NEW BLOG POST (01.-06.12.2025) 🇺🇸 Abschied von den USA – letzte Küstenstopps zwischen Surf City und San Diego

Unsere vorerst letzte Etappe in den USA führte uns noch einmal entlang der kalifornischen Küste – ohne großes Programm und ohne To-do-Liste. Nach neun Monaten in den USA und Kanada merkten wir deutlich: Wir waren angekommen im Abschiedsmodus. 👋


Huntington Beach – Surf City USA

Unser erster Stopp war Huntington Beach. Ein sehr schicker, gepflegter und gleichzeitig unglaublich entspannter Ort. Viel unternommen haben wir hier ehrlich gesagt nicht – wir kamen erst am Nachmittag an und ließen den Ort einfach auf uns wirken.

Wir spazierten am endlos wirkenden Strand entlang, schauten den Volleyballern beim Spielen zu und beobachteten die Angler auf dem Huntington Beach Pier – dem Wahrzeichen der Stadt. Genau hier lassen sich auch die Surfer am besten beobachten – kein Wunder, denn Huntington Beach gilt als Geburtsort des Neoprenanzugs. Wellenreiten ist hier Sport Nummer eins denn nicht umsonst trägt die Stadt stolz den Titel „Surf City USA“.

Entlang der Main Street, die direkt vom Pier ins Zentrum führt, reihen sich Läden, Cafés und Restaurants aneinander. Hier befindet sich auch der Surfing Walk of Fame, mit Gedenkplatten für legendäre Surfer. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, findet in der Olive Avenue das International Surfing Museum.

👉 Gut zu wissen:

Huntington Beach hat weit mehr zu bieten als Strand und Surfen. Im Huntington Central Park kann man reiten oder wandern, entlang der Küste erstreckt sich das Bolsa Chica Ecological Reserve, ein geschütztes Feuchtgebiet mit Wanderwegen. Außerdem gibt es einen durchgehenden Radweg direkt am Meer.

Huntington zählt zu den inspirierendsten Orten im Großraum Los Angeles – ein Highlight jeder Kalifornienreise, nicht zuletzt wegen seiner gelungenen Mischung aus Geschichte, Kultur und entspanntem Küstenleben. 🌴🏄‍♂️


Laguna Beach – schick, ruhig, vorweihnachtlich

Weiter ging es nach Laguna Beach. Auch hier blieb es bei einem kurzen Stopp. Der Ort wirkte sehr nobel: viele schicke Autos, stilvolle Häuser und überall Palmen, die festlich weihnachtlich beleuchtet waren. Eine ganz eigene, ruhige Atmosphäre – perfekt für eine Übernachtung, aber ohne großes Sightseeing.


Für’s nächste Mal vorgemerkt: San Clemente & Encinitas

Eigentlich wollten wir auch San Clemente und Encinitas besuchen. Beide Orte sollen wunderschön sein und stehen definitiv auf unserer Empfehlungsliste.

Doch in Encinitas fand gerade eine Nikolausveranstaltung statt weshalb die Hölle los und alles komplett zugeparkt war. Wir entschieden uns schweren Herzens, weiterzufahren. Manchmal gewinnt einfach die Vernunft. 🚐💨


Frisch machen vor dem Grenzübertritt

Bevor es ernst wurde mit dem Grenzübertritt nach Mexiko, gönnten wir uns noch einen letzten Luxus: Duschen.

Das Alga Norte Aquatic Center ist ein wirklich großartiges, modernes Outdoor-Schwimmbad:

– sehr gepflegt

– viele Bahnen

– angenehm warmes Wasser

– saubere Duschen

– tolle Außenanlagen

🎟️ Eintritt: 5 USD pro Person

🕗 Öffnungszeiten: 8:00–16:00 Uhr

Perfekt, um sich vor Mexiko noch einmal richtig frisch zu machen.


Ein letzter Burger & ein perfekter Abschied

Natürlich durfte auch er nicht fehlen: unser letzter Burger in den USA – stilecht bei Wendy’s.

Und dann fanden wir ihn: unseren letzten Stellplatz auf US-amerikanischem Boden.

📍 Torrey Pines Gliderport

🧭 Koordinaten: 32.893901, -117.251334

Ein absolut grandioser Ort mit Blick aufs Meer und auf San Diego, Paraglider in der Luft und ein spektakulärer Sonnenuntergang, der uns noch einmal alles fühlen ließ: Dankbarkeit, Wehmut, Vorfreude.


Neun Monate Nordamerika – und jetzt zurück nach Mexiko 🌵

Nach neun Monaten in den USA und Kanada, nach rund 3.000 Kilometern in nur fünf Wochen entlang der US-Westküste (halb so viel wie in drei Monaten Kanada!) heißt es für uns jetzt:

Zurück nach Mexiko – auf die Baja California. 🥳

Wie der Grenzübertritt lief, was uns dort erwartete und warum wir uns riesig auf Mexiko gefreut haben – davon erzählen wir euch im nächsten Beitrag.

