NEW BLOG POST (16.-17.09.2025) 🇨🇦 Aufregende 48h in Vancouver
Stanley Park, Granville Island & Insider-Tipps

Erster Stopp: Lynn Canyon Park
Bevor es für uns ins Herz von Vancouver ging, zog es uns zunächst in den grünen Norden der Stadt – in den Lynn Canyon Park. Hier schlängeln sich zahlreiche kürzere und längere Trails durch üppig grünen, mit Farnen und Moosen bewachsenen Regenwald. An heißen Tagen locken die natürlichen Pools wie der 30-Foot Pool zu einer Erfrischung, und die Twin Falls sind ein nettes Fotomotiv. 📸

Das Highlight ist jedoch die Hängebrücke über den tiefen Canyon. Wer dort startet, findet am Ende ein hübsches Café, öffentliche Toiletten und sogar Trinkwasserspender. ☕️🚻

Tipps für Sparfüchse:
📌 Klarer Vorteil des Lynn Canyon: Im Gegensatz zur berühmteren, aber kostenpflichtigen Capilano Suspension Bridge ganz in der Nähe ist diese hier kostenfrei zugänglich.
📌 Beim Kilmer Park um die Ecke parkt man gebührenfrei – samt Splash Park, Spielplatz und einem alternativen Parkeingang in nur 250 Metern Entfernung.
Tag 1 in Vancouver – Stanley Park & Granville Island
Über die Lions Gate Bridge gelangten wir mit unserem Van direkt in den Stanley Park, das grüne Herz Vancouvers.

🅿️ Geparkt haben wir an der Lost Lagoon (Parkgebühr: 17 C$ von 6 bis 23 Uhr) und uns anschließend unseren E-Scooter geschnappt. Mit dem umrundeten wir problemlos die Halbinsel:
1. Halt – Vancouver Rowing Club

2. Halt – Marina Totem Poles am Brockton Point

3. Halt – Beaver Lake mit unzähligen Seerosen

Entlang des ca. 9 km langen Stanley Park Drive, der immer entlang der Ufermauer führt, bieten sich unzählige, tolle Blicke auf Skyline und Meer. 🌇

Nachmittags rollten wir weiter, vorbei am Second Beach und dem weitläufigen, gut besuchten English Bay Beach hinüber nach Granville Island.

Hier wartete eine bunte Mischung aus moderner Kunst, Galerien und vor allem die grandiose Markthalle: Frischer Fisch, duftende Wurst- und Käsewaren, Obst, Gemüse und Food Stalls aus aller Welt. 🐟🍓🧀


Unser kulinarisches Highlight:
Fish & Chips bei Go Fish an der Fisherman’s Wharf – lecker, frisch und preislich absolut fair (Mo geschlossen, sonst 12–19 Uhr).


Tag 2 in Vancouver – von Coal Harbour bis Chinatown
Am nächsten Morgen parkten wir erneut im Stanley Park und starteten unsere Tour diesmal in Richtung Coal Harbour. Dort beobachteten wir startende und landende Wasserflugzeuge, die fast wie Taxis in der Stadt wirken. Am Canada Place bestaunten wir die riesigen Kreuzfahrtschiffe beim Beladen – von ganzen Paletten voller Gurken bis hin zu Kisten mit Weinflaschen. 😯




Weiter ging es nach Gastown, Vancouvers ältestem Viertel. Hier steht die berühmte Steam Clock, die alle 15 Minuten Dampfwolken ausstößt – allerdings wurde sie gerade restauriert, also nix mit Dampf.

Von dort liefen wir weiter nach Chinatown, einem der größten in Nordamerika. Leider zeigt sich dort auch die Kehrseite der Großstadt: Rund um die East Hastings Street sind Obdachlosigkeit und Drogenmissbrauch deutlich sichtbar. Besonders das billige, extrem gefährliche Fentanyl hat in Vancouver eine dramatische Spur hinterlassen. Auch wenn wir uns stets sicher gefühlt haben, war das ein sehr bedrückendes Erlebnis…



Zum Aufheitern ging es weiter durch Yaletown, das Ausgehviertel mit hübsch hergerichteten Industriegebäuden – fast ein bisschen wie die Speicherstadt in Hamburg, nur kanadisch-entspannt.

Doch die Rückkehr zu unserem Van brachte einen Schock: Ein tiefer Kratzer zog sich über die gesamte Fahrerseite, offenbar absichtlich mit einem spitzen Gegenstand verursacht. Wir hatten auf einem bewachten Parkplatz gestanden – weshalb, wieso, warum? Keine Ahnung. Ein fader Beigeschmack und einer der Gründe, warum wir lieber die Natur als Städte bevorzugen. 😕
Vancouver – Infos & Fun Facts
Einwohnerzahl: ca. 650.000 in der Stadt und über 2,5 Mio. in der Metropolregion
Klima: milde Sommer, regenreiche Winter. Daher der Spitzname Raincouver (160 Regentage im Jahr)
Olympia: Austragungsort der Winterspiele 2010
Fahrradfreundlich: Hunderte Kilometer Radwege, perfekt zum Erkunden
Chinatown: Eines der größten in Nordamerika
Gastown: ältester Stadtteil, gegründet 1867, bekannt für die dampfbetriebene Steam Clock
Kulinarische Tipps
Sushi: Vancouver gilt dank der vielen japanischen Einwanderer und dem frischen Fisch als eine der Sushi-Hauptstädte außerhalb Japans.

Olivier’s La Boulangerie (Hornby Street): Für Croissants, süße Stückchen, frische Salate und herzhafte Sandwich-Baguettes.

Go Fish: Fish & Chips direkt an der Fisherman’s Wharf mit Blick auf Hafen & Skyline.

Fazit
Vancouver ist eine extrem fahrradfreundliche und entspannte Stadt mit einer tollen Mischung aus moderner Skyline, grünem Park und kultureller Vielfalt. Bei Sonnenschein (wir hatten 25 Grad Mitte September) macht es richtig Spaß, die Stadt zu erkunden. Aber Achtung: Die vielen Regentage machen dem Spitznamen Raincouver alle Ehre.
Unsere Highlights:
– Entlang der Uferpromenade im Stanley Park
– Wasserflugzeuge am Coal Harbour
– Kreuzfahrtschiffe am Canada Place
– Markthalle auf Granville Island
Einziger Wermutstropfen: der Kratzer am Van. 😢
Trotzdem bleibt Vancouver für uns ein spannender, kontrastreicher Stopp auf unserer Reise.
⛽️ Tipp: Tankt besser weit außerhalb der Stadt – Die Preise in Vancouver sind mit rund 1,79 C$/Liter Diesel extrem hoch.
👉 Von hier aus geht es für uns mit der Fähre weiter nach Vancouver Island – mehr dazu im nächsten Beitrag! ⛴️






































































