NEW BLOG POST 🇵🇾 (17.10. – 21.10.2022) Yaguarón – Asunción

Am Montagmorgen machten wir uns nach 4 schönen Tagen in „Encarnación“ auf in Richtung „Yaguarón“. Die Kleinstadt lag auf direktem Weg in Richtung der Hauptstadt und laut Reiseführer befindet sich dort die schönste Kirche Südamerikas. Die Landstraße war sehr gut befahrbar und so schafften wir die 350 km locker bis zum frühen Vormittag. Wir parkten unseren Van direkt an dem Straßenquadrat welches die große und vor allem lange Kirche umgibt. An deren Eingangstor angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass das Gotteshaus an diesem Tag geschlossen hatte. Wir unterhielten uns kurz mit einem Einheimischen welcher sagte, dass am gestrigen Sonntag offen gewesen wäre und er wüsste auch nicht warum montags zu sei. Er empfahl uns noch auf den „Cerro“ zu gehen, einem Aussichtspunkt auf einem nahegelegenen Hügel. Trotz ganz leichtem Nieselregen und grauem Himmel machten wir uns zu Fuß auf den Weg dorthin um uns nach der langen Fahrt noch ein wenig die Beine zu vertreten. So konnten wir uns auch gleich noch einen Überblick über das überschaubare Örtchen verschaffen. Am Fuße des Hügels angekommen wurden wir von einem Parkplatzwächter empfangen welcher nicht nur die Parkgebühr kassierte, sondern auch für den Zutritt zum Hügel ein paar Guaraní verlangte. Der Betrag war zwar verschwindend gering aber auf Grund des nicht so schönen Wetters und der Tatsache, dass wir ja nur einen kleinen Spaziergang machen wollten sahen wir davon ab und liefen zum Bus zurück. An diesem Platz verbrachten wir dann auch eine sehr ruhige Nacht. 🛌

Kirche ⛪️ in Yaguarón

Morgens waren wir bereits von diversen anderen, parkenden Fahrzeugen umringt und ernteten viele neugierige Blicke sowie unzählige nette Komplimente. 😍 Wir liefen noch einmal zum Kircheneingang und heute hatten wir Glück. Von außen wirkt diese wirklich vollkommen unspektakulär, lediglich der Glockenturm aus Holz stellt eine Besonderheit dar. Aber im Inneren ist die Kirche wirklich sehr prunkvoll. Die Deckenpfeiler sowie die gesamte Decke sind aus Holz, mit Schnitzereien verziert und prachtvoll bunt bemalt. Wir fühlten uns rein von der Konstruktion im Inneren eher an die große Halle von „Ragna“ in der Serie „Vikings“ erinnert. 😅 Ein älterer Herr begrüßte uns und schaltete freundlicherweise die Altarbeleuchtung ein. Auch dieser war sehr prachtvoll in Gold und Grün gestaltet, mit unzähligen Figuren von denen jede ihre Bedeutung hat. Auf die Ausführungen verzichte ich hier aber es war interessant zu erfahren, dass all die bunten Gemälde von Guaraní Indianern unter Anleitung der Franziskaner im 17. Jahrhundert gefertigt wurden. 😯 Nach einem kurzen, mal wieder nötigen „Hausputz“ fuhren wir los ins nahe gelegene Kolonialstädtchen „Areguá“. Wir stellten unseren Van an einem Supermarktparkplatz in der Nähe des Zentrums ab und erkundeten dieses zu Fuß. Vom Kirchenvorplatz aus auf dem Hügel konnten wir einen Blick auf den nahegelegenen „Lago Ypacaraí“ erhaschen. Wir spazierten weiter zu einem anderen Aussichtspunkt und von dort aus bergabwärts in Richtung Seeufer. Dort konnten wir keinen direkten Zugang finden außer den am öffentlichen „Playa Municipal“. Camping wäre dort in den Sommermonaten wohl auch möglich wobei uns nur rein interessehalber der Preis interessiert hätte. Für 10.000 Guaraní (ein paar Cent) durfte man auch als Fußgänger auf das Gelände und so kamen wir auf diesem Wege doch noch an den See heran. Der weitläufige Park war mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet: Spielplatz, Fußballplatz, Grillstelle, Spazierwege und ein Steg der bis über den Rand des Wassers führte. Auf diesem angelangt erkannten wir dann auch, warum wir keinen Zugang zum See finden konnten. Anders als auf der Karte eingezeichnet befindet sich hier nämlich kein Strand, sondern nur Sumpf am gesamten Ufer. Wir genossen noch ein wenig die Aussicht und machten uns dann auf den Rückweg zum Van um direkt weiter in einen Vorort von „Asunción“ zu fahren. Wir hatten in der „iOverlander App“ von einem schönen Stellplatz bei einem deutschen Ehepaar gelesen und diesen wollten wir uns gerne genauer ansehen. In der Hauptstadt selbst dürfte es fast unmöglich sein frei sowie sicher zu stehen. Als wir nach kurzer Fahrt dort ankamen sahen wir bereits einen großen Camper mit französischem Kennzeichen auf der Grünfläche stehen. Wir klingelten und wurden kurz darauf von dem recht wortkargen Sohn der deutschen Auswanderer empfangen. Der Preis von 10 € pro Tag für uns beide überzeugte uns jedoch und so parkten auch wir unseren Bus in dem großen, grünen Vorgarten vor deren Wohnhaus. Dusche und Toilette für Campinggäste befinden sich in dem alten Stallgebäude und sind entsprechend wenig schick und etwas muffig aber zumindest sauber. Und der große Pluspunkt, weswegen wir den Platz mitunter auch angesteuert hatten: Wir konnten hier auch für rund 3 € pro Ladung deren Waschmaschine nutzen und alleine diese Tatsache war schon fast das Geld wert. Im Garten hinter dem Haus befand sich außerdem noch ein schöner Pool in welchem wir uns nach dem heißen Tag und der vielen Lauferei sogar noch erfrischen konnten. 🤽‍♀️ Die Besitzer scheinen außerdem sehr Tierlieb zu sein denn hier gibt es unter anderem mehrere Volieren mit schönen Papageien, zwei Hunde, zwei Katzen, zwei Pferde und ich weiß nicht was sonst hier noch alles so kreucht und fleucht. 😅

