NEW BLOG POST 🇲🇽 (08. – 17.12.2024) Grutas Tolantongo: Geheimtipp in Mexiko! Entspannung in heißen Quellen und abenteuerliche Naturerlebnisse
Tamales, ein Clown und ein leerer Hof
Unser ursprünglicher Plan war es, die Rancho El Viejo am Sonntag nach einer Woche Aufenthalt zu verlassen, um endlich die Grutas Tolantongo zu besuchen. Doch das Schicksal – oder vielmehr Omar – hatte andere Pläne. 😅 Als er uns von der bevorstehenden Show eines befreundeten Clowns erzählte, der extra aus Chihuahua angereist war, konnten wir nicht widerstehen. Zusätzlich hatte ich Julia, der Besitzerin der Ranch, meine Hilfe beim Vorbereiten der Speisen angeboten, die während der Veranstaltung verkauft werden sollten. Und so kam es, dass ich die Kunst der Tamales-Zubereitung erlernte.
Keine Raketenwissenschaft, aber definitiv zeitaufwendig! Die Basis bildet eine Masse aus Maisteig, die in große, eingeweichte Maisblätter gestrichen wird. Julia hatte mir eine süße Variante übergeben: eine Himbeer-Maismasse, garniert mit von ihr gekochtem Kürbis, der in einem sirupartigen Sud mit Zimt und Nelken geschmort worden war. Das Ganze wurde in das Maisblatt eingeschlagen und zu kleinen Päckchen geformt.🫔
Neben den süßen Tamales bereitete ich auch eine herzhafte Variante zu, bei der salzige Maismasse mit Hühnchenfleisch und einer würzigen grünen Tomatensalsa gefüllt wurde. Am Ende hatte ich fast 100 Tamales geformt – und das in nur zwei Stunden!
Als Dank luden uns Julia und Omar zu einem köstlichen Mittagessen ein. Während ich mich mit den Tamales beschäftigt hatte, hatte meine Namensvetterin in der Küche ein traditionelles Essen zubereitet: Hähnchenschenkel in einer reichhaltigen Mole-Soße, begleitet von Reis, Bohnen und frischen Tortillas. Es war ein Festmahl, das unsere Herzen (und Mägen) auf die bevorstehende Show einstimmte. 🍽️🍷
Nach dem Essen half Simon Omar dabei, den Hof mit Stühlen zu bestücken – für ein Publikum, das irgendwie auf sich warten ließ. Um 16 Uhr sollte es eigentlich losgehen, doch bis 16:30 Uhr hatten sich nur ein Junge aus der Nachbarschaft und vier ältere Bekannte eingefunden. Trotzdem ließ sich der Clown nicht entmutigen und führte sein Stück über die Liebe mit vollem Einsatz auf. Simon durfte sogar als Statist mitspielen, während ich das Spektakel mit Kamera und Handy festhielt.


Auch wenn die halbstündige Aufführung sehr amüsant war, tat uns der Clown leid, der vor einem so kleinen Publikum auftrat. Besonders bedauerten wir jedoch Julia und Omar, die auf einem Berg von Tamales und Tacos sitzen blieben. Doch sie nahmen es mit erstaunlicher Gelassenheit – scheinbar hatten sie solche Situationen schon häufiger erlebt. Omar erzählte uns später, dass er aus ähnlichen Gründen auch seine sonntägliche Zirkusschule nach fünf Jahren hatte aufgeben müssen. 😕

