NEW BLOG POST 🇲🇽 (19. – 29.05.2024) Tulum – Valladolid

Ein Tag am Meer & Einblicke in das mexikanische Strandleben

Den Sonntag verbrachten wir am öffentlichen Badestrand von Tulum. Es drängten sich, verständlicherweise, an diesem Wochenende ziemlich viele Einheimische an den eigentlich einzigen noch öffentlich zugänglichen Strandabschnitt. Alle anderen Zugänge zum Meer sind, kilometerweit, nämlich von Luxusresorts und Hotels belegt. 😕

Die Wellen übertönten jedoch den Trubel um uns herum und ab Mittag hatten wir auch wieder genug Schatten vorm Van, um von unseren Stühlen aus das Alltagsleben um uns herum zu beobachten. Dabei fiel uns auf, dass insbesondere Bier und Chips hoch im Kurs zu stehen scheinen. Möglicherweise rührt daher auch die Leibesfülle vieler Mexikaner…

Auffällig war auch, dass in Mexiko Tätowierungen ganz normal zu sein scheinen. In den bisher von uns bereisten Ländern war dem nicht so, dort waren Tattoos hauptsächlich ein Zeichen von Bandenzugehörigkeit und somit eher negativ behaftet, weshalb wir bis dato eher selten Menschen mit Bildern auf der Haut gesehen hatten aber dies schien sich nun schlagartig zu ändern.

Gegen Nachmittag holte Simon, zum ersten Mal seit Kolumbien, mal wieder die Fahrräder vom Van herunter. Diese sehen zwar mittlerweile, aufgrund der Tatsache dass sie permanent Wind, Wetter und Meeresluft ausgesetzt sind, ziemlich mitgenommen aus aber zu meinem Erstaunen fuhr es sich tadellos.

Ich radelte 5 km die schicke Hotelmeile entlang und staunte nicht schlecht ob der ganzen Luxusherbergen, schicken Boutiquen und noblen Restaurants, die sich wie Perlen an einer Schnur aneinanderreihten. 😮

Frühaufstehen in Tulum: Abenteuer und Enttäuschungen bei den Maya-Ruinen

Die neue Woche begann früh, denn bereits um 6 Uhr morgens riss uns der Wecker unsanft aus den Träumen. Doch dieser bescherte uns nicht nur einen schönen Sonnenaufgang über dem karibischen Meer, sondern wir waren auch eines der ersten Autos, das auf den Parkplatz der Maya-Ruinen von Tulum fuhr.

Allerdings fühlten wir uns leicht veräppelt als wir, nachdem wir bereits 120 MXN für die vermeintlichen Eintrittskarten bezahlt hatten, an einem späteren Schalter weitere 190 MXN berappen mussten. Es stellte sich heraus, dass die erste Gebühr nur für das umliegende Parkgelände und die Zweite für den Zutritt zu den Ruinen war – was einem zuvor natürlich keiner gesagt hatte…

Innerhalb der archäologischen Stätte erwartete uns dann ein weiteres Ärgernis: Tulum ist nicht unbedingt für seine faszinierenden Gebäude oder hohen Pyramiden bekannt, sondern vielmehr für seine einmalige Lage auf einer Klippe oberhalb des türkisblauen, karibischen Meeres. Jedoch war der Zugang zu fast allen Gebäuden mit eben jener fantastischen Aussicht abgesperrt. Auf einer der dauerhaft installierten Infotafeln stand, dass von Juni bis Oktober Meeresschildkröten hier ihre Eier ablegen. Ob das jedoch der Grund für die Absperrungen war oder nicht, bleibt offen. In jedem Fall wäre es auch hier nett gewesen, wenn man uns bereits am Eingang darüber informiert hätte.

Nichts desto trotz fanden wir den Besuch schön und jetzt haben wir eigentlich alle wichtigen Maya-Stätten, die von größerer Bedeutung sind, gesehen. Und wir waren froh, die Ruinen bereits um 8 Uhr besucht zu haben da ab 9 Uhr die ersten großen Reisegruppen eintrafen und ab 10 Uhr wurde es so richtig voll. 🚌

Anschließend ging’s noch zum Supermarkt und auch unser erster Boxenstopp an einer mexikanischen Tankstelle verlief problemlos. Wird auf iOverlander doch auffällig häufig von Betrügereien an Zapfsäulen berichtet – sei es, dass man zu viel für zu wenige Liter bezahlt oder Kreditkartenbetrug stattfindet.

