NEW BLOG POST 🇨🇱 (27.03. – 03.04.2023) Santiago de Chile

Auf unserem Weg in die 7 Millionen Metropole „Santiago de Chile“ legten wir zwei Arbeitstage an einer „Copec“ Raststätte ein. Diese lag etwa 120 km vor der Hauptstadt, in der immerhin ein Drittel der Gesamtbevölkerung Chiles (ca. 19 Mio. Menschen) lebt. Wie bis dato auch beim Duschen an den Autobahnraststätten hatte am Vortag niemand unseren Bon für den integrierten Waschsalon kontrolliert. So ergriff ich am Folgetag die Gelegenheit beim Schopf und wusch damit, quasi gratis, eine weitere Ladung Wäsche. 😉 Während Simon an den nächsten YouTube Videos bastelte nutzte ich die Zeit um noch einmal einen saftigen Pflaumenkuchen im Omnia zu backen. Auch die nächsten Blog Einträge wollten geschrieben werden und vor allem hieß es, in Ruhe noch einmal unseren empfehlenswerten Reiseführer zu durchforsten. Ich übertrage in der Regel immer vorab alle Sehenswürdigkeiten, Cafés und Restaurants von Interesse in unsere MAPS.ME App womit wir stets sehr gut zurechtkommen. Und bevor wir die kommenden Tage inmitten der Großstadt stehen werden war natürlich auch noch einmal eine ausgiebige Dusche angesagt. Diese war allerdings deutlich erfrischender als uns lieb war… 🚿🧼🧽

Tankstellenromantik 2.0
Pflaumenkuchen aus dem Omnia 😛
So sehen dann meine Pins in MAPS.ME aus 📌

Am Mittwoch stürzten wir uns dann endlich in das Abenteuer Großstadt. Der Weg hinein war erstaunlich einfach da wir die meiste Zeit über auf der dreispurigen Umgehungsstraße fahren konnten. Wir steuerten direkt die Seilbahn zum „Cerro San Cristobal“ an und fanden dort auf Anhieb einen perfekten Stellplatz. Sicherlich dank der Tatsache, dass wir in der Nebensaison und noch dazu unter der Woche unterwegs waren. Wir parkten unseren Van am Straßenrand direkt vor dem großen, von 09:00 bis 21:00 Uhr bewachten Parkplatz der Seilbahn. Keine 500 m davon entfernt befand sich außerdem ein kleines Polizeirevier sowie erstaunlich saubere und rund um die Uhr geöffnete öffentliche Toiletten. 👍 Wir wussten nicht nur aus der iOverlander App sondern auch von anderen Reisenden, mit denen wir uns zuvor persönlich unterhalten hatten, dass man hier sehr ruhig und extrem sicher stehen kann. Nach dem wir die Lage gecheckt hatten fuhren wir für gerade einmal 4 € pro Kopf mit der kaum frequentierten Seilbahn von der Tal- über die Mittel- bis zur Bergstation. Bereits aus dem Fenster heraus hatten wir eine tolle Sicht auf die Metropole. Oben angelangt liefen wir bis zum Gipfel auf dem sich die namensgebende Statue des heiligen „San Cristobal“ befindet. Über der Stadt hing eine richtige Dunstglocke weswegen man die Anden nur schemenhaft erkennen konnte. Tatsächlich liegt Santiago in einer Art Tal und ist rundum von den mächtigen Bergen eingekesselt. Mittlerweile reichen die Häuser auch rundum bis zu den Füßen der Berge. 😮 Auch der Blick auf den 300 Meter hohen, verglasten Turm des „Gran Torre Santiago“ war sensationell. Hierbei handelt es sich nicht nur um das höchste Gebäude in ganz Südamerika. An dieses grenzt außerdem das größte Shoppingcenter des Kontinents an aber davon berichte ich euch in einem Folgebeitrag dann noch ausführlicher. 😉 Wir schlenderten zu Fuß bis zur Mittelstation hinunter wo wir dann in eine Seilbahn nach unten einstiegen. Wieder am Bus angelangt liefen wir zu Fuß bis in das große, moderne Büroviertel rund um das Einkaufszentrum welches fußläufig keine 10 Minuten von unserem Stellplatz entfernt lag. Da wir in den umliegenden Quadraten jedoch kein ansprechendes Restaurant finden konnten begaben wir uns schlussendlich in den Food Court im fünften Stock des EKZ. Die Anzahl an Restaurants war enorm, beschränkte sich aber fast ausschließlich auf Fast Food Ketten. 🙈 Noch dazu waren die Meisten davon gerade im Begriff zu schließen weswegen wir uns am Ende notgedrungen für ein Burgermenü bei „Wendys“ entschieden. Unser erster Burger bei dieser gehypten amerikanischen Kette war auch nicht besser als die der Konkurrenz und die 20 €, die wir dafür hinblättern mussten, waren das Geld definitiv nicht wert. 😕 Aber zumindest wurden wir davon satt. 