Am Ende hatten wir dennoch einen lustigen und unvergesslichen Nachmittag und Tamales für den Abend sowie den nächsten Tag. Und wir nahmen einmal mehr die Lektion mit wie wertvoll es ist, solche Momente mit Menschen zu teilen, die trotz aller Widrigkeiten ihr Herzblut in das stecken, was sie lieben.
Ankunft im Paradies: Die Grutas de Tolantongo
Der nächste Tag begann früh: ⏰ Unser Wecker klingelte um 6:30 Uhr, denn wir wollten die Grutas de Tolantongo gegen Mittag erreichen und noch einen halben Tag in den Thermen genießen. Doch die Realität auf mexikanischen Straßen machte uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung: Die 180 Kilometer lange Fahrt zog sich über fast vier Stunden – nicht nur wegen einer Baustelle in Pachuca, sondern vor allem wegen der unzähligen Bodenwellen, die unser Tempo erheblich drosselten. So rollten wir schließlich erst gegen 13:30 Uhr auf den Parkplatz der berühmten Grutas.
🌅 Da die Sonne hier bereits so früh untergeht beschlossen wir kurzerhand, erst um 18 Uhr einzufahren. So kamen wir um doppelte Gebühren herum und mussten nur für den Folgetag Eintritt zahlen – 200 MXN pro Person (ca. 10 €) sowie 30 MXN Parkgebühr. Dieser spontane Plan entpuppte sich als Glücksgriff, denn direkt oberhalb des Ticketschalters fanden wir eine freie Fläche die wie gemacht war, um dort zu parken und die Wartezeit zu verbringen.
Von hier oben hatten wir eine spektakuläre Aussicht: Zu beiden Seiten ragten steile Berghänge in die Höhe, und tief unten im Tal glitzerte der surreal blaue Fluss, der sich seinen Weg durch den Talkessel bahnt. Auch einige der azurblauen Pools, die sich wie in den Fels gedrückt an den Hang schmiegen, waren von hier oben zu sehen. Diese Kulisse hätte nicht einmal in einem Reiseprospekt besser aussehen können! 🤩

Wir genossen die Aussicht, verspeisten die letzten leckeren Tamales und während ich die letzten Kapitel meines Buches auslas, verging die Zeit wie im Flug. Bald darauf war es auch schon 18 Uhr und wir konnten ins Gelände einfahren.
Einige der Thermalbecken bleiben bis 21:30 Uhr geöffnet, sodass wir den Abend noch mit einem ersten, wohltuenden Bad einläuten konnten. Die Becken, gefüllt mit 36 bis 38 Grad warmem Wasser, waren super entspannend – wenngleich wir hier nicht alleine waren. 😅 Neben uns genossen nämlich zahlreiche Hotelgäste die warmen Quellen.
Die Grutas de Tolantongo sind tatsächlich kein reines Naturparadies, wie wir eigentlich dachten, sondern ein gigantischer Hotelkomplex. Im oberen Bereich befinden sich die zahlreichen Pools, während der untere Teil das Flusstal, weitere Hotels sowie Restaurants und Geschäfte, die berühmte Grotte und den Wasserfall umfasst. Diese Teile des Geländes mussten jedoch bis zum nächsten Tag warten. Bis dahin versuchten wir, die Eindrücke dieses riesigen Areals zu verarbeiten…
Was uns besonders überraschte: Obwohl die Grutas de Tolantongo bei Mexikanern ein absoluter Hit zu sein scheinen, waren sie nicht einmal in meinem deutschen Reiseführer erwähnt. Kein Wunder, dass wir auf so eine riesige Tourismusmaschinerie nicht vorbereitet waren! Es fühlte sich an wie ein geheim gehaltenes Juwel, das vor allem von Einheimischen geschätzt wird.
Unser Abend endete in den warmen Becken, mit Blick auf die dunkler werdenden Berge und dem Gefühl, an einem ganz besonderen Ort angelangt zu sein – auch wenn dieser längst kein Geheimtipp mehr ist. 🙉
Ein magischer Tag in den Grutas de Tolantongo
Es war einer dieser Morgen, an denen einfach alles passte: Fröhliches Vogelgezwitscher, wärmende Sonnenstrahlen und eine Luft, die nach Abenteuer und Erholung zugleich roch. Die Vegetation hier auf „nur noch“ 1.600 Metern war ganz anders als in den Höhenlagen, die wir zuvor durchquert hatten – tropisch, um nicht zu sagen fast exotisch! Überall wuchsen Bananenstauden und die großen, leuchtend roten Blüten der Weihnachtsstern-Bäume waren ein absoluter Blickfang. 🌺
Mit einer dampfenden Tasse Kaffee in der Hand saßen wir in der Morgensonne und ließen den Blick über die schroffen Berghänge schweifen. Das war mal wieder einer dieser Momente, in denen man einfach kurz innehalten, tief durchatmen und dankbar sein musste. 🙏
Kaum hatten wir unseren Kaffee ausgetrunken schlüpften wir auch schon in unsere Badesachen, schnappten uns ein Handtuch und liefen hinunter zu den Infinity Pools. So früh am Morgen waren wir fast allein – kein Gemurmel, kein Gedränge, nur wir und die Natur. ♥️ Die Becken waren schon von außen ein Traum, aber als wir ins von der Sonne bereits gewärmte Wasser glitten, wurde es noch besser: Der Blick über den Beckenrand hinaus auf die umliegenden Berghänge, die von Säulenkakteen gespickt waren, war atemberaubend. 🏜️




