtern im Text um Backlinks handelt? Wenn du diese anklickst erhältst du weitere Infos zu diesem Stichwort. Probiere es doch mal aus! 🔍

NEW BLOG POST 🇧🇿 🇲🇽 (10. – 18.05.2024) Altun Ha – Tulum

Antike Maya Ruinen und ein Vogelparadies

Von Belize City aus führte uns unser Weg weiter nach Altun Ha. Diese Maya-Stätte mag nicht die größte in Belize sein aber sie war leicht mit unserem Van zugänglich, kostengünstig und wir waren darüber hinaus die einzigen Besucher.

Altun Ha wurde von denMaya vermutlich zu rituellen und zeremoniellen Zwecken genutzt, da die Stätte entlang deren Haupthandelsrouten lag. Hier wurde in einem Grab auch der größte, von Menschen je bearbeitete Jadestein der Welt gefunden. Dieser stellt einen Kopf dar und dieses Konterfei ziert jede Belize-Dollar Note. Der Haupttempel von Altun Ha wiederum ist gleichzeitig das Logo der bekanntesten Biermarke des Landes: Belikin.

Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung in den Crooked Tree Nationalpark, in dessen ausgedehnten Lagunen sich hunderte verschiedener Vogelarten tummeln. Darunter auch der größte Storch der Welt: Der Tuyuyu, den wir bereits aus dem Pantanal in Brasilien kannten.

Du willst mehr über das größte Feuchtgebiet unserer Erde erfahren? Dann schau dir unseren VLOG an! 👆

Aber auch viele andere Störche, bunte Singvögel, Enten, Haubentaucher, Adler, Geier und verschiedene Reiher konnten wir entdecken. 🦅🦆

Wir checkten beim Jacana Inn, einem Campingplatz mit angegliedertem Hotel, ein von wo aus wir direkt aufs Wasser blicken konnten. Die liebenswerte Inhaberin Nary erlaubte uns sogar mit ihrem großen Kajak paddeln zu gehen – ganz ohne Zusatzkosten.

Simon nahm seine Angel mit und hatte überraschenderweise großen Erfolg: Die kleinen und mittelgroßen Barsche bissen in der Abenddämmerung wie am Fließband auf die zuvor mit dem Kescher im seichten Uferwasser gefangenen Sardinen. 🎣

Wir genossen von unserer Nussschale aus den Sonnenuntergang über den Lagunen und die Ruhe der Natur, bevor wir uns in unseren leider recht warmen Camper zurückzogen…

Früh aufstehen lohnt sich!

Der nächste Tag begann für uns sehr früh denn wir wollten uns die Chance auf eine morgendliche, kostenfreie Sonnenaufgangs-Paddeltour natürlich nicht entgehen lassen. 🚣‍♂️

Die Temperaturen um 06:00 Uhr morgens waren angenehm und zu dieser Zeit konnten wir die Vögel am besten, sowohl im Flug als auch bei ihrer Nahrungssuche, beobachten.

Im Vergleich zum Vorabend war die Lagune diesmal, mangels Wind, spiegelglatt und erst jetzt bemerkten wir wie seicht das Wasser war. 😮

Tagsüber frischte der Wind zum Glück wieder gut auf und wir konnten noch ein Weilchen im Van an den Laptops arbeiten.

Abends machten wir uns dann auf den Weg zum Cashew Fest, von dem uns unsere Gastgeber bei unserer Ankunft begeistert erzählt hatten. Leider stellte sich dies als Reinfall heraus da es, zumindest am späten Abend, nur noch Hotdogs und überteuerte Tacos zu essen gab und das Fest eher einem schäbigen Rummel glich. 🙈

Zum Kochen war es uns jedoch zu spät so dass wir uns, wohl oder übel, mit dem Fast Food begnügten.

Dafür wissen wir jetzt aber, wie ein Cashew Baum aussieht und dass jede Frucht nur eine einzelne Nuss trägt. Das Fruchtfleisch kann man wohl auch essen aber unseren Geschmack hat die Scheinfrucht, der Cashew-Apfel, definitiv nicht getroffen. 🥴

Das Gelbe ist die Scheinfrucht, das Dunkle die Nuss
Hier trocknen die Nüsse in der Sonne ☀️

Der Tag war zwar nicht ganz so spektakulär wie erwartet aber dennoch mal wieder voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Manchmal sind es eben gerade die unerwarteten Momente, wie zum Beispiel die überraschende Kajaktour, die unsere Reise besonders machen.

Unser letzter Tag in Belize

Sonntagsmorgens konnten wir, während wir unser Frühstück genossen, noch einmal richtig viele Störche von relativ nahem beobachten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, wie sie so zahlreich elegant durch die Luft glitten.

Auf der anderen Uferseite stehen 100 Störche

Anschließend brachen wir auf nach Corozal, dem letzten Ort vor der mexikanischen Grenze. Beim Day Resort und Restaurant Corozo Blues durften wir freundlicherweise gegen eine nicht ganz unerhebliche Gebühr von immerhin 15$ übernachten. Dafür war es schön direkt an der Karibikküste gelegen, bot schattige Sitzgelegenheiten in einem hübschen Garten und gutes WLAN sowie saubere Toiletten.

Abends bestellten wir uns eine große Portion knuspriger Pommes zu unseren leckeren, kurz in der Pfanne angebratenen Fischen.

Und da dies unser letzter Abend in Belize war, gönnte ich mir zum krönenden Abschluss noch einen leckeren Rum Punch. 😋🍹

Während der Bartender mir diesen mixte erklärte er mir, weshalb ich von ihren Gesprächen untereinander immer nur ein paar wenige Englische Wortfetzen verstand:

Kreolisch ist eine faszinierende Sprache, die in der Karibik weit verbreitet ist. Sie entstand aus einer Mischung verschiedener afrikanischer, europäischer und indigener Sprachen. Die Sprache basiert zur Hälfte auf Englisch, zur Hälfe auf Kreol und spiegelt die reiche kulturelle Vielfalt der Region wider.

Unser letzter Tag in Belize war eine gelungene Mischung und wir verlassen dieses vielfältige, lebensfrohe Land mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. 😎🧳

Ein neues Kapitel: Grenzübertritt und erste Eindrücke in Mexiko

Von Corozal (Belize) aus ging es am Montagmorgen über die Grenze nach Chetumal (Mexiko).

Zuvor ließen wir bei unserem Übernachtungsplatz noch das eklig nach Brackwasser stinkende Wasser aus unserem Wassertank ab, das wir wohl an der Tankstelle nahe Hopkins in unseren Tank gelassen hatten. 😯 Sowas ist uns bis dato noch nie passiert und, zumindest in Mexiko, werden wir nun vorab wohl immer erst einen Geruchs- und Geschmackstest machen.