Unser Stellplatz an der Seilbahn 😀
Mit der ging’s auf den Cerro San Cristobal
Blick auf die Stadt sowie die Anden
Ganz schön dunstig 😯
Blick aufs moderne Banken- & Büroviertel
Wer findet den Tower?! 🤭
Endlich wieder Palmen! 🌴
Streetart 🎨

Nach einer super ruhigen Nacht schnappten wir uns am frühen Vormittag unsere Fahrräder um damit ins etwa sechs Kilometer entfernt liegende Zentrum zu fahren. Santiago verfügt über ein ausgezeichnetes Radwegenetz und so kamen wir nicht nur schnell, sondern auch sehr sicher und problemlos voran. Zuerst sahen wir uns in dem hübschen und gediegenen Café- und Trendviertel „Bellas Artes“ um. Von dort aus ging es weiter zum nahegelegenen „Cerro Santa Lucía“. Wir ketteten unsere Räder an dem Eingangstor fest und liefen zu Fuß die Stufen bis zum „Castillo Hidalgo“ hinauf von wo aus wir eine gute Rundumsicht auf die Stadt hatten. Als nächstes radelten wir zum „Mercado Central“, dem großen Fischmarkt. Dort kann man nicht nur fangfrischen Fisch sowie diverse Meeresfrüchte erwerben, sondern auch sehr gut und vor allem preiswert zu Mittag essen. Für schlappe 16 € aßen wir je einen sehr lecker würzigen, gebackenen halben Seehecht inklusive Salatbeilage sowie Reis bzw. Kartoffeln. Gratis dazu gab es nicht nur Weißbrot sowie zwei verschiedene Dips, sondern auch ein Glas „Pisco Sour“ und ein kleines Schälchen „Ceviche“. 😋 Bei „Emporio Zunino“ nahmen wir uns für abends noch zwei frische Empanadas mit bevor wir gut gestärkt erneut in die Pedale traten. Weiter gings in die Altstadt zur großen „Plaza de Armas“, an der sich unter anderem auch die Kathedrale sowie das historische Postamt befindet. Während der Kolonialzeit befand sich in der Mitte der Plaza wohl ein Galgen. Heute steht an dessen Stelle ein großer Springbrunnen zu Ehren des Befreiers „Simón Bolívar“. Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung zu dem mächtigen, weißen Präsidentenpalast, dem dahinterliegenden Kunstzentrum welches sich in der alten Münzprägeanstalt befindet sowie der „Plaza de la Ciudadanía“ auf der die größte Flagge wehte dich ich bis dato in meinem Leben gesehen habe. 😮 Anschließend schauten wir uns noch in „klein Europa“ um. Zwischen den Kopfsteinpflastergassen „París“ und „Londres“ befindet sich ein hübsches kleines Viertel, welches durch alte Herrschaftshäuser aus den 1920er Jahren im europäischen Stil geprägt ist. Vor der Hausnummer „Londres 38“ erinnert ein Mahnmal sowie Stolpersteine auf dem Boden an das dort während der Pinochet-Diktatur untergebrachte Folterzentrum. Hier beendeten wir dann auch unseren ersten Sightseeing Tag und radelten mit einem Rucksack voll neuer Eindrücke zurück zum Van. Bisher schaffen wir es alles in allem tatsächlich sehr gut uns mit den idealen Reisezeiten zu bewegen so dass wir uns über angenehm warmes, aber nicht zu heißes Wetter tagsüber so wie frische Nächte freuen durften. 👍

