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Dort erwarten uns nicht nur die berühmten Scharrbilder der Nazca sondern auch tausend Jahre alte, beeindruckende Aquädukte sowie ein gruseliger Friedhof auf dem die ältesten Mumien der Welt zuhause sind. Und dann sind da noch die mächtigen Sanddünen der Oase Huacachina. 🐫🌴
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Trotz Warnleuchte erreichten wir am Donnerstag ohne Schwierigkeiten das schwül-warme, von tropischem Regenwald umgebene Örtchen „Macas“. Das Ausklopfen des an und für sich noch passablen Luftfilters hatte leider keine Besserung gebracht so dass die Vermutung nahe lag, dass tatsächlich der Luftmassenmesser selbst defekt ist. Unser deutscher Mechaniker des Vertrauens ermutigte uns jedoch zur Weiterfahrt und meinte, wir kämen mit dem technischen Problem ohne Schwierigkeiten etliche hundert Kilometer. Am Ortsende fanden wir auf dem Parkplatz unterhalb des Stadtparkes einen netten Stellplatz. Den restlichen Tag nutzten wir zum Arbeiten, da es in der Kleinstadt ein Café mit hervorragendem Internet geben sollte in welchem wir am Folgetag die fertigen Werke hochladen wollten. Das Zirpen der Insekten wurde gegen Abend immer lauter und nur von Andrea Bocelli unterbrochen. Ich weiß nicht, wie viele Male wir an diesem Abend die Akustikversion von „Time To Say Goodbye“ hörten. 😅 Vermutlich konnte man das Lied, passend zum Takt eines Wasserspiels nebenan, auf Knopfdruck oder gegen Bares aktivieren woran die Bevölkerung scheinbar großen Spaß hatte.

Am nächsten Morgen steuerten wir direkt das „Café NAAM“ an und tatsächlich waren wir bereits beim Betreten des Lokals sehr vom Ambiente angetan. Auch das WLAN war, wie erhofft, richtig schnell so dass wir uns für je 4$ ein leckeres Frühstück bestellten. Dieses beinhaltete neben einer Tasse Cappuccino und einem Glas Saft je eine Scheibe Avocado- sowie eine Scheibe Erdnussbutter Toast plus eine große Portion Rührei mit Spinat, Schinken und Champignons. 👍 Als den beiden Laptops der Saft ausging zogen wir uns für eine kleine Mittagspause in den Van zurück. Unsere europäischen Stecker hatten leider nicht in die Dosen des Cafés gepasst und einen passenden Adapter hatten wir nicht dabei. Da das Café über Mittag jedoch sowieso für zwei Stunden seine Pforten schloss kam uns die Pause gar nicht so ungelegen. 😉 Pünktlich zur Wiederöffnung um 16:30 Uhr kehrten wir zurück und schafften es bis zum Abend tatsächlich, alle Uploads inklusive Beschreibungen etc. fertigzustellen. Zur Belohnung und als Dank an die Cafébetreiber gönnten wir uns dort noch ein Abendessen. Auch die Wraps standen dem Frühstück in nichts nach so dass der Tag rundum gelungen war.



In den tropischen Gefilden, in welchen wir uns befanden, regnete es tatsächlich immer wieder mal kurz. Der Regen bringt hier jedoch keine Abkühlung sondern führt nur noch zu mehr Schwüle welche wiederum zu weiteren Regenschauern führt. So wie es sich für einen ordentlichen Regenwald nun einmal gehört! 😅 Die Yogaeinheit fiel aufgrund dessen aus aber da mich seit dem Vorabend sowieso Unterleibsschmerzen plagten war das möglicherweise auch besser so. Bevor wir uns auf die Weiterreise begaben frühstückten wir noch im Van und führten einige Telefonate. Seit langem auch mal wieder mit allen engen Freunden auf einmal was richtig schön war. 