Antike Maya Ruinen und ein Vogelparadies
Von Belize City aus führte uns unser Weg weiter nach Altun Ha. Diese Maya-Stätte mag nicht die größte in Belize sein aber sie war leicht mit unserem Van zugänglich, kostengünstig und wir waren darüber hinaus die einzigen Besucher.
Altun Ha wurde von denMaya vermutlich zu rituellen und zeremoniellen Zwecken genutzt, da die Stätte entlang deren Haupthandelsrouten lag. Hier wurde in einem Grab auch der größte, von Menschen je bearbeitete Jadestein der Welt gefunden. Dieser stellt einen Kopf dar und dieses Konterfei ziert jede Belize-Dollar Note. Der Haupttempel von Altun Ha wiederum ist gleichzeitig das Logo der bekanntesten Biermarke des Landes: Belikin.





Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung in den Crooked Tree Nationalpark, in dessen ausgedehnten Lagunen sich hunderte verschiedener Vogelarten tummeln. Darunter auch der größte Storch der Welt: Der Tuyuyu, den wir bereits aus dem Pantanal in Brasilien kannten.
Aber auch viele andere Störche, bunte Singvögel, Enten, Haubentaucher, Adler, Geier und verschiedene Reiher konnten wir entdecken. 🦅🦆
Wir checkten beim Jacana Inn, einem Campingplatz mit angegliedertem Hotel, ein von wo aus wir direkt aufs Wasser blicken konnten. Die liebenswerte Inhaberin Nary erlaubte uns sogar mit ihrem großen Kajak paddeln zu gehen – ganz ohne Zusatzkosten.
Simon nahm seine Angel mit und hatte überraschenderweise großen Erfolg: Die kleinen und mittelgroßen Barsche bissen in der Abenddämmerung wie am Fließband auf die zuvor mit dem Kescher im seichten Uferwasser gefangenen Sardinen. 🎣



Wir genossen von unserer Nussschale aus den Sonnenuntergang über den Lagunen und die Ruhe der Natur, bevor wir uns in unseren leider recht warmen Camper zurückzogen…
Früh aufstehen lohnt sich!
Der nächste Tag begann für uns sehr früh denn wir wollten uns die Chance auf eine morgendliche, kostenfreie Sonnenaufgangs-Paddeltour natürlich nicht entgehen lassen. 🚣♂️
Die Temperaturen um 06:00 Uhr morgens waren angenehm und zu dieser Zeit konnten wir die Vögel am besten, sowohl im Flug als auch bei ihrer Nahrungssuche, beobachten.
Im Vergleich zum Vorabend war die Lagune diesmal, mangels Wind, spiegelglatt und erst jetzt bemerkten wir wie seicht das Wasser war. 😮
Tagsüber frischte der Wind zum Glück wieder gut auf und wir konnten noch ein Weilchen im Van an den Laptops arbeiten.
Abends machten wir uns dann auf den Weg zum Cashew Fest, von dem uns unsere Gastgeber bei unserer Ankunft begeistert erzählt hatten. Leider stellte sich dies als Reinfall heraus da es, zumindest am späten Abend, nur noch Hotdogs und überteuerte Tacos zu essen gab und das Fest eher einem schäbigen Rummel glich. 🙈
Zum Kochen war es uns jedoch zu spät so dass wir uns, wohl oder übel, mit dem Fast Food begnügten.
Dafür wissen wir jetzt aber, wie ein Cashew Baum aussieht und dass jede Frucht nur eine einzelne Nuss trägt. Das Fruchtfleisch kann man wohl auch essen aber unseren Geschmack hat die Scheinfrucht, der Cashew-Apfel, definitiv nicht getroffen. 🥴



Der Tag war zwar nicht ganz so spektakulär wie erwartet aber dennoch mal wieder voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Manchmal sind es eben gerade die unerwarteten Momente, wie zum Beispiel die überraschende Kajaktour, die unsere Reise besonders machen.
Unser letzter Tag in Belize
Sonntagsmorgens konnten wir, während wir unser Frühstück genossen, noch einmal richtig viele Störche von relativ nahem beobachten. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, wie sie so zahlreich elegant durch die Luft glitten.