Dank dieser genialen App, die nicht nur Warnungen und Stellplatzinformationen für Reisende bereithält sondern auch Attraktionen, hielten wir kurz darauf erneut an und zwar bei drei kostenfreien Cenoten. Dabei handelt es sich um natürliche Kalksteinlöcher, die mit kristallklarem Grundwasser gefüllt sind und oft als Schwimm- und Tauchplätze genutzt werden. Für uns war es eine wahre Wohltat, die Mittagshitze in dem sehr erfrischenden und glasklaren Wasser abzuschütteln. 👙💧🩳

Da wir, in der Nähe dieser Badestellen, jedoch keinen schattigen bzw. geeigneten Stellplatz für die Nacht fanden fuhren wir anschließend noch ein paar Kilometer weiter zu einem offiziellen Campingplatz. Dieser wird seit Jahrzehnten von zwei Deutschen betreut und scheint insbesondere bei Kanadischen und/oder US-Amerikanischen Dauercampern beliebt zu sein. Zumindest ließen die Kennzeichen der gigantischen Trailer mit diversen Slide-Outs darauf schließen.

Zwar lag der Campingplatz idyllisch unter Kokosnusspalmen, sodass wir unsere liebe Not hatten unseren Camper kokosnusssicher zu parken, und nur wenige Schritte vom traumhaft schönen Strand entfernt aber seine besten Zeiten hatte er definitiv hinter sich. Die Umgebung erinnerte teilweise eher an eine Mischung aus Schrottplatz und Müllhalde. Auch die Toiletten hatten allesamt keine Klobrillen und an einer fehlte sogar komplett die Tür. Trotzdem werden für solch einen Platz, zumindest hier auf der Yucatán-Halbinsel, 15 US$ pro Nacht fällig. Bleibt zu hoffen, dass sich sowohl Preise als auch Optik weiter nördlich bessern werden… 🚐🏝️

Ja wer grunzt denn da?! 🐷
Schrottplatz oder Campingplatz?! 🤔

Dafür konnten wir hier, zum ersten Mal seit Monaten wieder, in unserer eigenen Hängematte entspannen die wir seit kurzem wieder besitzen. 😀 Vielen Dank noch einmal an @lasiesta für den großzügigen sowie kostenfreien Ersatz der uns in Costa Rica gestohlenen Gegenstände und an alle da draußen, die uns bei den Versandkosten unterstützt haben. 🙏

Du weißt nichts von dem Diebstahl?! Dann schau dir unser nervenaufreibendes YouTube Video an. 👆

Von Schrottplatzidylle bis Touristenrummel: Unser Tag in Playa del Carmen

Den Dienstagvormittag verbrachten wir, nicht zuletzt aufgrund des guten WLANs und der Duschmöglichkeit, noch auf dem „Schrottplatz“. Dafür war der Badestrand wirklich herrlich und wir gönnten uns ein letztes Bad in dem ruhigen, warmen und glasklaren Wasser. 🌊

Und auch die Windbedingungen ließen es seit Tagen endlich zu, mal wieder die Drohne steigen zu lassen. Allerdings wird derzeit auch hier, wie schon zuvor an der Küste von Belize, immens viel Seegras angespült. Dieses entsteht, oft aufgrund von Überdüngung und Klimawandel, durch die Vermehrung von Algen im Meer. Zum Glück ist das Seegras nicht glitschig, sondern eher etwas kratzig, und stinkt im Gegensatz zu Seetang auch nicht. Dennoch trüben diese großen Teppiche ein wenig das Badevergnügen, von der Postkartenoptik am Strand ganz zu schweigen. 🙈

Seegras in Massen 😳

Gegen 15 Uhr erreichten wir dann die Touristenmetropole schlechthin: Playa del Carmen. Wir parkten unseren Van auf dem gut besuchten Chedraui Supermarktparkplatz und gönnten uns zuallererst bei einem nahegelegenen Lokal für 5€ pro Kopf ein schmackhaftes Mittagessen bestehend aus Hühnchen, Reis, Bohnenmus, Tortillas und einem Getränk. 🍗🍚🥤

Bei einem Oxxo um die Ecke konnten wir dann auch endlich eine neue SIM-Karte für Mexiko organisieren. Zu Fuß ging es dann, trotz Mittagshitze, ins Zentrum, und die kilometerlange Touristenmeile muss man echt mal gesehen haben. Zwar bietet sie außer Restaurants, Bars, Eisdielen sowie Touragenturen und jeder Menge kitschiger Souvenirläden nichts wirklich Interessantes, aber gerade diese enorme Ansammlung an Touri-Kram beeindruckt.