😍 80 Kilometer später erreichten wir am frühen Abend das „Balneario Indilliama“. Das Naturbad liegt direkt am „Río Puyo“ welcher hier zum Baden zu einem kleinen Becken aufgestaut wird. Zu diesem gehört neben einem großen Restaurant (mit sehr lauter Musik) auch ein Sanitärbereich mit Toiletten und kalten Duschen. Ähnlich wie in dem Bad in „Bonito“ in Brasilien gab es hier ebenfalls die großen Strohsonnenschirme inklusive Tisch und Stühlen. Wir parkten unseren Van direkt neben einem dieser Schirme und kamen schnell mit den zwei ecuadorianischen Familien am Nachbartisch ins Gespräch nachdem sie uns netterweise eine Dose kaltes Bier sowie Banane und Fleisch vom Grill offerierten. Welch nette Geste! Wir fühlten uns unweigerlich an die vielen, schönen Begegnungen in Argentinien zurückerinnert und zum ersten Mal konnte ich eine richtig lange sowie sehr flüssige Unterhaltung auf Spanisch führen. 😃 Zum einen, weil das Spanisch in Lateinamerika besser wird je weiter nördlich man kommt aber auch, weil nach über einem Jahr Reise meine Kenntnisse ganz passabel sind. Als unsere Bekanntschaft sich verabschiedet hatte nutzten wir noch die letzte Glut auf dem von ihnen verwendeten Grill, um darauf unser restliches Ofengemüse zu wärmen sowie zwei unserer Chorizos zu grillen. 🔥



Sonntagvormittags war auf dem Gelände kaum etwas los so dass wir in aller Seelenruhe im Freien mit Blick aufs Wasser und den dahinterliegenden Urwald frühstücken konnten. Selbst das WLAN-Passwort des Restaurants wurde uns, wie alles andere, kostenfrei zur Verfügung gestellt so dass wir sogar noch ein paar Nachrichten auf den Smartphones abrufen konnten. Gegen Mittag begaben wir uns dann zu Fuß, zusammen mit einer fünfköpfigen Familie aus Chile welche ebenfalls in einem Wohnmobil unterwegs war, zur nahegelegenen indigenen Gemeinde „Lisan Wasi“. Nach dem wir die lange Hängebrücke überquert und ca. einen Kilometer durch den Regenwald gelaufen waren erreichten wir das kleine, abgeschiedene Paradies. In der seit acht Jahren existierenden Kommune leben sechs Familien, die sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben haben. Hier kann man einige Tage in schönen Bambushütten mitten in der Natur verbringen oder, so wie wir, auf eine Stippvisite vorbei schauen. Der junge „Ariel“ empfing uns mit einer Schale Kräutertee und nach dem er uns einiges über den Ort erzählt hatte wurden unsere Gesichter Stammestypisch bemalt. 😅 Anschließend führte er uns über das hübsche Gelände, erläuterte uns zahlreiche Heilpflanzen, zeigte uns die Kunst des Pfeilgiftschießens welches auch wir ausprobieren durften. Es ist gar nicht so schwer wie man vielleicht denkt und mit ein wenig Übung hat man den Dreh sicher schnell raus. Auch eine kleine Tarzan Schaukel durften wir nutzen bevor er und „Sophia“ uns noch ein traditionelles Lied vorsangen. Unübertroffenes Highlight war jedoch das kleine Affen Mädchen „Lisa“. Das kleine Äffchen klammerte sich bereitwillig an einen und krallte sich mit Vorlieben an den Haaren fest. 🥰 Wobei ich es tatsächlich fragwürdig finde ein Tier als Magnet für Touristen zu verwenden aber funktionieren tut es ohne Zweifel. Wer kann schon einem solch süßen Tierbaby widerstehen! Auch zwei zahme, blau gelbe „Macau“ leben auf dem Gelände und posieren ganz selbstverständlich für Fotos mit einem… Die Einwohner bauen nebenbei auch Nutzpflanzen an, darunter Kakao aus welchem sie sehr feine, völlig naturbelassene Schokolade herstellen. Nachdem wir diese verkostet und als gut befunden hatten kauften wir für 2$ eine Tafel und auch die 5$ pro Kopf für die etwa eineinhalbstündige Tour fanden wir sehr fair. 👍 Wieder am „Balneario“ angelangt gönnten wir uns im Restaurant ein erfrischendes Eis denn seit geraumer Zeit ließ sich auch die Sonne blicken welche die Temperatur gefühlt um ein Vielfaches in die Höhe schnellen ließ. Entsprechend viele, lokale Ausflügler hatten sich an diesem Sonntag mittlerweile für ein erfrischendes Bad eingefunden aber auch der Regen ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal regnete es nicht nur länger sondern auch heftiger was tatsächlich ein wenig Abkühlung mit sich brachte. Während Simon nach dem Schauer einen Sprung ins Wasser wagte wusch ich meine Haare unter der Dusche. Das Wasser war zwar wie schon gesagt kalt aber bei den Außentemperaturen war dies nicht weiter tragisch. Und am Spätnachmittag schenkte man uns erneut diverse Leckereien vom Grill welche wir uns später am Abend neuerdings auf der restlichen Glut wärmen konnten. 🙃














