NEW BLOG POST 🇧🇴 (06. – 15.06.2023) Von Santa Cruz über Cochabamba in den NP Torotoro

Nach dem wir auch den Dienstag noch in „Santa Cruz“ verbracht hatten begaben wir uns am Mittwoch auf die Weiterfahrt. Frisch geduscht und mit einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns von unseren liebgewonnen Weggefährten Jessica und Yannick, bevor wir unweit am „Hipermaxi“ schon wieder anhielten. Mit frischen Vorräten ging es weiter zu einer Bäckerei in der „Avenida Alemana“, welche seit kurzem von Werner aus Deutschland sowie seiner Schweizer Partnerin Fabienne geführt wird. Werner stammt aus Ludwigshafen und hatte unsere Autos, kurz nach unserer Ankunft in der Stadt, per Zufall vor der Werkstatt stehen gesehen. Natürlich waren ihm unsere Kennzeichen („KA“ bzw. „RA“) sofort aufgefallen und er hatte uns herzlich in seine Bäckerei eingeladen. 😀 Nach dem wir dort zwei süße Stückchen genossen und Käsekuchen für den kommenden Tag eingepackt hatten schafften wir es am Nachmittag dann heraus aus „Santa Cruz“. 😅 Nach dem uns die erste anvisierte Tankstelle nur Sprit zum Ausländerpreis (á 9 BS/Liter) verkaufen wollte hatten wir bei der Zweiten direkt Erfolg. Für 6 BS/Liter konnten wir unseren Dieseltank dort auffüllen so dass wir für die nächsten Tage gut gerüstet waren. Mit Einbruch der frühen Dunkelheit kamen wir im kleinen, tropischen Örtchen „Buena Vista“ an. Wir parkten unseren Van an der, im Verhältnis zum Ort, gigantisch großen Plaza direkt gegenüber vom Polizeirevier und drehten zu Fuß noch eine kleine Runde drumherum. Die Gegend hier erinnerte uns stark an das südliche Brasilien denn sowohl die Vegetation als auch die schwül-warmen Temperaturen fühlten sich ähnlich wie damals in „Bonito“ an. Damit einher gingen leider auch die lästigen Moskitos die mir einmal mehr unzählige, bestialisch juckende Stiche zufügten. 😣

Die Deutsch-Schweizer Bäckerei
Der Käsekuchen war wirklich seeehr lecker 😋
Glockenturm in „Buena Vista“
Schlafplatz an der Plaza

Erstaunlicherweise schliefen wir, trotz der Wärme, relativ gut und wurden am nächsten Morgen erst durch den Gottesdienst geweckt. Dieser fand an Fronleichnam nämlich open-air auf der Plaza statt. Nach dem wir unseren Kaffee getrunken und den Van startklar gemacht hatten fuhren wir zur wenige hundert Meter entfernt gelegenen „Quesería Suiza“. Die Käserei wird tatsächlich von einem Schweizer betrieben, der sich vor etlichen Jahren in dem hübschen Örtchen niedergelassen hat. Wir probierten einige Käsesorten und kauften letzten Endes ein Stück Emmentaler sowie Gruyer. Somit steht den selbstgemachten Käsespätzlen jetzt nichts mehr im Weg. 😛 Das dazugehörige Restaurant inklusive schönem Biergarten füllte sich trotz der frühen Stunde ziemlich schnell und auch wir schnappten uns einen der noch freien Tische im Außenbereich. Simon bestellte sich einen Käse-Wurst-Salat und ich ein Raclette-Brot. 😋 Nach diesem etwas außergewöhnlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung „Cochabamba“. Etwa drei Stunden später stoppten wir neuerdings für eine Pause in einem sehr nett gelegenen Lokal mit großem Außenbereich. Dieses ist vor allem für seine frisch gemixten Fruchtsäfte und Smoothies bekannt. Wir bestellten einen Liter erfrischenden Ananas-Papaya Smoothie und dazu eine große Portion Fisch mit Yucca und Mais als Beilage. Die Essensportion war jedoch derart groß als dass wir nur die Hälfte schafften. 😮 Somit erübrigte sich die Essensfrage für den Folgetag auch direkt und wir packten die üppigen Reste ein. Kurz darauf erreichten wir gegen 17 Uhr unser Tagesziel. An der Plaza der Ortschaft „Villa Tunari“ fanden wir neuerdings einen geeigneten Stellplatz. Hier trafen wir sogar auf eine der wenigen Overlander in Bolivien, ein älteres Paar aus Holland welches bereits zum dritten Mal einen Teil des Südamerikanischen Kontinents bereist. Und praktischerweise befand sich direkt gegenüber der Plaza sogar eine öffentliche Dusche für die ich nach dem schwül-heißen Tag sehr dankbar war. 🚿

