NEW BLOG POST 🇪🇨 (28.09. – 06.10.2023) Laguna Quilotoa – Vulkan Cotopaxi – Quito – Mitad del Mundo

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Nach einer Stippvisite in Lima, der Hauptstadt Perus, checken wir als Exklusivgäste im schicken Club Germania ein. Von dort aus geht es in einer haarsträubenden Fahrt hinauf in die Cordillera Blanca. Nahe Huaraz erwartet uns dann die unbeschreiblich schöne Gletscherlagune. Für uns war die Wanderung dorthin eine der Schönsten auf der gesamten, bisherigen Reise. 🥾🧭🗺 Viel Spaß beim Schauen & lasst uns unbedingt ein Abo sowie ein Like da!

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Früh am Morgen machten wir uns von „Latacunga“ aus auf den Weg zur „Laguna Quilotoa“. Da sich der Kratersee auf einer Höhe von 3.914 Metern befindet hatten wir entschieden, die Nacht lieber in der tiefer gelegenen Stadt zu verbringen. Der Fahrtweg betrug rund eineinhalb Stunden und wurde urplötzlich von einem furchtbar lauten Geräusch unterbrochen welches von unserem Auto zu kommen schien. 😲 Wir stoppten sofort und schnell war die Ursache gefunden: Das Ankerblech hinter der Bremsscheibe war schon seit geraumer Zeit lose und verursachte während der Fahrt ein blechernes Scheppern. Nun hatte sich dieses komplett gelöst und war dabei sich in unsere Felge hineinzufressen. Glücklicherweise herrschte auf der Straße kaum Verkehr so dass Simon am Straßenrand das Hinterrad abmontieren und das lose Schutzblech entfernen konnte. Gegen 09:30 Uhr erreichten wir dann den Parkplatz unterhalb der Caldera und während wir dort frühstückten kamen zwei neugierige Straßenhunde zu uns herüber. Der Größere schien gefallen an uns zu finden denn er wich während der nächsten Stunden nicht mehr von unserer Seite und begleitete uns den gesamten Rundweg entlang des Kratersees. 😍 Dessen Durchmesser beträgt ca. drei Kilometer und durch die im Wasser enthaltenen Mineralien schimmert dieses in den verschiedensten Grüntönen. Während der gesamten Wanderung auf dem Grat hatten wir eine schöne Sicht hinab auf die Lagune und den Krater. Jedoch ging es mitunter auch ganz schön auf und ab so dass wir am Ende stolze 13 Kilometer sowie 700 Höhenmeter hinter uns ließen. Für die Fotos wäre etwas mehr Sonne förderlich gewesen aber am Ende waren wir für die Wolken ganz dankbar denn wir kamen auch so schon genug ins Schwitzen. Auf der letzten Etappe verfehlten wir wohl den richtigen Weg denn auf einmal befanden wir uns nicht mehr oben auf dem Grat sondern unterhalb so dass wir einige zusätzliche steile Abschnitte wieder hinauf meistern mussten. Unser braver, vierbeiniger Freund absolvierte die Strecke da deutlich leichtfüßiger als wir. 😂 Nebenbei fing er sogar noch einen kleinen Hasen den er in Windeseile verspeiste. Das war wirklich kein schöner Anblick aber die wilden Hunde kämpfen hier tagtäglich ums Überleben und müssen zusehen, wie sie an Nahrung gelangen um nicht zu verhungern. 😥 Die letzten Kilometer über liefen wir in den tiefhängenden Wolken und kaum am Van angelangt fielen schon die ersten Tropfen. Wir fuhren zurück zu unserem rund 1.200 Meter tiefer gelegenen Stellplatz in „Latacunga“ und aßen bei einem gegenüber gelegenen Lokal noch eine Kleinigkeit zu Abend bevor wir erschöpft ins Bett fielen. 😴

Kurzer Schreckmoment 😨
Zum Glück alles halb so wild 😮‍💨
Blick auf den Kratersee
Unser neuer, vierbeiniger Freund
Ganz schön schön hier
Es ging ordentlich Auf und Ab auf dem Grat
Da dürfen Pausen nicht zu kurz kommen
🥰🥰🥰
Selbst im größten Nirgendwo gibt’s immer einen Minimercado 😂
Zurück ging’s dann in den Wolken ☁️

