NEW BLOG POST 🇲🇽 (18. – 26.12.2024) House Sitting in Mexico City: Weihnachten mit Hund und Highlights der Metropole

Unheimliche Wolken über Teotihuacán

Der Tag begann sonnig und friedlich, doch was sich später ereignete, ließ uns mit gemischten Gefühlen zurück. Bevor wir uns zum zweiten Mal mit dem Bus nach Mexiko-Stadt aufmachten, verbrachten wir noch einige Stunden in Teotihuacán. Doch an diesem scheinbar normalen Dezembertag war etwas anders: Über uns zogen deutlich mehr Flugzeuge ihre Bahnen als sonst. ✈️

Gegen Abend dann das Erschreckende: Der Himmel war plötzlich übersät von unnatürlich dichten, flachen weißen Wolken. Ein regelrechter Teppich legte sich über die Landschaft. Es roch seltsam chemisch, und sowohl unsere Augen als auch unsere Atemwege begannen zu brennen. 🔥

Da weit und breit keine Felder zu sehen waren, auf denen Düngemittel ausgebracht worden sein könnten, war uns klar, dass hier etwas anderes vor sich ging. Omar, unser Gastgeber, hatte dazu eine Theorie: Er glaubte an eine bewusste Freisetzung giftiger Chemikalien, um die Bevölkerung zu dezimieren. Diese Vorstellung war uns allerdings etwas zu drastisch…

Eine andere Erklärung könnte sein, dass die Flugzeuge Aluminiumverbindungen ausbrachten – möglicherweise, um die Erderwärmung zu bremsen oder die gigantische Smog-Glocke über Mexiko-Stadt zu reduzieren. Doch auch das bleibt reine Spekulation. Was wir jedoch sicher sagen können, ist, dass dieses Erlebnis uns zum Nachdenken brachte.

Die Auswirkungen waren unmittelbar spürbar: Nicht nur körperlich fühlten wir uns unwohl, sondern auch das Wetter veränderte sich. Für die nächsten zwei Tage blieb der Himmel bedeckt, die Sonne kämpfte vergeblich gegen den künstlichen Wolkenschleier, und die Luft fühlte sich schwerer an als zuvor. Selbst in geschlossenen Räumen war das Brennen in Augen und Lunge nicht vollständig verschwunden.

Egal, was hier tatsächlich passiert ist – es hat uns nachhaltig beschäftigt. Wie beeinflussen solche Eingriffe unsere Umwelt und Gesundheit? Und wer trifft diese Entscheidungen? Fragen, auf die wir bisher keine Antworten haben… 🤔

Raus aus dem Van und rein in die Metropole

Am Mittwoch ließen wir unseren treuen Renault Master auf der Rancho Viejo in Teotihuacán zurück, um uns ins Großstadtgetümmel von Mexiko-Stadt zu stürzen – mit einer Luftqualität, die noch schlechter war als die bereits beeinträchtigte Luft auf dem Land. 😷 Trotzdem waren wir voller Vorfreude auf das, was uns in den nächsten Tagen erwarten würde.

Goodbye Teotihuacan…

Unser Van stand sicher im Innenhof der Ranch, unter einer wunderschönen Palme und direkt neben der Hundehütte von Opi, dem Haushund. Omar war so freundlich, uns mit seinem Toyota zum Busbahnhof zu fahren, was uns die dreikilometerlange Schlepperei unserer vier Rucksäcke ersparte. Ein Chauffeur-Service, den wir dankend annahmen! ♥️

…Bye Bye Bussi 👋🏻

Am Busbahnhof verabschiedeten wir uns herzlich von Omar, wünschten ihm frohe Weihnachten, und kaum hatten wir Platz im wartenden Bus gefunden, rollte dieser auch schon los. 🚌 Da wir im Sommer bereits für vier Tage in der Metropole waren wussten wir genau, wo wir aussteigen mussten und wie wir mit U-Bahn und Metro-Bus weiterkommen würden. Praktischerweise hatten wir damals, warum auch immer, die wiederaufladbare Metro-Karte aufgehoben. Ein absoluter Zufall, oder doch Vorahnung? Denn normalerweise tun wir sowas nicht…

Mit dem Bus ab nach Mexiko City 🏙️

Unser Ziel war das Viertel Cuauthémoc, und wir erreichten es ohne Probleme. Der Metro-Bus setzte uns direkt an der großen Engelsstatue auf der Avenida Paseo de la Reforma ab, die mich stark an die Berliner Siegessäule erinnerte. Plötzlich waren wir mittendrin: Um uns herum pulsierte das Leben, mit lebhaften Cafés und Restaurants an jeder Ecke. Da wir etwas zu früh dran waren, gönnten wir uns einen Coffee-to-Go und beobachteten das bunte Treiben von einer Parkbank aus.