Dank unseres günstig gelegenen Übernachtungsspots war der Grenzposten schnell erreicht. Das Grenzprozedere verlief auf beiden Seiten reibungslos und schnell da wir fast die einzigen waren. Der mexikanische Beamte am Einreiseschalter fragte nach, wie lange wir gedenken in Mexiko zu bleiben. Ich bat ihn um 120 Tage (statt der üblichen 90), die er uns ohne Murren in den Pass eintrug. 😀 Auch die Beamtin am Zollschalter wusste gut Bescheid und verstand es sogar, unseren deutschen Fahrzeugschein zu lesen. 👍

Vor der finalen Einreise wurde unser Fahrzeug, ich glaube zum ersten Mal überhaupt in 22 Monaten, halbwegs gründlich inspiziert. Zumindest wurde in jeden Schrank ein, wenn auch flüchtiger, Blick geworfen. Einziger, schwerer Wehmutstropfen: In Summe bezahlten wir für die Einreise nach Mexiko zusammen stolze 175€ an Steuern und Gebühren. Dazu kommen weitere 200€ für die KFZ-Haftpflichtversicherung, die wir aus Kostengründen direkt für 1 Jahr abschlossen. 🤯

Von daher würden wir uns sehr freuen, wenn als kleine Anerkennung für unseren Blog sowie als kleine Unterstützung für unsere Reise der ein oder andere Groschen den Weg in unsere diesen Monat wirklich arg geschundene Reisekasse finden würde:

Link zur Dieselkasse: ⛽ https://www.paypal.me/SiJuCampervan

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In Chetumal fuhren wir zuerst zu einer großen Mall, in der ich einen Copy Shop ausfindig gemacht hatte der uns unsere Autoversicherungspolice ausdruckte. Dort konnten wir auch problemlos Geld abheben und im Food-Court einen kleinen Mittagssnack zu uns nehmen. 🍜 Kurios waren die aus Belize herübergekommenen Mennoniten, die in ihren Latzhosen sowie ihren karierten Hemden und Strohhüten bei McDonalds ein seltsames Bild abgaben.

Ein Gebäude weiter befand sich ein ziemlich großer Supermarkt und seit vielen, vielen Wochen machte das Einkaufen endlich mal wieder Spaß: Nicht nur die Auswahl war gigantisch gut, sondern vor allem die Preise. 🤗 Mit vollgepackten Einkaufstaschen ging es weiter zum Home Depot Baumarkt gegenüber der ebenfalls sehr gut ausgestattet war, wenngleich wir dort nicht das gesuchte Moskitonetz fanden. Dafür rieten uns die Angestellten dazu, doch einmal gegenüber bei Parisina nachzuschauen.

Als wir den Laden betraten, trauten wir unseren Augen kaum: Stoffe über Stoffe, darüber auch feinmaschige Netzstoffe als Meterware, die geradezu ideal für unser Bastelprojekt zu sein schienen. Auch Klett- und Magnetband erhielten wir dort. 🥳🥳

Etwas müde, aber überglücklich, machten wir uns auf an die Promenade und zum ersten Mal seit unserem Einbruch in Costa Rica wagten wir es, frei an der Straße zu stehen. Wir beobachteten ein Weilchen die Leute und freuten uns einmal mehr darüber in Mexiko zu sein: Alle waren ordentlich gekleidet, grüßten freundlich und kamen wohl hauptsächlich zum Sport treiben hierher – egal ob auf schicken Rennrädern oder zum Joggen.

Erster Schlafplatz in Mexiko…
…könnte schlechter sein!

Als es um 18:00 Uhr immer noch recht hell war, machten wir neuerdings Luftsprünge denn wir bemerkten, dass sich mit dem Grenzübertritt wohl auch die Uhren um eine Stunde nach hinten verschoben hatten weshalb es nun endlich wieder länger hell ist. 😃

Tatsächlich fühlte ich mich sogar etwas erleichtert, nun endlich in Mexiko angekommen zu sein. Ein weiterer, großer Meilenstein unserer Panamericana Reise denn nun, nach dem wir Süd- und Zentralamerika hinter uns gelassen haben, beginnt mit Nordamerika der letzte und vielleicht sogar schönste Abschnitt unserer Reise. 🌎🚐💨

Ein kleines, wiederholtes Küchenmalheur

Unsere erste Nacht im Land der alten VW-Käfer und des Maya Train war super ruhig und wir fühlten uns ob der Tatsache, künftig zumindest ab und an wieder freistehen zu können, gleich viel freier. 🌙🚐 Der Maya Train ist übrigens ein riesiges Infrastrukturprojekt hier in Mexiko, das Touristen durch die beeindruckendsten Regionen auf der Yucatán Halbinsel bringen soll – inklusive Maya-Ruinen, Dschungel und paradiesischen Stränden.

Da wir aber auf der Suche nach einer Dusche und gutem WLAN waren, steuerten wir nur ein paar Kilometer weiter die Promenade entlang ein Resort an, das uns von anderen empfohlen worden war. Dort angekommen standen wir jedoch vor verschlossenen Toren und unsere mehrmaligen Klingelversuche blieben erfolglos. 🏝️🚪

Also beschlossen wir kurzerhand, direkt an die Laguna Bacalar zu fahren. Vorher besorgten wir uns im Walmart noch ein paar frische Brötchen fürs Frühstück und an einer Purificadora Station nebenan konnten wir für gerade einmal 5 MXN (30 Cent) 20l gefiltertes Trinkwasser in unsere Kanister zapfen.

In Bacalar angekommen, checkten wir beim Campingplatz Jardín de Venus ein. Dieser bot neben einer warmen Dusche eine blitzblanksaubere, gut ausgestattete Küche, schattige Hängematten, schnelles WLAN und einen eigenen Steg ins Wasser der unglaublich klaren Lagune, die in sämtlichen Blau- und Türkistönen schimmert. Allerdings war der Preis mit 20$ auch nicht zu verachten… 💸 💸 💸

Abends nutzten wir die Küche, um seit langem mal wieder Pasta zu kochen, was wir in letzter Zeit aufgrund der Hitze vermieden hatten. Schließlich brauchen wir den heißen Wasserdampf nicht auch noch im Van.

Dummerweise ging beim Würzen, zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage, die Pfeffermühle auf. Konnte ich beim ersten Malheur das Spiegelei entsorgen und neu braten, so gestaltete sich das mit der Brokkoli-Käse-Sauce doch deutlich schwieriger und wir hatten alle Mühe, die Pfefferkörner beim Essen herauszupulen. 🙈🌶️ Ich denke, es wird wohl Zeit für eine neue Mühle…

Ein entspannter Tag an der Laguna Bacalar

Am nächsten Tag schliefen wir erstaunlich gut und lange. Ich war beim Blick auf die Uhr ganz irritiert und musste zweimal hinschauen, aber tatsächlich hatten wir bis kurz vor zehn geschlafen. 😮 Lag es daran, dass wir uns in Mexiko scheinbar richtig wohlfühlten oder doch eher daran, dass Simon unseren kleinen USB-Ventilator (zusätzlich zu unserem Deckenlüfter in der vorderen Dachluke) direkt über unserem Bett angebracht hatte? 🌬️

Da Olga, die nette Betreiberin des Campingplatzes, uns nicht zur Eile drängte ließen wir es dennoch ruhig angehen. Wir nutzten noch einmal das gute Internet sowie die Küche für ein ausgiebiges Frühstück mit Spiegelei, Bohnenmus und warmen Maistortillas, bevor wir am frühen Nachmittag auscheckten und neuerdings das Freistehen wagten.