Das Wasser war angenehm warm – so warm, dass wir gar nicht mehr raus wollten! Am Vorabend war es uns fast ein bisschen zu kühl gewesen, aber jetzt, in der Morgensonne, war es perfekt. Wir genossen jede Minute, bevor die ersten Reisebusse das Gelände erreichten.
Mit noch leicht schrumpeligen Fingern zogen wir uns in unseren Van zurück und gönnten uns ein ausgiebiges Frühstück. Gestärkt und glücklich machten wir uns anschließend auf den Weg – zum zweiten Teil des Geländes. 🚐💨
Der untere Bereich der Grutas war einfach nur – WOW. 🤩 Schon der erste Blick auf den warmen Thermalfluss ließ uns staunen. Dieses intensive Blau – es sah aus wie gemalt, fast schon unwirklich. Nicht zu fassen, dass wir das gerade wirklich mit eigenen Augen sahen!

Die Betreiber hatten, mittels Steinen im Flussbett, immer wieder kleine Badebereiche geschaffen. Der Kontrast zwischen dem leuchtend blauen Wasser und den grünen Berghängen drumherum war ein echter Augenschmaus. Wir waren uns einig: Das war einer der schönsten Orte, die wir je gesehen hatten. 💕
Auf dem Campingareal, das direkt am Fluss lag, trafen wir auf eine kleine, internationale Vanlife-Community. Zwei Schweizer Vans, ein kanadisches Gespann und ein französisches Expeditionsmobil hatten sich hier häuslich eingerichtet. Wie schön, mal wieder ein paar Gleichgesinnte zu treffen aber für uns ging es direkt weiter: Wir wollten keine Zeit verlieren, denn für den nächsten Tag war ein heftiger Temperatursturz und Regen angekündigt.
Wir liefen am Fluss entlang und entdeckten immer mehr dieser kleinen, aufgeschütteten Badeareale. Irgendwann erreichten wir den Zugang zur Grotte – und was uns dort erwartete, verschlug uns buchstäblich die Sprache. 🫢

Schon von Weitem hörten wir das tosende Wasser, und als wir um die letzte Biegung kamen, standen wir einfach nur da und staunten. 😯 Ein mächtiger Wasserfall ergoss sich in unzähligen Kaskaden über die Felsen und bildete einen dichten Vorhang aus glitzerndem Wasser. Dahinter lag die Grotte – geheimnisvoll, fast mystisch.

Um hineinzugelangen, mussten wir durch das kalte Wasser des Wasserfalls laufen. Der Kontrast war heftig: draußen eiskalt, drinnen angenehm warm. Die Grotte selbst war riesig, mit hohen Decken, von denen das warme Thermalwasser in einem mächtigen Strahl herabdonnerte.
Und als wir dachten, es könnte nicht besser werden, entdeckten wir den dunklen Tunnel oberhalb der Grotte. Hier war es fast komplett stockdunkel, nur das leise Plätschern des Wassers begleitete uns. Das warme Wasser, das durch Wände und Decke sickerte, erzeugte eine fast schon unwirkliche Atmosphäre – wie ein natürliches Dampfbad. Wir konnten gar nicht glauben, wie viel Schönheit an einem einzigen Ort vereint war. 😲

Völlig überwältigt von den Eindrücken liefen wir zurück zum Van. Wir parkten noch einmal auf den oberen Parkplatz und beschlossen, den Tag in den Infinity Pools ausklingen zu lassen. Schließlich erlaubte uns das Tagesticket einen Aufenthalt bis 20 Uhr, und den kostenfreien Stellplatz für die Nacht nur wenige Meter weiter hatten wir ja bereits am Vortag klargemacht. 😉
Ein eisiger Wetterumschwung und eine frische Nacht im Nationalpark El Chico
Tatsächlich sollte sich die Wetterprognose als wahr erweisen: Über Nacht hatte es einen extremen Temperatursturz von mehr als 15 Grad gegeben! Waren wir tags zuvor noch von blauem Himmel und warmem Sonnenschein begrüßt worden, so erwarteten uns am Mittwochmorgen graue, tiefhängende Wolken, die die Bergkuppen förmlich verschluckten. Auch das Außenthermometer wollte sich partout nicht über frische 6 Grad hinaus bewegen. Gut, dass wir diesen Wetterumschwung auf dem Schirm gehabt und uns am Vortag entsprechend beeilt hatten. Ein weiterer, gemütlicher Badetag war somit undenkbar. Ich wäre aus dem Frieren und Zähneklappern nicht mehr herausgekommen! 🥶
Deshalb schlängelten wir uns mit unserem Wohnmobil die engen Serpentinen wieder hinauf, hinein in die dichten Wolken. Bald konnte man keine 200 Meter weit mehr sehen, und das Fahren wurde dadurch nicht unbedingt angenehmer. Beim Füllen unserer Trinkwasserkanister war es immer noch unangenehm nasskalt, doch je weiter wir nach Pachuca kamen, und damit auch wieder einige Meter höher, umso freundlicher wurde es.
Die Stadt streiften wir jedoch nur am Rande, denn unser Ziel war der Nationalpark El Chico auf knapp 2.800 Metern Höhe. Dort fanden wir in einem schattigen Wäldchen mit ausgewiesenem Campingbereich und kleinen Cabañas einen netten Platz für die Nacht. Der Park hatte seinen ganz eigenen Charme: Ein kleiner Stausee lag nur wenige Schritte entfernt, und während wir ihn umrundeten, konnten wir uns nach der zähen Fahrt noch ein wenig die Beine vertreten.