NEW BLOG POST 🇺🇸 24 Stunden in Los Angeles mit dem Hop-on-Hop-off-Bus

Lohnt sich die Sightseeing-Bus Tour wirklich?

Da wir während unseres zweiten House Sits in Los Angeles dringend eine Reise- und Vanlife-Pause brauchten – und weil wir uns gleichzeitig um zwei Hunde kümmern mussten – entschieden wir uns diesmal gegen unsere übliche Art, eine Großstadt zu erkunden. Kein E-Scooter, kein Fahrrad, keine Metro und vor allem kein chaotisches Herumirren von Spot zu Spot.

Stattdessen gönnten wir uns eine ganz klassische Touri-Tour: 24 Stunden Hop-on-Hop-off mit BigBus.

Und ja – allein dieser Satz fühlt sich für uns noch immer etwas surreal an. Aber wenn die Akkus nach über drei Jahren on the road einfach leer sind und gleichzeitig die Dogsitter-Pflichten rufen, dann darf man auch mal die gemütliche Variante wählen.


Ticket-Chaos vom Feinsten – ein guter Start sieht anders aus…

Die Tickets kaufte ich über Groupon, wo es immerhin 10 % Rabatt gab. Regulär kostet das 24-Stunden-Ticket bei BigBus 53 USD pro Person, das 48-Stunden-Ticket knapp 64 USD pro Person.

Klingt fair – wenn die Busse denn länger als von 10 bis 16 Uhr fahren würden…

Im Winter ist das nämlich deren tatsächlicher Zeitrahmen… und damit sind 24 oder gar 48 Stunden ziemlich… optimistisch formuliert.

Und dann wurde es kompliziert:

– Tickets sind „Open Dated“ – theoretisch flexibel

– Es gibt aber ein winziges, leicht zu übersehendes Feld, in dem man ein Datum auswählen muss

– Genau das habe ich NICHT getan

– Ergebnis: Die Bestätigungsmail verkündete fröhlich Tickets für den nächsten Tag

– Zu früh. Viel zu früh. Wir waren da noch gar nicht in Los Angeles

Antwort von Groupon: „Wir können nicht helfen, verschenken Sie das Ticket.“

BigBus per Mail & Chat: „Oh je! Kein Problem, wir buchen das um.“

Zum Glück! 🍀

Nur um dann am Tag vor der Tour in der App von BigBus zufällig zu lesen, dass die Busse an Thanksgiving überhaupt nicht fahren – exakt an DEM Tag, auf den das Ticket nun gelegt war.

Also wieder Kontakt, erneute Umbuchung. Diesmal auf den 28. November.

Ein Chaos. Aber: gelöst.


Los geht’s – irgendwie schon halb im Zeitstress

Um 10 Uhr verließen wir unser Apartment in Marina del Rey.

Die nächste Hop-on Hop-off Haltestelle lag jedoch rund vier Kilometer entfernt, zu weit zum Laufen. Also nahmen wir den öffentlichen Bus – oder besser gesagt: wir wollten den Bus nehmen, denn wir kamen nicht mal dazu, ein Ticket zu kaufen. Der Fahrer winkte uns einfach freundlich rein. 😀

11:00 Uhr: Wir standen endlich am richtigen BigBus-Stopp und stiegen ein. Da war bereits der halbe Tag rum…


Erst die Beach Line (blau), dann die Hollywood Line (rot)

Der blaue Loop führt entlang von:

Santa Monica Beach

Santa Monica Pier

Westwood

– und weiter bis Beverly Hills

Rund 45 Minuten dauert die Fahrt bis zum Umstiegspunkt, wo die rote Linie beginnt.

Und ehrlich: Schon allein dieser Abschnitt ist schön. Man sitzt oben im offenen Doppeldecker, Sonne im Gesicht, der Wind in den Haaren, das Meer glitzert neben einem – es hat schon was.

Gerade, wenn man nicht selbst fahren möchte.

In Beverly Hills wechselten wir auf die rote Linie:

– vorbei an den Paramount Pictures Studios

– entlang des Rodeo Drive

– über den Sunset Strip

– durch West Hollywood

– Richtung Hollywood Boulevard

Rodeo Drive
Museum Row
Hollywood Sign in der Ferne 🔎

Walk of Fame – einmal gesehen, reicht aber

Ausgestiegen sind wir erst beim TCL Chinese Theatre, direkt am Walk of Fame.

Und wir müssen ehrlich sein:

Der Walk of Fame ist… nicht schön.

Vieles wirkt heruntergekommen, die Umgebung hat wenig Charme und viele Namen auf den Sternen sagen einem überhaupt nichts – Radiomoderatoren, Regisseure, Produktionsleute.