Kirche ⛪️ in Areguá
Lago Ypacaraí
Lago Ypacaraí

Blöderweise hatten wir vorab nicht den Wetterbericht gecheckt und stellten dann erst auf dem kostenpflichten Stellplatz fest, dass für die beiden kommenden Tage jeweils durchweg Gewitter gemeldet waren. Nicht die besten Aussichten für unsere Stippvisite in der Hauptstadt. 😣 Dafür gab es hier gutes und schnelles WLAN und Regentage sind für uns derzeit eine willkommene Abwechslung, um an den zeitaufwendigen YouTube Videos und am Blog zu arbeiten. Außerdem konnten wir sogar noch ein paar Serienfolgen streamen. 👍 Neben der Arbeit an den Laptops kümmerten wir uns um unsere zwei Waschladungen Schmutzwäsche und ich habe zum ersten Mal im Omnia ein Brot gebacken. Ist auf Anhieb perfekt gelungen, wenngleich es auch wegen dem Loch in der Mitte mehr nach einem überdimensionalen Bagel aussieht. 😅 Wir unterhielten uns noch sehr nett mit einem weiteren Paar aus Deutschland welches derzeit ebenfalls auf dem Gelände der beiden Deutschen in deren Bungalow für Feriengäste wohnt. Sie erzählten uns, dass sie hier für mehrere Wochen quasi probeleben und sich nebenbei die Papiere für eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in Paraguay mit Hilfe von der Hausherrin, welche auch als Einwanderungshelferin fungiert, besorgen. Und das obwohl sie sich nach längerer Zeit hier eigentlich gar nicht wohl fühlen. 😲 Simon und ich merkten sofort anhand ihrer Ausführungen, dass sie bis dato wohl noch nie außerhalb Europas unterwegs waren und dem war auch so. Entsprechend schockiert waren sie mitunter von den hiesigen Lebensumständen und den örtlichen Gegebenheiten. Verständlicherweise denn für uns Europäer ist es anfangs natürlich ungewohnt, Toilettenpapier z.B. auf Grund des schlechten Abwassersystems nicht in der Toilette, sondern im Mülleimer daneben zu entsorgen. Von schlechten Gehwegen, Schlaglöchern, mangelnden Verkehrsregeln etc. einmal ganz abgesehen. Trotz allem wollten sie die Aufenthaltserlaubnis für sich und ihren jüngsten Sohn gerne haben um für alle etwaigen Negativentwicklungen in Europa gewappnet zu sein.

Zum ersten Mal auf einem kostenpflichtigen Stellplatz
Mit Pool 😎
Es war mal wieder Zeit zum Wäsche waschen 🧼
Ausgiebig Serien schauen konnten wir auch 😅
Unser erstes Brot 🍞 im „Omnia“ ist auch gelungen 👍🏻