Simon schlief auf Grund der vorbeifahrenden Autos schlechter als ich so dass wir uns auch am nächsten Tag zeitig auf den Weg machten. Wir fuhren in den nahegelegenen Nationalpark Cotopaxi hinein nur leider blieb der wunderschöne, gleichnamige Vulkan in den tiefhängenden Wolken verborgen. Die Runde um die „Laguna de Limpiopungo“ herum war schnell gedreht aber nach der anstrengenden Wanderung vom Vortag war uns das auch gar nicht unrecht. 😉 Da die Straße hinauf zum Vulkan nicht geteert war und wir vermutlich sowieso nichts gesehen hätten verließen wir den kleinen Park über die Ringstraße wieder. Kurz nach der Ausfahrt fanden wir einen ruhigen, kostenfreien Stellplatz im Grünen denn innerhalb des Nationalparks hätten wir nur kostenpflichtig nächtigen dürfen. Von hier aus hatten wir freie Sicht auf den zweithöchsten Berg Ecuadors der sich jedoch nach wie vor schüchtern in den Wolken versteckte. Erst nach Einbruch der Dunkelheit konnten wir einen guten Blick auf den gleichmäßigen, rauchenden Kegel erhaschen. Zum Glück ist der Nachtmodus auf Simons Smartphone exzellent so dass wir doch noch ein paar gute Aufnahmen machen konnten. 📸

Leider hängt der mächtige Cotopaxi in den Wolken
Auch vom Stellplatz aus sehen wir ihn nur teilweise
Erst im Schutz der Dunkelheit ließ er sich blicken

Auch am nächsten Morgen wollte der Vulkan partout nicht aus seinem Wolkenversteck herauskommen weswegen wir uns nach dem Frühstück zur Weiterfahrt in die Hauptstadt „Quito“ entschieden. Nach 28 Kilometern Schotterpiste erreichten wir die asphaltierte Zubringerstraße und eins muss man sagen: Sowohl die Straßen als auch der Verkehr in Ecuador sind ein Traum. Meistens waren wir bisher auf gut ausgebauten, geteerten Straßen unterwegs und auch die Autofahrer hier sind im Vergleich zu Bolivien oder Peru sehr zivilisiert. Hier hält man sich wieder an Verkehrsregeln und es gibt kein permanentes Hupen. Auf dem Weg zum Campingplatz „Armony“ kamen wir zufälligerweise noch an einer Auto Waschanlage vorbei wo wir für gerade einmal 5 USD unser Fahrzeug sowie die Fahrräder von Staub und Schmutz der letzten Monate befreien lassen konnten. Kurz darauf erreichten wir das in Flughafennähe gelegene Grundstück von Fernando und Evelyn, auf welchem Max und Merle ein Ersatzteil für uns deponiert hatten welches freundlicherweise ihr Besuch aus Deutschland extra mitgebracht hatte. 😀

Die Wäsche war mehr als nötig 🙈
Mal schauen wie lange es hält 😅

Die neue Rolle für unsere Schiebetür konnten wir am Tag darauf mit Hilfe von Fernando auch direkt montieren. Plötzlich lief die schwere Tür wieder ganz leicht und wir müssen sie auch nicht mehr so fest zuknallen. Auch der kaputte Bolzen in einem Scharnier unserer Heckkisten wollte noch durch eine neue Schraube ersetzt werden und da wir den Bohrer nun schon einmal parat hatten versahen wir den Boden der beiden Kisten auch noch mit vier Löchern. So kann sich Regen- oder Waschwasser künftig nicht mehr darin stauen sondern läuft direkt ab. Auch unsere zwei kleinen Vorratskisten für Konserven etc. tauschten wir noch durch eine Größere, geräumigere aus unserem Kofferraum aus so dass der Arbeitstag als durchweg erfolgreich gewertet werden konnte. 👍 Am Nachmittag stießen dann Livia und Juval aus der Schweiz in ihrem quietschorangenen Land Rover Defender zu uns. Bisher kannten wir die beiden nur als @roadfox aus Instagram da wir uns bis dato stets nur im Vorbeifahren begegnet waren. Umso mehr freuten wir uns darüber, die zwei wirklich netten und lustigen Schweizer nun auch persönlich kennenlernen zu dürfen. Und gegen Abend erreichte dann auch das Team von @anschnallenabfahrt wieder den Startpunkt ihrer Ecuador Rundreise so dass wir den Abend noch in gemütlicher Runde ausklingen ließen. 😊

Auf dem Campingplatz war Arbeit angesagt
Erst einmal die Rollen der Schiebetür tauschen
Dann den kaputten Bolzen ersetzen
Und auf der anderen Seite sicherheitshalber auch gleich noch das Ankerblech entfernen
Der Land Rover Defender von Livia & Juval

