NEW BLOG POST 🇧🇴 (22. – 29.06.2023) La Paz

Nach dem die Sonnenstrahlen unseren Van etwas aufgewärmt hatten verließen wir am Donnerstagmorgen den schönen „Sajama“ Nationalpark und begaben uns auf den Weg nach „La Paz“. Wir staunten bei der Anfahrt auf die Stadt nicht schlecht als wir die mit Schnee bedeckten, hohen Gipfel sahen welche die Metropole umgeben. Darunter u.a. der mit 6.439 Metern hohe Berg „Illimani“, der mit seinen vier Gipfeln einen beeindruckenden Anblick darbietet. 🏔 Und kaum erreichten wir die ersten Ausläufer der Stadt begann auch schon das große Verkehrschaos… 😰 Hauptsächlich Minibusse und Taxen, aber auch Privat-PKWs und LKWs quetschten sich kreuz und quer über die Straßen der Stadt. An Verkehrsregeln hält sich hier wirklich niemand und fast wäre uns einer der zahlreichen Kleinbusse in die Seite gerauscht. Zum Glück fand sich Simon in diesem heillosen Durcheinander sehr gut zurecht und schaffte es, mit dem chaotischen Verkehr mitzufließen. Ich hätte wahrscheinlich heulend das Auto mitten auf der Straße abgestellt und wäre davon gelaufen. 😅 Tatsächlich benötigten wir rund zweieinhalb Stunden im Stadtverkehr und das obwohl; oder gerade weil; wir entschieden hatten auf der großen Hauptroute zu bleiben und die engen, mitunter sehr steilen Seitenstraßen zu meiden. Schlussendlich gelangten wir wohlbehalten und noch im Tageslicht an unserem auserwählten Stellplatz an. Dieser Befand sich in der „Zona Sur“, dem tiefst gelegensten und bestsituierten Stadtteil von „La Paz“. Hier fanden wir einen Parkplatz vor der besser nicht hätte sein können: Auf einem Grünstreifen, gegenüber der Wohnhäuser, befand sich eine exakt auf unseren Van zugeschnittene Parklücke. Dahinter plätscherte ein kleiner, wenn auch müffelnder, Bach und das Häuschen des lokalen Security-Manns befand sich keine 50 Meter von uns entfernt. Jackpot! 🥳🥳🥳

Anfahrt auf La Paz – von hohen Bergen umgeben
Der Verkehr ist wirklich Crazy 🤪
Perfekter Stellplatz 👍🏻

Gut bewacht und abseits jeglichen Straßenlärms schliefen wir, auf „nur“ noch 3.500 Metern, seit Tagen endlich mal wieder richtig gut. Nach dem morgendlichen Wachmacher ☕ parkten wir unseren Van direkt vor der Nase des Wachmanns und entlohnten ihn für seine Dienste mit einem kleinen Trinkgeld. Von unserem Stellplatz aus waren es etwa zwei Kilometer zu Fuß bis zur ersten Station der grünen Linie. „La Paz“ verfügt seit dem Jahr 2014 nämlich über ein grandioses Seilbahnsystem der österreichischen Firma „Doppelmayr“. Zwischenzeitlich gibt es 10 Linien mit 36 Stationen auf einer Länge von 30 km. 😀 Wir kauften uns am Automaten eine wiederaufladbare Karte und machten zuerst eine Stadtrundfahrt der etwas anderen Art. Es ist wirklich richtig, richtig cool mit den Gondeln über die Villen und Wohnviertel zu schweben. Die Stadt hat eine irrsinnige Topografie da sie sich in einem 400 Meter tiefen Canyon befindet. An dessen Hängen krallen sich mitunter tausende von Häusern fest denn es geht vom tiefsten Punkt auf 3.200 Metern hinauf bis auf 4.100 Meter üNN. Wobei gilt: Je höher die Lage desto ärmer die Bewohner. 😮 „La Paz“ ist somit auch der höchstgelegene Regierungssitz der Welt wobei „Sucre“ die Hauptstadt des Landes bildet. Und, was wir zuvor auch nicht wussten: Eigentlich handelt es sich bei der zwei Millionen Metropole um zwei miteinander verschmolzene Städte – das kleinere „La Paz“ und das deutlich größere, hochgelegene „El Alto“. Nach dem wir die Aussicht vom höchsten Punkt „El Altos“ genossen hatten fuhren wir mit einer weiteren Seilbahnlinie wieder hinab bis ins Zentrum. Dort sahen wir uns die Basilika „San Francisco“ an, die zweit älteste Kirche im Land, deren Fassade sowohl üppig mit christlichen als auch mit indigenen Symbolen verziert ist. 😅 Von dort aus liefen wir weiter zum „Hexenmarkt“ auf dem es nicht nur allerlei bunte Souvenirs zu erwerben gibt sondern auch die ein oder andere Kuriosität wie z.B. Lama Föten und diverse andere Opfergaben für die „Pachamama“ – die „Muttererde“. Bei den Föten handelt es sich aber wohl um natürliche Fehlgeburten und diese werden beispielsweise beim Bau eines Hauses als Talisman geopfert, indem sie unter dem Fundament vergraben werden. Wir schlenderten die schöne, bunte und mit Regenschirmen sowie fliegenden Hexen geschmückte Gasse auf und ab und ich kam nicht umhin mir noch einen tollen, gelben Poncho mit buntem Schalkragen zu kaufen. 🥰 Auf dem Rückweg zur Gondel schnappten wir uns noch ein kleines Mittagessen auf die Hand und trotz zahlreicher Seilbahnfahrten hatten wir am Ende des Tages stolze 18 Kilometer zu Fuß zurückgelegt.