Las Vegas hat uns da deutlich mehr beeindruckt.

Zurück ging die Fahrt wieder über den Sunset Strip nach West Hollywood und Beverly Hills.


Das Problem: Die Zeit rennt. Immer.

Weil der letzte Bus schon um 16 Uhr fährt, blieb uns absolut keine Zeit mehr, um:

– den Rodeo Drive langzulaufen

– irgendwo in Ruhe auszusteigen

– mal spontan irgendwas mitzunehmen

Die Tour war nett, entspannt und bequem – aber wirkliche Highlights haben wir damit nicht entdeckt.

Unser Fazit:

– Für das, was man bekommt, ist es zu teuer

– Man sieht alles eher aus der Ferne

– Zum Hollywood Sign kommt man nicht annähernd fototauglich nah ran

– Die Innenstadt ist weniger spektakulär, als wir erwartet hätten

– Wenn man wirklich etwas sehen will ➡️ besser Metro, Uber oder Fahrrad (sofern man sich nicht mit dem Auto durch den brutalen L.A.-Verkehr kämpfen möchte)


Wo es uns gefallen hat

Venice Beach

Santa Monica

Der Pier

Die Skater, Bodybuilder, Rollerblader, Surfer, Volleyballer

Diese entspannte Atmosphäre, das Meer, das Leben – das war unser L.A.-Highlight. 🌟

Unser Tipp wenn ih wenig Zeit habt:

Konzentriert euch auf die Küste.


Mehr Eindrücke gibt’s wie immer im passenden YouTube-Video. 🎬

Und falls ihr dankbar seid für all die kostenlosen Tipps und Infos:

Wir freuen uns jederzeit riesig über eine kleine Unterstützung über PayPal oder unsere Kaffee-Kasse – besonders jetzt, wo Weihnachten vor der Tür steht. 🎄🎁💫

Und weil dieser Beitrag am 20. Dezember online geht, möchten wir euch an dieser Stelle von Herzen wundervolle Weihnachten wünschen – mit ganz viel Zeit für Familie und Freunde, leckerem Essen, vielen Plätzchen, ruhigen Momenten, Kerzenschein und echter Entspannung. Danke, dass ihr unser Panamericana-Abenteuer hier begleitet – ihr seid ein riesiger Teil davon. ♥️

NEW BLOG POST (20.-30.11.2025) 🇺🇸 Vanlife-Pause in Los Angeles

Warum wir dringend Ruhe brauchten & wie zwei House Sits unseren Akku wieder ein klein wenig aufgeladen haben

Nach über drei Jahren „on the road“ und mehr als 75.000 gefahrenen Kilometern mussten wir uns endlich eingestehen, was sich seit Monaten angekündigt hatte:

Wir waren müde. Richtig müde. Nicht körperlich – sondern geistig.

Vanlife ist Freiheit, Abenteuer und unglaublich viel Glück… aber genau diese Freiheit hat auch ihren Preis. Unsere Art zu reisen lässt kaum Pausen zu:

Es gibt kein Wochenende, selten ein „wir bleiben hier jetzt mal drei Tage stehen“. Oft bestimmen Wetter, Stellplatzsituation oder Zeitdruck unser Tempo. Dazu die ständige Angst, etwas zu verpassen – die berühmte FOMO (fear of missing out). Und ein Budget, das längere Campingplatz-Aufenthalte schlicht nicht hergibt.

Wir merkten immer stärker, wie sehr uns Routinen fehlen: feste Sporteinheiten, Yoga, einfach mal Alltag. Stattdessen sind wir ständig am Erkunden, Fotografieren, Filmen, Recherchieren, Fahren oder Arbeiten. Und je länger wir unterwegs waren, desto erschöpfter wurden wir geistig. 😮‍💨

Abends war ich oft völlig k.o., obwohl ich weder viel gelaufen noch körperlich gearbeitet hatte – der Kopf war einfach übervoll. Reizüberflutet.

Es war klar: Wir brauchen eine Pause. Eine echte.


House Sit Nr. 1 – ein Zuhause auf Zeit bei Lars und Hundedame Scruffles

Also bewarben wir uns wieder über Trusted House Sitters. Und tatsächlich: Wir bekamen den Zuschlag bei Lars, einem Deutschen, der vor rund 20 Jahren in die USA ausgewandert ist.

Vom 20. bis 24. November durften wir nicht nur auf sein wunderschönes Haus in den Hügeln rund um Los Angeles aufpassen, sondern auch auf seine supersüße, dreijährige Mischlingshündin Scruffles.

