Am Mittwochmorgen wechselten wir den Stellplatz und checkten auf dem weitläufigen Campingplatz „Quinta Lala“ etwas oberhalb von Cusco ein. Für 36 Soles (= 9 €) konnten wir hier nicht nur in sehr friedvoller Umgebung nächtigen, sondern auch alle Einrichtungen wie beispielsweise die heißen sowie sauberen Duschen nutzen. 😀 Noch wichtiger war für uns jedoch, dass wir unseren Van hier für schlappe 12 Soles pro Tag (= 3 €) sicher abstellen konnten so lange wir auf dem Salkantay Trail unterwegs sein würden. Nach dem wir uns frisch gemacht hatten ging es ans packen für die kommenden Tage bevor wir uns um 17:00 Uhr zum Tour Briefing im zentral gelegenen Office von Salkantay Trekking einfanden. Dort trafen wir zum ersten Mal auf unsere beiden lokalen Guides Sergio und Marco, die beide hervorragend Englisch sprachen, sowie auf die restlichen fünf Gruppenteilnehmer. Außer uns waren da noch Pablo und Kristina aus Spanien, Hermann aus der Schweiz sowie die Cousins Juri und Bor aus Slowenien. Wir alle bekamen eine Karte ausgehändigt auf der die komplette Route einschließlich aller Unterkünfte verzeichnet waren. Sergio informierte uns über die einzelnen Tagesetappen, inklusive deren Kilometeranzahl sowie Höhenmeter, und übergab uns im Anschluss die leeren Packtaschen. In diese konnten wir alles packen, was wir tagsüber während der Wanderung nicht benötigten. Somit mussten wir selbst nur unsere Day Bags tragen wohingegen das restliche Gepäck von Mulis bzw. Autos transportiert wurde.