Avenida Paseo de la Reforma
El Ángel

Kurz vor 16 Uhr machten wir uns auf den Weg zu Brianas und Stefanos Apartment, das nur einen Block entfernt lag. Dort angekommen, wurde uns mal wieder unsere deutsche Pünktlichkeit zum Verhängnis: Wir mussten noch 30 Minuten in der Lobby warten, bis Briana schließlich eintraf. 🙈 Mittlerweile nehmen wir solche Situationen gelassen und lachen eher über uns selbst – man sollte meinen, wir hätten nach all der Zeit dazu gelernt! 😅

Briana, eine freundliche US-Amerikanerin von den Virgin Islands, begrüßte uns herzlich und führte uns ins Apartment. Dort wartete bereits Nugget, ihr schwanzwedelnder Mischlingshund, der vor sechs Jahren in Shanghai von ihr gerettet wurde. Der kleine Kerl hätte vermutlich nicht überlebt, wenn Briana ihn als wenige Wochen alten Welpen nicht von der Straße geholt hätte. Nugget war sofort aufgeregt, uns kennenzulernen, und wir machten uns direkt mit ihm vertraut. 🐕

Unser Hund für die nächsten 14 Tage 🥰

Briana zeigte uns unser Schlaf- und Badezimmer sowie den gemütlichen Wohn- und Essbereich. Kurz darauf ging es schon auf die erste gemeinsame Gassirunde. Zum Glück liegt der riesige Bosque de Chapultepec, ein Park größer als der Central Park in New York, nur wenige Blocks entfernt. Nugget scheint diesen Luxus zu schätzen, auch wenn er sich morgens und abends auch mit einer kleinen Runde um den Block begnügt. 🦥

Der Wohn- / Essbereich
Unser Schlafzimmer samt Schreibtisch
Das Wichtigste: Nugget und das Badezimmer 😅

Zurück im Apartment trafen wir auf Stefano, Brianas Verlobten. Er stammt aus Lima in Peru, hat teils schweizerische Wurzeln und war uns auf Anhieb sympathisch. Am Abend führten die beiden uns in zwei ihrer liebsten Taco-Läden aus und gaben uns etliche Insider-Tipps für das Viertel.

Ein gelungener Auftakt für unser House-Sitting-Abenteuer, wie wir finden!

Ein neuer Alltag beginnt…

Nach einer halbwegs passablen ersten Nacht im Apartment – es war uns schlicht zu warm und auch zu hell – starteten wir den Tag gemeinsam mit Stefano. Der Peruaner lud uns in sein Lieblingscafé zum Frühstück ein, und schnell wurde klar: Briana und Stefano sind absolute Großstadtmenschen. Ihre Küche ist spartanisch eingerichtet, und es scheint, als bestünde ihr Speiseplan aus Coffee-to-Go am Morgen, einem Snack mit Kollegen am Mittag und einer Kleinigkeit auf der Straße oder im Restaurant am Abend. 😳

Für uns war die Küche völlig ausreichend

Während wir unseren Kaffee genossen, zeigte uns Stefano die nähere Umgebung. Er gab uns Tipps für Cafés und Restaurants, die wir in den kommenden Tagen ausprobieren könnten, und führte uns auch zu einem Tiergeschäft gleich um die Ecke – falls Nugget mal ein Leckerli oder neues Spielzeug brauchen sollte.

Am Mittag kam Briana von der Arbeit zurück, und gemeinsam machten sich die beiden ans Packen. Währenddessen erledigten wir unsere Lebensmitteleinkäufe, um für die nächsten Tage gerüstet zu sein. Gegen 17 Uhr war es dann soweit: Briana und Stefano verabschiedeten sich von uns und Nugget, stiegen in ein Uber und machten sich auf den Weg zum Flughafen. 🛫

Von nun an waren wir auf uns allein gestellt – und Nugget, der uns mit seinem treuen Hundeblick daran erinnerte, dass wir von nun an für ihn verantwortlich waren. Ein neuer Alltag im Apartment begann, und wir freuten uns darauf, die kommenden Tage in Mexiko-Stadt ganz nach unserem Rhythmus zu gestalten.