Bevor wir Lars trafen, machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Zuma Beach in Malibu – und sahen vom Ufer aus richtig lange Delfine, die in den Wellen spielten. Ein Glücksmoment, den wir gebraucht haben. 🌟

Nach einem kurzen Kennenlernen verabschiedete sich Lars – und quasi genau in diesem Moment verabschiedete sich auch Simons Xiaomi-Handy, auf dem wir all unsere YouTube-Videos filmen. Es war alt, der Akku schon zweimal getauscht… eine Reparatur hätte keinen Sinn gemacht.

Also verbrachten wir den kompletten ersten Tag damit, in Los Angeles ein neues Gerät aufzutreiben. Das gesuchte Modell gab es im ersten Laden nicht, also quälten wir uns durch den chaotischen Stadtverkehr in einen anderen. Zack – ein ganzer Tag weg. 📆

Die folgenden drei Tage verflogen genauso schnell, aber endlich mal in guter Art:

Wir konnten den Van direkt vorm Haus parken und hatten so die seltene Chance Bettdecken, Kissen, Vorhänge – einfach alles – in Lars’ Waschmaschine und Trockner durchzuwaschen.

Als der Regen des ersten Tages endlich abklang, konnten wir im Garten sitzen, etwas Sonne tanken, Scruffles spazieren führen und einfach mal Luft holen.

Scruffles war total lieb und hörte gut – haarte aber wie verrückt, weshalb man eigentlich jeden Tag hätte saugen können. Wir machten es nur einmal vor Abreise. 😅

Und abends auf der Couch sitzen, Netflix schauen oder sogar den Backofen benutzen (ich konnte endlich Rusks backen) – das war für uns purer Luxus.

Aber vier Tage sind vier Tage. Für eine echte Pause viel zu wenig. Also entschieden wir spontan:

Wir hängen noch ein zweites House Sit hinten dran.


House Sit Nr. 2 – Venice Beach, Marina del Rey & ein Apartment wie ein Kreuzfahrtschiff

Thanksgiving stand vor der Tür – der wichtigste Feiertag in den USA. Perfekt für House Sits!

Wir verabschiedeten uns von Lars und Scruffles und fuhren über den Highway 101 Richtung Küste nach Venice Beach, wo wir morgens noch kurz Carolina trafen, die Besitzerin von Romeo und Sue, unseren nächsten beiden tierischen Mitbewohnern.

Carolina lebt in einem neuen Apartmentkomplex in Marina del Rey – und ganz ehrlich: Das Gebäude fühlte sich eher an wie ein Hotel. Oder, wie sie es treffend nannte, ein Kreuzfahrtschiff.

Zu den Annehmlichkeiten gehörten u. a.:

– zwei Jacuzzis auf dem Rooftop mit Liegen und Grillbereich

– ein großer Pool mit weiteren BBQ-Spots

– ein Game Room mit Kicker, Billard und Brettspielen

– ein riesiges, perfekt ausgestattetes Fitnessstudio

– ein Kinosaal, den man für zwei Stunden reservieren konnte

– ruhige Innenhöfe, Social Spaces & ein Dog Run

– und wir durften sogar Carolinas Fahrrad nutzen

Plus: Unser Van konnte direkt vor der Tür stehen – allein das ist in L.A. Gold wert. 🤩

Die Hunde könnten nicht unterschiedlicher sein:

Sue, knapp 3 Jahre alt, super verspielt und eher ein kleiner Wirbelwind, der an der Leine zog.

Romeo, ein älterer Herr, langsam, gemütlich – und er konnte seinen Urin leider nicht mehr so gut halten. Mehrmals passierte es in der Wohnung, bis wir ihm Windeln anzogen, was die Situation (zumindest für uns) entspannte.

Carolina wohnt in einer WG mit fünf Personen, alle mit eigenem Zimmer und Badezimmer, gemeinsamer Küche und Wohnzimmer. Über Thanksgiving war aber nur ein Bewohner da, sodass wir praktisch die Wohnung für uns hatten.

Tagsüber cruisten wir mit E-Scooter und Fahrrad den Oceanfront Walk entlang – vorbei an Muscle Beach, den Skateparks, Straßenkünstlern und all den typischen Venice-Vibes bis hin zum Santa Monica Pier, dem legendären Ende der Route 66.

Abends stiegen wir fast jeden Tag in den Jacuzzi auf dem Dach – Sonnenuntergang inklusive.

Sonnenuntergang am Venice Beach

Und weil wir in der Stadt waren, konnten wir auch endlich mal wieder Too Good To Go nutzen und ein paar Bäckereikisten retten.

All das für 5 statt 15 $

Und so sehr wir auch wussten, dass House Sits kein Urlaub sind… diese Zeit hat uns gerettet.