Falls ihr auch an dem Trek interessiert seid und nicht genau wisst, was ihr mitnehmen sollt dann haben wir hier unsere Packliste einschließlich einiger Produktempfehlungen für euch:
Day Bag
- Reisepässe
- Walking Stöcke
- Wanderrucksack mit 20 Litern Inhalt
- Regenhose & Regenponcho
- Warme Jacke
- Funktionskleidung
- Warme Mütze sowie Sonnenhut
- Handschuhe & Buff
- Wanderschuhe (wenn möglich wasserdicht)
- Auffüllbare Wasserflasche oder Trinkblase
- Sonnencreme
- Sonnenbrille
- Insektenschutz
- Snacks
- Fotokamera und Handy
- Taschengeld (300 Soles pro Person)
Packtasche
- Schlafsack (dieser kann bei der Agentur oder in Cusco gemietet werden)
- Wechselkleidung (T-Shirts & Wandersocken)
- Sneakers
- Flip-Flops oder Badeschuhe
- Badebekleidung
- Stirnlampe
- Hygiene Artikel
- Ladegeräte und Powerbank
P.S. Falls ihr Artikel über diese affiliate links kauft dann kommt ein kleiner Anteil des Kaufpreises uns und somit unserer Reisekasse zu gute. ❤
Der nächste Tag begann vielmehr mitten in der Nacht als um 03:00 Uhr in der Früh mein Wecker klingelte. Ich hatte nicht wirklich gut geschlafen, ähnlich als wenn man weiß man muss zum Flughafen und darf keinesfalls verschlafen. 😅 Nach dem wir uns frisch gemacht und einen Schluck Kaffee getrunken hatten begaben wir uns kurz vor 04:00 Uhr zum vereinbarten Abholpunkt an der Straße, wo bereits der Minivan mit unserem Guide Marco auf uns wartete. Als alle Teilnehmer sowie die zweiköpfige Küchencrew einschließlich Equipment und Lebensmittel eingesammelt waren ging es zwei zähe sowie kurvige Stunden mit dem Van bis nach „Mollepata“. Dort wartete ein reichhaltiges Frühstückbüffet auf uns welches uns von einer einheimischen Familie in ihrem kleinen Lokal serviert wurde. Gut gestärkt erreichten wir kurz darauf, gegen 09:00 Uhr, den Startpunkt des Trails in „Challacancha“. Wir schnappten unsere Day Bags und begaben uns gemeinsam auf die ersten Kilometer in Richtung Tagesziel. Es ging lediglich die ersten paar Meter steil nach oben was uns auf Grund der dünnen Luft aber doch schon ordentlich anstrengte. Sergio riet uns eindringlich lieber langsam, dafür aber stetig zu gehen so dass jeder sein eigenes Tempo finden konnte. Glücklicherweise wurde es relativ schnell eben und wir folgten ein ganzes Stück weit einem Wasserkanal. Gut sichtbar waren auch die versteinerten Bäume, die sich im Laufe der Jahrmillionen gemeinsam mit den Anden vom Meeresniveau bis hinauf auf 3.800 Meter üNN geschafft hatten. Kurz darauf kamen zum ersten Mal die schneebedeckten Gipfel der beiden Gletscher „Humantay“ und „Salkantay“ in Sicht. Pünktlich zum Mittagessen erreichten wir unser erstes Lager in „Soraypampa“. Wobei Lager eigentlich das völlig falsche Wort für diese luxuriöse Unterkunft ist. 😮 Die Köche warteten bereits mit einem fantastischen drei Gang Menü auf uns, welches wir mit Blick durch die verglaste Front im geräumigen sowie gemütlich eingerichteten Speisesaal zu uns nehmen durften. Danach bezogen wir unser Quartier für die Nacht in Form von Sky Domes. Die rundum verglasten Iglo warteten mit einem Kingsize Bett auf und wir breiteten schon einmal unsere gemieteten Daunenschlafsäcke darauf aus. Tagsüber wurden die Iglo, zwecks der starken Lichtreflexion, jedoch noch mit Plastikplanen abgedeckt. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann am frühen Nachmittag noch einmal zu Fuß weiter. Es galt, innerhalb von nicht einmal zwei Kilometern, insgesamt 300 Höhenmeter bis zur Laguna „Humantay“ zu bezwingen. Quasi als erster Test für den kommenden Tag… 🙈 Wir liefen erneut langsam, aber kontinuierlich den Berg hinauf und kamen knapp eine Stunde später an der von Gletscherwasser gespeisten Lagune an. Leider hatten sich zwischenzeitlich etliche Wolken am Himmel breit gemacht weshalb die Aussicht nicht ganz so schön wie erhofft war. Außerdem wurde es uns relativ schnell frisch so dass wir kurz darauf über denselben Weg wieder zum Camp abstiegen. Dort angekommen wartete bereits eine kleine Stärkung in Form von Snacks sowie heißer Schokolade und Tee auf uns. 🍵🍪 Und keine Stunde später fanden wir uns auch schon wieder zum leckeren Abendmenü zusammen bevor wir uns in unsere Schlafsäcke verkrochen. Sogar eine Wärmflasche wurde uns für die erste Nacht bereitgestellt! Vom Sternenhimmel über unserem Bett sahen wir allerdings nicht mehr viel da wir, müde von dem ersten langen Tag, relativ schnell einschliefen. Da wir jedoch angehalten wurden, so viel als möglich zu trinken um nicht zu dehydrieren, musste ich nachts einmal raus und da war der Sternenhimmel einschließlich Milchstraße wirklich überwältigend schön. 🌟 Und kurioser Weise hatten wir am Ende des ersten Tages, trotz ausreichend Flüssigkeitszufuhr und obwohl wir die vergangenen Wochen bereits auf ähnlichen Höhen verbracht hatten, beide leichte Kopfschmerzen.



(links sieht man die versteinerten Bäume)