Blick auf „unser“ Viertel
Mit der Seilbahn über die Stadt 🌆
Blick auf den „Illimani“
In Bolivien sind die Häuser meist unverputzt – ist wohl eine Art Statussymbol, dass man sich Backstein leisten kann
Katholische & indigene Verzierungen…
an der Basilika „San Francisco“
Unterwegs auf dem bunten Hexenmarkt
Die Ober-Hexe 🧙
Hier gibt’s allerlei für den Aberglauben
Diverse Opfergaben für die „Pachamama“
😅😅😅

Um die Stadt noch ein bisschen besser kennenzulernen schlossen wir uns am Samstag einer geführten Walkingtour an. Diese beginnen jeweils um 11:00 und um 14:00 Uhr an der „Plaza Sucre“ und kosten pro Person lediglich 20 BS (= 2,50 €) plus freiwilligem Trinkgeld am Ende. Die Guides von „Red Cap“ sind unschwer an ihrer roten Schildmütze sowie dem farblich dazu passenden Shirt zu erkennen. Am Ende kamen rund 20 Menschen aus aller Herrenländer zusammen die, uns eingeschlossen, dem sehr gut englischsprechenden „Cristian“ folgten. 😅 Zuerst erläuterte er einiges über das große Gefängnis welches sich direkt neben der Plaza, mitten im Zentrum, befindet und insgesamt 4.000 Insassen beherbergt. Von dort aus liefen wir über den sehr schönen Obst- und Gemüsemarkt bevor wir neuerdings in die Straße des „Hexenmarkt“ einbogen. Auch hier erklärte uns „Cris“ viel zur indigenen Kultur, den Sitten und Bräuchen sowie der traditionellen Kleidung. So kann man z.B. am Sitz der Melone der „Cholitas“ (der Aymará-Frauen) ihren Familienstand erkennen, ähnlich wie an der Schleife des Dirndls. Weiter ging es noch einmal zur Basilika und anschließend zur „Plaza de Armas“. Dort befindet sich nicht nur der Präsidentenpalast sowie der Nationalkongress, sondern auch die Kathedrale. Warum die Ziffern auf der großen Uhr am Regierungsgebäude andersherum angeordnet sind und noch so einige interessante Fakten mehr erfahrt ihr dann in unserem dazugehörigen YouTube Video. 😉 Danach kehrten wir im Restaurant „Sol y Luna“ auf einen abschließenden und inkludierten „Pisco Boliviano“ ein. Unser Guide schilderte noch einiges zur politischen Situation des Landes und jeder hatte Gelegenheit eventuell noch offene Fragen zu stellen. Drei Stunden nach Tour Beginn ging dann jeder wieder seiner Wege und wir fuhren mit der Seilbahn zurück in „unser“ Viertel. Hungrig nach den zwölf zu Fuß zurückgelegten Kilometern suchten wir noch einen Food-Court auf wo sich jeder von uns ein Gericht aussuchte welches wir, wie immer, teilten. 😋