Nach dem wir uns während der zwei Regentage in unserem gemütlichen, kleinen Eigenheim eingeigelt hatten freuten wir uns am Freitag über den angekündigten Sonnenschein am Morgen. Rasch packten wir unsere sieben Sachen zusammen und verabschiedeten uns vom freundlichen Hausbesitzer. Wir fuhren von dort aus direkt bis ins Zentrum der Hauptstadt „Asunción“ wo wir ein im Reiseführer genanntes Hotel ansteuerten. Es hieß, dass Overlander dort herzlich willkommen wären und man auf dem Hotelparkplatz gegen Umsatz in deren Restaurant parken und nächtigen könnte. Das erwies sich leider als Falschinfo und so zogen wir ohne Stellplatz wieder von dannen. Wir steuerten weiter in Richtung Zentrum in der Hoffnung, dort einen bewachten und vor allem nicht überdachten Parkplatz zu finden. Auf dem Weg kamen wir an einer großen Filiale unserer Lieblingssupermarktkette „Super Seis“ vorbei und wir entschieden spontan auf dem Parkplatz zu parken. Der Parkwächter hatte auch überhaupt keine Einwände gegen unser Vorhaben, von hier aus mit den Rädern die Stadt zu erkunden und bei Rückkehr noch im Supermarkt einzukaufen. Im Gegenteil, er wollte sogar gleich noch ein Selfie mit uns beiden Reisenden aus Deutschland als Beweis. 😅 Von dort aus waren es noch rund 5 km mit dem Fahrrad in die Stadt. Allerdings immer entlang der Hauptverkehrsstraßen und diesmal leider ohne Fahrradweg aber wir haben die Fahrt gut überstanden. In relativ kurzer Zeit konnten wir uns so mal wieder einen Überblick über das Stadtzentrum verschaffen. Wir kamen am Eisenbahnmuseum, dem Regierungssitz, dem Kulturzentrum, der Kathedrale, der „Costanera“ am „Rio Paraguay“ sowie an dem wahnsinnig weitläufigen Markt vorbei. Analog zu asiatischen Märkten gab es hier wirklich alles: Obst, Gemüse, Fisch, Gewürze, haltbare Lebensmittel wie z.B. Öl aber auch Haushalts- und Elektroartikel sowie selbstverständlich Schuhe und Bekleidung. Auf dem Rückweg zum Van hielten wir noch an 2-3 Bankfilialen an bis wir eine ausfindig machen konnten, bei der wir am Geldautomaten paraguayische Guarani abheben konnten um sie im Anschluss am Schalter direkt in USD zu wechseln. Da wir morgen für längere Zeit nach Argentinien weiterreisen möchten und dort aktuell zum x-ten Male die Währung verfällt, benötigen wir die USD als harte Währung um sie auf dem „blue market“ (Schwarzmarkt) in Argentinien in Pesos tauschen zu können. Ebenso hoffen wir, dass das Geld senden und abheben über „Western Union“ gut funktionieren wird. Den Tipp hatten wir im „Pantanal“ von anderen Reisenden erhalten. Im Gegensatz zum Geldautomaten oder zur Kreditkartenzahlung erhält man bei den „Western Union“ Filialen sowie auf dem Schwarzmarkt fast den doppelten Betrag. Nach dem geglückten Projekt Geldwechsel deckten wir uns, wieder am Supermarkt angekommen, noch für die nächsten Tage mit Vorräten ein. Schließlich wissen wir bis dato nicht wann, wie und wo wir in Argentinien an die benötigten Pesos gelangen werden. 🙈 Da wir außerdem gehört hatten, dass es zumindest in den vergangenen Monaten eine schlimme Dieselkrise in Argentinien gegeben hatte die viele LKWs und Reisende für mehrere Tag zum Stillstand zwang, tankten wir noch voll und füllten erstmals auch unseren 20 Liter Zusatzkanister auf. Den Grenzübertritt schafften wir allerdings nicht mehr da es mittlerweile schon kurz vor 18 Uhr war. So entschieden wir zwar etwas missmutig, aber vernünftig, noch einmal zu unserem vorherigen Stellplatz bei dem deutschen Paar zurückzufahren. Wobei wir mittlerweile keine Guarani mehr hatten um für die Unterkunft zu bezahlen. 😣 So kam uns die 24h Tankstelle am Flughafen, welche wir im sehr zähen Feierabendverkehr auf unserem Weg dorthin entdeckten, mehr als gelegen. Kurzerhand warfen wir unseren Plan erneut über den Haufen und entschieden dort zu kochen und zu nächtigen.

Stippvisite in der Haupstadt
Regierungspalast
Kathedrale
Helden Denkmal
Costanera am Rio Paraguay

Videos zu den einzelnen Blog-Beiträgen findet ihr übrigens auch auf unserem YouTube Kanal https://www.youtube.com/sijucampervan. Manchmal allerdings etwas zeitverzögert, bitte nicht wundern!