Tatsächlich fanden wir an der Straße oberhalb der öffentlichen Badestelle, dem Balneario Municipal, einen halbwegs geraden Platz. Dort trafen wir auch auf Nacho: Einen lebensfrohen Argentinier, der in einem kleinen VW-Transporter unterwegs war und an diesem Spot schon ein paar Nächte verbracht hatte. Die Aussicht auf die Lagune war fantastisch und die Bar Itzá bot für ein paar Cent auch Zugang zu sauberen Duschen und Toiletten – hätten wir das mal früher gewusst! 🧻🚽🚿

Blick vom Straßenstellplatz aus 👌🏻

Wir kühlten uns in der Laguna Bacalar ab und freuten uns über die Tatsache, dass mittwochs keinerlei Boote, Kajaks oder SUPs das Gewässer befahren dürfen. So möchte man dem See zumindest einen Tag Pause gönnen – war die Lagune doch dem plötzlichen Touristenansturm, der erst vor wenigen Jahren so richtig begonnen hatte, nicht gewachsen. Kurz vor der Corona Pandemie wechselte das nun wieder so wundervoll blaue Wasser wohl plötzlich seine Farbe zu braun und man bemüht sich seither redlich, ein Umkippen der Lagune zu verhindern. 🌊🙏

Zumal hier, als einem der ganz wenigen Orte weltweit, die ältesten lebenden Organismen unserer Erde zu finden sind: Stromatolithen. Diese uralten Lebewesen sind Schichtstrukturen, die von Mikroorganismen, insbesondere Cyanobakterien, über lange Zeiträume hinweg gebildet werden. Diese hatten wir, wie unsere Google-Recherche ergab, tatsächlich schon einmal gesehen: nämlich an der Shark Bay in Westaustralien.

Abends verspeisten wir vorm Van unsere Fischstäbchen mit Salat, bevor wir nach Anbruch der Dunkelheit zu Fuß noch eine Runde durch den beschaulich ruhigen Ortskern drehten.

Ein kleines Fort gibt es hier auch
Farbwechselnde Kunst

Tipps, Tortas und Tierrettung

Da der Stellplatz gar so schön und noch dazu kostenfrei war, blieben wir noch zwei weitere Tage. Nacho, unser freundlicher Nachbar aus Argentinien, gab uns noch allerlei Tipps für unsere Weiterreise durch Mexiko und Nordamerika. 🚐🌎

Wir schwammen noch ein paar Runden in der Lagune, gönnten uns leckere Tortas (so heißen in Mexiko knusprig getoastete Sandwiches mit Belag nach Gusto) und versuchten, mit unserem SUP von @paddelbrett auf die andere Uferseite zum Canal de los Piratas zu gelangen. Unsere Versuche scheiterten jedoch kläglich an Wind und Wellen. 🙈

Der Wille war da!
Aber der Wind zu stark 💨
Deshalb entging uns leider dieser Anblick 🤷🏼‍♀️

Also chillten wir den Rest des Tages im Schatten vor unserem Van, genossen den Blick über die Bar hinweg hinaus aufs Wasser und freuten uns über das gute WLAN der Brasserie, das bis zu uns hinauf reichte. Für 10 Pesos (50 Cent) nutzte ich am Abend die Duschmöglichkeit, bevor wir uns ein zweites Mal ein wenig die Beine vertraten.

An diesem Abend war an der Plaza auch überraschend viel los und der Grund war schnell gefunden: Zu Ehren aller Mütter wurde nachträglich der Muttertag gebührend gefeiert – samt Bühne, Entertainer und diverser Essens- und Getränkestände.

So kam es, dass wir unverhofft zu unseren ersten Marquesitas kamen: Über offenem Feuer wird in einem schweren, runden Eisen knusprig dünner Waffelteig ausgebacken, der dann mit diversen süßen oder herzhaften Zutaten belegt wird. 🍴🥞

Auf dem Rückweg zum Van fiel uns zum wiederholten Male an diesem Tag eine kleine weiße Hündin auf, die offensichtlich völlig neben sich zu stehen schien. Nachdem sie am Mittag fast unter die Räder eines Autos gekommen wäre, weil sie planlos auf der Straße umhertaumelte, lief sie seither in dem kleinen Park oberhalb des öffentlichen Badestegs wirr im Kreis umher.

Das von Simon angebotene Hundefutter ignorierte sie völlig aber nachdem ich ihr eine Schale Wasser brachte, trank sie diese zumindest auf Anhieb leer. Ich füllte noch einmal nach und wenig später, als eine Polizeistreife vorbeifuhr, winkten wir das Auto heran und informierten die zwei Beamten darüber. 🐾👮‍♂️

Unterwegs in Mexiko

Mexiko ist das Land der Straßenhunde denn nicht umsonst lacht sich hier gefühlt jeder Zweite Vanlifer einen Hund an. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir die arme Hündin am nächsten Morgen, immer noch in desolatem Zustand, an gleicher Stelle vorfanden. Hätte mich auch sehr gewundert, wenn die Polizei sich dessen angenommen respektive die Info an die zuständigen Behörden weitergegeben hätte… So blieb uns nichts weiter übrig, als ihr noch einmal Wasser zu reichen und sie dann, schweren Herzens, ihrem Schicksal zu überlassen. 🐶💔

Für uns ging es weiter nach Tulum und seit langem war es mal wieder möglich, 200 Kilometer innerhalb von 2,5 Stunden zu absolvieren – dank Tempolimit 100 km/h. Außerdem wies die Autobahn nur wenige Schlaglöcher auf und war auf diesem Abschnitt zudem mautfrei. 👍 Die Strecke an sich war jedoch relativ eintönig. Außer zahlreicher Baustellen für den Maya Train gab es nicht viel zu sehen.

Etwas außerhalb des Stadtzentrums und der Hotelmeile fanden wir neuerdings einen kostenfreien Stellplatz vor: In 1A Lage direkt an der Küste mit herrlicher Sicht auf die Karibik! Zwar standen wir auch hier wieder direkt an der Straße, aber das Meer übertönte jegliche Fahrgeräusche. Und in der Nacht würde kaum mehr Verkehr herrschen da die Straße, wenige Kilometer weiter, zu einem schlecht befahrbaren Erdweg werden würde um letztlich bei einem einsamen Leuchtturm als Sackgasse zu enden.