Restaurant der „Quesería Suiza“
Die gut bestückte Käsetheke 🧀
Simons Wurstsalat bestand eher aus Käse 😅
Mein Raclette-Brot war spitze 👌🏻
Weiterfahrt durch die tropische Landschaft
Verdiente Pause ☺️
Fisch mit Yucca
Die Portion war so groß,
da wanderte die Hälfte in unsere Tupperschüssel
Weiter ging’s durch die Tropen…
… bis nach „Villa Tunari“

Am nächsten Morgen füllten wir noch unser Trinkwasser auf und kauften eine frische Kokosnuss. Kann ja schließlich eine Weile dauern, bis wir wieder in den Genuss dieses tropischen und sehr erfrischenden Getränks kommen werden. 😋 Anschließend machten wir uns auf den Weg nach „Cochabamba“. Die Straße war des Öfteren in schlechtem Zustand und es ging über zahlreiche Kurven in luftige Höhen, stets durch üppig grünen und dichten Nebelwald. Wir starteten unsere Reise knapp über Meeresniveau und befanden uns mitunter auf fast 4.000 Metern üNN, bis wir schließlich den Talkessel auf 2.500 Metern üNN erreichten in welchem sich die Stadt „Cochabamba“ befindet. Da es auf der Strecke auch sehr viel Schwerlastverkehr gab kamen wir nur langsam voran und benötigten, für die gerade einmal 160 Kilometer lange Etappe, rund vier Stunden. 🙈 Kurz vor unserem Ziel änderte sich die Landschaft dann schlagartig. Das dichte Grün wich plötzlich kargen Berghängen und machte Platz für Kornfelder. In der viertgrößten Stadt Boliviens angelangt parkten wir unser Zuhause erneut an einer Plaza in einem sehr ruhigen Viertel, etwa vier Kilometer außerhalb des Zentrums. Wir spazierten zu dem unweit gelegenen, großen Park „Abraham Lincoln“ um uns ein wenig in der Umgebung zu orientieren. Kurz darauf wurde es dann auch schon dunkel und wir freuten uns über den restlichen Fisch vom Vortag sowie über die deutlich kühleren Temperaturen am Abend. 😊 Ähnlich wie in „Sucre“ lagen die Temperaturen hier tagsüber bei angenehmen 28°C und minimalen 4°C in der Nacht so dass wir deutlich besser schliefen als die Tage zuvor in dem tropischen Klima West-Boliviens.

Plötzlich wich das Grün kargem Braun 😳

Entsprechend fit machten wir uns, für unsere Verhältnisse bereits früh am Morgen, zu Fuß auf zur Stadterkundung. Wir liefen vorbei am alten Kloster „Santa Teresa“ und fanden per Zufall im wunderschönen Innenhof eines Hotels ein nettes Café. Dort war ein sehr appetitlich aussehendes Brunch-Buffet aufgebaut und wir entschieden uns spontan dazu an einem der Tische Platz zu nehmen. Das reichhaltige Frühstück beinhaltete für gerade einmal 40 BS (= 5 €) sogar sämtliche Getränke, einschließlich diverser frischer Säfte sowie aller Heißgetränke. 👍 Von dort aus war es dann nur noch ein Katzensprung zur zentralen Plaza mit der schönen Kathedrale. Als nächstes steuerten wir einen der größten Märkte Südamerikas an auf dem es wirklich ALLES käuflich zu erwerben gibt. Von Lebensmitteln über Bekleidung und Schuhwerk, Spielwaren und Elektronikartikeln – hier bleiben keine Wünsche offen. Vorausgesetzt, man findet sich in dem Gewirr an Gassen und Straßen, durch welche mitunter auch Autos und Busse fahren, zurecht. 😅 Nach dem wir uns sattgesehen hatten liefen wir wieder zurück in Richtung Zentrum und fanden auf dem Weg per Zufall einen Laden, welcher Simons defekter Bauchtasche einen neuen Zipper verpassen konnte. Die Neuanschaffung war somit hinfällig. 🙃 Und da wir noch genug Energie hatten liefen wir weiter quer durch die Stadt bis zur Seilbahn. Diese brachte uns für gerade einmal 2 € in kürzester Zeit hinauf zum „Cristo de la Concordia“. Die Christusstatue ähnelt ihrem Vorbild in „Rio de Janeiro“ und ist dieser sogar um gute 40 cm überlegen. Wir bestaunten die, inklusive Podest, 40 Meter hohe Statue mit einer Armspannweite von über 30 Metern und freuten uns darüber, dass im Gegensatz zu dem Pendant in Brasilien hier kaum etwas los war. Dementsprechend unspektakulär fühlte sich der Besuch aber auch wiederum an. Wieder an der Talstation angelangt machten wir uns auf den Rückweg zum Van und am Ende des Tages hatten wir tatsächlich 18 Kilometer zu Fuß zurück gelegt. 😯