NEW BLOG POST 🇵🇾 (10.10. – 16.10.2022) Ciudad del Este – Encarnación

Der Start in den Montagmorgen war eher suboptimal. Wir hatten, mal wieder, viel zu lange geschlafen und wachten erst gegen 09:00 Uhr morgens auf. Vielleicht war dies auch dem Gewitter und dem Regen in der Nacht geschuldet weswegen wir immer wieder kurz aufwachten. Als ich dann den Kühlschrank öffnete, um die Milch für den Kaffee herauszuholen, lief mir erst einmal der Fleischsaft von dem gefrorenen Hackfleisch welches wir gestern (mangels frischer Alternativen) gekauft hatten entgegen. Na toll… Die Abtropfschale unseres Gefrierfaches, in welche wir um regelmäßige Überschwemmungen im Kühlschrank zu vermeiden ein Lappen hineingelegt haben, triefte ebenfalls davon. 😤 So fängt der Tag doch gleich mal gut an und kann ja eigentlich nur besser werden. Nach dem wir gefrühstückt hatten machten wir uns dann die wenigen Kilometer auf zur Grenze wo wir uns in die Blechlawine einreihten. Glücklicherweise ging es recht zügig voran und das Ausreiseprozedere auf der brasilianischen Seite verlief ebenfalls reibungslos. Wir stempelten bei der „migracion“ unsere Pässe aus und wurden dann weiter zur Bundespolizei geschickt, um dort unseren „TIP“ (die Aufenthaltsgenehmigung für unseren Van) entwerten zu lassen. Die Dame dort schaute uns ziemlich verwundert an und meinte, wir wären heute schon die zweiten Deutschen hier. Beste Grüße an der Stelle also noch einmal an Lydia & Ju, die uns wohl einige Stunden zuvor den Weg geebnet hatten. Auf der paraguayischen Seite schrieb der Grenzbeamte nämlich von ihrem Papier ab. 😅 Innerhalb von ca. 2 Stunden hatten wir dann auch beide Grenzen passiert und durchquerten die wenig schöne und sehr wuselige Grenzeinkaufsstadt „Ciudad del Este“ ohne Stopp. Wir fuhren direkt bis zum Naturreservat „Tati Yupi“ in der Nähe des Staudamms „Itaipu“ weil wir gelesen hatten, dass man dort kostenlos in schönstem Grün mit allen Annehmlichkeiten (BBQ, Sanitäranlagen & Duschen) direkt am „Rio Paraná“ campen könnte. Leider wurde uns die Einfahrt auf Grund der schlechten Straßenverhältnisse und des vielen Regens in den letzten Tagen verwehrt. 😕 So machten wir direkt kehrt und fuhren zu einem weiteren auserkorenen Ziel ganz in der Nähe: Dem „Salto Monday“, einem 80 Meter hohen Wasserfall welcher von der Höhe her also definitiv mit den „Iguazu-Fällen“ mithalten kann. Dort angekommen fanden wir einen eingezäunten Parkplatz vor und somit war unser Gedanke, eventuell dort übernachten zu können, auch direkt wieder passé. Ich erkundigte mich im Eingangsbereich nach den Kosten und diese waren mit 68.000 Guarani (geile Währung, oder?! Hier ist man auf jeden Fall sehr schnell Millionär 😄) fast 3x so hoch als im Reiseführer bzw. sogar noch außen am Eingang mit 25.000 angegeben. Also ließen wir auch diese Sehenswürdigkeit links liegen, schließlich hatten wir ja erst an zwei verschiedenen Tagen die Wasserfälle von „Iguazu“ besucht, und machten uns weiter auf den Weg in Richtung der Jesuiten-Missionen. Diese liegen von der Grenze ca. 250 km entfernt im Südosten des Landes und wir haben an diesem regnerischen Tag noch fast die Hälfte der Strecke absolviert. Wir suchten uns ein geeignetes Posto für die Nacht und Simon verarbeitete unser Hackfleisch, das tatsächlich sehr unappetitlich nach Hundefutter aussah, noch zu wirklich schmackhaften Burgern. 😋

Grenzposten
Mal wieder ne Nacht am Posto 😀
Auf dem paraguayischen „Guaraní“ ist der
Itaipu-Staudamm abgedruckt 💵