Anschließend brachen wir auf nach Corozal, dem letzten Ort vor der mexikanischen Grenze. Beim Day Resort und Restaurant Corozo Blues durften wir freundlicherweise gegen eine nicht ganz unerhebliche Gebühr von immerhin 15$ übernachten. Dafür war es schön direkt an der Karibikküste gelegen, bot schattige Sitzgelegenheiten in einem hübschen Garten und gutes WLAN sowie saubere Toiletten.



Abends bestellten wir uns eine große Portion knuspriger Pommes zu unseren leckeren, kurz in der Pfanne angebratenen Fischen.
Und da dies unser letzter Abend in Belize war, gönnte ich mir zum krönenden Abschluss noch einen leckeren Rum Punch. 😋🍹
Während der Bartender mir diesen mixte erklärte er mir, weshalb ich von ihren Gesprächen untereinander immer nur ein paar wenige Englische Wortfetzen verstand:
Kreolisch ist eine faszinierende Sprache, die in der Karibik weit verbreitet ist. Sie entstand aus einer Mischung verschiedener afrikanischer, europäischer und indigener Sprachen. Die Sprache basiert zur Hälfte auf Englisch, zur Hälfe auf Kreol und spiegelt die reiche kulturelle Vielfalt der Region wider.
Unser letzter Tag in Belize war eine gelungene Mischung und wir verlassen dieses vielfältige, lebensfrohe Land mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. 😎🧳
Ein neues Kapitel: Grenzübertritt und erste Eindrücke in Mexiko
Von Corozal (Belize) aus ging es am Montagmorgen über die Grenze nach Chetumal (Mexiko).
Zuvor ließen wir bei unserem Übernachtungsplatz noch das eklig nach Brackwasser stinkende Wasser aus unserem Wassertank ab, das wir wohl an der Tankstelle nahe Hopkins in unseren Tank gelassen hatten. 😯 Sowas ist uns bis dato noch nie passiert und, zumindest in Mexiko, werden wir nun vorab wohl immer erst einen Geruchs- und Geschmackstest machen.
Dank unseres günstig gelegenen Übernachtungsspots war der Grenzposten schnell erreicht. Das Grenzprozedere verlief auf beiden Seiten reibungslos und schnell da wir fast die einzigen waren. Der mexikanische Beamte am Einreiseschalter fragte nach, wie lange wir gedenken in Mexiko zu bleiben. Ich bat ihn um 120 Tage (statt der üblichen 90), die er uns ohne Murren in den Pass eintrug. 😀 Auch die Beamtin am Zollschalter wusste gut Bescheid und verstand es sogar, unseren deutschen Fahrzeugschein zu lesen. 👍


Vor der finalen Einreise wurde unser Fahrzeug, ich glaube zum ersten Mal überhaupt in 22 Monaten, halbwegs gründlich inspiziert. Zumindest wurde in jeden Schrank ein, wenn auch flüchtiger, Blick geworfen. Einziger, schwerer Wehmutstropfen: In Summe bezahlten wir für die Einreise nach Mexiko zusammen stolze 175€ an Steuern und Gebühren. Dazu kommen weitere 200€ für die KFZ-Haftpflichtversicherung, die wir aus Kostengründen direkt für 1 Jahr abschlossen. 🤯
Von daher würden wir uns sehr freuen, wenn als kleine Anerkennung für unseren Blog sowie als kleine Unterstützung für unsere Reise der ein oder andere Groschen den Weg in unsere diesen Monat wirklich arg geschundene Reisekasse finden würde:
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In Chetumal fuhren wir zuerst zu einer großen Mall, in der ich einen Copy Shop ausfindig gemacht hatte der uns unsere Autoversicherungspolice ausdruckte. Dort konnten wir auch problemlos Geld abheben und im Food-Court einen kleinen Mittagssnack zu uns nehmen. 🍜 Kurios waren die aus Belize herübergekommenen Mennoniten, die in ihren Latzhosen sowie ihren karierten Hemden und Strohhüten bei McDonalds ein seltsames Bild abgaben.
Ein Gebäude weiter befand sich ein ziemlich großer Supermarkt und seit vielen, vielen Wochen machte das Einkaufen endlich mal wieder Spaß: Nicht nur die Auswahl war gigantisch gut, sondern vor allem die Preise. 🤗 Mit vollgepackten Einkaufstaschen ging es weiter zum Home Depot Baumarkt gegenüber der ebenfalls sehr gut ausgestattet war, wenngleich wir dort nicht das gesuchte Moskitonetz fanden. Dafür rieten uns die Angestellten dazu, doch einmal gegenüber bei Parisina nachzuschauen.