nicht selbst tragen 😮💨








Diese waren am nächsten Tag, als Sergio um 05:00 Uhr morgens mit zwei Tassen Koka Tee an unsere Tür klopfte um uns aufzuwecken, zum Glück verflogen. Wir packten schnell unsere sieben Sachen zusammen und fanden uns kurz darauf alle zum Frühstück zusammen. Wir aßen leckere Pancakes sowie Rührei mit Toast bevor es dann pünktlich zu Tagesanbruch los ging. Tag zwei hatte es in sich und es ging direkt sieben steile Kilometer nach oben, von 3.900 auf 4.600 Meter üNN bis zum „Salkantay“ Pass. Mit Ausnahme von Kristina, die sich wohl noch vor Start des Trecks den Magen verdorben hatte und sich durch Tag eins mit Durchfall und Erbrechen gequält hatte, waren wir alle motiviert und guter Dinge. Kristina ging es erfreulicherweise schon wieder so gut als dass sie den Aufstieg auf einem Pferd meistern konnte wohingegen wir im Schneckentempo den Hang hinaufkrochen. Oben angelangt erwartete uns eine dicke, tief hängende Wolke die uns leider die Sicht auf den dem Trail seinen Namen verleihenden Berg verwehrte. Dafür empfing uns die Küchencrew mit heißem Tee und einem Sandwich. 😃 Wohlgemerkt: All das mussten die beiden ebenfalls zu Fuß den Berg hinauf schleppen. Unser Gepäck sowie die Lebensmittel wurden derweil von Mulis bis zum zweiten Nachtlager transportiert. Nach der kurzen Stärkung hieß es dann weitere 17 Kilometer wandern, diesmal stetig bergab was für mich meist noch anstrengender ist als bergauf. Eine ganze Weile liefen wir noch im leichten Schneegraupel der Wolke und ich war froh, meine Regenbekleidung dabei gehabt zu haben. Als wenige Kilometer später unser Lunch Spot in Sicht kam ließen wir den Gipfel und somit auch die Wolke hinter uns. Es wurde mit jedem Schritt merklich grüner und einmal mehr staunten wir über die üppige Vegetation auf mehr als 3.000 Metern üNN. Am Pausenspot angelangt wurde uns erneut ein sehr leckeres und umfangreiches Mahl aufgetischt welches schnell die Lebensgeister zurück brachte. Gegen 14:00 Uhr begaben wir uns dann auf die letzten Kilometer in Richtung „Collpapampa“. Wir genossen mitunter herrliche Ausblicke ins Tal, wenngleich auf den letzten Metern meine Füße dann doch etwas zu Schmerzen begannen und die Beine merklich schwerer wurden. Für die Strapazen wurden wir jedoch gebührend mit einem Upgrade entlohnt: Da sich derzeit, auf Grund der jüngsten politischen Unruhen in Peru, wohl deutlich weniger Touristen als üblich im Land befanden durften wir anstatt in den eigentlich gebuchten Hütten in den noblen Sky Lodges übernachten. 🥰 Diese verfügten, dank der rundum verglasten Front, nicht nur über eine sagenhafte Aussicht sondern auch noch über ein privates Badezimmer einschließlich warmer Dusche. Letztere sorgte direkt für ein besseres Gefühl und spätestens nach dem exzellenten Abendmenü fühlten wir uns wieder rundum wohl. Glücklich und stolz, die immerhin 24 Kilometer mit Bravour gemeistert zu haben, fielen wir noch vor 20:00 Uhr erschöpft in unsere Betten. Dort machte sich, zumindest bei mir, die Anstrengung aber dann doch noch einmal deutlich in Form von schmerzenden Knien und vor allem Schmerzen in der Leiste bemerkbar. 😓











(am Pass waren wir übrigens noch auf 4.600 Metern!)