Es war kein Nichtstun – dafür hatten wir zu viele To-Dos – aber es war genug, um zu atmen. Genug, um wieder klar denken zu können. Genug, um uns daran zu erinnern, wie schön Vanlife sein kann, wenn man zwischendurch auch mal stoppt. ♥️


Nächste Woche nehmen wir euch mit nach Hollywood & Beverly Hills

Schaut auch kommende Woche unbedingt wieder hier vorbei – dann nehmen wir euch mit nach Beverly Hills und Hollywood. Irgendwie konnten wir uns das am Ende nämlich doch nicht entgehen lassen. 🫢

Ob es sich gelohnt hat oder wir uns den Ausflug genauso gut hätten sparen und lieber die Füße hochlegen sollen, erfahrt ihr nächsten Sonntag hier im Blog. Bis dahin schaut gerne für mehr Fotos auf Instagram 📸 vorbei oder werft einen Blick auf unseren YouTube-Kanal 🎥 – vielleicht ist das passende Video ja schon online.

NEW BLOG POST (10.-19.11.2025) 🇺🇸 Von Redwoods, Vulkanen & Spanischen Vibes: Unsere Route vom Norden Kaliforniens nach Santa Barbara 🚐💨

Redwoods State Park – Ein Tunnel aus Riesen

Wir fuhren von Norden kommend über den 13 km langen Newton B. Drury Scenic Parkway in den Prairie Creek Redwoods State Park — eine der schönsten Straßen, die wir bisher gefahren sind. Links und rechts öffneten sich grüne Wiesen, auf denen Roosevelt-Hirsche genüsslich grasten, während wir mitten durch uralte Wälder voller gigantischer Redwood-Riesen rollten.

Hier sollte man unbedingt den Big Tree anschauen und dem kurzen Pfad zu den Even Bigger Trees folgen. Es lohnt sich definitiv — auch wenn man glaubt, schon jeden Baum gesehen zu haben. Diese Dimensionen machen einfach sprachlos.


Redwood National Park – Heimat der größten Bäume der Welt

Unser nächster Halt: Der Redwood National Park. Dieses Schutzgebiet bewahrt einen der letzten großen Küstenmammutbaum-Wälder (Sequoia sempervirens) in Kalifornien.

Die Bald Hills Road führt hinauf zum Lady Bird Johnson Grove Trail (ca. 60 Minuten). Der Name erinnert an die US-Präsidentengattin Lady Bird Johnson, die sich stark für den Naturschutz einsetzte und 1968 die Gründung dieses Nationalparks unterstützte. Der Rundweg ist einfach, friedlich und führt durch eine beeindruckende Redwood-Kathedrale.

Nadeln der Sequoia sempervirens

Weiter südöstlich im Park steht der Tall Trees Grove – hier wachsen einige der höchsten Mammutbäume überhaupt. Diese schlanken Riesen können über 100 Meter hoch und bis zu 2000 Jahre alt werden. Sie gehören zu den größten Lebewesen unseres Planeten.

Selbst der Klee ist riesig hier

Am südlichen Parkeingang in Orick informiert normalerweise das Kuchel Visitor Center über Landschaft, Wanderwege und Geologie. Aufgrund des Government Shutdowns war es bei unserem Besuch jedoch leider geschlossen.


Humboldt Redwoods State Park – Die Avenue of the Giants

Wer danach immer noch nicht genug von Redwoods hat, fährt weiter südlich in den kostenfreien Humboldt Redwoods State Park. In dem 210 km² großen Schutzgebiet wachsen unzählige Küstenmammutbäume, viele davon wahre Superstars. 🌳

Besonders eindrucksvoll ist die legendäre Avenue of the Giants: eine 53 km lange Panoramastraße, die parallel zur US 101 durch den Park führt. Sie beginnt wenige Kilometer hinter Garberville und führt durch einige der dichtesten Redwood-Wälder der Welt.

Es heißt, dass allein im Humboldt Park über 100 Bäume die 110-Meter-Marke knacken. Kaum zu glauben, wenn man danebensteht.


Richtungswechsel: Ab ins Landesinnere

Nach mehr als 1.000 Kilometern entlang der Küste beschlossen wir jedoch, Bäumen und Meer den Rücken zu kehren und ein neues Landschaftsbild zu suchen. Unser Ziel: der Lassen Volcanic National Park, östlich von Redding.

Hier sollte es mal wieder nach Schwefel riechen und aus der dünnen Erdkruste dampfen.


Lassen Volcanic National Park – Ein unruhiges Stück Erde

Kaum nähert man sich dem Park, liegt Schwefelgeruch in der Luft. Hier und da steigen Dampfsäulen zischend aus dem Boden auf. Der letzte große Ausbruch des Lassen Peak (3187 m) ereignete sich zwar 1915 — aber aktiv ist das vulkanische Gebiet bis heute.

Die kurvenreiche Lassen Park Road führt durch den Westteil des Parks und eröffnet grandiose Ausblicke auf Gipfel, Gletscherseen und geothermale Gebiete wie Bumpass Hell. Vom höchsten Punkt der Straße führt ein etwa 4 km langer Trail auf den Lassen Peak selbst.