Als wir den Laden betraten, trauten wir unseren Augen kaum: Stoffe über Stoffe, darüber auch feinmaschige Netzstoffe als Meterware, die geradezu ideal für unser Bastelprojekt zu sein schienen. Auch Klett- und Magnetband erhielten wir dort. 🥳🥳
Etwas müde, aber überglücklich, machten wir uns auf an die Promenade und zum ersten Mal seit unserem Einbruch in Costa Rica wagten wir es, frei an der Straße zu stehen. Wir beobachteten ein Weilchen die Leute und freuten uns einmal mehr darüber in Mexiko zu sein: Alle waren ordentlich gekleidet, grüßten freundlich und kamen wohl hauptsächlich zum Sport treiben hierher – egal ob auf schicken Rennrädern oder zum Joggen.


Als es um 18:00 Uhr immer noch recht hell war, machten wir neuerdings Luftsprünge denn wir bemerkten, dass sich mit dem Grenzübertritt wohl auch die Uhren um eine Stunde nach hinten verschoben hatten weshalb es nun endlich wieder länger hell ist. 😃
Tatsächlich fühlte ich mich sogar etwas erleichtert, nun endlich in Mexiko angekommen zu sein. Ein weiterer, großer Meilenstein unserer Panamericana Reise denn nun, nach dem wir Süd- und Zentralamerika hinter uns gelassen haben, beginnt mit Nordamerika der letzte und vielleicht sogar schönste Abschnitt unserer Reise. 🌎🚐💨
Ein kleines, wiederholtes Küchenmalheur
Unsere erste Nacht im Land der alten VW-Käfer und des Maya Train war super ruhig und wir fühlten uns ob der Tatsache, künftig zumindest ab und an wieder freistehen zu können, gleich viel freier. 🌙🚐 Der Maya Train ist übrigens ein riesiges Infrastrukturprojekt hier in Mexiko, das Touristen durch die beeindruckendsten Regionen auf der Yucatán Halbinsel bringen soll – inklusive Maya-Ruinen, Dschungel und paradiesischen Stränden.
Da wir aber auf der Suche nach einer Dusche und gutem WLAN waren, steuerten wir nur ein paar Kilometer weiter die Promenade entlang ein Resort an, das uns von anderen empfohlen worden war. Dort angekommen standen wir jedoch vor verschlossenen Toren und unsere mehrmaligen Klingelversuche blieben erfolglos. 🏝️🚪
Also beschlossen wir kurzerhand, direkt an die Laguna Bacalar zu fahren. Vorher besorgten wir uns im Walmart noch ein paar frische Brötchen fürs Frühstück und an einer Purificadora Station nebenan konnten wir für gerade einmal 5 MXN (30 Cent) 20l gefiltertes Trinkwasser in unsere Kanister zapfen.

In Bacalar angekommen, checkten wir beim Campingplatz Jardín de Venus ein. Dieser bot neben einer warmen Dusche eine blitzblanksaubere, gut ausgestattete Küche, schattige Hängematten, schnelles WLAN und einen eigenen Steg ins Wasser der unglaublich klaren Lagune, die in sämtlichen Blau- und Türkistönen schimmert. Allerdings war der Preis mit 20$ auch nicht zu verachten… 💸 💸 💸