Den grauen und tristen Vormittag verbrachten wir noch an dem weitläufigen Posto. Hier hätten wir sogar Fußball, Tennis, Billiard und Tischkicker spielen können! 😅 Wir nutzten mal wieder das WLAN für den Upload meines Blogs und des kommenden YouTube Videos bevor wir uns auf den Weg zu den Jesuiten-Missionen machten. Im Südosten von Paraguay gibt es wohl bis zu 30 zum Teil wiederaufgebaute und restaurierte Missionen. Die einspurige Landstraße war sehr gut befahrbar und die Landschaft war relativ eintönig: Überall Felder und Farmland. Allem Anschein nach wird auch hier viel Soja angebaut. Ab und an kamen wir an ein paar sehr einfachen Holzhütten vorbei, welche aber immerhin an das Stromnetz angeschlossen waren. Und die Straßen fernab der Hauptstraße sind meist nur gepflastert und nicht mehr geteert oder reine Erdwege. Man sieht also recht schnell, dass die Menschen hier (zumindest auf dem Land) deutlich ärmer sind als in Brasilien. Paraguay gilt aktuell immer noch als Entwicklungsland was aber nicht bedeutet, dass die Menschen mit dem Wenigen das sie haben nicht glücklich und zufrieden zu sein scheinen. Uns freut es auf jeden Fall, wenn wir endlich etwas günstiger als in Deutschland einkaufen können. 😉 Wir fuhren bis „Trinidad“ und bogen dort auf die Straße nach „Jesús de Tavarangue“ ab als wir sahen, dass es auch dort eine Jesuiten-Mission gibt. Wir erkundigten uns nach dem Eintritt und für 25.000 Guaraní pro Kopf (nicht einmal 4 €) können wir alle drei umliegenden Stätten besuchen und haben dafür noch dazu drei Tage Zeit. Abends, nach Einbruch der Dunkelheit, gibt es wohl sogar eine illuminierte Lightshow. Das werden wir uns nicht entgehen lassen! 😃 Als wir bezahlt hatten durften wir zuerst einen kurzen Video-Clip anschauen, welcher sehr einfach und comichaft die Jesuiten-Missionen erläuterte. Soweit ich verstanden habe, wurden die Missionen von katholischen Patern gegründet um die indigenen „Guaraní“ zu missionieren. Allerdings im positiven Sinne denn es war die Absicht, dass die Indianer auf freiwilliger Basis in die Missionen kamen um dort gemeinschaftlich zu leben und zu arbeiten. Eine frühe Form des Kommunismus quasi. Die Kinder wurden dort unterrichtet und nebenbei wurde der katholische Glauben geleert und der Großteil des Gebäudes war das Gotteshaus. Laut den Erzählungen war es wohl ein friedliches Zusammenleben und den europäischen Besatzern sowie dem Papst gefiel dies ganz und gar nicht. Zumal die Guaraní handwerklich wohl sehr geschickt waren und man deren Überlegenheit fürchtete. So wurden die Jesuiten-Missionen alsbald wieder zerschlagen. So habe ich zumindest den Film verstanden und das hatte ich so auch online recherchiert aber wie gesagt: Ohne Gewähr! 🙈 Glücklicherweise konnten wir einen deutschsprachigen Audio-Guide herunterladen, welcher uns an insgesamt 14 Stationen den Aufbau und das Leben in der Mission näherbrachte. Wir beendeten unseren Rundgang kurz vor 18 Uhr und durften freundlicherweise auf dem kleinen Besucherparkplatz übernachten. Der Nachtwächter befand sich direkt um die Ecke und die Ruinen liegen abseits am Rande eines sehr kleinen Dorfes so dass einer ruhigen Nacht nichts im Wege stand. 😴

Jesuiten Mission in Jesus de Tavarangue

Am kommenden Morgen schien endlich mal wieder die Sonne und es war sofort spürbar wärmer. Wir blieben noch eine ganze Zeit lang auf dem Parkplatz in „Jesús de Tavarangue“ und nutzten den Vormittag zum Backen, Frühstücken und Video basteln. Vor allem aber war es interessant den jungen Mann gegenüber von uns zu beobachten. Er baute quietschvergnügt und bestens gelaunt wirklich stundenlang mit einer Hingabe vor seinem einfachen Holzhaus auf dem Grünstreifen ein kleines Tischchen auf. Auf diesem befanden sich diverse Kräuter, Wurzeln und Schälchen. Soweit ich beurteilen konnte alles um „Yerba Mate“ Tee herzustellen welchen er wohl in Flaschen abgefüllt zu verkaufen versuchte. Dabei lief die ganze Zeit über schwungvolle, spanische Musik aus der kleinen Lautsprecher-Box welche er mit seinem Handy betrieb und manchmal ließ er es sich auch nicht nehmen mitzusingen. 😄 Er positionierte sein Tischchen einige Male um und fotografierte natürlich jedes Mal sein Kunstwerk. Was ich damit sagen will: Schön zu sehen, dass man mit einem derart einfachen Leben so glücklich und zufrieden sein kann. Und vor allem eine solche Muse zu haben! Denn ich halte es für gut möglich, dass er den ganzen Tag über nichts verkaufen wird und trotzdem wird er abends wahrscheinlich immer noch ähnlich gut gelaunt wieder zusammen- und am nächsten Tag wieder auspacken. Wir drehten zu Fuß noch eine kleine Runde durch den überschaubaren Ort und bestaunten das einfache Leben der Menschen hier, bevor wir die 10 km zurück nach „Trinidad“ zur dortigen Jesuiten-Mission fuhren. Dort stellten wir unseren Van erneut auf dem Besucherparkplatz ab und erkundigten uns, ob wir mit unseren bereits erworbenen Eintrittskarten sowohl bei Tag als auch noch einmal bei Nacht auf das Gelände dürften. Dies stellte überhaupt kein Problem dar und zu meinem großen Erstaunen ließ man uns sogar gehen ohne die Karten zu kontrollieren. Diese waren nämlich noch im Bus und man sagte mir, ich solle sie einfach heute Abend zur Lightshow vorzeigen. Das nenne ich doch mal Vertrauen in die Menschheit. ❤ Einen Audio-Guide konnten wir hier nicht finden aber das Gelände in „Trinidad“ war mehr oder weniger analog zu dem gestrigen in „Jesús de Tavarangue“ angelegt und so war dies auch nicht mehr wirklich nötig. Diese Stätte gehört seit 1993 ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist deutlich größer und weitläufiger als die in „Jesús“. Die Siedlung wurde komplett aus dem roten Stein des nahegelegenen Steinbruchs „Ita Cajón“ erbaut, wo wir uns am Nachmittag noch in dem kleinen Park umschauten. Dort wurde anhand verschiedener, aus Holz geschnitzter Figuren die Mythologie der „Guaraní“ erzählt. Bis dato ist uns die dazugehörige Geschichte leider noch unbekannt. Trotzdem war es schön, die einzelnen Figuren in dem kleinen wilden Wäldchen zu suchen. Wir kehrten zurück zum Van und warteten bis zum Einbruch der Dunkelheit. Um 21 Uhr wurden wir dann zur fast exklusiven Lightshow erneut auf das Gelände gelassen. Tatsächlich öffneten sie die Tore nur für ein weiteres, spanisches Overlander-Paar mit ihrem kleinen Sohn und uns. Als wir auf den Rasen traten gingen die Lichter an und tauchten die Ruinen um uns herum in sehr stimmungsvolles Licht. In den Rasen waren ebenfalls viele kleine Spots eingelassen, welche den gut sichtbaren Sternenhimmel über uns spiegeln sollten. Dazu erklangen aus den Lautsprechern sphärische und mystische (Kirchen-)Klänge welche eine tolle Atmosphäre erzeugten. 🤩 Wir liefen das Gelände noch einmal komplett bei Dunkelheit ab und bedankten uns am Ende bei unserem Guide für die exklusive Führung. Die Nacht verbrachten wir zusammen mit dem anderen Paar auf dem Parkplatz, gut bewacht von den vielen streunenden Hunden und den Parkwächtern.