Da wir uns auf dem kleinen Campingplatz wohlfühlten blieben wir noch einen weiteren Tag um das Beisammensein mit unseren Freunden voll auszukosten. Nach einem gemeinsamen Frühstück hatten wir den Platz wieder für uns alleine, da die anderen noch ein paar Dinge in der Stadt zu erledigen hatten. So blieb uns Zeit für Telefonate, eine ausgiebige Dusche sowie eine Runde Yoga am Nachmittag, bevor wir uns am Abend alle wieder zu einer Pizza Session zusammenfanden. 😋 Livia hatte für alle Teig zubereitet und buk diesen in kleinen Fladen aus während wir anderen auf dem Tisch anhäuften, was Vorrats- und Kühlschränke so zu bieten hatten. Belegt wurde dann nach Lust und Laune direkt am Tisch. 🍕🍷

Immer wieder schön 🤩

Am Dienstag genossen wir noch einmal ein gemütliches Frühstück in der großen Runde bevor wir zwei uns auf den Weg in die Innenstadt von Quito machten. Da wir den Campingplatz erst gegen Mittag verlassen hatten und der bewachte Parkplatz neben der Kathedrale nur bis 17 Uhr geöffnet hatte blieben uns gerade einmal knappe vier Stunden für die Stadtbesichtigung. Mit Film- und Fotohandy bewaffnet begab ich mich, auf Grund der 4$ Eintritt, alleine in die riesengroße „Basílica del Voto Nacional“. Von außen erinnerte mich das lange Kirchenschiff mit seinen zwei hohen Glockentürmen sowie den gotischen Verzierungen ein wenig an „Notre Dame“. Ein schmuckes Highlight im Inneren sind die vielen bunten Glasfenster. Aber auch die Aussicht vom hinteren Turm hinab auf die Stadt sowie in den Innenhof der Basilika ist nicht schlecht zumal man auch auf einen der Glockentürme hinaufsteigen kann. 👍 Wieder unten bei Simon angelangt machten wir uns zu Fuß auf ins nahegelegene Zentrum welches, wie so Viele der bereits von uns besuchten, zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Auf Grund des bedeckten Himmels fanden wir die Plaza Grande, trotz der angrenzenden Kirche, dem Rathaus und dem Regierungspalast aber gar nicht sooo schön. Als sich leichter Hunger regte kehrten wir in einem typischen Lokal ein wo wir eine „Empanada de Verde“ (der Teig besteht aus grüner Banane und wird mit Käse gefüllt) sowie einen „Quimbolito“ (ein im Bananenblatt gebackener, süßlicher Mais Klos) bestellten. Als wir das Restaurant wieder verließen setzte leichter Nieselregen ein der uns die Lust auf einen weiteren Bummel durch die Gassen schnell vergehen ließ. Wir suchten in einem Café Schutz vor dem Regen und warteten bei einer Tasse heißer Schokolade bzw. einem sehr guten Cappuccino bis dieser etwas nachließ. Halbwegs trocken gelangten wir kurz darauf am Van an wo wir die Parkgebühr in Höhe von 1$/Stunde beglichen. Etwa sechs Kilometer entfernt befindet sich die grüne Lunge von Quito, der „Parque La Carolina“. Auf einem großen, 24 Stunden bewachten Parkplatz darf man dort auch übernachten. An diesen grenzt direkt der weitläufige Park an in dem sich nicht nur der botanische Garten, sondern auch eine Tartanbahn und diverse Sportflächen befinden. Wir liefen noch ein Weile durch die schöne Grünanlage bevor wir die umliegenden, von schicken Hochhäusern und Restaurants gesäumten Straßen abliefen. Schlussendlich landeten wir, ratet mal auf wessen Wunsch hin, mal wieder bei einem „Shawarma“ Laden. 😅 Der mit Hühnchen vom Spieß sowie Falafel und Gemüse gefüllte Wrap wurde mit knusprigen Pommes serviert so dass wir mit unserer Wahl zufrieden waren und mit vollen Mägen zurück zum Van liefen.