Die neue Woche begann mit einem sehr heftigen sowie lange andauernden Regenschauer weswegen wir den Stellplatz am Fluss deutlich später als geplant verließen, nämlich als der Regen gegen Mittag aufhörte. Von dort aus fuhren wir noch ein paar Kilometer weiter die schmale Asphaltstraße entlang bis wir an einer kleinen, privaten Kakao Farm angelangten. Sofort wurden wir freundlich von den Inhabern empfangen welche sich sogleich daran machten, uns den gesamten Kakao Prozess zu erklären. Von der Frucht bis hin zum fertigen Kakao Produkt. Auf ihrem etwa 2ha großen Gelände gedeihen rund 2.000 Kakaobäume und jede Frucht enthält ca. 30 bis 40 Kakaobohnen. Die Bohnen werden sechs bis acht Tage lang in der Sonne getrocknet und dann beginnt der Röstprozess auf offenem Feuer welcher uns live demonstriert wurde. Unter ständigem Wenden werden die Kakaobohnen ca. 20 Minuten lang geröstet. Anschließend wird per Hand die Schale entfernt wobei wir ebenfalls helfen durften. Danach werden die noch lauwarmen Bohnen gemahlen und auch hier durfte sich Simon am Fleischwolf betätigen. Heraus kommt, dank des enthaltenen Kakao Öls, eine cremige und lecker duftende Kakaopaste. Diese wird mit einem Löffel verfestigt und zu einem großen, flachen Rechteck gepresst. Am Ende wird das Ganze kurz auf den Tisch geschlagen damit sich das Kakao-Öl gut verteilt was leicht an der daraufhin glänzenden Oberfläche zu erkennen war. Bereits nach zwei bis drei Minuten im Gefrierfach ist die naturbelassene Kakao Masse fest und gebrauchsfertig. Nachdem wir dieser sehr interessanten Demonstration beiwohnen durften ging es an die Verkostung. Aus den verbliebenen Schalen der Bohnen wird ein Tee hergestellt welcher mit einem Schuss Limettensaft verfeinert wird. Wahrscheinlich schmeckte er deshalb eher nach Zitrus als nach Schokolade aber sehr lecker war er definitiv! Dazu gab es eine knusprige Yucca Tortilla mit Käsefüllung und selbstverständlich ein Kännchen heiße Schokolade. Pro Tasse werden übrigens etwa 5 Kakaobohnen benötigt (in Form der gepressten Masse). Bei deren Zubereitung ist es unabdingbar, die Kakaomasse zuerst in heißem Wasser zu schmelzen damit sich das darin enthaltene Fett lösen kann. Erst dann darf man Milch zugeben. Würde man versuchen den Kakao direkt in Milch aufzulösen, so wie ich letztes Mal mit dem auf dem Salkantay Trek gekauften Kakao, dann würde sich beides nicht richtig miteinander vermischen. Nun weiß ich Bescheid und kann es beim nächsten Mal richtig machen. 😉 Für all das verlangte die Familie gerade einmal 2 USD pro Kopf weshalb wir gerne ein bisschen Trinkgeld dazu gaben. Wir fuhren die Straße wieder zurück, erneut vorbei am „Balneario“ in Richtung „Baños“. Die Straße dorthin wird auch die „Wasserfall Route“ genannt weil sich hier, mal wieder, ein Wasserfall an den Anderen reiht. Gegen 16:30 Uhr kamen wir an der „Cascada Encanto del Rocío de Machay“ an. Da es schon recht spät war erkundigten wir uns, ob wir auf dem dazugehörigen Parkplatz übernachten dürften. Die Frau hatte nichts einzuwenden und gegen einen kleinen Obolus von 1,50 USD p.P., welcher der Gemeinde zugutekommt, machten wir uns noch auf den Weg zum Wasserfall. Wegen des vorangegangenen Regens war der Weg bergab recht schlüpfrig und wie geahnt setzte es mich einmal kurz auf den Allerwertesten. Glücklicherweise konnte ich unversehrt weiter bis zur Kaskade gehen. Diese hatte ordentlich Wasser zu bieten und die Gischt des 80 Meter hohen Wasserfalls sprühte bis zu uns und der Aussichtsplattform herüber. Wir gingen noch einige Meter weiter durch den Regenwald bis zu einer Hängebrücke von wo aus wir auch noch den unteren, 20 Meter hohen Fall sehen konnten. 🙃