Unser Guide „Cristian“
Die Flagge Boliviens beinhaltet tatsächlich ein Lama 🦙
An der „Plaza de Armas“
Der Präsidentenpalast
Hier laufen die Uhren anders herum…
Die Kathedrale

Sonntags ließen wir es gemütlich angehen weswegen wir uns bereits am Vorabend gegen den mehrere Quadratkilometer umfassenden Markt entschieden hatten welcher jeweils donnerstags und sonntags in „El Alto“ stattfindet. Stattdessen schliefen wir aus um fit für das Event des Tages zu sein: „Cholita“-Wrestling! 🤼‍♀️ Über die Website von Red Cap hatte ich noch am Vortag Tickets für den Abend erworben. Für umgerechnet 12,50 € p.P. enthielten diese den Hin- und Rücktransport zum Veranstaltungsort, den Eintritt sowie je ein Getränk und einen kleinen Snack. 👍 Da wir frühestens gegen 15:00 Uhr an der „Plaza Espana“ abgeholt wurden begaben wir uns erst gegen Mittag auf den Weg in die Stadt. Das Frühstück hatten wir zugunsten eines Mittagsmenüs ausfallen lassen und tatsächlich fanden wir ganz in der Nähe der Plaza ein nettes Lokal. Für 5 € gab es dort eine leckere, cremige Hühnersuppe, tolle Salate vom Büffet sowie ein Stück Fleisch mit Reis und Pommes als Beilage und dazu einen fruchtigen Maracuja-Saft. 🍲🥃 Gegen später holte uns dann ein großer Bus am vereinbarten Treffpunkt ab und brachte uns, nach dem weitere Fahrgäste an diversen Stationen zugestiegen waren, zur Arena in „El Alto“. Dank unserer Tickets hatten wir VIP-Plätze in der ersten Reihe mit bester Sicht auf den Ring. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und die Kämpfe der „Cholitas“ waren, nicht zuletzt dank ihrer traditionellen Kleidung, wirklich sehr unterhaltsam. Kurz nach 19:00 Uhr bestiegen wir wieder den Bus welcher uns zu unserem Ausgangspunkt zurückbrachte. Von dort aus fuhren wir mit der Seilbahn zurück in die „Zona Sur“ und genossen dabei die Aussicht über das mittlerweile im Dunkeln leuchtende Häusermeer. 🌃

Los geht’s zum Wrestling 🤼‍♀️
VIP Plätze inklusive 😀
Die Kämpferinnen in traditioneller Kleidung
Das Publikum wurde auch mit eingebunden
Eine wirklich unterhaltsame Show
Mein schöner neuer Poncho 🥰
Ein kurzweiliger Abend geht zu Ende