Das „Café Pausa“ können wir sehr empfehlen
Frühstück & Kaffee waren exzellent 👍🏻
Die Kathedrale bei Tag… ☀️
Und am Abend 🌙
Ananas aus der Schubkarre 🍍
Mit der Seilbahn rauf zum Cristo 🚡
Ganz schön groß 😯
Blick auf „Cochabamba“

Müde vom Vortag schliefen wir am Sonntag erst einmal aus und ließen den Tag ruhig angehen. Wir nahmen seit langem mal wieder die Fahrräder und fanden ganz in der Nähe unseres Stellplatzes ein hübsches, bei Einheimischen beliebtes Lokal. Dort aßen wir im Garten eine leckere Lasagne und ein feines, asiatisches Gericht zu Mittag welches endlich mal richtig viel Gemüse beinhaltete. 👍👍👍 Zuvor hatten wir bereits unsere Duschsachen in die Rucksäcke gepackt und so steuerten wir nach dem Essen das Hotel in der Innenstadt an, bei welchem wir am Tag zuvor gefrühstückt hatten. Für 15 BS durften wir dort nämlich die richtig heißen Duschen nutzen. Und auf dem Rückweg zum Auto gönnten wir uns in einem gemütlichen Café noch einen doppelten Espresso mit zwei Kugeln Vanille Eis. Dank der günstigen Preise fühlt sich Bolivien seit Anbeginn unserer Reise so richtig nach Urlaub an. 😎 Die soeben zugeführten Kalorien verbrannten wir dann, zumindest teilweise, bei einer Runde Basketball auf dem Court an „unserer Plaza“ bevor wir uns noch ein Weilchen an die Laptops setzten.

Yummy 😛
Schöne Pflanzen im Restaurant 🪴

Am Montagmittag begaben wir uns, nach dem Frühstück, auf die etwa 130 km lange Fahrt in den Nationalpark „Torotoro“. Dieser befindet sich, relativ abgelegen, etwa in der Mitte zwischen „Sucre“ und „Cochabamba“. Damit künftig mehr Touristen dieses Juwel besuchen können gibt es seit kurzem eine mittlerweile fast durchgehend asphaltieret Straße dorthin. Lediglich die letzten sechs Kilometer befinden sich derzeit noch im Bau. Da es auf der gesamten Strecke jedoch endlos viele Kurven zu durchfahren gilt benötigt man für diese relativ kurze Etappe dennoch gut drei Stunden. Als die Straße noch nicht existierte war es wohl das Doppelte. 🙈 Mir wurde von all den Kehren seit langem mal wieder schlecht, scheint bei mir irgendwie Tagesform bedingt zu sein. 🤷‍♀️ Von daher konnte ich die wunderschöne Landschaft durch die wir fuhren leider gar nicht wirklich genießen. Es ging über endlos viele, bunte Berge was an den verschiedenen Sedimentschichten in dieser Gegend liegt. Am späten Nachmittag kamen wir dann im gleichnamigen Dorf „Torotoro“ an in welchem sich Fuchs und Hase gute Nacht zu sagen scheinen. 😂 Der Stellplatz an der Plaza war uns zu uneben und so landeten wir auf dem Parkplatz der Sporthalle direkt unterhalb des Parkbüros. In selbigem engagierten wir für den Folgetag einen Guide für eine Ganztageswanderung. Leider darf man innerhalb des Nationalparks wirklich gar nichts auf eigene Faust unternehmen. 😣 Pro Kopf bezahlten wir 13 € Nationalparkgebühr (Gültigkeit vier Tage) und zusätzlich 18 € für den Guide inklusive Transport zum Startpunkt der Wanderung. Macht in Summe knapp 31 € p.P.