Schier unmöglich aufs Bild zu bekommen
Die bunten Kirchenfenster sind nur ein Highlight
Das Kirchenschiff ist ebenfalls beeindruckend
Aber auch die Aussicht vom Dach ist super 👍🏻
Seht ihr die Treppen links & rechts vom Turm?!
Da oben war ich!
In der Altstadt gibt’s noch einige Kirchen mehr
Und bunte Häuser
Regen lässt sich definitiv schlimmer aussitzen 😉
Auf dem Rückweg zum Van ist es schon wieder trocken
Man kann schlechter stehen als vor so einem Park

Trotz der nahen Avenida war die Nacht erstaunlich ruhig und erst gegen sieben Uhr morgens nahmen wir den Verkehr wahr. Da wir die Hauptstadt Ecuadors, die nur 20 Kilometer südlich des Äquators in einem 2.850 Meter hohen Becken der Anden liegt, noch nicht gänzlich erkundet hatten fuhren wir nach einer Tasse Kaffee noch einmal auf den bewachten Parkplatz neben der Kathedrale. Nach La Paz in Bolivien ist Quito die zweithöchste Hauptstadt der Welt aber im Vergleich zum chaotischen La Paz ging es in der 2,7 Millionen Metropole Quito doch sehr gemächlich zu. Wir liefen noch einmal über die Plaza, die im Licht der Sonne nun einiges hübscher aussah, ins Viertel „La Ronda“. Dort gab es nicht nur bunte Kolonialhäuser sondern auch poppige Streetart. Nur ein nettes Frühstückslokal konnten wir irgendwie nicht ausfindig machen so dass wir, mit knurrenden Mägen, kurz nach 12:00 Uhr in einem sehr gut von Einheimischen besuchten Lokal Platz nahmen. Für gerade einmal 2,50$ wurde uns hier ein Menü bestehend aus pikanter Suppe mit Garnelen sowie Gemüse, Reis mit Calamari in feiner Sauce und dazu noch ein Getränk serviert. 👍 Mit deutlich besserer Laune als zuvor gingen wir von dort aus noch einmal zurück in die Markthalle, wo wir uns mit viel frischem Obst eindeckten. Da am Folgetag die Abholung unserer neuen Drohne bei der Familie von Jessica anstand, die im Norden der Großstadt lebt, fuhren wir nach Ende unserer Sightseeingtour aus dem Stadtzentrum hinaus. Bei einem „Gran Aki“ kauften wir noch die restlichen, fehlenden Lebensmittel ein und tatsächlich erschienen uns die Preise dort etwas günstiger als die Male zuvor im „Supermaxi“. In der Nähe von Jessicas Onkel konnten wir leider keinen geeigneten Stellplatz für die Nacht ausmachen weswegen uns nichts anderes übrig blieb, als weitere 15 Kilometer bis zum Touristenhotspot „Mitad del Mundo“ zu fahren. Dort konnten wir ohne Schwierigkeiten auf einen hell erleuchteten, bewachten und noch dazu kostenfreien Parkplatz fahren und der freundliche Sicherheitsmann bestätigte uns, dass eine Übernachtung hier guten Gewissens möglich sei. 😊

Wir parken noch einmal an der Kathedrale
Bei besserem Wetter ist auch die Plaza schöner
Aber letztlich auch nur eine Stadt von vielen 🙈
Wobei das hier schon cool war 😜

Am Morgen wurden wir gegen 07:30 Uhr vom hinter unserem Auto stattfindenden Zumba Kurs geweckt. 😅 Nach dem Frühstück fuhren wir dann noch einmal in Richtung Quito und glücklicherweise ließen uns die Parkwächter, ausnahmsweise, auf dem Parkplatz der städtischen Einrichtung parken welcher sich direkt gegenüber dem Wohnhaus von Jessicas Oma und Onkel befand. Die beiden empfingen uns sehr freundlich und servierten uns prompt Kaffee und Cracker. Wir beglichen unsere Restschulden, welche u.a. für Zollgebühren in der Schweiz für unsere neue Drohne angefallen waren, sowie den Betrag für unser neues Mikro das sie extra für uns bestellt hatten. ♥ Außerdem überreichten wir als Dank die beiden 400g Tafeln Schokolade über welche sich Noemi und Roberto sehr freuten. Wir, oder vielmehr ich, unterhielten uns rund eineinhalb Stunden mit den beiden bevor wir ihr schön eingerichtetes Zuhause wieder verließen. Da Simon am Abend zuvor aufgefallen war, dass sich mal wieder eine Aufnahme eines hinteren Stoßdämpfers verabschiedet hatte, machten wir uns direkt im Anschluss an den Familienbesuch noch auf die Suche nach einer neuen Schraube. Diesmal war es übrigens der rechte Stoßdämpfer welcher bis dato noch keine Probleme bereitet hatte und stolze 33k Kilometer durchgehalten hatte. Im Baumarkt wurden wir erwartungsgemäß nicht fündig aber man verwies uns nur wenige Meter weiter die Straße hinauf und tatsächlich befand sich dort ein wahres Schraubenparadies! 😀 Wir kauften Schraube, U-Scheiben und Muttern gleich wieder doppelt und tauschten das defekte Teil noch an Ort und Stelle auf dem Supermarktparkplatz aus bevor wir zurück zum Stellplatz unweit des Äquators fuhren.