2️⃣0️⃣1️⃣7️⃣
2️⃣0️⃣2️⃣4️⃣

Wenngleich Playa del Carmen dadurch in jedem Fall ein seelenloser Ort geworden ist. 😣 Wir checkten noch zwei alternative Stellplätze in Strandnähe ab, die uns jedoch aufgrund ihrer Lage in der Nähe von lautstarken Lokalitäten nicht zusagten. Da würde die Nacht auf dem Supermarktparkplatz vermutlich die ruhigere und bessere Alternative sein! Zumal wir uns hier vor dem Zubettgehen auch noch mit einem großen Becher Schokoeis abkühlen konnten. 🍦

Danke noch einmal an Jens und seine Tochter Melina! Die beiden hatten eines unserer Videos aus Nicaragua gesehen, in dem wir u.a. die extreme Hitze thematisiert hatten – woraufhin die kleine Tochter ihren Vater fragte, warum wir denn nicht einfach ein Eis essen würden. Das inspirierte den Papa wiederum zu einer großzügigen Spende. Somit geht noch das ein oder andere Eis mehr auf eure Kappe – Dankeschön! 💕

Und während wir genüsslich unser Eis verspeisten, konnte das Innere unseres Vans auch von 40 auf halbwegs erträgliche 31 Grad abkühlen. 😅


Möchtest auch du uns gerne ein Eis oder einen Frappé ausgeben? Dann klicke dazu einfach auf einen der zwei Links:

🍦 https://www.paypal.me/SiJuCampervan

https://www.buymeacoffee.com/SiJu_Campervan


Entspannt und Sonnenverbrannt in Puerto Morelos

Trotz Hitze und dem ein oder anderen Erwachen in der Nacht aufgrund zuschlagender Autotüren oder Fahrzeuge, die über ein klapperndes Gitter fuhren, schliefen wir auf dem Supermarktparkplatz recht gut. Die strategisch günstige Lage nutzten wir vor der Weiterfahrt noch einmal für ein paar Lebensmitteleinkäufe, bevor wir weiter nach Puerto Morelos düsten.

Der Hauptort liegt drei Kilometer von der Küste entfernt, weshalb sich an selbiger eigentlich nur Touristenunterkünfte sowie ein paar Lokale befinden. Diese verteilen sich auf lediglich zwei Parallelstraßen, sodass es hier ziemlich ruhig und beschaulich zuging, zumal sich dort nur kleinere Hotels und Bungalows befanden.

Die entspannte Atmosphäre gefiel uns auf Anhieb gut und auch der erste, angesteuerte Stellplatz war direkt ein Volltreffer: Wir parkten unseren Bus in einer Sackgasse, die von mehreren Kameras überwacht wurde und keine 20 Schritte vom Sandstrand entfernt lag. Dort fanden wir, unter einer Kokosnusspalme, auch ausreichend Schatten sodass wir den ganzen Tag am Strand relaxen konnten. 🌞🏖🌴

Auch hier lag jede Menge bereits vertrocknetes Seegras am Strand. Allem Anschein nach hatte man aber zwischenzeitlich, einige hundert Meter vom Ufer entfernt, schwimmende Barrieren errichtet. Diese fingen weitere Seegrasschwemmen ab sodass sich das Schwimmen hier deutlich angenehmer gestaltete als am vorherigen Strand.

Kurz hinter den Barrieren soll sich auch ein schönes Riff befinden, weshalb man hier angeblich auch gut schnorcheln kann worauf die zahlreichen Boote voller Schnorchel Touristen schließen ließen. So kam es auch, dass die niedrigen Wellen weit draußen auf dem Meer, vor dem Riff, brachen und das Wasser schön ruhig war. Ideale Badebedingungen!  

Zu unserem Erstaunen mussten wir abends jedoch feststellen dass wir, trotz wahrlich ausreichender Bräune und dem ganzen Tag im Schatten, ordentlich rot geworden waren. 😯

Vollmond über der Karibik 🌕

Faulenzen im Paradies

So ein ideal gelegener, und noch dazu kostenfreier, Stellplatz wollte natürlich genutzt werden weshalb wir noch drei weitere Tage in Puerto Morelos blieben und das faule Strandleben genossen. Zumal die Temperaturen eigentlich auch nur dort, im Schatten bei leichter Brise, erträglich waren. 😎 So häufig wie hier hatten wir unsere Hängematte bisher selten genutzt!