Doch zu dieser Wanderung kamen wir leider nicht.


Der Frustmoment

Um zum Lassen Volcanic Nationalpark zu gelangen, fuhren wir knapp 300 kurvige Kilometer von Eureka nach Redding — nur um dann vor Ort über ein Straßenschild zu erfahren, dass der durch den Nationalpark führende Highway 89 bereits geschlossen war. 🚧

Das Bittere daran:

– weder die Nationalpark-App,

– noch die Website,

– noch der Wetterbericht meldeten zuvor Eis oder Schnee.

Normalerweise wird die Straße zwischen Dezember und März geschlossen. Doch diesmal war es offenbar früher. Und weil durch den Government Shutdown auch die Visitor Center am Nord- und Südeingang geschlossen waren, gab es keinerlei Informationen oder Updates.

Da sich die meisten vulkanischen Aktivitäten ohnehin im nun unzugänglichen Teil befanden, drehten wir direkt um und folgten der Interstate 5 weiter Richtung Süden.


Vier Fahrtage später: Wieder an der Küste

Während dieser vier Fahrtage bewarben wir uns u.a. auf einige House Sits in Los Angeles — und landeten schließlich wieder am Pazifik, diesmal über den Highway 101.

Leider regnete es, als wir durch San Luis Obispo und Santa Maria fuhren. Als der Regen endlich eine kurze Pause einlegte, nutzten wir den Moment, um uns in Santa Barbara ein klein wenig die Beine zu vertreten.


Santa Barbara – Kalifornische Eleganz mit spanischen Wurzeln

Santa Barbara entstand im späten 18. Jahrhundert als spanischer Militärposten (Presidio). Deshalb findet man hier überall die Spuren der Kolonialzeit: weiße Mauern, maurische Verzierungen und Terrakotta-Ziegel – ein eigener, wunderschöner Stil.

Warum tragen so viele Orte im Süden Kaliforniens spanische Namen? 🏰

Von 1769 bis 1821 gehörte Kalifornien zu Neu-Spanien und wurde später Teil von Mexiko. In dieser Zeit gründeten spanische Missionare und Soldaten viele Orte entlang der Küste — von San Diego bis Sonoma.

Daher kommen Ortsnamen wie Los Angeles, Santa Barbara, Ventura, San Francisco oder Santa Cruz. Als die USA das Gebiet 1848 im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg übernahmen, blieben die spanischen Namen erhalten — und prägen den gesamten Südwesten bis heute.


Mission Santa Barbara – Die „Queen of the Missions“

Wir stoppten zuerst an der berühmten Mission Santa Barbara, die auf einem kleinen Hügel rund 2 km vom Stadtzentrum entfernt steht.

– Gegründet 1786 von Franziskanern

– Die heute sichtbare Kirche wurde 1820 vollendet

– Gilt als eine der schönsten und am besten erhaltenen Missionen

– Sie wird bis heute von Franziskanern betrieben

– Wegen ihrer Architektur nennt man sie oft die „Queen of the Missions

Da die Self-Guided Tour 17 USD pro Person gekostet hätte, bestaunten wir das ehrwürdige Gelände jedoch nur von außen – was aber schon beeindruckend genug war.


Das Santa Barbara Courthouse – Schönheit bis ins kleinste Detail

Später schlenderten wir durch die palmengesäumte Fußgängerzone und kamen am Courthouse Clock Tower vorbei. Das Gerichtsgebäude wurde 1929 im spanisch-maurischen Revival-Stil erbaut und ist an Detailreichtum kaum zu überbieten:

– handbemalte Decken

– schmiedeeiserne Kronleuchter

– Fliesen aus Tunesien und Spanien

– ein stiller Wandgemälderaum mit Szenen aus der spanischen Kolonialgeschichte

Von seinem 26 m hohen Glockenturm El Mirador genießt man normalerweise eine traumhafte Aussicht über Stadt, Meer und Berge.

Wir entschieden uns allerdings gegen den Besuch, da zahlreiche Hochzeitsgesellschaften das Gebäude für Fotos nutzten — und wir uns in unseren Regenklamotten nicht ganz „wedding appropriate“ fühlten. 😅


Wie es weitergeht

Ob wir einen House Sit in Los Angeles bekommen haben – und warum wir tatsächlich dringend eine Pause vom Vanlife brauchen – erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag. Schaut bis dahin gerne mal auf unserem Instagram oder YouTube Kanal vorbei.