Die neue Woche begann für uns neuerdings aktiv. Nach dem wir uns im Van mit leckerem Avocado-Toast gestärkt hatten schnürten wir die Wanderstiefel und packten unsere Stöcke in die Rucksäcke. Unser Zuhause parkten wir, wie jeden Tag, gegen ein paar Bolivianos direkt vor der Nase des Wachhabenden. Zwei Querstraßen weiter schnappten wir uns dann ein Taxi welches uns den Berg hinauf ins „Valle de las Ánimas“ kutschierte. Ich hatte im Internet von einem Wanderweg gelesen welcher glücklicherweise auch auf MAPS.ME verzeichnet war und so liefen wir auf eigene Faust los. Zu anfangs ging es steil den Berg hinauf über einen schmalen, mitunter recht zugewucherten Trampelpfad durch einen Canyon. Je weiter nach oben wir kamen umso besser wurde die rückwärtige Sicht auf die Großstadt sowie die umliegenden Berge. Am Kamm angelangt hatten wir herrliche Sicht auf die spitzen Türme welche Orgelpfeifen ähnelten und sich durch das gesamte Tal zogen. 🤩 Wir folgten dem Weg, welcher mittlerweile etwas breiter geworden war, wieder hinunter und gelangten rund vier Kilometer später wieder oberhalb der Straße an, an der wir die Tour begonnen hatten. Diese liefen wir ein Stück bergab bis uns einer der zahlreichen Minibusse begegnete welche als sehr günstiges, öffentliches Verkehrsmittel fungieren. Für schlappe 2,50 BS pro Kopf brachte uns der Fahrer in null Komma nichts wieder in die Nähe unseres Stellplatzes. Für die Fahrt mit dem Taxi hingegen hatten wir 45 BS (= 6 €) bezahlt. 🙈 An der Supermarktbude schnappten wir uns noch einen Hamburger auf die Hand und gönnten uns auf dem Rückweg zum Van noch ein Eis am Stiel. Frische Luft und vor allem Höhenluft macht schließlich hungrig. 😂 Übrigens brachten wir auch dem jeweils wachhabenden Security jeden Abend als Dankeschön, zusätzlich zum Trinkgeld, einen frischen Burger mit. Nach den zurückliegenden, mitunter langen und auch anstrengenden Tagen in der Stadt tat es gut mal nur den halben Tag unterwegs gewesen zu sein zumal so noch ein wenig Zeit für die Arbeit an den Laptops bleib. Schließlich schreibt sich der Blog nicht von alleine und auch die Videos brauchen etliche Stunden bis ihr sie endlich anschauen könnt. 😉

Wanderung durch die enge, zugewachsene Schlucht
Blick zurück auf „La Paz“
Es ging hoch hinauf
Am Kamm angelangt
Erstmal Kuchen 😅
Der schneebedeckte „Illimani“ &
das „Valle de las Ánimas“ mit seinen Orgelpfeifen
Unser schöner „Morgntau“ Rucksack 🎒
Let‘s go back
Was für eine Aussicht
Schönes, passendes Wandgemälde

Am Dienstag gönnten wir uns ein fantastisches Mittagessen im Restaurant „Popular“ welches sich hinter der Basilika „San Francisco“ in einem netten Innenhof befindet. Für lächerliche 79 BS (= 10 €) pro Kopf erhielten wir ein Drei-Gänge Menü wie im Sterne Restaurant. 😍 Selbst ein kleiner Krug Saft war im Preis inbegriffen und wir hatten Glück, dass wir auf Anhieb einen Tisch erhielten. Denn obwohl wir bereits 30 Minuten vor Öffnung dort waren hatte sich bereits eine Warteschlange vor dem Eingangsbereich gebildet. 😮 Satt und glücklich steuerten wir danach ein Versicherungsbüro in der Nähe an um uns dort nach einer Autoversicherung für Peru zu erkundigen. Mit 50 US$ pro Monat erschien uns diese jedoch deutlich zu teuer und so zogen wir unverrichteter Dinge wieder von dannen. Bevor wir der Innenstadt endgültig Lebewohl sagten statten wir dem ethnografischen und folkloristischen Museum „musef“ noch einen Besuch ab. Dort werden beispielsweise alte Gefäße und Schmuckstücke, aber auch bolivianische Trachten sowie prächtige, bunte Faschingsmasken und Federschmuck ausgestellt. Auf dem Rückweg zum Van versuchten wir noch bei zwei Schuhgeschäften neue Turnschuhe für Simon zu erwerben aber der Kauf gestaltete sich schwieriger als gedacht. 😅 Mit Schuhgröße 42/43 liegt Simon wohl über dem bolivianischen Durchschnitt und wir waren nicht gewillt, jeweils eine halbe Stunde im Laden zu warten bis die entsprechende Größe aufgetrieben werden konnte. Rücklage wäre nur gegen Anzahlung möglich gewesen und so verschoben wir den Einkauf kurzerhand auf das nächste Land Peru. 🤷‍♀️