Wir schliefen richtig gut auf dem Wanderparkplatz und hatten das Gefühl, dass die Temperaturen etwas angenehmer da weniger schwül als zuvor im Amazonasbecken waren. Am nächsten Tag lachte sogar seit längerem mal wieder die Sonne von einem azurblauen Himmel. 😎 Nach dem Frühstück verließen wir den angenehmen Stellplatz um nur wenige Kilometer weiter, am Eingang zu einem der berühmtesten Wasserfälle rund um Baños, bereits wieder anzuhalten. Der Weg hinunter zum „Pailón del Diablo“ war bestens angelegt und so erreichten wir kurz darauf das Tickethäuschen. Nach dem wir pro Person 2 USD entrichtet hatten bogen wir um die Ecke von wo aus das Donnern des 80 Meter hohen Wasserfalls bereits deutlich hörbar war. Simon Adlerauge entdeckte auf dem Weg dorthin sogar noch eine hervorragend als Ast getarnte Stabschrecke. 😃 Wir näherten uns den Wassermassen und die Gischt erzeugte einen schönen Regenbogen. Auf allen Vieren krabbelten wir durch eine schmale Öffnung in der Felswand und plötzlich standen wir direkt vor dem gewaltigen Vorhang aus Wasser. 😮 Nach kurzer Überlegung entschloss ich mich, als Erste hinter diesem durchzugehen. Wohl wissend, dass ich dabei sicherlich nass werden würde. Da wir jedoch auf der anderen Seite Leute sehen konnten schlussfolgerten wir, dass sich der Weg fortsetzen und wir an einem anderen Ausgang herauskommen würden. Dies erwies sich allerdings als Trugschluss! Kaum hatte ich mich hinter dem Wasserfall durchgezwängt stand ich vor einer Wand aus Fels – es gab kein Weiterkommen! Blitzschnell machte ich kehrt und schaffte es, nur leicht nass wieder zu Simon zurückzukehren. 😅 Somit liefen wir denselben Weg, den wir gekommen waren, wieder zurück zum Auto. Der nächste Stopp war nur ein Katzensprung entfernt, natürlich wieder an einem Wasserfall! Das Highlight war nicht die Kaskade selbst sondern der Weg dorthin. Diesmal ging es mit einem „cable car“ in Form eines großen Korbes aus rotem Stahl hinüber auf die andere Seite zur „Cascada Manto de la Novia“. Am Stahlseil hängend überquerten wir die Schlucht und flogen über den unten im Canyon fließenden Fluss hinweg auf den Wasserfall zu. Wie cool war das denn bitte! Fast ein bisschen wie Zip Line. 🙃 Auf der anderen Seite angelangt gab es nicht wirklich viel zu sehen so dass wir nach einem kurzen Abstecher an den Fluss auf gleichem Wege zum Parkplatz zurückschwebten. Kurz vorm Ortseingang nach Baños bogen wir links ab und fuhren fast 800 Höhenmeter hinauf zur „Casa del Arbol“. Dort gab es erst einmal einen kleinen Mittagssnack um uns gut für die weiteren Abenteuer des Tages zu rüsten. Für den grandiosen Park verlangte man nur einen Dollar Eintritt und dafür bekam man so einiges geboten! Vor unseren Augen breitete sich ein wunderschön angelegter Garten mit herrlichen Blumen aus. Die Aussicht auf die grünen Berge sowie hinunter ins Tal setzten dem Ganzen die Krone auf. Und als wäre das nicht schon schön genug gab es noch einige coole Schaukeln, mit denen wir weit über die Bergkanten hinaus schwingen konnten. Auch das namensgebende Baumhaus war ein Schmuckstück und an den beiden Seilrutschen hatten wir vor Verlassen der Anlage noch unseren Spaß. 🤩 Auf der Rückfahrt hinab ins Tal breitete sich dann noch ein richtig schöner Regenbogen vor uns aus. Viel besser kann ein Tag wohl kaum sein. 💛 Am Ziel angelangt fanden wir, unweit vom Zentrum, einen geeigneten Stellplatz vor einem der vielen Thermalbäder in Baños. Vermutlich verhalfen diese dem Ort auch zu seinem Namen. 😉
