„Castillo Hidalgo“ auf dem „Cerro Santa Lucia“
Blick vom Hügel auf die Stadt 🏙
Die Kunstakademie
Mittagsmahl auf dem Fischmarkt 😛
Mein erster Pisco Sour 🥂- schmeckt lecker!
Fisch zu kaufen gab‘s hier natürlich auch
Weiter ging’s zur Kathedrale
Auf der Plaza de Armas
Noch eine Kathedrale?! 🤔
Der Präsidentenpalast
Was für eine gigantische Flagge! 🇨🇱
Unterwegs im Altstadtviertel
Zwischen London und Paris 😅

Freitags nutzten wir erneut die Räder um zum zweiten Mal in die Innenstadt zu fahren. Wir durchquerten das Einwandererviertel „Patronato“ in dem es zahlreiche asiatische, aber auch arabische Shops sowie Restaurants gibt. Im gleichen Viertel liegt auch der unheimlich große Markt „La Vega“. Die Markthalle erstreckt sich über ein ganzes Quadrat und bietet eine riesige Fülle an frischem Obst und Gemüse. Aber auch Fleisch, Wurst und Käse sowie Haushaltswaren sind dort erhältlich. Da wir unsere Fahrräder nirgends unbeobachtet anketten wollten blieb Simon bei ihnen während ich tatsächlich drei Mal eine Runde durch die vielen Gänge drehte: Einmal zum Filmen, dann zum Einkaufen und ein letztes Mal zum Fotografieren. 😂 Nicht nur auf dem Markt, sondern generell in Chile fiel mir bereits mehrfach auf, dass wir mit unserem Aussehen wohl extrem als „Gringos“ aus der Masse herausstechen. Nicht nur, weil der Begriff tatsächlich schon das eine oder andere Mal im Vorbeilaufen gefallen ist sondern hauptsächlich, weil die Blicke an einem haften bleiben. Meist folgt darauf die Frage ob ich aus Brasilien sei was ich jetzt einfach mal aus Kompliment werte, da Brasilianerinnen ja gemeinhin als schön gelten. 😄 Und nach dem ich mir endlich diverse argentinische Floskeln angeeignet habe scheint diese in Chile plötzlich keiner mehr zu verstehen oder verstehen zu wollen. Dem Marktgewusel überdrüssig machten wir uns noch einmal auf den Weg ins hippe Viertel „Bellas Artes“. Dort fanden wir relativ schnell ein nettes Lokal mit einem preiswerten und tatsächlich sehr leckeren Mittagsmenü. Für gerade einmal 6 € teilten wir uns die große Portion bestehend aus Baguette mit Tomaten-Salsa, in der Pfanne geschwenkte, würzig marinierte Hähnchenstreifen mit Gemüse, dazu Pommes und Reis plus Getränk. 👍 Als süßen Abschluss gab es dann noch drei cremige Kugeln Eis bei „Emporio La Rosa“. Auf Grund der Mittagshitze unternahmen wir noch einen kurzen Abstecher in das moderne Kunstmuseum „Gabriela Mistral“. Das Gebäude erinnert von außen an eine rostige Käsereibe und bietet zwei kostenfreie, wechselnde Ausstellungen. In einer davon wurde die Verletzung der Menschenrechte in Chile angeprangert, insbesondere bei Protesten und Demonstrationen und passenderweise sahen wir auf dem Rückweg zum Van einige schwer gepanzerte, schon etwas mitgenommene Polizeifahrzeuge in der Stadt. Wobei wir nach den zwei Tagen sagen können, dass wir uns in Santiago zu keiner Zeit unsicher gefühlt haben und vor allem mutet die Metropole überhaupt nicht als solche an. In der Innenstadt und auf den Straßen, von der mehrspurigen Stadtautobahn einmal abgesehen, war an und für sich auch nicht mehr los als in unserem kleinen Karlsruhe. 😀

Unterwegs in den Markthallen
Obst und Gemüse im Überfluss 🍌🍇🍎
Aber auch Nüsse und Trockenfrüchte gab es
Hülsenfrüchte, Mehl und Gewürze
Braucht wer Eier?! 😳
Konserven und Öle finden sich hier ebenfalls
Ob’s die Katze auch zu kaufen gibt?! 😜
Kein Wunder regte sich danach bei uns der Hunger
Post it Kunstwerke im Museum „Gabriela Mistral“ 👍🏻
Der krönende Abschluss des Tages 🍧