Abends nutzten wir die Küche, um seit langem mal wieder Pasta zu kochen, was wir in letzter Zeit aufgrund der Hitze vermieden hatten. Schließlich brauchen wir den heißen Wasserdampf nicht auch noch im Van.
Dummerweise ging beim Würzen, zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage, die Pfeffermühle auf. Konnte ich beim ersten Malheur das Spiegelei entsorgen und neu braten, so gestaltete sich das mit der Brokkoli-Käse-Sauce doch deutlich schwieriger und wir hatten alle Mühe, die Pfefferkörner beim Essen herauszupulen. 🙈🌶️ Ich denke, es wird wohl Zeit für eine neue Mühle…
Ein entspannter Tag an der Laguna Bacalar
Am nächsten Tag schliefen wir erstaunlich gut und lange. Ich war beim Blick auf die Uhr ganz irritiert und musste zweimal hinschauen, aber tatsächlich hatten wir bis kurz vor zehn geschlafen. 😮 Lag es daran, dass wir uns in Mexiko scheinbar richtig wohlfühlten oder doch eher daran, dass Simon unseren kleinen USB-Ventilator (zusätzlich zu unserem Deckenlüfter in der vorderen Dachluke) direkt über unserem Bett angebracht hatte? 🌬️
Da Olga, die nette Betreiberin des Campingplatzes, uns nicht zur Eile drängte ließen wir es dennoch ruhig angehen. Wir nutzten noch einmal das gute Internet sowie die Küche für ein ausgiebiges Frühstück mit Spiegelei, Bohnenmus und warmen Maistortillas, bevor wir am frühen Nachmittag auscheckten und neuerdings das Freistehen wagten.
Tatsächlich fanden wir an der Straße oberhalb der öffentlichen Badestelle, dem Balneario Municipal, einen halbwegs geraden Platz. Dort trafen wir auch auf Nacho: Einen lebensfrohen Argentinier, der in einem kleinen VW-Transporter unterwegs war und an diesem Spot schon ein paar Nächte verbracht hatte. Die Aussicht auf die Lagune war fantastisch und die Bar Itzá bot für ein paar Cent auch Zugang zu sauberen Duschen und Toiletten – hätten wir das mal früher gewusst! 🧻🚽🚿

Wir kühlten uns in der Laguna Bacalar ab und freuten uns über die Tatsache, dass mittwochs keinerlei Boote, Kajaks oder SUPs das Gewässer befahren dürfen. So möchte man dem See zumindest einen Tag Pause gönnen – war die Lagune doch dem plötzlichen Touristenansturm, der erst vor wenigen Jahren so richtig begonnen hatte, nicht gewachsen. Kurz vor der Corona Pandemie wechselte das nun wieder so wundervoll blaue Wasser wohl plötzlich seine Farbe zu braun und man bemüht sich seither redlich, ein Umkippen der Lagune zu verhindern. 🌊🙏
Zumal hier, als einem der ganz wenigen Orte weltweit, die ältesten lebenden Organismen unserer Erde zu finden sind: Stromatolithen. Diese uralten Lebewesen sind Schichtstrukturen, die von Mikroorganismen, insbesondere Cyanobakterien, über lange Zeiträume hinweg gebildet werden. Diese hatten wir, wie unsere Google-Recherche ergab, tatsächlich schon einmal gesehen: nämlich an der Shark Bay in Westaustralien.
Abends verspeisten wir vorm Van unsere Fischstäbchen mit Salat, bevor wir nach Anbruch der Dunkelheit zu Fuß noch eine Runde durch den beschaulich ruhigen Ortskern drehten.



Tipps, Tortas und Tierrettung
Da der Stellplatz gar so schön und noch dazu kostenfrei war, blieben wir noch zwei weitere Tage. Nacho, unser freundlicher Nachbar aus Argentinien, gab uns noch allerlei Tipps für unsere Weiterreise durch Mexiko und Nordamerika. 🚐🌎
Wir schwammen noch ein paar Runden in der Lagune, gönnten uns leckere Tortas (so heißen in Mexiko knusprig getoastete Sandwiches mit Belag nach Gusto) und versuchten, mit unserem SUP von @paddelbrett auf die andere Uferseite zum Canal de los Piratas zu gelangen. Unsere Versuche scheiterten jedoch kläglich an Wind und Wellen. 🙈