Allerdings wurde es nach Sonnenuntergang so schnell unangenehm frisch, dass wir uns bald in unser mobiles Zuhause zurückzogen. Daheim ist es eben doch am schönsten, besonders wenn man sein „Zuhause“ immer dabei hat. 🥰
Rundwanderung und ein unerwarteter See
Der nächste Morgen war etwas anders als geplant, denn der schattige Wäldchen-Campingplatz bot wenig Sonne und eher düstere Atmosphäre. Deshalb entschieden wir, schnell weiterzufahren – nur knappe vier Kilometer entfernt erwartete uns bereits der nächste Campingplatz Llano El Churro, der uns bei der Ankunft mit einem gänzlich anderen Anblick begrüßte. Aber bevor wir uns weiter in das Vergnügen stürzten, gab es erstmal ein kleines Abenteuer für unseren Van: Die letzten 800 Meter des Schotterwegs waren, auf Grund des losen Untergrundes gemischt mit Bodenwellen und einem steilen Hang, eine echte Herausforderung. Aber Simon, der in den letzten 28 Monaten seine Fahrkünste perfektioniert hatte, meisterte das Gelände zum Glück mit Bravour. 😀 Und dann, endlich, öffnete sich eine sonnendurchflutete Lichtung mitten im Wald – das perfekte neue Zuhause für die Nacht. Was für ein Unterschied zu unserem vorherigen Platz, der alles andere als einladend war!






Nach der Zahlung der Einfahrts- und Campinggebühr war es an uns, unseren Stellplatz auszusuchen. Wir entschieden uns für einen der freien Wiesenplätze und genossen die frische, sonnige Luft. Während Simon sich an den Laptop setzte und an unserem nächsten YouTube Vlog weiterarbeitete entschied ich mich, den Wald ein wenig zu erkunden. Die Wanderung begann direkt vor unserer Haustür auf der grünen Wiese, die schnell in einen schattigen Wald überging – ein schöner Kontrast, der ausnahmsweise nicht nur von Kiefern, sondern auch von Tannen und anderen Baumarten geprägt war. 🌲🌳 Doch bereits nach wenigen Metern musste ich schon wieder kehrt machen, weil der Akku unseres Film-Handys direkt schlapp machte und ich die Powerbank im Van hatte liegen lassen. Hoffentlich lässt sich die Batterie in Deutschland bald ersetzen, sonst müssen wir uns wohl nach neuem Film- Equipment umsehen… 💸💸💸
Nach der kurzen Unterbrechung setzte ich meine Wanderung fort und stieß bald auf einen kleinen Wasserfall, der allerdings eher einem Rinnsal glich und nicht sonderlich spektakulär war. Doch ein paar Minuten später offenbarte sich eine schöne Überraschung: Ein wunderschöner See, umrahmt von Bäumen und Wolken, die sich sanft auf dem Wasser spiegelten.