Besuch bei Jessicas Familie ♥️
Zurück auf dem Stellplatz unweit vom Äquator
War nett hier 😁

P.S.: Falls ihr nicht wissen solltet, was es mit unseren Schweizer Reisegefährten Jessica und Yannick auf sich hat dann schaut einfach in das nachfolgend verlinkte YouTube Video rein: 😉

Nach dem wir zwei Nächte knapp unterhalb des Äquators verbracht hatten wurde es am Freitagvormittag dann höchste Zeit das Denkmal selbst zu besuchen. Unseren Van ließen wir auf dem Parkplatz zurück da wir lediglich die Straße überqueren mussten um zum Ticket Schalter zu gelangen. Man knöpfte uns stolze 5$ Eintritt pro Kopf ab aber dafür bekamen wir auch einiges geboten. Das Gelände selbst ist sehr schön angelegt mit diversen Restaurants, netten Souvenirshops und ein paar Museen. Auch die zum Äquatordenkmal hinführende Meile ist gut gemacht wobei neueste GPS-Messungen wohl ergeben haben, dass sich der gehypte Breitengrad 0‘0‘0‘‘ in Wahrheit wohl 250 Meter weiter befinden soll. 🙈 Egal! Wir taten auf der gelben Trennlinie einfach so als ob wir mit einem Bein auf der Süd- und mit dem Anderen auf der Nordhalbkugel stehen würden. 😉 Im Inneren des Denkmals führt eine Treppe über mehrere Etagen hinauf zur Aussichtsplattform direkt unter der massiven Weltkugel und auf jeder Ebene befindet sich ein kleines, nett gemachtes sowie informatives Miniaturmuseum. Wir hatten natürlich schon zuvor im Museum in Cuenca bzw. während unseres Besuchs in Lisan Wasi viel über die verschiedenen Ethnien sowie Regionen Ecuadors erfahren. Wenn einem dieses Wissen aber fehlt, was vermutlich bei den meisten Besuchern hier der Fall sein dürfte, dann sind die 5$ Eintrittsgeld sicherlich gerechtfertigt. Nachdem wir uns sattgesehen hatten machten wir uns auf die Weiterfahrt nach „Mindo“. Der Touristenmagnet befindet sich etwa eineinhalb Fahrstunden vom Norden Quitos entfernt und punktet u.a. mit diversen Wasserfällen inmitten vom Regenwald. Aber auch für Vogelliebhaber soll Mindo ein Paradies sein, genauso wie für Schmetterling Fans. Auf halber Strecke hielten wir bei einem in der iOverladner App genannten Café an. Angeblich könne man dort gut während einer Tasse heißen Kaffees Kolibris beobachten und tatsächlich! 😍 Kaum hatten wir die Terrasse betreten sahen wir die kleinen Luftakrobaten auch schon um die Futterplätze herumschwirren. Aber auch in den unterhalbgelegenen Bäumen waren die kleinen Vögelchen fleißig am Nektar tanken. Wir schauten den Kolibris eine ganze Weile lang zu während wir unseren Snack sowie ein Heißgetränk genossen. Von dort aus fuhren wir in etwa noch einmal genauso lange wie zuvor bis wir im tropischen Mindo ankamen. Wir schlenderten noch durch das überschaubare Ortszentrum bevor wir unseren Van für die Nacht in einer ruhigen Sackgasse ganz in der Nähe abstellten.

Mitad del Mundo – Die Mitte der Welt
Sowohl im Freien als auch Drinnen gabs Museen
Schöne Wandgemälde waren auch wieder am Start
Selbst die Bäume wurden verziert 😯
Das Gelände kann sich wirklich sehen lassen 👍🏻
Vögel aus alten Autoreifen hatten wir auch noch nicht
Aber das eigentliche Highlight ist dieses hier
Ein Bein auf der Süd- und eins auf der Nordhalbkugel
Jetzt sind wir schon vom Ende zur Mitte der Welt gereist 🚐💨
Nächste Woche gibt’s dann mehr aus Mindo

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