Ein vorbeikommender Motorradpolizist versicherte mir auf Nachfrage hin, dass wir hier bedenkenlos und sicher die Nacht verbringen könnten was unser gutes Gefühl untermauerte. 🏝️👮‍♂️

Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten wir damit, den Pelikanen und Möwen beim Jagen zuzuschauen, die sich mitunter nur wenige Meter von uns entfernt ins Wasser stürzten. Auch ein Hund hatte sichtlich Freude daran, sich immer wieder in die Wellen zu werfen und seinem Herrchen freudig das Stöckchen zurückzubringen. 🌊🐕

Erkundungsflug
Fisch gesichtet
Sturzflug
Fang herunterschlucken
Zufrieden chillen

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NEW BLOG POST 🇧🇿 (03. – 09.05.2024) Hopkins – Caye Caulker (Karibik)

Ein entspannter Tag an der Karibikküste

Pünktlich zum Wochenende brachen wir am Freitag auf und machten uns auf den kurzen Weg an die Karibikküste. Spontan entschieden wir uns für Hopkins, den am nächsten gelegenen Ort.

In einer kurzen Seitenstraße des langgezogenen, kleinen Strandortes fanden wir vorm Restaurant The Swinging Armadillo einen geeigneten Stellplatz vor. Nachdem uns der freundliche Bartender Julian erst auf den Arm genommen hatte, indem er mit ernster Miene meine Frage nach der Sicherheit verneinte, wurden wir herzlich willkommen geheißen. 🙈

Wir durften uns ins WLAN einloggen, die Toiletten nutzen und auch kostenfrei an den Tischen im nicht vom Eingang her einsehbaren Bereich Platz nehmen. Dafür revanchierten wir uns doch gerne mit einem Essen! 😃 Am späten Nachmittag teilten wir uns einen saftigen Beef Burrito und am Abend, nach Einbruch der Dunkelheit und als sich das Lokal gefüllt hatte, war dann auch endlich das Nationalgericht fertig und erhältlich: Das saftige, würzige marinierte und langsam gegarte Hähnchen in Kombination mit Kokosreis und roten Bohnen schmeckte fantastisch. 😋

Arbeitsplatz mit bester Aussicht 😎
Nationalgericht Chicken Stew

Mit vollen Bäuchen nahmen wir noch ein Weilchen in unseren Campingstühlen vor dem Van Platz. Dort konnten wir nicht nur die angenehme Brise genießen, die vom Meer herüberwehte, sondern auch den Lokals zuschauen, die an der Bar gegenüber seit dem frühen Vormittag Bier tranken. Mittlerweile waren sie wohl zu Schnaps übergegangen und die Reggae Musik dröhnte aus den Musikboxen. 🔊

Als wir uns genug amüsiert hatten verzogen wir uns nach Hause und tatsächlich reichte das WLAN vom Restaurant aus, um im Inneren unseres Wohnmobils noch zwei Serienfolgen zu streamen.

Nur das Ein- und Durchschlafen fiel uns in dieser Nacht schwer, denn es wollte einfach nicht richtig abkühlen. Die Temperaturen am Tage waren mit 31 Grad und leichtem Wind sehr gut erträglich, nur leider geht es hier an der Küste nachts auf nur maximal 27 Grad herunter und der Luftzug schaffte es, trotz unserer sperrangelweit geöffneten zwei Dachluken, irgendwie nicht wirklich ins Innere.

Ein anstrengender Tag voller Entscheidungen…

Am nächsten Morgen wollten zuallererst die kommenden Tage geplant werden. Wir checkten die Wettervorhersage für die folgende Woche denn ein Highlight stand bevor: Unser Trip auf die Karibikinsel Caye Caulker, die ideale Schnorchel Bedingungen bietet. 🤿👙🩳

Da für Donnerstag und Freitag jedoch starke Windböen vorhergesagt wurden sahen wir uns zu einer früheren Buchung gezwungen, als uns eigentlich lieb war.

Und dann begann das zeit- und nervenraubende Buchungsprozedere: Wir suchten nach einer guten und günstigen Unterkunft, reservierten die Fähre und klärten die besten Abfahrtszeiten sowie den Anbieter für die geplante Schnorchel Tour. Nach mehreren Anläufen war dann auch endlich das Hotelformular auf dem Handy ausgefüllt und zurückgeschickt.

Damit aber nicht genug, denn nun standen wir vor der Frage: Sollten wir noch einen Tag hier vorm Restaurant bleiben? Oder innerhalb Hopkins zu einem Stellplatz wechseln wo ich meine strähnigen Haare waschen könnte? Oder auf einen weiter entfernt liegenden Campingplatz fahren, der einsame Strände und einen Stellplatz unter Palmen versprach? 🤯

Da uns letzterer jedoch 15 USD/Nacht gekostet und außer einer Dusche und Strom nichts weiter geboten hätte, entschieden wir uns schnell gegen diese Option. Stattdessen schauten wir uns den anderen Platz in der Nähe an, der jedoch verwaist zu sein schien und auch nicht direkt am Meer lag. Deshalb verbrachten wir schlussendlich doch noch einen weiteren Tag beim Swinging Armadillo. Dort gab es zwar nicht die heiß ersehnte Dusche, dafür aber alle anderen Annehmlichkeiten – und das noch dazu kostenfrei bzw. gegen ein erneutes, leckeres Abendessen: Diesmal gab es vorzüglichen Beef Stew. 🍲

Belize City

Sonntags brachen wir nach Belize City auf. Die Küstenstraße verlief zwar nicht direkt am Meer entlang, dafür schien sie aber erst kürzlich neu asphaltiert worden zu sein weshalb wir schneller als gedacht an unserem Ziel ankamen.

Bereits kurz nach Mittag erreichten wir Old Belize: Den noblen Yacht- und Katamaran Hafen. Wir registrierten uns im Hafenbüro und durften für gerade einmal 16 BZD (8 €) hier die Nacht verbringen – samt Zugang zum Sanitärhäuschen, in dem es saubere Duschen und Toiletten gab. Selbst eine Waschmaschine und ein Trockner wären hier verfügbar gewesen.

Noch toller war aber die Lage: Wir parkten unseren Van zwischen den schicken Yachten, mit Blick auf den Kanal und die Karibikküste. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenkanals befand sich ein hübsches Freizeitbad, das an diesem warmen Sonntagnachmittag gut besucht zu sein schien. Auch ein Restaurant sowie ein Shop und ein Museum befanden sich dort. Wir waren jedoch vollkommen happy auf unserer Seite, zumal wir von hier aus auch einen tollen Blick auf das Kreuzfahrtschiff hatten, das etwas weiter in der Ferne – in tieferen Gewässern – vor Anker lag. 🛳⚓

Bei genauerer Betrachtung sieht man das Cruise Ship

Ich kochte erstmal zu Mittag, schließlich sollte unser restliches Gemüse in den Tagen unserer Abwesenheit nicht verderben. Anschließend packten wir die Taschen für unseren anstehenden Insel-Trip und dann konnte ich endlich unter die ersehnte Dusche hüpfen, die ich mir ja schon am Vortag gewünscht hatte.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde es dann still um uns herum: Wir lauschten noch ein wenig dem Meeresrauschen und genossen die angenehme, leichte Brise, bevor auch wir zu Bett gingen.