Erste Erkundungstour in CDMX mit Hund

Am ersten Abend war Nugget, unser vierbeiniger Mitbewohner, verständlicherweise noch traurig über die Abwesenheit seines Frauchens und Herrchens. Sein Futter verweigerte er konsequent, was uns zwar Sorgen machte, aber wir gaben ihm die Zeit, die er brauchte. Schon am nächsten Morgen kehrte sein Appetit zurück, und auch seine anfängliche Scheu und Nervosität beim Gassi gehen legten sich schnell. Nach und nach konnten wir die kleine Runde um den Block erweitern, wobei lange Spaziergänge offensichtlich nicht zu seinen Favoriten zählten. 🐾😅

Da Hunde in Mexikos öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Bus und U-Bahn, verboten sind, blieb uns nichts anderes übrig, als ihn während unserer größeren Ausflüge allein im Apartment zu lassen. Glücklicherweise ist er es gewohnt, stundenweise allein zu sein, da seine Besitzer beide berufstätig sind.

Unser erster Ausflug führte uns in den nur zwei Kilometer entfernten Bosque de Chapultepec. Mit einer Fläche von rund 686 Hektar (oder etwa 960 Fußballfeldern) ist er tatsächlich noch größer als der berühmte Central Park in New York. Der Park beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine Vielfalt: Neben mehreren weltberühmten Museen gibt es hier einen Zoo, einige Seen mit Bootsverleih und jede Menge Grünflächen, die förmlich zum Erkunden einladen.

CDMX = Ciudad de México

Angesichts der enormen Ausmaße entschieden wir uns, den Park mit dem Fahrrad zu erkunden. 🚴🚴🏻‍♀️ Unsere eigenen Fahrräder konnten wir leider nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren, aber zum Glück gibt es auf der Avenida Paseo de la Reforma – dem prachtvollen Boulevard, der parallel zu unserer Wohnung verläuft – eine praktische Option: Dort kann man gegen Vorlage eines Pfands (Reisepass oder Ausweis) drei Stunden lang kostenlos Fahrräder leihen.

Die Gratis-Räder waren völlig okay 👌🏻

Alternativ hätten wir auch die Stadträder von Ecobici nutzen können. Diese sind überall in der Stadt verfügbar, mit Stationen alle paar hundert Meter. Allerdings fanden wir das Preismodell eher seltsam: Während ein Jahrestarif mit 545 MXN vergleichsweise günstig ist, kostet ein Tagesticket 123 MXN – ein erheblicher Unterschied. Deshalb entschieden wir uns für die Gratis-Variante.

Die Preise sind irgendwie seltsam… 🤨

Mit den geliehenen Rädern cruisten wir entspannt durch die weitläufige Parkanlage. Die Wege sind ideal für Radfahrer, und wir konnten so in kurzer Zeit viele Highlights sehen. Zudem nutzten wir die Gelegenheit, einen kleinen Abstecher ins angrenzende Luxusviertel Polanco zu machen. Dort bot sich ein faszinierender Kontrast zwischen der natürlichen Idylle des Parks und der mondänen Eleganz der Stadt. Ein rundum gelungener Tag, der uns einen großartigen ersten Eindruck von Mexiko-Stadt vermittelte. 💖

Kunsthandwerk und Pokémon-Jäger

Der Samstag führte uns in das Viertel San Jacinto, wo uns der entlegene Kunsthandwerkermarkt Bazar del Sábado lockte. Die Anreise mit dem Metro-Bus war auch über eine längere Distanz von 22 Stationen problemlos und mit einem Ticketpreis von umgerechnet 30 Cent pro Person unschlagbar günstig.

Bereits bei unserer Ankunft merkten wir, dass sich der Weg gelohnt hatte. Die gesamte Plaza war von Künstlern gesäumt, die ihre Werke präsentierten – eine bunte Mischung aus klassischen Gemälden, modernen Illustrationen und kreativen Unikaten. Rund um den Platz erstreckten sich Stände mit allem, was das Kunsthandwerk zu bieten hat: von Glas- und Keramikkunst über Schmuck und Textilien bis hin zu Lederwaren.