NEW BLOG POST (01.-09.11.2025) 🇺🇸 Von Kanada in die USA – Aufbruch ins große Abenteuer entlang der Pazifikküste 🚐💨

Der letzte große Abschnitt unserer Panamericana-Reise begann mit einem echten Herzklopf-Moment: dem Grenzübertritt von Kanada in die USA. Nach drei Monaten voller kanadischer Wildnis, Fjorde und stiller Wälder fühlte sich dieser Schritt an wie ein neues Kapitel – vertraut und doch aufregend fremd. 🇨🇦↔️🇺🇸


Grenzübertritt per Fähre – mit Walen als Wegbegleiter

Unsere Route führte uns mit der Black Ball Ferry von Victoria auf Vancouver Island nach Port Angeles in Washington State. Der Onlinekauf der Tickets scheiterte – vermutlich an der deutschen Kreditkarte (siehe vorheriger Blog Beitrag). Doch am Terminal in Victoria war der Ticketkauf drei Stunden vor Abfahrt völlig problemlos möglich.

Standort Terminal 📍48.421942, -123.373353

Kosten: 106 US$ für unseren 6 Meter langen Van inklusive Fahrer und Beifahrer.

Dauer der Überfahrt: ca. 90 Minuten.

Zu unserer großen Erleichterung waren die US-Grenzbeamten im Fährhafen ausgesprochen freundlich und entspannt. Vielleicht, weil sie nur zweimal täglich Passagiere abfertigen müssen?!

Nach dem obligatorischen, kurzen Check außen am Fahrzeug begaben wir uns zu Fuß zum Customs-Schalter. Als wir gebeten wurden, draußen Platz zu nehmen, klopfte uns kurz das Herz bis zum Hals – am Ende war es jedoch nur die Ausstellung des I-94-Formulars, die etwas länger dauerte. 😮‍💨

Die Beamten übernahmen das ausfüllen des Formulars für uns, lediglich die Gebühr war überraschend gestiegen: von 6 US$ auf 30 US$ pro Person. Dafür wurden uns – ohne Nachfrage – mit unserem B2 Visum direkt weitere 6 Monate in den USA gewährt. Ein echter Glücksfall, der uns hoffentlich auch die anstehende Wiedereinreise von Mexiko aus erleichtern dürfte.

Goodbye Kanada…🇨🇦👋
USA – wir kommen! 🥳

Und während der anschließenden Überfahrt konnten wir zwischen den Wellen sogar eindeutig die Blows von drei Buckelwalen erkennen.Was für ein magischer Moment! Zumal obendrein auch die Sonne nach einigen grauen Regentagen, just als wir an Bord der Fähre gingen, wieder durchbrach. ☀️


Willkommen in den USA – erste Nächte auf der Olympic Peninsula

Kaum in Port Angeles angekommen, war es durch die Zeitverschiebung (eine Stunde zurück) bereits dunkel. Beim Elwha River Casino fanden wir jedoch unweit des Fähranlegers einen sicheren, kostenlosen Stellplatz. Nach einer kurzen Registrierung bei den Sicherheitsleuten darf man hier bis zu drei Nächte stehen – vermutlich in der Hoffnung, dass man ein paar Münzen in die blinkenden Slotmaschinen wirft. 😉

Am nächsten Morgen begann unsere Erkundungstour der Olympic Peninsula im Bundesstaat Washington. Hier, am nordwestlichsten Punkt der USA – Cape Flattery – trifft die raue Kraft des Pazifiks auf die ungezähmte Natur des Nordwestens. 🌊

Am Rialto Beach donnern wilde Wellen gegen den Treibholzstrand, während der Ho Rain Forest mit moosbewachsenen Baumriesen und mystischem Licht wie aus einer anderen Welt wirkt. 🌳✨

Rialto Beach
Ho Rain Forest

Leider war das Visitor Center im Ho Rain Forest, genauso wie das Einfahrtshäuschen in den Olympic Nationalpark, aufgrund des Government Shutdowns geschlossen – ein greifbares Beispiel dafür, wie politische Blockaden selbst Touristen erreichen. Ranger arbeiten dann unbezahlt oder gar nicht, und viele Besucherzentren oder Serviceeinrichtungen bleiben geschlossen.

Nicht besetzte Einfahrt in den Nationalpark

Der Quinault Rain Forest zählt, zusammen mit dem Ho Rain Forest, zu einem der letzten gemäßigten Regenwälder der Erde – und zu den niederschlagsreichsten Regionen der USA. Nur Hawaii verzeichnet noch mehr Regen.

Und während der Weiterfahrt erspähten wir in den weiten Wetlands eine große Herde Mule Deer und gleich mehrere Weißkopfseeadler, die in der Gruppe jagten – ein seltenes Schauspiel!


Entlang der wilden Pazifikküste Oregons

Über die beeindruckende Astoria-Megler-Bridge (7 km lang!) überquerten wir den Columbia River und erreichten den Bundesstaat Oregon. Hier besuchten wir als erstes den Fort Stevens State Park, wo das Schiffswrack der Peter Iredale bei Ebbe sichtbar wird – das Schiff wurde am 25. Oktober 1906 an Land getrieben und liegt seitdem im Sand.