Karibisches Inselabenteuer: Tag eins auf Caye Caulker

Am Montag war es endlich soweit: Wir ließen unseren Van, für eine läppische Parkgebühr von gerade einmal 2,50€/Tag, in der Marina zurück. Die freundliche Mitarbeiterin im Hafenbüro war sogar so nett und rief uns ein Taxi, das uns innerhalb weniger Minuten zum Terminal der Caribbean Sprinter Boote brachte. Die Tickets hatte ich bereits im Vorhinein online erworben weshalb der Check-in schnell erledigt war.

Bye Bye Bussi
Ready to go

Wir düsten mit Highspeed über das türkisblaue und kristallklare Wasser hinweg und 45min später gingen wir bereits wieder von Bord. Auf Caye Caulker angekommen liefen wir als erstes zum Caye Caulker Plaza Hotel, wo wir für insgesamt 94€ die kommenden zwei Nächte unterkommen würden. 🛌

Unser Hotelzimmer konnte sich sehen lassen

Erfreulicherweise mussten wir nicht bis zum eigentlichen Check-in um 15:00 Uhr warten, sondern konnten bereits nach wenigen Minuten unser sehr geräumiges und blitzsauberes Hotelzimmer beziehen. Wir richteten uns dort kurz ein, bevor wir uns zu Fuß auf den Weg über die Insel machten. Hier fahren keinerlei Autos, lediglich elektrisch betriebene Golf-Carts und Fahrräder sind auf den sandigen Wegen unterwegs.

Als sich langsam aber sicher der Hunger bei uns meldete kehrten wir für einen kleinen Snack bei einem der vielen Restaurants ein, bevor wir uns ob der Hitze für ein Weilchen ins klimatisierte Hotelzimmer zurückzogen.

Am Nachmittag machten wir uns dann auf zum Sting-Ray Beach und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis sich im seichten Ufergewässer die ersten großen Stachelrochen blicken ließen. Wenngleich ich es eine sehr zweischneidige Angelegenheit finde, weil die Rochen gefüttert werden damit sie hier jeden Tag aufs Neue pünktlich gegen 16 Uhr erscheinen, so war es doch ein wirklich toller Anblick die majestätischen Tiere von so nah sehen zu können. Zum Teil konnten wir sogar zwischen ihnen hindurchlaufen. 🤩

Auch die prächtigen Pelikane zeigten keinerlei Scheu so dass wir sie gut vor die Kameralinse bekamen. Nur die Seepferdchen hielten sich, nebenan in ihrem Habitat, gut unter den Netzen und Algen versteckt aber immerhin eins der possierlichen Tiere bekamen wir dann doch noch zu Gesicht.

Wir genossen dort noch den schönen Sonnenuntergang, bevor wir uns im Hotel kurz fürs Abendessen frisch machten. Da der Ausflug auf die Insel alles in allem eine recht kostspielige Angelegenheit ist, machten wir uns auf die Suche nach einem preiswerten Lokal und fanden dieses direkt gegenüber unserer Unterkunft. 👌

Bei dem Asiaten kostete die große Portion gebratene Nudeln mit Hühnchen oder Garnelen gerade einmal 5€. Wenngleich wir dafür die Gesellschaft recht anhänglicher und bereits ziemlich betrunkener Einheimischer auf uns nehmen mussten.

Generell scheint dies in Belize ein sehr beliebtes Freizeitvergnügen zu sein, wie uns in den letzten Tagen nicht entgangen war: Bier und Schnaps stehen hier allzeit hoch im Kurs. 🍻

Schnorchel Trip der Extraklasse

Trotz recht weicher Matratze hatten wir summa summarum, nicht zuletzt dank Klimaanlage, eine angenehme erste Nacht auf Caye Caulker.

Am Morgen freuten wir uns über das kostenfreie Kaffeeangebot und auch Trinkwasser stand den ganzen Tag über kostenlos zur Verfügung. Dummerweise passierte Simon aber ein Missgeschick: Ihm fiel versehentlich beim Kaffee einschenken der Glasdeckel der Zuckerdose zu Boden, woraufhin eine nicht ganz so schöne Diskussion mit der Rezeptionistin folgte die meinte, wir müssten für die entstandenen Unkosten aufkommen. Da die Hotelmanagerin gerade nicht zu gegen war, machten wir uns unverrichteter Dinge auf zum Split.

Der Strandabschnitt hat seinen Namen nicht von ungefähr denn ein schwerer Hurrikan teilte, exakt hier, in den 60er Jahren die Insel in zwei Teile. Das Wasser hätte nicht schöner sein können und wir freuten uns über die Abkühlung. Schade ist nur, dass es keine unbebauten Strandabschnitte gibt. Die meisten Badestellen gehören zu einem Restaurant oder einer Bar aber in der Regel sagt keiner etwas, wenn man seine Sachen ablegt um nur Baden zu gehen.

Auf dem Rückweg zum Hotel testeten wir bei Errolyn eine Belizische Delikatesse: Fry Jacks. Hierbei handelt es sich um in Fett ausgebackenen Hefeteig, der anschließend süß oder herzhaft belegt bzw. gefüllt wird. Wir entschieden uns für Bohnenmus mit Speck sowie Hähnchen mit Speck und beide Varianten waren nicht nur ultralecker, sondern auch sehr sättigend und mit umgerechnet 3,50 €/Stück auch noch sehr günstig. 👌

Nach einem kurzen Verdauungsschläfchen machten wir uns kurz vor 14 Uhr auf zum Office von Reef Friendly Tours, wo wir online den Schnorchel Ausflug gebucht hatten. Da die Wege auf der Insel wirklich kurz sind waren wir in null Komma nichts da und wurden umgehend mit Flossen ausgerüstet. Auf Schnorchel und Brille verzichteten wir, da wir unsere eigenen Full-Face-Masken mitgebracht hatten.