Den Folgetag verbrachten wir fast ausschließlich in Südamerikas größtem Shoppingcenter, dem „Costanera Center“. Zu Fuß waren es von unserem tollen Stellplatz aus keine 10 min. bis zu dem irrsinnig großen Einkaufstempel. Auf fünf Etagen gibt es quasi alles was das Herz begehrt wobei man sagen muss, dass die Aufteilung tatsächlich sehr übersichtlich ist. Eine Etage für Damenbekleidung, eine weitere für Herren. Darauf folgt eine Etage mit allen erdenklichen Sport- und Outdoormarken und die Nächste bietet alles für den Haushalt. Sogar ein Baumarkt sowie ein großer Autohändler und natürlich ein gigantisch großer Supermarkt sind dort vertreten. 😮 Als sich der Hunger regte besuchten wir noch einmal die große Food-Meile im Obergeschoss. Wir teilten uns eine mexikanische Kombo sowie eine kleine Pizza (für welche ich Ewigkeiten anstehen musste) und gönnten uns danach noch je einen Becher frozen yoghurt mit diversen Toppings. 😋 Für mich gab es im Decathlon außerdem noch eine neue Leggings. Und da unser kleiner, in Brasilien gefundener Fußball in Paraguay abhandenkam kauften wir uns außerdem noch einen neuen Mini-Basketball. Ursprünglich hatten wir vor, pünktlich zum Sonnenuntergang mit dem Aufzug in den 61. Stock des „Gran Torre Santiago“ zu fahren welcher vom EKZ aus zugänglich ist. Bis wir jedoch den Supermarkt verließen um das Joghurt noch schnell in den Kühlschrank im Van zu bringen standen die Uhrzeiger bereits auf halb sieben. 🙈 Kurzum entschieden wir also, unseren Aufenthalt in Santiago noch um einen weiteren Tag zu verlängern und verschoben den Tower auf den nächsten Abend. Dank unseres Internetpaketes und dem richtig schnellen 5G Netz konnten wir später im Van noch den neuen „Avatar“ anschauen. Falls ihr den Film noch nicht gesehen haben solltet können wir hiermit eine klare Empfehlung dafür aussprechen. 😉

Der „Gran Torre Santiago“ ist Teil des EKZ
Mit 300 m das höchste Gebäude des Kontinents
Im „Costanera Center“ kann man shoppen was das Zeug hält (oder bis die Kreditkarte glüht…)

Am Sonntag verließen wir am späten Mittag unser Zuhause um uns in der näheren Umgebung nach einem netten Restaurant umzuschauen. Im schicken Büro- und Bankenviertel hatten tatsächlich, trotz Wochenende, diverse Lokale offen und wir ließen uns schlussendlich auf der Terrasse eines neu eröffneten peruanischen Restaurants nieder. Simons Wahl fiel auf Fischfilet mit Pommes und ich entschied mich für eine sehr leckere und riesengroße Portion Meeresfrüchterisotto. 🥘 Nach dem Essen vertraten wir uns noch ein wenig die Beine in dem wir durch die umliegenden Quadrate sowie einen kleinen, von modernen Skulpturen gespickten Park schlenderten. Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung ins Einkaufszentrum, wo wir uns notgedrungen noch einmal in ein paar Läden herumdrückten bis der Abend nahte. Gegen 18:30 Uhr holten wir uns dann die Tickets für die Aussichtsplattform „Sky Costanera“, welche am Wochenende leider 5 € mehr und somit 16 € p.P. kosteten. 🙈 Innerhalb weniger Sekunden katapultierte uns der große Aufzug, welcher pro Sekunde 7 Höhenmeter überwindet, in das 61. Stockwerk des rundum verglasten Towers. Oben angekommen erwartete uns ein atemberaubender Anblick welcher uns kurz die Sprache verschlug. Zu unseren Füßen lag die von den Anden eingekesselte Megametropole Santiago de Chile. Wir machten unzählige Foto- und Videoaufnahmen und beobachteten dabei, wie die Sonne langsam unter und die Lichter der Stadt angingen. 🤩 Außerdem konnte ich einer Reiseführerin lauschen die einige sehr interessante Fakten über den „Gran Torre Santiago“ zum Besten gab:

  • Mit 300 Metern ist der Turm das höchste Gebäude Südamerikas
  • Er befindet sich im neuen Banken- und Büroviertel welches um 1990 entstand
  • Das zweithöchste, danebengelegene Gebäude wirkt mit 205 Metern Höhe winzig
  • Der Turm hat 62 Etagen und bietet fast 130.000 qm² Bürofläche 
  • Entworfen wurde das Gebäude vom Architekten der Petronas Towers in Kuala Lumpur
  • Die Bauzeit erstreckte sich über acht Jahre, von 2006 bis 2014
  • Eigentümer ist ein Deutscher welchem auch die „Cencosud“ Märkte in Chile gehören
  • Die Aussichtsplattform „Sky Costanera“ befindet sich in der 61. und 62. Etage
  • Bei Erdbeben, die in der Region völlig normal sind, spürt man diese mit jeder Etage weniger. Allerdings muss das Gebäude bei einer Erschütterung trotzdem evakuiert werden uns zwar über das Treppenhaus. Bei den jährlichen Übungen brauchte der schnellste Feuerwehrmann wohl 15 Minuten. Der schnellste, in Panik geratene Besucher schaffte es hingegen wohl sogar in 8 Minuten
  • Das Dach ist nach oben hin offen so dass sowohl Regen als auch Schnee direkt auf den Fußboden fällt. Da dieser zur Mitte hin abschüssige ist fließt das Wasser in Drainagen und wird ins fünfte Untergeschoss geleitet wo es für die Klimaanlagen aufbereitet wird
  • Der höchste, schneebedeckte Gipfel der umliegenden nahen Anden ist über 5.000 Meter hoch
Unser leckeres Mittagessen 😋
Ab in den Aufzug und hoch auf den Tower!
Was für ein Panorama! 😮
Diesmal sah man die Anden deutlicher
Hier sieht man gut die Autobahn „Costanera Norte“
Langsam geht die Sonne unter …
Der absolute Wahnsinn…
Das letzte Sonnenlicht geht…
Und die Lichter gehen an 💡
Blick auf die gegenüberliegenden Hochhäuser
Million Dollar View 💵
Adiós Santiago de Chile – schön war’s! 😊

Mit Beginn der neuen Woche sagten wir „adiós Santiago“ und verabschiedeten uns von dem sagenhaft ruhigen, sicheren und doch zentralen Stellplatz an der Seilbahn. Wir fuhren über die Stadtautobahn bis zu einer nahegelegenen „Copec“ Tankstelle um dort den Schmutz der letzten Tage unter der heißen Dusche abzuwaschen. 😅 Nach einem kleinen Mittagssnack ging es dann noch knapp 100 Kilometer weiter bis nach „Valparaíso“. Die Stadt an der Pazifikküste ist vor allem für ihre Straßenkunst sowie die vielen steilen Treppen und Standseilbahnen berühmt. Allerdings scheint sie aber auch nicht ganz ungefährlich zu sein. Zumindest wird vor häufigen Taschendiebstählen sowie Einbrüchen in Camper gewarnt. 🙈 Wir hatten vorab online einen bewachten Parkplatz innerhalb der Stadt ausgekundschaftet welcher uns als Übernachtungsplatz jedoch so rein gar nicht gefiel. So fuhren wir postwendend aus der wirklich sehr „abgeranzt“ wirkenden Stadt heraus und ins unweit gelegene, hübschere „Vina del Mar“ hinein. Dort parkten wir unseren Van an der relativ ruhig wirkenden Uferpromenade von wo aus wir einen traumhaften Blick auf einen wirklich unbeschreiblich schönen Sonnenuntergang hatten. Zumindest für die Nacht erschien uns das Plätzchen sicher. Ob und wie wir am nächsten Tag „Valparaíso“ erkundet haben erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag. 😉

Kein Filter – ich schwöre es!

Videos zu den einzelnen Blog-Beiträgen findet ihr übrigens auch auf unserem YouTube Kanal https://www.youtube.com/sijucampervan. Manchmal allerdings etwas zeitverzögert.

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