Der Verkaufsstand des gut gelaunten jungen Mannes
Jesuiten Mission in Trinidad
Im Park der Guaraní Mythen „Ita Cajón“

Am späten Vormittag verließen wir den Parkplatz bei den Jesuiten-Ruinen und machten uns auf den kurzen Weg nach „Encarnación“. Die Stadt bezeichnet sich selbst als Perle Paraguays und nach einem längerem Erkundungsgang entlang der Promenade können wir zumindest sagen, dass es sich hierbei um eine sehr entspannte Stadt handelt. Die Uhren scheinen hier sehr gemächlich zu laufen und der breite Sandstrand am Ufer des „Rio Paraná“, welchen wir während unserer Reise nun schon öfters überquert haben, trägt sein Übriges dazu bei. Die Stadt liegt ganz im Süden des Landes und ist durch eine Brücke mit Argentinien verbunden. Wir schauten uns die Restaurant-Meile an welche aus diversen Pizzerien bzw. Italienern, einem Steak-Restaurant, einem Café, einem McDonalds sowie einem Japanischen Restaurant besteht. In unserem „Lonely Planet Südamerika“ Reiseführer wurde außerdem ein gutes italienisches Restaurant in der Nähe genannt und so liefen wir die Hauptstraße entlang bis wir es fanden. Im Gegensatz zu Brasilien scheint in Paraguay Mittagessen überhaupt nicht populär zu sein. Zumindest herrschte zur besten Mittagszeit dort gähnende Leere. Wir warfen einen Blick auf die Speisekarte und waren sowohl von dem Angebot als auch den Preisen recht angetan. Auch das Ambiente überzeugte. Der Raum war zwar recht groß, aber durch Nischen-Tische zum Teil in hübsche Separees unterteilt und alle Tische waren schick eingedeckt. Wir entschieden am Abend wiederzukommen und gingen wieder zurück zu unserem Van. Simon arbeitete noch ein Weilchen am Laptop und parallel beobachteten wir währenddessen die Jugendgruppen, welche am nahegelegenen Pavillon an der Promenade aktiv waren. Zuerst konnten wir eine Teenie-Gruppe beim Einstudieren ihrer Cheerleader-Tänze beobachten und danach traten Kinder aller Altersklassen zum Taekwondo an. Gegen Abend machten wir uns erneut auf den Weg zum Italiener und als wir gegen 20 Uhr dort ankamen war das Restaurant erneut vollkommen leer! 😮 Da wir mittlerweile aber wirklich hungrig waren gingen wir trotzdem hinein und wurden nicht enttäuscht. Zumal sich kurz darauf das Lokal deutlich füllte. Also wer demnächst in „Encarnación“ sein sollte: Des Restaurant „Piccola Italia“ können wir uneingeschränkt empfehlen. Allerdings sollte man dort erst ab 20:30 Uhr aufkreuzen. 😉 Wir bestellten eine Pizza nach Art des Hauses sowie eine Lasagne und bekamen vorweg leckeres Knoblauch-Brot als Appetizer gereicht. Die Pizza war knusprig, groß und üppig mit einem bunten Allerlei belegt so dass wir nur die Hälfte davon schafften. Auch die Lasagne strotzte nur so vor Bolognese-Sauce so dass wir gut gesättigt leider auf das ursprünglich fest eingeplante Tiramisu verzichten mussten. 😂 Der Espresso passte aber noch hinein und obwohl wir einen Kleinen bestellt hatten war die Tasse bis zum Rand gefüllt. Inklusive zweier 500 ml Softdrinks haben wir umgerechnet ca. 25 € bezahlt. Unser erstes schickeres Essen während der Reise war also ein voller Erfolg. 👍 Wir machten uns zu Fuß wieder auf den Rückweg zum Van und schlenderten dabei erneut die Promenade entlang, an deren Parkplatz wir dann auch übernachteten. Der gesamte Bereich war im Dunkeln hell erleuchtet und überall hingen Kameras so dass wir uns sehr sicher fühlten. Es war zwar noch ein ganzes Weilchen relativ laut, weil einige Jugendliche lautstark Musik hörten aber alles in allem schliefen wir doch recht gut hier.