Trotz Schmerztablette schlief ich in dieser Nacht sehr unruhig. Nach dem bereits gewohnten Weckritual galt es, die zahlreichen Stufen hinauf zum Speisesaal zu überwinden. Mit noch kalten sowie steifen Muskeln fühlten sich diese jedoch wie riesige Hindernisse an. 😅 Das Frühstück spendete aber genug Kraft für die erste Tagesetappe und erfreulicherweise war Tag drei, im Vergleich zum Vortag, mit nur 12 Kilometern quasi ein Kinderspiel. Zumal uns der Weg lediglich sanft auf und ab durch Obst-, Kakao- sowie Kaffeeplantagen führen sollte. Die Landschaft mutete dank der vielen Bananenstauden, Bromelien, Farne sowie einiger Palmen neuerdings sehr tropisch an. Am Wegesrand wuchsen außerdem zahlreiche Walderdbeeren, wilde Orchideen und auch Sauerampfer konnte ich ausmachen. Wir folgten relativ lange einem schmalen Trampelpfad oberhalb des „Río Urubamba“, welcher sich mitunter durch eine enge Schlucht zwängte. Vor vier Jahren ereignete sich oberhalb am Pass ein dramatischer Moränen Abgang, der zehn Touristen sowie einige Einheimische in den Tod riss. Die riesigen Felsbrocken stürzten in den Fluss und lösten so eine riesige Flutwelle sowie weitere Erdrutsche aus. 😥 Erst seit etwa vier Monaten ist der Fußweg, dem wir folgten, wieder frei begehbar. Wir legten zahlreiche Pausen an den unterschiedlichen Plantagen ein so dass wir u.a. frische Früchte wie die hier gedeihende Anden Maracuja und Avocado kosten konnten. Auch feinste Bitterschokolade, die hier vor Ort produziert wird, sowie peruanischen Kaffee frisch vom Feld durften wir probieren. Auf diesem Weg unterstützt Salkantay Trekking die einheimische Bevölkerung so dass diese, gleichfalls wie beispielsweise unser Koch oder Pferdemann, vom hiesigen Tourismus profitieren können. 👍 Unseren horse man hatten wir übrigens bereits am Morgen verabschiedet. Für ihn galt es, die gesamte Strecke vom Vortag nun wieder zurück zu reiten da unser Gepäck ab jetzt wieder von Bussen transportiert werden konnte. Von der Kaffeefarm aus ging es überraschenderweise per Minibus weiter zu unserer Unterkunft in „Lucmabamba“. Ob dies der Tatsache geschuldet war, dass der Weg immer noch nicht vollständig begehbar ist oder ob man uns einfach nur etwas schonen wollte?! Dort angekommen bezogen wir unseren grünen Jungle Dome, bevor wir uns am Mittagstisch breit machten wo unser Koch Alejandro mal wieder mit einem fantastischen Menü auf uns wartete. Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von den beiden Spaniern, da Pablo und Kristina den Salkantay Trek in lediglich vier statt fünf Tagen absolvierten. Somit mussten die beiden an diesem Tag noch einige Kilometer laufen wohingegen wir den Rest des Tages frei hatten. 😃 Wir entschieden uns, für ein paar extra Soles am Nachmittag die Thermen von „Cocalmayo“ zu besuchen. Nach einer Stunde Fahrt im Minivan erreichte unsere Gruppe das Thermalbad an den Ausläufern des Amazonasbeckens auf nur noch 1.500 Metern üNN, was sich nicht zuletzt an Schwärmen fieser Sandflies bemerkbar machte. 😕 Das Wasser war angenehm warm und somit eine wohltat für unsere müden Muskeln. Erstaunlicherweise waren die Becken auch gar nicht so voll wie vermutet und wir trafen dort sogar mehr Einheimische als Touristengruppen an. Zwei Stunden später stiegen wir wieder in den Kleinbus ein welcher uns etwa eine Stunde später wohlbehalten an unserer Unterkunft absetzte. Zum Glück wartete dort bereits das Abendessen auf uns da wir mittlerweile alle wieder deutlichen Hunger verspürten. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie kräftezehrend solch eine Wanderung ist! Ich habe selten in meinem Leben so viel Hunger verspürt und jeden Tag so viel gegessen wie sonst nur an Weihnachten – allerdings ohne extremes Sättigungsgefühl. 😂


















(auf dem Bild sieht man unseren Guide Sergio)