Der Mittwoch war ähnlich schön wie der Tag zuvor. 👍 Nach dem wir am Vortag, nach einem Telefonat meinerseits mit einer Renault Werkstatt in Quito, erfahren hatten dass es das benötigte Ersatzteil weder in Ecuador noch in Kolumbien geben würde hatten wir uns an die diversen Overlander WhatsApp Gruppen gewandt. Tatsächlich meldete sich an diesem Morgen „Hans“, der deutsche Besitzer eines recht bekannten Campingplatzes in Ecuador. Wie es der Zufall so wollte befand er sich gerade in seiner Heimat Bergisch-Gladbach und würde in einer Woche wieder zurück nach Ecuador fliegen. Er erklärte sich sofort dazu bereit uns den Luftmassenmesser mitzubringen. Besser geht es wohl kaum. 😍 Sofort bestellten wir in einem Autoteile Shop den benötigten Sensor an seine deutsche Adresse. In schätzungsweise zwei Wochen werden wir diesen dann in der „Finca Sommerwind“, auf unserem Weg nach Kolumbien, einsammeln können. Aber das war noch nicht alles… Hatte uns gestern doch die sehr ernüchternde Antwort auf meine Verschiffungsanfrage bei der „Overlander Embassy“ erreicht die einen irrwitzigen Preis von 4.913 $ für die Verschiffung plus weitere 800 $ für die Einfuhr in Panama verlangten. Wohlgemerkt für einen Seeweg von nur einem Tag!!! 😰 Dies bezog sich außerdem auf eine RoRo (roll-on / roll-off) Verschiffung die ich gar nicht angefragt hatte. Scheinbar hatte sie mir die Containerverschiffung auf Grund unserer Maße nicht angeboten. Jedoch wissen wir ja bereits aus Erfahrung, dass wir mit sehr niedrigem Luftdruck in unseren Reifen in den 40‘ high cube Container hineinpassen. Auf erneute Nachfrage meinerseits nach dem Containerpreis erhielt ich dann einen Kontakt zu einer Agentin namens „Ana“ die uns den Tag mit ihrem Angebot weiter versüßen sollte: 1.500 $ in Kolumbien sowie weitere 550 $ in Panama klangen definitiv anders und entsprachen eher unseren Vorstellungen bzw. unserem Budget. Mit all den guten Nachrichten im Gepäck machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu einer der zahlreichen Thermen. Die ersten beiden hatten wochentags leider geschlossen aber bei Numero drei hatten wir dann Glück. 😅 Die Anlage war schon etwas älter, lag dafür aber malerisch direkt unter einem – wie könnte es anders sein – Wasserfall! Die beiden Becken mit 42°C waren unerträglich heiß aber in dem Größeren mit 38°C hielten wir es eine gute halbe Stunde lang aus. Das Frischwasserbecken wiederum war eisig kalt so dass wir uns nach dem Bad direkt unter die Dusche begaben. Nach dem wir unsere Badesachen wieder am Van abgeladen hatten deckten wir uns in der Markthalle noch mit frischem Obst und Gemüse ein. Und zur Feier des Tages kehrten wir anschließend in einem Lokal für Einheimische ein wo wir eines der besten Mittagessen unserer bisherigen Reise serviert bekamen. 😋 Schmackhaft und noch dazu günstig, was will man mehr! Nur leider habe ich vor lauter Freude an diesem Tag kein einziges Foto geschossen weswegen ich euch meinen leckeren Fisch gar nicht zeigen kann. 🙈 Am Mittag fuhren wir dann noch ein paar Kilometer weiter bis nach „Latacunga“ wo wir unsere Shoppingtour vom Mittag in einem Supermarkt fortsetzten. Vom Parkplatz aus hatten wir eine großartige Sicht auf den schneebedeckten, rauchenden Vulkan „Cotopaxi“. Dieser ist mit 5.897 Metern Höhe einer der höchsten, aktiven Vulkane der Erde und sein Kegel entspricht wohl dem absoluten Idealbild. In der Sprache der Indio bedeutet „Cotopaxi“ übrigens Hals des Mondes. Scheinbar sieht es bei Vollmond so aus, als säße dieser direkt auf dem Krater und wie es der Zufall so will haben wir morgen Vollmond! 🙃 Vielleicht bleibt uns die Glückssträhne ja noch ein wenig erhalten. Ob uns dieser Anblick vergönnt sein wird und wie u.a. unsere Wanderung um den Kratersee „Laguna Quilotoa“ war erfahrt ihr dann nächste Woche.

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