Am Pier trafen wir dann auf unseren Guide sowie zwei weitere Gäste, die gemeinsam mit uns den dreistündigen Schnorchel Trip unternahmen. Kaum hatten wir das kleine Boot bestiegen, hielten wir auch schon am ersten Spot. Wir sollten stets Jordy, unserem Guide, folgen der uns auf besonders schöne Fische sowie Muscheln aufmerksam machte und auch deren Namen nannte. Das Wetter war gut und dank Sonnenschein hatten wir unter Wasser beste Sicht im Riff. 🤿🌊

In Rekordgeschwindigkeit war die erste Stunde auch schon vergangen und wir machten uns auf zum zweiten Halt: Sting Ray and Shark Alley. Tatsächlich nährten sich sofort zahlreiche Ammenhaie unserem Boot. Da das Wasser an der Stelle Stehtiefe hatte, sprangen wir ohne Flossen ins Wasser und es war wirklich ein grandioses Erlebnis, mit diesen majestätischen Tieren schnorcheln zu dürfen. Mindestens genauso schön waren aber die Stachelrochen, die grazil durchs Wasser schwebten.

Nach einer Weile ging es zurück an Bord und weiter zu Stopp Numero drei. Hier hatten wir Zeit für uns und konnten nach Gusto das Riff auf eigene Faust erkunden, das nach dem Great Barrier Reef in Australien übrigens das zweitgrößte der Welt ist. Wir konnten noch ein paar schöne Fische, darunter einen Kugelfisch und einen giftigen Feuerfisch, sowie drei Lobster spotten. 🐡🦞🐟

Irgendwann fingen dann aber die Masken an zu drücken und ich hatte diesmal auch immer wieder Probleme mit eindringendem Wasser, sodass wir nach drei Stunden dann auch genug hatten. Wir kletterten wieder aufs Schiff, wo uns Wasser und frische Früchte gereicht wurden.

Simon hatte es sich wohl noch spektakulärer vorgestellt aber ich fand auch mein zweites Schnorchel Erlebnis auf Caye Caulker sehr beeindruckend.

Abschied vom Inselparadies Caye Caulker und Rückkehr zum Vanlife

Ehe wir uns versahen war auch schon wieder Abreisetag. Da wir das Hotelzimmer bereits um 11:00 Uhr verlassen mussten, und es nirgends Strandduschen gab, entschieden wir uns gegen ein erneutes Bad im Meer. 🌊

Stattdessen frühstückten unser mitgebrachtes Müsli und organisierten uns im Supermarkt für mittags noch leckere Zimthefeschnecken, bevor wir dann auch schon auscheckten.

Wie es der Zufall wollte saß heute ein anderer Mitarbeiter an der Rezeption und vermutlich kamen wir deshalb auch um die Belastung für den zerbrochenen Deckel herum. 🙏

Da unsere Fähre zurück nach Belize City erst um 13:30 Uhr ging verbrachten wir die verbleibende Zeit bei Ice and Beans: Einem chilligen Café direkt am Strand, wo man es sich u.a. im Schatten von Kokosnusspalmen in Hängematten gemütlich machen kann.

Vor 7 Jahren sah es hier so aus (ohne Café)

An diesem Tag war es, wie vorhergesagt, sowohl windiger als auch bewölkter. Somit war unsere Entscheidung, nicht länger mit dem Inselausflug zu warten, wohl die richtige gewesen.

Das Wassertaxi bretterte erneut mit Rekordgeschwindigkeit übers Wasser hinweg und wir ließen uns, ganz oben auf Deck, den Wind um die Nase wehen. 🚤

Ciao Caye Caulker – Ciao Pelikane

Am Festland angelangt fanden wir draußen auf der Straße direkt einen Taxifahrer der sich sogar dazu bereit erklärte, unterwegs bei einem günstigen Supermarkt zu halten sodass wir noch Brot und Trinkwasser kaufen konnten.

Gegen 15:00 Uhr kamen wir wieder in Old Belize an, wo unser Van unbeschadet auf uns wartete.

Und da der Stellplatz nicht von schlechten Eltern war, Simon noch angeln und ich die Gelegenheit zum Wäsche waschen nutzen wollte, verbrachten wir noch zwei weitere Nächte hier. 😅

Kosten Caye Caulker: Was bezahlt man für drei Tage auf einer Karibikinsel?

Falls dich diese Frage bewegen sollte dann findest du nachfolgend unsere ganz persönliche Antwort darauf:

NEW BLOG POST 🇧🇿 (25.04. – 02.05.2024) San Ignacio – Mayflower Bocawina NP

Grenzübertritt Belize – Land Numero 16 unserer Reise

Der Grenzübertritt verlief reibungslos und in Rekordzeit. Am Grenzübergang Melchor de Mencos war so gut wie nichts los und die Beamten empfingen uns freundlich und mit karibischer Lebensfreude. 💃🕺

Das kleine Land Belize grenzt im Norden an Mexiko sowie im Westen an Guatemala und ist das einzige Land in ganz Zentralamerika, in dem Englisch die offizielle Sprache ist. Das liegt daran, dass Belize ein ehemaliges britisches Kolonialgebiet ist und Englisch deshalb zur Amtssprache wurde. Wobei uns nicht entging, dass viele untereinander Spanisch sprachen.

Mit einer Einwohnerzahl von etwa 400k und einer Größe von rund 23k Quadratkilometern ist es eines der kleineren Länder Mittelamerikas.

Wir folgten dem gewohnten Grenzprozedere, welches du bei Interesse auf unserer Homepage unter Reisetipps & Länderinfos im Detail nachlesen kannst. Unsere ersten Kilometer in Belize waren ruppig und staubig, denn die Straßendecke bestand aus weißem Kalksandstein der sich überall auf unserem schwarzen Van ablagerte.

Wir stoppten nur wenige Kilometer später am Clarissa Falls Resort, wo die Cabañas derzeit alle leer standen. So hatten wir den idyllischen Platz, umgeben von üppig grüner Vegetation direkt am Mopan River, ganz für uns alleine. 😊

Da in letzter Zeit, unter anderem aufgrund von Simons längerer Krankheit in Guatemala, einiges liegengeblieben war nutzten wir die Ruhe zur Aufarbeitung. Ein neuer Reise-VLOG für unseren YouTube-Kanal wollte erstellt und die Blog-Einträge geschrieben werden. Auch auf Instagram hatten wir seit geraumer Zeit nichts mehr gepostet und Schwupps war auch schon wieder ein Tag vorbei…

Eigentlich hatten wir geplant hier nur zwei Tage zu verbringen. Da wir die Höhlen-Kajaktour jedoch erst für Dienstag reservieren konnten, blieben wir noch einen Tag länger an diesem ruhigen und idyllischen Ort und kühlten uns ab und an im klaren Flusswasser ab. 🤽‍♀️

Am Montagmittag brachen wir auf und fuhren zum Cheers Restaurant, dem bestklingenden Stellplatz in der Nähe der für den Folgetag gebuchten Kajaktour.