Die Maya Trommler rücken aus 🥁🪘

Deswegen mussten wir auch jeweils die frühen Morgenstunden nutzen, um beispielsweise an den Laptops zu arbeiten oder in der Küche Essen für den Tag vorzubereiten, da es tagsüber im Van mit Temperaturen von 45 Grad aufwärts schlicht nicht auszuhalten war. 🥵

Glücklicherweise frischte der Wind aber nach Anbruch der Dunkelheit immer auf, sodass wir die schlimmste Hitze mit Durchlüften relativ gut herausbekamen.

Bei einem unserer Erkundungsrundgänge durch den beschaulich kleinen Ort entdeckten wir an der Plaza auch sehr saubere öffentliche Toiletten und Duschen. Nebenan wurden, an den Wochenendabenden, diverse Show- und Tanzvorführungen dargeboten und auch ein paar nette Souvenirstände öffneten parallel dazu ihre Pforten. Vollends überzeugt hat uns dann der fantastische Chedraui Supermarkt. Zum einen, weil wir einen so schicken und noch dazu gut sortierten Lebensmittelmarkt hier überhaupt nicht erwartet hätten und zum anderen, weil es richtig gute Backwaren gab. Alle Reisenden werden mir bestimmt beipflichten, wie sehr man sich doch über knusprige Baguettes oder Croissants – noch dazu zu erschwinglichen Preisen – freuen kann. 😄

Abenteuer auf der Alternativroute: Von Traumstränden zu Tropfsteinhöhlen

Am Montag verabschiedeten wir uns von dem schönen und ruhigen Strandort, den wir uns aber in jedem Fall mal als mögliche Altersresidenz merken werden. 😅

Schön war’s in Puerto Morelos 👌🏻

Im Ortskern füllten wir an einer der vielen, praktischen und noch dazu super günstigen Purificadora Stationen unsere Trinkwasserkanister mit gefiltertem Wasser auf.

Unterwegs galt es dann noch unsere volle Pippi-Box auszuschütten und an einer Tankstelle unseren leeren Wassertank aufzufüllen. Diesmal machten wir vorab auch eine Geruchs- und Geschmacksprobe: Schließlich wollen wir uns nicht noch einmal 120 Liter übelriechendes Brackwasser einfangen. 🤢

Wir entschieden uns für die kostenfreie Alternativroute, die von Cancún aus parallel zur kostenpflichtigen Autobahn nach Valladolid führt. Diese war zwar nur einspurig, aber dafür nicht stark befahren und noch dazu in gutem Zustand.

Zwischendurch stoppten wir bei der grandiosen Cenote Chooj Ja. Hier wurden wir von einer riesigen Tropfsteinhöhle samt glasklarem, unterirdischem Badesee überrascht. Wie cool war das denn bitte! An der Höhlendecke hingen nicht nur Stalaktiten, sondern auch schlafende Fledermäuse. 🦇🦇

Noch dazu war die Cenote kaum besucht, wenngleich auch mit 150 MXN (8€) pro Kopf kein Schnäppchen aber mittlerweile zahlt man wohl fast für jede halbwegs erschlossene Cenote einen solchen Preis – mitunter sogar noch deutlich mehr… 😣

Die Abkühlung war, bei Außentemperaturen von 38 Grad im Schatten, eine wahre Wohltat und hielt zumindest eine halbe Stunde lang an: Bis wir unsere Fahrt im aufgeheizten Van fortsetzten. 😅

Während der Weiterfahrt ploppte dann urplötzlich, nach 6 Monaten und 10k zurückgelegten Kilometern, ein altbekannter Fehler auf dem Bordcomputer auf: Luftmassenmesser prüfen. Scheinbar wird es langsam aber sicher doch Zeit, unseren mit einer Erbsen- und Maisdose geflickten Turboschlauch durch den Neuen zu ersetzten, den wir seit Costa Rica mit uns herumfahren. 🙈

Kurz bevor wir nach Valladolid hineinfuhren entdeckten wir glücklicherweise spontan noch eine Autowaschanlage, unter die unser großes Auto passte sodass wir endlich das Salz herunterspülen konnten, welches seit dem Stellplatz an der Küste von Tulum anhaftete.

Am frühen Abend erreichten wir dann das Zentrum, wo wir am Parque de Sisal, direkt neben dem alten Wehrkloster, einen idealen und noch dazu schattigen Stellplatz vorfanden.