Gegen zwei Uhr in der Nacht hatte andauernder Regen eingesetzt welcher laut auf die Zeltplane unseres Jungle Domes prasselte und dafür sorgte, dass wir nicht mehr wirklich fest schliefen. Als uns Marco um 05:00 Uhr in der Früh mit Koka Tee weckte regnete es leider immer noch weswegen er uns etwas mehr Zeit zum Packen und Frühstücken ließ. Hermann entschied auf Grund seiner schmerzenden Wade direkt, die heutige Wanderung zu canceln und stattdessen mit dem Gepäck nach „Aguas Calientes“ zu reisen. Wir hingegen beschlossen gemeinschaftlich, die harte und lange Etappe von 25 Kilometern in Angriff zu nehmen da der Regen just während unseres Morgenessens aufgehört hatte. 🙃 Von unserem Camp aus führte der sieben Kilometer lange, schmale Weg über 800 Höhenmeter steil nach oben bis zum „Llactapata“ Pass. Dank meiner faltbaren Trekking Stöcke meisterte ich den Anstieg relativ gut und wir durften uns, oben angelangt, tatsächlich über eine WAHNSINNS AUSSICHT freuen. 🤩 Wer hätte das, nach dem Regen in der Nacht, gedacht! In der Ferne konnten wir gut die Terrassen von Machu Picchu erkennen und wir alle genossen den Anblick sichtlich. Sogar frisch aufgebrühten Kaffee konnten wir bei einer hier ansässigen Familie erwerben. Nach der ausgiebigen Verschnaufpause ging es dann über fünf Kilometer sehr steil und mitunter auch rutschig hinab bis nach „Aobamba“. Ohne zuckerhaltige Snacks hätte ich es vermutlich nicht bis zu unserem Lunch Spot geschafft aber dort angekommen wartete bereits eine sehr leckere Gemüsesuppe sowie Rindfleisch mit Gemüse und Reis auf uns. 😋 Noch cooler waren die Hängematten im hinteren Bereich des kleinen, familiären Lokals in denen wir uns noch eine Viertelstunde ausruhen durften bevor die letzten 13 Kilometer auf uns warteten. Nach zwei Kilometern leichtem Anstieg erreichten wir „Hidroeléctrica“ von wo aus es dann ebenerdig entlang der Bahngleise bis nach „Aguas Calientes“ ging. Auf dem letzten Stück hatte ich das Gefühl mehr rückwärts als vorwärts zu gehen da meine Schritte immer kleiner und die Beine immer schwerer wurden. 🙈 Auch diese letzte Etappe bahnte sich durch die tropische Natur und bot sensationelle Blicke auf die bis zu 2.800 Meter hohen Granitfelsen sowie die unteren Terrassen von Machu Picchu. Nach einer neun Stunden langen Wanderung erreichten wir dann kurz nach 17:00 Uhr, müde aber überglücklich, unser Tagesziel „Aguas Calientes“. Dort checkten wir in ein sehr schönes Hotel ein und freuten uns wie kleine Kinder über die richtig heiße Dusche sowie über das große und bequeme Doppelbett. Eineinhalb Stunden später trafen wir uns dann alle zum Abendessen im Restaurant „Full House“ wieder. Wir konnten sowohl Vorspeise als auch Hauptgang wählen und mussten lediglich die Getränke selbst bezahlen. Auch ein süßes Dessert in Form eines schokoladigen Brownies war inkludiert.

















(Von links nach rechts: Bor, Juri & unser Guide Marco)