Unterwegs kauften wir im Supermarkt ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage ein. In Belize sehen die Supermärkte tatsächlich anders aus als in allen anderen Ländern bisher: Es gibt nicht eine einzige Supermarktkette, sondern nur inhabergeführte Läden, die meist im Besitz von Chinesen sind. Diese scheinen jedoch alle sehr gut bestückt zu sein und selbst zahlreiche Importwaren waren hier zu finden. 🛒

Bei unserer Ankunft im Restaurant war jeder Tisch besetzt, was möglicherweise auch an dem Feiertag (Labor Day) lag. Dennoch empfingen uns die Bedienungen freundlich und fanden für uns noch ein freies Plätzchen. Da wir die Nacht kostenlos auf dem Parkplatz des Restaurants verbringen durften schickte es sich, hier eine Kleinigkeit zu essen.

Das Nationalgericht (ein Eintopf aus Reis, Bohnen und Hühnchen) war bereits ausverkauft weswegen wir uns für zwei Burger entschieden. Diese kamen auf selbst gemachten Buns daher und schmeckten ausgezeichnet. 😋

Den Rest des Tages verbrachten wir im Schatten der großen Feigenbäume und wir waren mehr als froh über die Wolken am Himmel, die zumindest die drückende Hitze etwas mildern konnten, wenngleich dies nichts an der hohen Luftfeuchtigkeit ändern sollte. 🌴☀️

Kajak-Abenteuer in den Höhlen Belizes

Die Nacht auf dem Parkplatz war angenehm ruhig obwohl ich mich am nächsten Morgen, wahrscheinlich aufgrund der Wärme in der Nacht, relativ matschig fühlte. Zum Glück waren wir früh wach und hatten zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Anbieter der Kajaktour nur ein paar Kilometer zu fahren, sodass wir dort noch in aller Ruhe frühstücken und langsam in den Tag starten konnten. ☕☕

Pünktlich um 10:30 Uhr trudelte auf dem großen Besucherparkplatz der Nohoch Che’en Caves ein weißer US-Kleinbus ein, aus dem unser lokaler Guide sowie acht weitere Gäste sprangen, die mutmaßlich ebenfalls aus den Staaten stammten. Belize ist, dank seiner Lage in der Karibik, eine typische Kreuzfahrtschiff-Destination weshalb wir uns auch nicht weiter über die Touristenmassen wunderten, die im Laufe des Morgens mit Bussen in allen erdenklichen Größen hier angekarrt wurden. Irgendwie schienen sich die Besuchermassen jedoch ganz gut zu verteilen.

Massentourismus 🙈

Nachdem wir mit Helm, Stirnlampe, Schwimmweste und Paddel ausgerüstet wurden, hieß es ca. 30 gemächliche Minuten durch den Dschungel laufen. Dabei mussten wir auch zu Fuß dreimal den seichten Flusslauf durchqueren. Schließlich erreichten wir die Stelle, an der die Kajaks für uns bereitlagen. Auch River Tubing wurde angeboten und es schien, als würden sich die meisten auf den großen Schwimmreifen einfach nur flussabwärts treiben lassen. Wir hingegen bestiegen jeweils zweier Kajaks und folgten unserem Guide in die verschiedenen Höhlen hinein. 🚣‍♂️

Teilweise war es darin wirklich stockdunkel und mucksmäuschenstill, nur einige Fledermäuse zogen ihre Kreise an den Decken der Höhle. Manchmal fiel jedoch ein wenig Licht durch eine Öffnung in der Decke und selbst kleine Wasserfälle ergossen sich in eine der Höhlen. Nur der Fluss hätte etwas mehr Wasser haben dürfen denn ab und zu mussten wir echt aufpassen, nicht auf Grund zu laufen. Alles in allem dauerte die Tour, für die wir immerhin 60 USD pro Kopf bezahlt haben, rund zwei Stunden. Wir fanden das Kajakabenteuer echt klasse, aber 40-50 USD hätten es auch getan. 💸 Wobei dies noch der günstigste Touranbieter war, den wir ausfindig machen konnten. Alle anderen hätten 90 USD verlangt. 🤯 Mit Kreuzfahrern kann man das wohl machen…

Da man auf dem Parkplatz des Nationalparks nicht übernachten darf, fuhren wir nach Ende des Paddelerlebnisses gegen 14 Uhr weiter in die nahegelegene Hauptstadt. Diese ist nicht, wie man meinen dürfte, Belize City, sondern das mit gerade einmal 17k Einwohnern beschauliche Städtchen Belmopan. Nachdem Belize City in den 60er Jahren schwer von einem Hurrikan verwüstet wurde, und diese in regelmäßigen Abständen über den Karibikstaat hinwegziehen, hatte man kurzerhand Belmopan im Landesinneren zur Hauptstadt erklärt und den Regierungssitz dorthin verlegt.

Uns stand der Sinn jedoch nicht nach Sightseeing. Vielmehr hatten wir Kohldampf und da dienstags und donnerstags jeweils Markttag ist hofften wir, dort ein günstiges Mittagessen schnappen zu können. Allerdings hatten die meisten Essenstände bei unserer Ankunft am späten Mittag bereits geschlossen oder waren schon ausverkauft, sodass außer Fried Chicken mit labberigen Pommes kaum noch Auswahl bestand. Wobei das Hühnchen gar nicht übel schmeckte und wir bisher, um die in ganz Lateinamerika super beliebte Fastfood-Delikatesse, auch herumgekommen waren. Die Obst- und Gemüsestände mit ihren üppigen Auslagen hatten aber alle noch geöffnet und wir konnten uns zumindest noch mit reichlich Vitaminen eindecken. Nur den Brokkoli für umgerechnet 4,50€ ließen wir dann doch lieber links liegen.

Über den malerischen Hummingbird Highway (zu Deutsch: Kolibri Autobahn) fuhren wir anschließend noch rund 40 km weiter bis zu unserem nächsten Stellplatz. Das Schöne an Belize ist seine kompakte Größe: Das Land ist in etwa so groß wie Mecklenburg-Vorpommern, sodass die Wege kurz und Ziele schnell erreicht sind. 🚐💨

Beim Blue Hole Nationalpark angelangt, freuten wir uns über den humanen Preis der hier fürs Campen verlangt wurde: Für 5 BZD (2,50 €) pro Person durften wir hier die Nacht auf dem Parkplatz verbringen, inklusive Zugang zu sauberen Duschen und Toiletten. Allerdings warnte uns der Ranger direkt vor giftigen Schlangen. Erst vor wenigen Tagen hätten sie hier eine kleine, aber extrem giftige Schlange gefunden weshalb wir im Dunkeln nur mit Taschenlampe zur Toilette laufen sollten. 🔦🐍🤨

Eine freudige Überraschung mitten im Dschungel

Wir knüpften direkt an den erlebnisreichen Vortag an und machten uns gegen 09:00 Uhr zu Fuß auf den etwa zwei Kilometer langen Wanderweg durch den Dschungel. Für Bird Watching war es wohl schon zu spät aber im Morgengrauen hatten wir auf jeden Fall viele verschiedene Vogelstimmen hören können. Auch Brüllaffen waren in der Ferne mal wieder zu vernehmen.