Wir vertraten uns noch ein wenig die steifen Beine und drehten eine Runde durch die hübsche Kleinstadt, in der jedes Gebäude in einer anderen Farbe getüncht ist und auch die Kathedrale machte im Licht der untergehenden Sonne einen schmucken Eindruck. 🌞

Apropos untergehende Sonne: Mit dem Übertritt der Bundesstatengrenze von Quintana Roo nach Yucatán gewonnen wir an diesem Tag zwar eine Stunde Zeit, verloren gleichzeitig aber auch wieder eine Stunde Tageslicht am Abend.

Wobei das bei den extrem hohen Temperaturen am Tag hier vielleicht gar nicht verkehrt ist, kann man dann doch eher lüften und zumindest am Abend noch etwas unternehmen. 🏃‍♀️🏃‍♂️

Schöne alte Käfer und Bullis gibt’s in Mexiko zuhauf

Eine holprige Fahrradtour durch Valladolid

Am Dienstagmorgen wollten wir mit den Fahrrädern die Stadt erkunden, doch die Realität hatte andere Pläne für uns: Die salzhaltige Luft hatte unseren Fahrradketten wohl schwer zugesetzt denn sie waren so stark verrostet und steif, dass ein einfaches Draufsetzen und Losfahren nicht möglich war. 😕

Mit viel Geduld und reichlich WT40 brachte Simon die Drahtesel schließlich wieder in Gang. Es war zwar eine kleine Herausforderung so früh am Morgen, aber letztendlich konnten wir doch noch mit den Rädern die Markthallen besuchen und uns dort von den lebhaften Farben und Gerüchen verzaubern lassen. 🍓🥝🍌

Nachdem wir die Markthallen verlassen hatten, radelten wir weiter zur Casa de los Venados: Einem beeindruckenden Villenanwesen im Zentrum, das die größte Sammlung mexikanischer Kunstgegenstände in privater Hand beherbergt. Über 3.000 Exponate hat der Besitzer im Laufe seines Lebens zusammengetragen und stellt diese nun der Öffentlichkeit zur Ansicht.

Unsere Vorfreude wurde jedoch etwas getrübt als wir erfuhren, dass eine verpflichtende Spende von mindestens 5 USD pro Person verlangt wurde. Sollten Spenden und deren Höhe nicht grundsätzlich freiwillig sein? 🤔 Zusätzlich wurde uns mitgeteilt, dass man das Haus nur mit einem Guide betreten dürfe und die Führung etwa eine Stunde dauern würde. Da wir gerne in Ruhe, und vor allem alleine, filmen und fotografieren hätten wollen entschieden wir kurzerhand auf diese Sehenswürdigkeit zu verzichten.

Mittags suchten wir Zuflucht vor der glühenden Hitze in einem kleinen Café unweit unseres Stellplatzes. Zwar gab es dort keine Klimaanlage, sondern nur schwache Deckenventilatoren, aber es war besser als nichts. Außerdem nutzten wir die Zeit im WLAN, um noch 2-3 Stunden zu arbeiten. Der Höhepunkt meines Nachmittags war jedoch der unerwartete und spontane Anruf meiner Freundin Milena. In den letzten zwei Jahren hat das sonst noch keine(r) gemacht und es war einfach wundervoll, nicht nur ihre Stimme zu hören sondern auch ihr Gesicht zu sehen. 💖

Am Abend fand ich beim Hotel Lucy zwar keine erfrischende, aber immerhin eine saubere Dusche vor, sodass ich wohlriechend zur allabendlichen Videoshow im Parque de Sisal erscheinen konnte. 😄 Hier wird von Dienstag bis Sonntag jeden Abend um 21 Uhr ein Video auf die Mauern des alten Convento de San Bernardino projiziert, welches die bewegte Geschichte der Stadt Valladolid erzählt. Die Show war sowohl schön als auch kurzweilig und wir sahen uns das Unterhaltungsprogramm gleich zweimal an: Zuerst auf Spanisch und im Anschluss noch einmal auf Englisch. 📽

Zum Abschluss eines ereignisreichen Blogs möchte ich euch, liebe Leser, dazu ermutigen unsere Reise weiterhin zu verfolgen. Abonniert unsere Social-Media-Kanäle auf Instagram und YouTube, um keine unserer Abenteuer zu verpassen. Lieben Dank fürs Lesen und bis nächste Woche!


P.S. Wusstest du, dass es sich bei den roten Wörtern im Text um Backlinks handelt? Wenn du diese anklickst erhältst du weitere Infos zu diesem Stichwort. Probiere es doch mal aus! 🔍


Entdecke mehr von Vanlife & Reisen

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.