Die Preise waren allerdings nicht ohne – teils schienen sie sogar auf internationale Käufer ausgelegt zu sein. Für uns war das kein Problem, denn unser Ziel war eher das Staunen und Entdecken als das Einkaufen. Auch im überdachten Bereich des Marktes, dem Mercado San Jacinto, gab es unzählige weitere Stände mit liebevoll gefertigten Handwerkswaren. Es war faszinierend zu sehen, wie viel Talent und Arbeit in jedem einzelnen Stück steckte. 😲

Mercado San Jacinto

Auf dem Rückweg machten wir einen Zwischenstopp im nahegelegenen Parque Hundido. Diese gepflegte Parkanlage besticht durch ihre harmonische Integration einiger Maya-Stelen und Figuren, die zwischen grünen Wiesen und Bäumen verteilt sind. Der Park wirkte trotz seiner zentralen Lage erstaunlich ruhig und wir bedauerten, Nugget nicht mitgenommen zu haben. Allerdings wäre das Gedränge auf dem Markt ohnehin nichts für ihn gewesen.

Parque Hundido

Im Park fiel uns dann schnell etwas auf: Eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Menschen wanderte mit starr auf ihre Handys gerichteten Blicken umher. Zunächst vermuteten wir einen öffentlichen WLAN-Hotspot, doch dann dämmerte es uns – wir waren mitten in einem Pokémon Go-Event gelandet! Während bei uns auf dem Land diese Jagd nach virtuellen Monstern eher ein Nischenthema ist, schien hier die gesamte Community unterwegs zu sein. Wir waren uns nicht sicher, ob wir schmunzeln oder den Kopf schütteln sollten, aber es war auf jeden Fall ein amüsanter Anblick. 📱👾

Die Pokémon Jäger… 🙈🙉🙊

So endete unser Samstag mit einer gelungenen Mischung aus kulturellen Eindrücken, entspanntem Grün und einer Prise skurriler Überraschung.

Gemütlichkeit und süße Enttäuschungen…

Unser Sonntag war ein echter Wohlfühltag. Nach den letzten ereignisreichen Tagen entschieden wir uns, es ruhig angehen zu lassen und die Annehmlichkeiten des Apartments voll auszukosten. 😌

Dank des kostenfreien Zugangs zu Netflix und Amazon Prime hatten wir die perfekte Gelegenheit, uns die Herr der Ringe-Serie Die Ringe der Macht auf dem großen Flachbildschirm anzuschauen. Die gemütliche Couch samt Kuscheldecke war eine willkommene Abwechslung zu den begrenzten Sitzmöglichkeiten in unserem Van, und ich muss zugeben, dass auch das großzügige Badezimmer mit heißer Dusche nach 28 Monaten Vanlife purer Luxus war.

Purer Luxus! Flachbildschirm und Netflix. 😅

Trotz unserer Couchliebe gingen wir zwischendurch immer wieder mit Nugget an die frische Luft. Bei diesen Gelegenheiten erkundeten wir unsere Umgebung Stück für Stück weiter. Ein Ziel hatten wir dabei besonders im Blick: die hochgelobten Churros von El Moro.

El Moro ist der älteste Churros-Laden in ganz Mexico City und eine echte Institution. Seit 1935 begeistern die Filialen mit ihrem unverkennbaren blau-weißen Kacheldesign Einheimische und Touristen gleichermaßen. Natürlich wollten wir diese legendären Churros mit heißer Schokolade auch probieren. ☕️🍫

Doch leider wurden unsere Erwartungen enttäuscht. Die Churros waren zwar okay, kamen jedoch geschmacklich nicht an die von der Churrería La Catrina heran, die wir beim letzten Besuch in CDMX probiert hatten. Auch die heiße Schokolade war uns viel zu süß – für uns persönlich kein Highlight. Solltest du also in CDMX Churros suchen, raten wir eher zur Alternative.

Trotzdem war der Tag wunderbar entspannt, und wir genossen die Mischung aus Komfort und kleinen Erkundungstouren. Manchmal ist es eben genau das Richtige, die Seele baumeln zu lassen.