Siehst du die gut getarnte Echse?! 🧐

Der Weg war gut angelegt und führte nur leicht bergan sodass wir 40 Minuten später bereits an unserem Ziel, dem Blue Hole, angelangten. Dort trafen wir nur auf zwei andere Reisende, die bereits ein Bad in dem erfrischenden Cenote genossen hatten. Dabei handelt es sich um natürliche Süßwasserquellen, die in der Regel aus eingestürzten Kalksteinhöhlen resultieren.

Auch wir legten unsere nassgeschwitzten Kleider ab und kühlten uns in dem erfrischenden sowie glasklaren Wasser, in dem zahlreiche Fische schwammen, ab. Die Atmosphäre an dem blauen Wasserloch war wunderschön, umgeben vom üppigen Grün des Waldes und dessen Geräuschen. 🍃🌴🐞

Als eine größere Reisegruppe eintraf, machten wir uns auf gleichem Wege zurück zum Van wo wir erst einmal ein paar Stücke von dem leckeren Kokosbrot zum Frühstück kosteten. Dieses hatten wir, am Tag zuvor, ebenfalls auf dem Wochenmarkt in Belmopan erworben.

Gestärkt und ausgeruht drehten wir eine zweite Runde, die diesmal nur einen 10-minütigen Fußmarsch beinhaltete und uns zur St. Hermans Cave führte. Diese Kalksteinhöhle ist bekannt für ihre faszinierenden Formationen und ihr natürliches, unberührtes Ambiente.

Dummerweise hatten wir unsere Stirnlampen im Auto vergessen und aufgrund der Hitze war keinem von uns danach, noch einmal umzukehren. Zum Glück hat heutzutage jedes Handy eine integrierte Taschenlampe. 🙏 Diese reichten zwar nicht aus um die gesamte Höhle zu erleuchten, aber zumindest konnten wir mit ihnen den Weg gut erkennen der 180 Meter tief in die Dunkelheit führte. Dann war für uns auch schon Schluss, ab hier würde es nur noch mit einem Guide tiefer hineingehen. Da es sich jedoch um keine Tropfsteinhöhle, sondern eine normale Höhle handelte, hatten wir damit auch genug gesehen. Zumal wir ja erst gestern in Höhlen Kajaken waren und auch unser letztes Höhlenabenteuer, samt Abseilen, liegt noch nicht allzu lange zurück.

Wir hatten die Stirnlampen leider vergessen 🙈
Egal – wird auch so gehen! 😅

Für die 8 BZD (4 €) Eintritt bekommt man in diesem Nationalpark in jedem Fall so einiges geboten. Und auch hier hätte man für 50 USD pro Person auf einem Schwimmring durch die unterirdischen Wassersysteme der Höhlen floaten können. Für uns ging es jedoch nicht ins Wasser, sondern zurück auf den Asphalt und weitere 70 Kilometer den Hummingbird Highway entlang in Richtung Karibikküste. 🏝☀

Kurz vorher bogen wir jedoch in einen weiteren Nationalpark ab: Den Mayflower Bocawina. Auch hier darf man gegen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 10 BZD (5 €) pro Kopf campen. Für das Betreten des Nationalparks, mit seinen zahlreichen Wasserfallwanderwegen, wird noch einmal der gleiche Betrag fällig.

Bei unserer Ankunft am Nachmittag schienen wir weit und breit die einzigen Gäste auf dem Gelände zu sein weshalb wir unseren Van ganz frech neben dem überdachten, beschatteten Sitzbereich parkten. Dort wurde ich allerdings gleich von ein paar fiesen Sandflies attackiert was mich dazu veranlasste, erst einmal unter die Dusche zu flüchten.

Diese stellte sich jedoch als Ärgernis heraus denn wenn ich etwas wirklich nicht leiden kann dann ist das ein Rinnsal aus dem Duschkopf, mit dem man weder Shampoo noch Seife geschweige denn Haare abspülen kann, die irgendwo am Körper kleben oder sich um die Finger gewickelt haben. 🙄

Abends, nach Einbruch der Dunkelheit, ließ es sich dank Räucherspiralen und Insektenspray wieder ganz gut im Freien sitzen. Wobei wir eigentlich nicht meckern wollen, sind wir doch sehr dankbar dafür, dass wir im Moment mit Moskitos kaum Probleme haben und meist ohne Moskitospray auskommen – dank der aktuell vorherrschenden Trockenzeit. In der Regenzeit sieht das sicherlich vollkommen anders aus aber die Ängste, die andere Reisende in uns geschürt hatten, waren zumindest bisher – Gott sei Dank – unbegründet.

Regenwaldwanderung & Badespaß in einem

Am nächsten Morgen schnürten wir neuerdings die Wanderstiefel und machten uns auf den 2 km langen Fußmarsch zum Antelope Waterfall. Es ging mal wieder durch dicht bewachsenen, grünen Regenwald und die letzte Etappe war nicht nur steil, sondern auch recht steinig und voller Baumwurzeln. Ohne die bereitgestellten Seile, an denen man sich entlang hangeln konnte, hätten wir uns vermutlich schwer getan aber so erreichten wir problemlos unser Ziel.

Die grüne Hölle – Die Pflanzen wachsen
von unten nach oben & umgekehrt 🌿🌱

Vom Grund der Kaskade aus führte ein schmaler Weg noch ein paar hundert Meter weiter nach oben bis zu einer natürlichen Aussichtsplattform, von wo aus wir eine tolle Sicht über den Dschungel bis hinunter an die Karibikküste hatten. Das Highlight lag aber noch ein paar Meter weiter entfernt: Der natürliche Bade-Pool, in den sich das erfrischende Wasser ergoss welches den Wasserfall hinabstürzte. 💧👙🩳

Klare Sicht bis ans Meer 🌊

Wir erkundigten uns bei einem Guide, ob die Wege zum Ramon Waterfall oder zu den beiden Bocawina Falls lohnen würden aber er meinte, dass dieser Spot hier aufgrund der Trockenzeit der Beste sei – sowohl zum Baden als auch der Aussicht wegen. Erfrischt trabten wir zurück zum Van und beschlossen derweil, nicht zuletzt aufgrund der Schwüle und der Aussagen des Guides, die anderen Wege links liegen zu lassen.

Es war ein herrlicher Tag und wir genossen es, in der Natur zu sein und die verschiedenen Facetten des Regenwaldes zu erleben. Die Stille, unterbrochen nur von den Geräuschen der Tiere und des Wassers, wirkte ungemein entspannend. Wir waren einmal mehr dankbar für die Möglichkeit, solche Orte besuchen und deren Schönheit erleben zu dürfen.

Nächste Woche erwartet dich Karibik pur und wir nehmen dich mit zu einem fantastischen Schnorchel-Tripp im zweitgrößten Korallenriff unserer Erde. Also bleib am Ball und schau auch nächste Woche wieder hier vorbei. 🤿🍥🐟