Unser Stellplatz in „Torotoro“

Dank der frischen Luft und kühlen Temperaturen schliefen wir extrem gut und ich war bereits kurz vor dem Klingeln des Weckers um 06:45 Uhr wach. Nach der Morgentoilette richtete ich uns Vesper für die Ganztagestour und wir verstauten alles in unseren Rucksäcken. Pünktlich um 08:00 Uhr wurden wir dann von unserem Guide „José“ am Van abgeholt und von einem Fahrer zum Start des Wanderweges kutschiert. Bereits nach wenigen Schritten erreichten wir das erste Highlight für welches der NP „Torotoro“ u.a. berühmt ist: Jahrmillionen alte Dinosaurierspuren. 😮 Wir konnten sehr deutlich die Abdrücke der fleischfressenden Dinos erkennen. Mitunter sah man nicht nur ihre Fußabdrücke, sondern sogar Schleifspuren ihres Schwanzes. Auch versteinerte Wellen waren deutlich zu erkennen da zu Zeiten der Urzeittiere fast ganz Bolivien von Meer bedeckt war. Kurz darauf erreichten wir ein Feld mit kuriosen, kleinen Steinformationen die einem Champignonfeld ähneln. Diese wurden ebenfalls durch Wassererosion geformt. Leider ging es unserem Guide überhaupt nicht gut da er sich am Vorabend wohl den Magen verdorben hatte. Ich dachte bis dato, dass dies den ausländischen Bolivienreisenden vorbehalten sei! Er blieb einige Male hinter uns zurück, weil er sich übergeben musste und der arme Tropf tat uns wirklich redlich leid. 😥 Trotzdem führte er uns tapfer weiter bis zur „Cascada Vergel“. Auf dem Weg dorthin mussten wir einige Male das Flussbett queren, über große sowie kleinere Steine balancieren und an zwei Passagen mussten wir uns sogar abseilen. An der grünen Wasserkaskade angelangt konnten wir uns ein Weilchen ausruhen und eine Kleinigkeit essen. Bis hierhin waren wir bereits fünf Stunden unterwegs gewesen. Nach der Rast mussten wir die Sole des bis zu 350 Meter tiefen Canyons wieder verlassen und über 1.000 Steinstufen nach oben klettern. 🥵 Es ging vorbei an einem tollen Aussichtspunkt hinein in den Canyon über dem zahlreiche Andenkondore kreisten. Weiter ging es zu einem natürlichen Amphitheater bis wir schlussendlich an den gigantisch großen Fußspuren von Langhalsdinosauriern angelangten. Nach insgesamt 11 Kilometern wurden wir dort von unserem Fahrer wieder abgeholt und zurück ins Dorf zu unsrem Van gebracht. Fazit: Der Tagesausflug war wunderschön und es war super kurios wortwörtlich auf den Spuren der Dinosaurier zu wandeln. 😍

Wir sehen zum ersten Mal Dinosaurier Spuren 🦖
MEGA beeindruckend 😮
Das „Champignon“ Feld
Dem folgte ein Feld mit schraffierten Steinen (vermutlich durch sauren Regen entstanden)
Dann ging’s hinab in den Canyon
Und zum Wasserfall „El Vergel“ 💦
Über fast 1.000 Stufen ging’s wieder rauf
Am Aussichtspunkt angelangt
Blick in den Canyon
Wie viele Kondore könnt ihr sehen? 🤔
Das natürliche Amphitheater
Simon in den Fußstapfen eines Langhals 🦕
Süßer Wegbegleiter 🐶
Spuren eines Ankylosaurus
Schön war’s 😊