Strand am „Rio Paraná“ in Encarnación mit Blick auf die argentinische Seite
WLAN haben wir auch gefunden 😅
Lecker Essen im Ristorante „Piccola Italia“ 😋
Traumhafte Sonnenuntergänge 🌅 gab es hier

Am Freitagmorgen strahlte erneut die Sonne vom Himmel und dabei ging ein angenehmer Wind, welcher dem gestern noch spiegelglatten Fluss einige leichte Wellen verpasste. Die Verkäufer witterten gleich gute Geschäfte und boten neben Sonnenbrillen nun auch Drachen und Windräder für die Kinder an. 😅 Zumindest in Brasilien ist Drachenfliegen bei den Kids übrigens sehr populär und wir haben ihnen immer gerne dabei zugeschaut. Da wir als Mittagessen noch die restliche Pizza von gestern hatten, entschieden wir uns zum Frühstück nur ein Stück von unserem Rübli-Kuchen zu essen und uns anschließend mal wieder auf unsere Bikes zu schwingen. Mit diesen fuhren wir zuerst zu einem Auto-Laden welchen wir gestern während unseres Rundgangs entdeckt hatten. Wir erkundigten uns dort nach der Möglichkeit unsere Seitenscheiben am Bus auf Fahrer- und Beifahrerseite schwarz folieren zu lassen. Hauptsächlich deshalb, damit man in unser geparktes Auto nicht so offensichtlich hineinschauen kann. Den Sonnen- und Blendschutz würden wir als Benefit aber auch begrüßen. Simon kennt die deutschen Preise recht gut und weiß daher, dass wir zuhause dafür rund 200 € hätten bezahlen müssen weswegen wir mit bis zu 50 € hier gerechnet hätten. Als der Inhaber auf unsere Frage hin dann den Preis von 90.000 Guaraní (umgerechnet 13! €) nannte zögerten wir keine Sekunde. Wir konnten noch am selben Tag wiederkommen und vereinbarten einen Termin um 15 Uhr so dass wir noch genug Zeit hatten unsere kleine Radtour fortzusetzen. Wir fuhren wieder hinunter ans Wasser und alsbald über eine Brücke bis zu einer Treppe, welche im Reiseführer als „im Gaudi-Stil“ gestaltet angepriesen wurde. Na ja… An die Stufen in Barcelona kommt sie dann wohl nicht ganz heran. 😄 Wir radelten noch ein Stück weiter bis zu einem schönen und gähnend leeren Sandstrand („Playa Mboí Ka’e“), welcher im Gegensatz zu dem an unserem Stellplatz („Playa San José“) sogar feste Sonnenschirme und somit Schatten bot. Mal sehen, vielleicht wechseln wir morgen ja noch einmal den Platz und bleiben hier noch einen Tag länger. Dort nutzten wir noch die festinstallierten Fitnessgeräte, um unser Sportprogramm noch ein wenig vielfältiger zumachen bevor es zurück zum Van ging. Simon schaffte es noch, den bei der Verschiffung kaputt gegangenen Windabweiser zu reparieren bevor wir uns dann auch schon auf den Weg zur Autowerkstatt begeben mussten. Dort angekommen machte sich der nette Herr auch direkt ans Werk und innerhalb von einer Stunde leistete er wirklich ganze Arbeit und ehe wir uns versahen hatten wir perfekt von innen getönte Scheiben. 👍 Während wir warteten verspeisten wir noch unsere Pizza-Reste und ich freute mich einmal mehr, dass ich mich mit meinen Spanischkenntnissen doch recht flüssig mit einem weiteren netten Mann von der Werkstätte nebenan unterhalten konnte. 🥰 Dieser erzählte unteranderem, wir sehr die Corona-Pandemie ihn und alle anderen Einwohner der Stadt getroffen hat. Hatte er vor der Pandemie noch rund vier Fahrzeuge pro Tag in seiner Autowerkstatt so ist es seither nur noch eins in der Woche. Von seinen ehemals drei Mitarbeitern kann er mit Mühe und Not noch einen halten und so geht es allen anderen Menschen hier wohl auch. Diejenigen, die vor der Pandemie sowieso schon wenig hatten haben jetzt fast nichts mehr und kämpfen wirklich um ihre Existenz, weil sie ihre Arbeit verloren haben. 😥 Nach dem kurzen Boxenstopp ging es für uns wieder zurück zu dem bereits bekannten Stellplatz am Wasser wo kurz nach uns auch das spanische Paar mit ihrem Sohn eintraf, welche wir bereits an den Jesuiten-Missionen kennengelernt hatten. Die Nachmittagssonne genossen wir dann noch am Strand, obwohl meine Nase leider trotz Sonnencreme und Mütze schon wieder deutlich sichtbaren Sonnenbrand abbekommen hatte. 😕 Nach dem Abendessen spazierten wir noch einmal die schön erleuchtete Promenade entlang bevor wir in der Hoffnung auf eine etwas ruhigere Nacht als die Gestrige zu Bett gingen.

