NEW BLOG POST (28.-30.04.2025) 🇺🇸 Yosemite Nationalpark

Drei Tage, viele Wasserfälle und jede Menge Wow-Momente 🤩

Route & Wetter

Drei Tage vor unserer Ankunft hatte es im Yosemite noch geschneit – bei unserer Fahrt über die Wawona Road regnete es zwar noch leicht, doch pünktlich zu unserem Aufenthalt begrüßte uns der Nationalpark mit Sonne, blauem Himmel und perfekten 15 Grad: ideales Wanderwetter! Der Einstieg ins Yosemite Valley war schon ein echtes Highlight. Vom berühmten Tunnel View blickten wir auf El Capitan, den Half Dome und den mächtig donnernden Bridalveil Fall. Die Gischt dieses Wasserfalls war so heftig, dass wir nicht einmal ganz bis zum Viewpoint laufen konnten – also genossen wir den Anblick eben mit einem Müslilöffel in der Hand vom sicheren Abstand aus.

Links El Capitan, rechts Bridalveil Fall, Mitte Half Dome

Tag 1: Höhenmeter und jede Menge Wasserfälle

Weiter ging es zum Parkplatz an der Swinging Bridge – hier überquerten wir den Merced River und starteten unsere erste Wanderung: hinauf zum Columbia Rock Viewpoint.

Strecke: ca. 5,6 km (hin und zurück) Höhenmeter: ca. 365 m Zeit: ca. 2,5 Stunden

Der Weg führte über unzählige Serpentinen stetig bergauf – oben angekommen hatten wir einen Wahnsinns-Ausblick aufs Tal und auf den gegenüberliegenden Upper Yosemite Fall, der uns schon von Weitem beeindruckt hatte. Weiter oben lag der erste Aussichtspunkt direkt am Wasserfall – atemberaubend! Von hier ging es wieder bergab und zurück zum Van.

Upper Yosemite Fall
Yosemite Valley
Half Dome

Am Nachmittag spazierten wir noch über den Cooks Meadow Trail (ca. 1,6 km) mit Blick auf die Yosemite Chapel – ein historisches Holzkirchlein aus dem Jahr 1879 – und gelangten anschließend zum Lower Yosemite Fall Trail. Hier rauscht der Wasserfall in zwei mächtigen Kaskaden ins Tal – einfach nur spektakulär!

Lower Yosemite Fall
Upper and Lower Yosemite Fall

Am Abend steuerten wir unseren reservierten Stellplatz auf dem North Pines Campground an – direkt am Flussufer mit Blick auf die rauschenden Wasserfälle. Für 36 $ pro Nacht bekommt man Toiletten, Spülmöglichkeiten, bärensichere Mülleimer und Essensboxen – und die einmalige Lage mitten im Park. Achtung: Von Mai bis September sollte man unbedingt vorab reservieren – Plätze sind schnell vergriffen!

Tag 2: Ein Spiegelsee & Wasserfälle zum Anfassen

Früh am nächsten Morgen zogen wir direkt los – diesmal zum Mirror Lake.

Strecke: ca. 3,2 km Rundweg – kaum Höhenmeter

Auf dem ruhigen Wasser spiegelten sich die umliegenden Bäume und Felsen – ein absolut magischer Moment! 💫 Danach frühstückten wir mit Blick auf die Wasserfälle, checkten aus und stellten unseren Van auf dem großen Parkplatz beim Curry Village ab.

Von hier fuhren wir mit dem kostenfreien Shuttlebus (verkehrt regelmäßig wie am Grand Canyon) zum Startpunkt des berühmten Mist Trail, der gemeinsam mit dem John Muir Trail beginnt.

Unsere Wander-Route:

Vernal Fall Footbridge: 2,4 km hin und zurück, ca. 120 Höhenmeter weiter zum Vernal Fall: ca. 4 km hin und zurück, ca. 300 Höhenmeter Zeitaufwand insgesamt: ca. 2,5–3 Stunden

Zuerst ging es auf asphaltierten Wegen entlang des Flusses, später über nasse Natursteinstufen bis direkt zum rauschenden Wasserfall. Der Sprühnebel erzeugte einen fantastischen Regenbogen – und nur ein paar nasse Ärmel.

Eigentlich wollten wir weiter zum Nevada Fall, entschieden uns aber gegen den steileren Anstieg, da wir noch eine kostenfreie, heiße Dusche im Curry Village Pavilion nutzen wollten – eine wahre Wohltat nach der Wanderung!

Abschluss im Ahwahnee Hotel & Fazit

Zum Abschluss unseres Yosemite-Aufenthalts besuchten wir das historische Ahwahnee Hotel aus dem Jahr 1927. Schon die Fassade aus Holz und Stein ist eindrucksvoll – drinnen beeindruckten uns hohe Decken und viel Naturmaterial. Wer möchte, kann hier stilvoll essen (Buffet Dinner für 63 $ p.P.) oder einfach einen Drink an der Bar genießen. Wir beließen es beim Rundgang und traten am späten Nachmittag unsere Weiterreise an.

Unser Fazit:

Ein dritter Tag wäre definitiv sinnvoll gewesen – das Tal ist riesig und hat weit mehr zu bieten als die klassischen Highlights. Im Frühling sind manche Straßen – wie der Tioga Pass und die Glacier Point Road – noch gesperrt (Stand Ende April), was man bei der Planung bedenken sollte. Infos zu Routen und Öffnungszeiten findet man zuverlässig in der kostenlosen NPS App – ein echtes Must-have für USA-Reisende! Über die App konnten wir auch direkt den Campingplatz reservieren.

Mehr über unsere Zeit im Yosemite in unserem VLOG!

PS: Da uns auf dieser Reise die Zeit davonläuft, werde ich künftig weniger Fotos direkt im Blog zeigen. Dafür gibt es mehr Storys und Beiträge auf Instagram – diese landen auch im Story-Archiv und sind jederzeit abrufbar. Also gerne abonnieren und regelmäßig vorbeischauen! ♥️


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