An Tag fünf erwartete uns dann nach insgesamt 75 km und etwa 3.000 Höhenmeter das Highlight des Trecks: Die sagenumwobene, zwischen grünen Bergen verborgen liegende Inka Stätte Machu Picchu. 🤗 Nach dem wir uns über das reichhaltige Frühstücksbüffet im Hotel hergemacht hatten bestiegen wir gegen 07:30 Uhr einen Bus welcher uns etwa 20 Minuten später am Eingang zu der Ruinenstätte, oberhalb von „Aguas Calientes“, absetzte. Sergio hatte das PERFEKTE Zeitfenster gewählt denn kaum oben angelangt begannen die Wolken aufzureißen und wir bekamen ein wahrhaftiges Postkartenpanorama auf eines der sieben Naturweltwunder geboten. 😍 Außerdem waren zu dieser Uhrzeit noch nicht allzu viele Touristen vor Ort so dass wir in der Lage waren, Aufnahmen ohne große Menschenmassen zu machen. Welch ein Luxus denn normalerweise werden bis zu viereinhalbtausend Personen täglich durch die heilige Stätte geschleust… Zum Glück sind derzeit maximal 50-60% der normalerweise üblichen Touristen im Land weswegen wir in diesen exklusiven Genuss kamen. Allerdings weiß man bis heute nicht wirklich viel über Machu Picchu. Sicher ist lediglich, dass hier nicht mehr als maximal 900 Personen über einen relativ kurzen Zeitraum von lediglich 100 Jahren lebten. Ob die Einwohner der Stätte von einer Seuche dahingerafft wurden oder sie diese freiwillig, auf der Flucht vor den Spaniern, verließen weiß man ebenfalls nicht sicher. Man vermutet, dass dort die Oberschicht lebte und ihre Kinder hier unterrichtet wurden. Etwa zwei Stunden später verließen wir die Ruinen wieder und staunten, wieder am Eingang angelangt, nicht schlecht über die hier auf den Einlass wartenden Horden. 😮 Die „slowenischen Bergziegen“ Juri und Bor liefen zu Fuß ins Dorf zurück wohingegen wir, gemeinsam mit unseren beiden Guides, neuerdings den Bus wählten. Unten angelangt folgten wir dem Tipp unseres Lonely Planet Reiseführer Südamerika und kehrten im Restaurant „Mapacho“ ein wo ich den besten Salat seit Anbeginn unserer Reise serviert bekam. 🥗 Anschließend hatten wir noch eine Stunde Freizeit, die wir für eine kleine Kaffee- und Internet Pause nutzten. ☕ Danach trafen wir uns alle im Hotel, um unser Gepäck einzusammeln und damit bis zum Bahnhof zu laufen. Kurz vor 15 Uhr bestiegen wir das Panoramaabteil, so dass wir während der nicht ganz zweistündigen Fahrt nach „Ollantaytambo“ malerische Ausblicke auf die Berge genießen durften. 🌄 Dort angelangt wartete bereits ein Minivan auf uns welcher uns kurz nach 19 Uhr in Cusco an unserem Campingplatz absetzte. Zuvor hatten wir noch die Packtaschen geleert und deren Inhalt in große Plastiksäcke umgepackt.









(Drei durfte ich nun schon besuchen 😍)







(Shirt mit Trek & allen Unterkünften auf dem Rücken)
Solltet auch ihr jetzt Lust auf dieses wirklich voll und ganz empfehlenswerte Abenteuer bekommen haben dann findet ihr nachfolgend den Link zur Agentur sowie einige Infos dazu:
Howlanders – Salkantay Trek Sky Lodge 5 Days
Inklusive
- Machu Picchu Ticket (Circuit 2)
- 1 Nacht im Sky Dome in Soraypampa
- 1 Nacht in Holzhütten in Chaullay
- 1 Nacht im Jungle Dome in Lucmabamba
- 1 Nacht im Hotel in Aguas Calientes (inkl. privatem Badezimmer)
- Tour Briefing am Vorabend
- Erfahrene, englischsprachige Guides
- 7 Kilo Freigepäck auf Mulis
- 3 Mahlzeiten pro Tag inkl. Getränke
- Snacks und Trinkwasser
- Erste-Hilfe-Set
- Privater Transport von Cusco nach Mollepata an Tag 1
- Rückfahrt mit dem Zug von Aguas Calientes nach Ollantaytambo an Tag 5
- Privater Transport von Ollantaytambo nach Cusco an Tag 5
Exklusive
- Frühstück in Mollepata an Tag 1 (optional)
- Mittagessen in Aguas Calientes an Tag 5
- Abendessen in Cusco an Tag 5
- Eintritt ins Thermalbad in Santa Teresa (10 Soles)
- Privater Transport zum Thermalbad (40 Soles)
- Eintritt in den Salkantay Nationalpark (20 Soles)
Möchtet ihr unsere Reise unterstützen?! Dann nutzt gerne einen der beiden Links für eine Spende in unsere Kaffee- oder Dieselkasse: ☕⛽🚐
https://www.paypal.me/SiJuCampervan
https://www.buymeacoffee.com/SiJu_Campervan
Kritik, Anregungen oder Fragen?! Schreibt uns per E-Mail an siju_campervan@web.de oder nutzt das Kontaktformular auf dieser Homepage ✍
Videos zu den einzelnen Reiseetappen findet ihr auf unserem YouTube Kanal https://www.youtube.com/@sijucampervan
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