Wartebereich vorm Restaurant „popular“
Wir haben einen Tisch ergattert 😃
Brokkoli Cremesuppe mit Variationen vom Brokkoli
Käse-Taler mit Creme und Gemüse Garnitur
Geräucherter Amazonasfisch mit Reisecreme, schwarzen Quinoa Empanadas & Rote Beete Garnitur
Mit Erdnuss gefüllte Hähnchenbrust in Erdnusssauce und Kartoffelvariationen
Tartelette mit Malzeis und Malzsauce
Limonen Triologie 😋
Blick in die offene Küche
Verschiedene Trachten im ethnographischen Museum
Es gab auch diverse Gefäße aus der Inka Zeit
Sowie Schmuckstücke…
… und coole alte schwarz-weiß Aufnahmen
Auch bunten Federschmuck gab es
Aber am tollsten waren die Karnevals Masken
So sieht (oder sah) dass dann an Fasching aus

Der nächste Tag empfing uns neuerdings, wie seit so vielen Tagen, mit stahlblauem Himmel und Sonnenschein. Vermutlich ist das milde, angenehme Klima mit einem Jahresmittel von 18°C am Tag und 4°C in der Nacht bei im Schnitt 7 Stunden Sonnenschein auch der Grund, warum sich Menschen in diesem ansonsten unwirtlichen Talkessel niederließen. 😎 Nach sieben Tagen verließen wir am frühen Vormittag unseren schönen, freien Stellplatz um auf dem nahegelegenen Campingplatz „Las Lomas“ (50 BS pro Tag/Person) einzuchecken. Die Anfahrt über die engen, steilen Kopfsteinpflasterstraßen erforderte ein wenig Konzentration, war aber alles in allem gut machbar. Der Platz wurde uns im Vorfeld mehrfach wärmstens empfohlen und zwar zurecht. Der Inhaber „Marcos“ ist super nett und kennt sich noch dazu sehr gut im KFZ-Bereich aus, sollte man Probleme mit dem Van haben. Wir legten einen Organisationstag ein und waren super fleißig. Simon putzte mit dem vorhandenen „Kärcher“ Dampfdruckstrahler unsere Fahrräder während ich zwei Maschinen Wäsche wusch und unseren Van im Inneren gründlich reinigte. Außerdem konnten wir unser Brauch- und Trinkwasser auffüllen und sogar unsere Gasflasche wieder komplett füllen lassen. 👍 Und auch über das 5G Internet freuten wir uns sehr da wir damit noch einige Uploads tätigen konnten. Die zum Campingplatz gehörende Küche nutzten wir am Abend, um seit langem mal wieder Pizza selbst zu machen und in dem bis zu 500 Grad heißen Gasofen gelang diese mindestens genauso gut wie beim besten Italiener. 🍕🍷

Camping „Las Lomas“
Hier trocknet unsere Wäsche
Selbst auf dem Campground wird gearbeitet 💪🏻

Weniger schön war hingegen meine Nacht da ich mir, vermutlich bei der Rückfahrt von unserer Wanderung im Minibus bei offenen Fenstern, einen steifen Nacken zugezogen hatte. Dieser hatte sich bereits vor ein bis zwei Tagen bemerkbar gemacht aber vermutlich durch die Arbeiten am Tag zuvor schmerzte es nun wirklich höllisch und ich konnte meinen Kopf kaum mehr drehen. Entsprechend schlecht schlief ich da ich nur auf dem Rücken liegen konnte und die stechenden Schmerzen nicht unbedingt schlafförderlich waren. 😥 An die eigentlich geplante Radtour auf der Yungas-Todesstraße war somit nicht zu denken und so legten wir noch einen weiteren Tag Pause auf dem schönen Campingplatz ein und ich genoss zumindest eine ausgiebige, heiße Dusche. 🚿🧼🧽 Zumal wir hier sehr nette Gesellschaft aus Kolumbien, den Niederlanden sowie aus Deutschland und den Staaten hatten mit denen wir uns gut unterhielten.

Overlander Treffpunkt (DE, NL, CH, US, KO) 😍
6 oder 7 Bekannte waren schon vor uns da 🙂

Videos zu den einzelnen Blog-Beiträgen findet ihr übrigens auch auf unserem YouTube Kanal https://www.youtube.com/sijucampervan. Manchmal allerdings etwas zeitverzögert.

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