Der Anblick erinnerte mich sofort an den Arareco See, den wir vor einigen Monaten nahe des Kupfer Canyon entdeckt hatten. Ich sah noch ein bisschen zu, wie der Wind leicht die Wasseroberfläche kräuselte, bevor ich den Rundweg final beendete und zurück zum Van kehrte, wo Simon erfreulicherweise schon weit gekommen war. Perfekt! So blieb noch genug Zeit, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen, bevor die hohen Bäume und Felsen noch früher als sonst das letzte Tageslicht verschluckten… 🌄
Abstecher nach Mineral del Monte: Pastes, Silberminen und Weihnachtszauber
Da wir noch keine Lust hatten, zurück auf den Campingplatz in Teotihuacan zu kehren, und sich das magische Dörfchen Mineral del Monte zufälligerweise ganz in der Nähe befand, unternahmen wir am Freitag kurzerhand noch einen Ausflug dorthin.
Der Ort ist vor allem für seine Silberminen bekannt, die um 1825 viele britische Arbeiter anzogen, die hier das große Geld witterten. Die Stadt war während der Kolonialzeit eine der wichtigsten Bergbauregionen Mexikos und noch heute gibt es im gesamten Bundesstaat Hidalgo ein extrem leckeres Überbleibsel der Briten (auch wenn man es kaum glauben mag): Pastes. Hierbei handelt es sich mehr oder weniger um Empanadas – also um herzhaft gefüllte Teigtaschen. Diese konnten die Minenarbeiter lange warm halten und auch mit schmutzigen Händen problemlos verzehren. Das war also des Rätsels Lösung! 😃 Die vielen Pastes Läden waren uns bereits vor Monaten aufgefallen, als wir zum ersten Mal die Region durchquerten, weil es Empanadas ansonsten in Mexiko nämlich nicht gibt.
Wir hatten zwar unsere liebe Not, am frühen Vormittag ein bereits geöffnetes Paste-Lokal zu finden, aber schließlich entdeckten wir bei Pastes Dificultad offene Türen. Simon orderte eine Paste Mole Rojo con Pollo und ich eine traditionelle Papas con Pollo und beide waren so lecker, dass wir gleich noch eine zweite Runde zum Mitnehmen bestellten.


Anschließend besichtigten wir die stillgelegte Mine de Acosta, wo es allerlei originale Werkzeuge, Flur- und Förderwägen zu begutachten gab. Darüber hinaus konnten wir, zusammen mit einem Guide und einer Gruppe, immerhin 400 Meter in einen der Grubentunnel vordringen, die es zu aktiven Zeiten auf 17 verschiedenen Ebenen gab.






Da der Tag nach der Besichtigung immer noch jung war, zog es uns unweigerlich noch ins hübsche Ortszentrum, wo alles bereits im festlichen Weihnachtsschmuck glänzte. 🎄✨

Aufgrund einer abendlichen Veranstaltung war der einzige zentrale Parkplatz, auf dem Übernachten gestattet gewesen wäre, jedoch abgeriegelt, sodass wir uns letztendlich dazu gezwungen sahen, seit längerem mal wieder eine romantische Nacht an einer Tankstelle zu verbringen. ⛽️😴
Vorfreude auf Mexico City
Zurück auf der Rancho Viejo in Teotihuacan bei Julia und Omar vergingen die letzten drei Tage vor unserer Abreise nach Mexiko-Stadt wie im Flug. Vor dem Packen musste noch einiges erledigt werden: Wäsche waschen, die letzten Artikel für die Reise einkaufen, den neuen VLOG fertigstellen und hochladen – und natürlich wollten wir noch die Preise fürs Van-Abstellen in Erfahrung bringen. Schließlich ging es um die 14 Tage in Mexico City und die 6 Wochen, die wir von Mitte Januar bis Ende Februar in Deutschland verbringen werden.
Es war ein ganz schöner Wirbel, aber auch eine spannende Vorfreude auf das, was kommt. Nächste Woche kann ich dir dann von unserem hoffentlich schicken, zentral gelegenen Apartment in der Hauptstadt berichten und dir auch unseren flauschigen, vierbeinigen Mitbewohner vorstellen.
Bis dahin wünsche ich dir eine gute Zeit und vor allem einen tollen Rutsch ins neue Jahr 🥂🎆 – möge es voller Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit sein! 🐷🍀🎩 Vielleicht gehört ja zu deinen guten Vorsätzen, unserer Reise auch im neuen Jahr weiter zu folgen und uns regelmäßig zu unterstützen – darüber würden wir uns riesig freuen! Sei es durch fleißiges Lesen oder Video-Schauen, oder mit einer kleinen Spende, damit wir uns auch technisch stetig weiterentwickeln und verbessern können.
Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in 2025 und bedanken uns herzlich fürs Mitreisen!🌟
Alles Liebe von euren SiJus – Simon & Julia ♥️
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