Am nächsten Morgen erkundigte ich mich, bei bestem Wetter, nach dem Preis für einen Besuch beim „Cementerio de Tortugas“ – dem Friedhof der Schildkröten. Am Büro angelangt traf ich erfreulicherweise auf „José“, dem es zwischenzeitlich wieder gut ging, und der sich bereit erklärte neuerdings den halben Tag mit uns zu verbringen. Wir bezahlten 120 BS (= 16 €) für unseren zweiten Ausflug im Nationalpark „Torotoro“ welcher vormittags gegen 11:00 Uhr begann. Da wir uns die Kosten für den Transport sparen wollten liefen wir zu Fuß mit unserem Guide die ca. 3,5 Kilometer lange Strecke bis zur Ausgrabungsstätte. Dort erwartete uns ein kleines Museum mit diversen Schautafeln zur Evolutionstheorie und dem damit einhergehenden Leben und Sterben der Dinosaurier. 🦕 Außerdem waren dort auch zwei der versteinerten Schildkrötenpanzer ausgestellt welche wenige Meter weiter auf dem weitläufigen Gelände gefunden wurden. Wir schauten uns noch einen gut gemachten Kurzfilm über den Nationalpark an bevor wir dann den Außenbereich betreten durften. In dem hügeligen Areal schlummern unter der Erde sicherlich noch tausende von Fossilien aber die bolivianische Regierung ist wohl leider nicht dazu bereit, Geld in die Ausgrabungen zu investieren. 😕 Auch der Zaun, der das Gelände vor weiteren Diebstählen schützen soll, befindet sich derzeit immer noch im Bau. Wahrscheinlich gibt es gar nicht mehr viel zu retten bis dieser einmal fertig sein wird… Unser an und für sich sehr versierter und extrem gut informierter Guide scherte sich ebenfalls wenig um den Schutz der Fossilen denn wir wichen ständig von den angelegten Wegen ab und liefen Querfeld ein. 🙈 Leider handelt es sich bei den vermeintlichen Überresten von Schildkröten und Ur-Krokodilen nur noch im Repliken. Die Originale befinden sich entweder in Museen oder wurden entwendet. 😨 Nichts desto trotz hatten wir großen Spaß daran über das Gelände zu schlendern und dabei „Josés“ Erklärungen zu lauschen. Gegen Nachmittag kamen wir dann wieder an unserem Van an und drehten noch einmal eine Runde durch das kleine Dorf. Viel los war hier wirklich nicht aber an der schönen Dino-Plaza wollten wir dann doch noch ein paar Aufnahmen machen. 😊

Der Friedhof der Schildkröten 🐢
Hier sieht man einen versteinerten Panzer
Auch Ur-Krokodile wurden hier gefunden 🐊
Baby Kroko
Ein ganzes Feld voller Schildkröten
José erklärt uns die fossilen Überreste

Eigentlich wollten wir den Nationalpark am nächsten Morgen verlassen nur hatte uns leider niemand verraten, dass in dem kleinen Nest von Mittwochabend bis Freitagnachmittag ein Fußballturnier stattfinden würde. 😮 Noch am Vorabend hatten wir dem lautstarken Einlaufen der Mannschaften, begleitet von ihren jeweiligen Musikkappelen, in die Sporthalle vor der wir parkten zugeschaut. Wir dachten jedoch, dass es sich hierbei um ein einmaliges abendliches Spektakel handeln würde und staunten daher nicht schlecht, als unser Van morgens völlig eingeparkt war. 🙈 Blöderweise hatten wir ausnahmsweise einmal der Länge nach geparkt damit wir halbwegs eben auf dem schrägen Untergrund schlafen konnten und nun hatten wir den Salat. 😂 So kam es, dass wir gezwungenermaßen einen weiteren Tag in „Torotoro“ verbrachten. Tatsächlich hatten wir jedoch mehr als genug zu tun so dass auch dieser Tag im Fluge verging: Simon nutzte die Gelegenheit um ein weiteres Video fertigzustellen. Ich hatte seit langem mal wieder Zeit zum Backen eines Bananenkuchens und auch der Bus wollte mal wieder gründlich durchgefegt werden. In der warmen Nachmittagssonne schmökerte ich dann noch ein Weilchen im Reiseführer um die nächsten Ziele zu recherchieren. Im nächsten Beitrag kann ich euch dann hoffentlich vom Nationalpark „Sajama“ berichten – insofern wir unseren Stellplatz bis dahin verlassen konnten. 😆

Hier gab es kein Wegkommen für uns 😅
Die Dino-Plaza 🦖🦕
Wirklich gut gemacht 👍🏻

Videos zu den einzelnen Blog-Beiträgen findet ihr übrigens auch auf unserem YouTube Kanal https://www.youtube.com/sijucampervan. Manchmal allerdings etwas zeitverzögert.

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