Also chillten wir den Rest des Tages im Schatten vor unserem Van, genossen den Blick über die Bar hinweg hinaus aufs Wasser und freuten uns über das gute WLAN der Brasserie, das bis zu uns hinauf reichte. Für 10 Pesos (50 Cent) nutzte ich am Abend die Duschmöglichkeit, bevor wir uns ein zweites Mal ein wenig die Beine vertraten.
An diesem Abend war an der Plaza auch überraschend viel los und der Grund war schnell gefunden: Zu Ehren aller Mütter wurde nachträglich der Muttertag gebührend gefeiert – samt Bühne, Entertainer und diverser Essens- und Getränkestände.
So kam es, dass wir unverhofft zu unseren ersten Marquesitas kamen: Über offenem Feuer wird in einem schweren, runden Eisen knusprig dünner Waffelteig ausgebacken, der dann mit diversen süßen oder herzhaften Zutaten belegt wird. 🍴🥞


Auf dem Rückweg zum Van fiel uns zum wiederholten Male an diesem Tag eine kleine weiße Hündin auf, die offensichtlich völlig neben sich zu stehen schien. Nachdem sie am Mittag fast unter die Räder eines Autos gekommen wäre, weil sie planlos auf der Straße umhertaumelte, lief sie seither in dem kleinen Park oberhalb des öffentlichen Badestegs wirr im Kreis umher.
Das von Simon angebotene Hundefutter ignorierte sie völlig aber nachdem ich ihr eine Schale Wasser brachte, trank sie diese zumindest auf Anhieb leer. Ich füllte noch einmal nach und wenig später, als eine Polizeistreife vorbeifuhr, winkten wir das Auto heran und informierten die zwei Beamten darüber. 🐾👮♂️
Unterwegs in Mexiko
Mexiko ist das Land der Straßenhunde denn nicht umsonst lacht sich hier gefühlt jeder Zweite Vanlifer einen Hund an. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir die arme Hündin am nächsten Morgen, immer noch in desolatem Zustand, an gleicher Stelle vorfanden. Hätte mich auch sehr gewundert, wenn die Polizei sich dessen angenommen respektive die Info an die zuständigen Behörden weitergegeben hätte… So blieb uns nichts weiter übrig, als ihr noch einmal Wasser zu reichen und sie dann, schweren Herzens, ihrem Schicksal zu überlassen. 🐶💔
Für uns ging es weiter nach Tulum und seit langem war es mal wieder möglich, 200 Kilometer innerhalb von 2,5 Stunden zu absolvieren – dank Tempolimit 100 km/h. Außerdem wies die Autobahn nur wenige Schlaglöcher auf und war auf diesem Abschnitt zudem mautfrei. 👍 Die Strecke an sich war jedoch relativ eintönig. Außer zahlreicher Baustellen für den Maya Train gab es nicht viel zu sehen.
Etwas außerhalb des Stadtzentrums und der Hotelmeile fanden wir neuerdings einen kostenfreien Stellplatz vor: In 1A Lage direkt an der Küste mit herrlicher Sicht auf die Karibik! Zwar standen wir auch hier wieder direkt an der Straße, aber das Meer übertönte jegliche Fahrgeräusche. Und in der Nacht würde kaum mehr Verkehr herrschen da die Straße, wenige Kilometer weiter, zu einem schlecht befahrbaren Erdweg werden würde um letztlich bei einem einsamen Leuchtturm als Sackgasse zu enden.



Ein vorbeikommender Motorradpolizist versicherte mir auf Nachfrage hin, dass wir hier bedenkenlos und sicher die Nacht verbringen könnten was unser gutes Gefühl untermauerte. 🏝️👮♂️
Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten wir damit, den Pelikanen und Möwen beim Jagen zuzuschauen, die sich mitunter nur wenige Meter von uns entfernt ins Wasser stürzten. Auch ein Hund hatte sichtlich Freude daran, sich immer wieder in die Wellen zu werfen und seinem Herrchen freudig das Stöckchen zurückzubringen. 🌊🐕





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