Weihnachtstrubel in Mexico City

Am Montag, den 23. Dezember, kamen wir auf die scheinbar gute, aber letztlich naive Idee, ins Zentrum von Mexico City zu fahren. Wir wollten die festliche Weihnachtsdekoration an den Regierungsgebäuden rund um den Zócalo bestaunen. Doch offensichtlich hatten tausende andere Menschen dieselbe Idee – oder sie waren auf der hektischen Jagd nach den letzten Weihnachtsgeschenken. 🏃🎁

Die Fußgängerzonen waren brechend voll, und wir fühlten uns bald wie in einem riesigen Strom aus Menschen, der sich nur schwer lenken ließ. Doch die Mühe lohnte sich zumindest ein wenig: Die riesigen, drei Meter hohen Weihnachtsbäume, die vollständig aus roten Weihnachtssternen bestanden, waren ein beeindruckender Anblick. Und als das Weihnachtsorchester ein Stück aus dem Nussknacker spielte, kam sogar für einen kurzen Moment so etwas wie Weihnachtsstimmung auf – auch wenn sie im Chaos schnell wieder verflog. 🎄

Auf dem Rückweg wollten wir noch einen Abstecher zur Pastelería Ideal machen, die für ihre köstlichen Backwaren und belegten Sandwiches bekannt ist. Der Plan: Ein knuspriges Baguette-Sandwich für den Abend mitnehmen. Doch als wir die ellenlange Schlange an der Kasse sahen und das Gedränge spürten, war unsere Motivation dahin.

Stattdessen gönnten wir uns erneut Churros – diesmal wieder bei der Churrería La Catrina. Und was sollen wir sagen? Sie schmeckten tatsächlich besser als die von El Moro. So endete der Tag mit einem süßen Happy End, auch wenn wir uns den Weihnachtszauber anders vorgestellt hatten… 🌟

Weihnachtsfeiertage in Mexico City

Die Weihnachtsfeiertage in Mexico City waren für uns so richtig entspannt und erholsam – geprägt von ausgedehnten Spaziergängen mit unserem knuffigen vierbeinigen Mitbewohner Nugget. An Heiligabend entschieden wir uns spontan dafür, es uns zu Hause gemütlich zu machen. Im Ofen zauberten wir eine leckere Lasagne, die wir zusammen mit einem Glas Wein genossen, bevor wir es uns auf der Couch bequem machten und weiter die Herr der Ringe-Serie schauten. 🍝🍷

Am ersten Weihnachtstag begann der Tag mit dem obligatorischen Weihnachtsgruß-Marathon. Nachdem alle Nachrichten verschickt, gelesen und beantwortet waren, hatten wir uns eigentlich ein leckeres Essen im nahegelegenen Restaurant vorgenommen. Doch unser auserwählter Favorit hatte leider geschlossen. 😕

Also machten wir es uns kurzerhand in einer netten Pizzeria gemütlich. Die knusprigen Steinofenpizzen schmeckten hervorragend, lagen uns aber den ganzen Tag schwer im Magen. Zum Glück hatten wir uns fürs Mittagessen entschieden – abends wäre das eine echte Herausforderung geworden!

Pizzeria Balboa

Auch der zweite Weihnachtsfeiertag verlief entspannt. Wir nutzten die wärmende Sonne und spazierten erneut mit Nugget durch den weitläufigen Bosque de Chapultepec. Nach den etwas kühleren Tagen zuvor – vor allem in der unbeheizten Wohnung – tat die Sonne richtig gut. ☀️😎

Akrobatische Vorführung im Park

Abends war die Lasagne von Heiligabend wieder unser kulinarisches Highlight, denn wir hatten extra eine große Auflaufform vorbereitet. So konnten wir den Tag erneut entspannt im Apartment ausklingen lassen – mit gemütlicher Couch, Netflix und Kuscheldecke.

Wie unsere zweite Woche mit Nugget in Mexico City war, und wie wir ins neue Jahr gefeiert haben, berichte ich euch dann im kommenden Beitrag. 😉

P.S.: Ich habe die letzten Tage auch genutzt, um die anderen Seiten dieser Website zu überarbeiten. Schaut doch gerne mal rein und empfehlt die Homepage weiter! 💖



Entdecke mehr von Vanlife & Reisen

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.