Auf dem Highway 101 ging’s immer weiter entlang der Pazifikküste. In Cannon Beach spazierten wir kurz darauf über den Strand und bewunderten den Haystack Rock. Auf diesem markanten Felsen nisten von April bis Juli die farbenfrohen Tufted Puffins (Papageitaucher). Den Rest des Jahres halten sie sich leider durchweg auf hoher See auf. Wenn ihr also Vogelbeobachtung mögt: April–Juli ist eure Zeit.

Papageien Taucher sahen wir leider nicht…

Ein Stück weiter südlich führte uns ein kurzer Holzbohlenweg zum Big Cedar Tree, einer bis zu 1.200 Jahre alten Western Red Cedar. Mit fast 15 Metern Umfang und 47 Metern Höhe zählt sie zu den größten ihrer Art in Nordamerika – ein wahrer Methusalem, der selbst Tsunamis und Jahrhunderte überstanden hat.


Käse, Leuchttürme und tosende Wellen

In Tillamook dreht sich alles um Käse: In der bekannten Tillamook Cheese Factory kann man kostenlos probieren und einen Blick in die Produktion werfen. 🧀

Wir entschieden uns für den gemütlicheren Stopp beim Blue Heron, wo es nicht nur feinen Briekäse, sondern auch Alpakas im kleinen Streichelzoo gab.

In Newport besuchten wir die Yaquina Head Outstanding Natural Area — eine Landzunge, die fast 1,6 km in den Ozean ragt. Gezeitenbecken sind hier spektakulär, das Interpretive Center ist sehr liebevoll gemacht, und das Yaquina Head Lighthouse (der große Leuchtturm Oregons) bietet tolle Aussichten.

Achtung: die Natural Area verlangt 7 US$ Eintritt pro Erwachsenen; mit dem America the Beautiful-Pass ist’s kostenfrei.

Hier erlebten wir auch live die King Tides mit. Dabei handelt es sich um extrem hohe Gezeiten die immer dann entstehen, wenn Sonne, Mond und Erde besonders günstig zueinander stehen. Das Ergebnis ist eine außergewöhnlich hohe Brandung, stärkerer Wellengang in Küstenzonen und spektakuläre Brandungsbilder. Für Fotografen und Küsteninteressierte ein echtes Highlight. 🌟


Highway 101 – die Traumstraße des Nordens

Die Weitfahrt entlang des Highway 101 war ein einziges Staunen:

Die Cape Perpetua Scenic Area bietet spektakuläre Ausblicke, moosverhangene Wälder und tosende Meeresgeysire.

Vom Cape Perpetua Overlook (244 m) hat man den höchsten und schönsten Küstenblick.

Am Cook’s Chasm spuckt das Meer selbstbewusst durch Felslöcher – perfekt für einen Stopp und eine Übernachtung am Straßenrand, denn Verbotsschilder sucht man hier vergebens.

Und die Oregon Dunes überraschten uns völlig mit über 80 km langen Sandbergen, die bis zu 150 Meter hoch sind – die größten Dünen der USA! Wanderer, Offroadfans und Vogelbeobachter kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten.

In der Salmon Harbour Marina fanden wir super Duschen (1 US$/Minute) und einen schönen RV-Park direkt am Wasser. Standort ➡️ 43.681719, -124.180782 📍

Robben und Fischerboote bildeten eine perfekte Abendstimmung. Dazu eine kostenlose Day-Use-Area mit Grills und Picknickplätzen – was will man mehr! 😀


Samuel H. Boardman State Scenic Corridor — Küstenpostkarten ohne Ende

Der Samuel H. Boardman State Scenic Corridor ist ein 19 Kilometer langes Küstenparadies: Fichten, Felsbögen, Gezeitentümpel – und jede Menge Instagram-würdige Stops. 📸 Entlang des Highways gibt es außerdem über ein Dutzend Parkplätze und Picknickspots — teilweise mit Parkzeiten von bis zu 12 Stunden, sodass man dort durchaus über Nacht mit Meerblick „aufwachen“ kann.

Der Natural Bridge Viewpoint (Mile 346, Hwy 101) ist einer unserer Favoriten: Felsbögen, Meeresrauschen und dramatische Fotomotive.


Fazit dieser Etappe

Zwischen Grenznervosität, Walbeobachtungen, alten Riesen, King Tides und Käsekostproben haben wir in diesen Tagen alles erlebt: die politische Realität (Shutdown), die überwältigende Natur des Nordwestens und die Gastfreundschaft an den Küsten. Wir sind ehrfürchtig, ein bisschen geschafft — und unfassbar dankbar, dass wir das alles so sehen durften. ♥️