Pizza-Reste essen während andere arbeiten 🤣
Scheiben erfolgreich getönt 👍🏻
Bisschen Sport zur Abwechslung
„Escalatina San Pedro„

Den fehlenden Schlaf vom Vortag holten wir am Samstag direkt wieder nach und starten entsprechend gut gelaunt in den Tag. 😀 Wir frühstückten noch gemütlich an unserem Stellplatz an der Promenade bevor wir zum Supermarkt fuhren um vor allem unsere Trinkwasservorräte wieder aufzufüllen. Am gegenüberliegenden Hotel schnappten wir noch kurz Internet bevor wir uns auf machten zu dem schönen kleinen Strand, welchen wir gestern mit den Fahrrädern entdeckt hatten. Dort machten wir es uns im Schatten von einem der großen, feststehenden Sonnenschirme mit unseren Campingstühlen gemütlich und genossen einfach mal das süße Nichtstun. Simon nahm ein Bad im erfrischenden „Rio Paraná“ und ich nutzte abends noch die Stranddusche für eine Haarwäsche. Am Abend zog dann noch ein recht langanhaltendes Gewitter auf welches es uns leider unmöglich machte ordentlich im Van durchzulüften. Auf Grund des Regens mussten wir sowohl die beiden Dachluken als auch die Schiebetür geschlossen halten. Lediglich unser Aufstellfenster konnten wir öffnen da der Wind zum Glück von der anderen Seite kam. Bis dann unser Abendessen fertiggekocht war (es gab Pfannkuchen mit Blumenkohl) war die Hitze im Bus fast unerträglich. 🥵 Dementsprechend Bescheiden schliefen wir in dieser Nacht welche wir auf dem Parkplatz gegenüber vom Strand, direkt vor der dort ansässigen kleinen Polizeiwache, verbrachten. Zumal uns leider nach wie vor die sehr lästigen, fiesen Sandfliegen zu schaffen machen die übel juckende Stiche hinterlassen welche einem mitunter ebenfalls den Schlaf rauben können…

Beach life 🏖 am Strand „San José“
Und nebenan an der „Playa M‘boí Ka‘e„
Blick auf den Rio Paraná
Man konnte zumindest kurz darin baden

Da es uns am Samstag hier am Strand so gut gefallen hatte entschieden wir am Sonntagmorgen spontan, den gestrigen Tag einfach noch einmal zu wiederholen. 😅 Wir fuhren mit den Rädern noch einmal über die Brücke auf die andere Seite der Stadt um mit dem dortigen WLAN Simons Papa gebührend zum Geburtstag zu gratulieren. Außerdem machten wir noch einen kurzen Abstecher zum wenig sehenswerten japanischen Garten als Teil der „Plaza de Armas“ und stoppten dann noch an der langen Promenade um uns dort ein Eis zu gönnen. 🍦 Auf dem Rückweg zum Van versorgten wir uns beim Supermarkt noch mit ein paar Kleinigkeiten fürs Abendessen bevor wir den Rest des Tages wieder ganz gemütlich am Strand verbrachten. 🏖

Videos zu den einzelnen Blog-Beiträgen findet ihr übrigens auch auf unserem YouTube Kanal https://www.youtube.com/sijucampervan. Manchmal allerdings etwas zeitverzögert, bitte nicht wundern!