NEW BLOG POST 🇨🇱 (01. – 09.02.2023) Villa Cerro Castillo – Puyuhuapi  

Den halben Mittwoch verbrachten wir auf dem ruhigen, abgeschiedenen Stellplatz am Schulmuseum in „Villa Cerro Castillo“. Wir arbeiteten bis zum frühen Nachmittag an den Laptops und brachen anschließend auf ins nahegelegene „El Blanco“. Die Landschaft auf der Fahrt dorthin erinnerte uns ein wenig ans schöne Albtal. Mitunter sah es wirklich so aus, als würde man nach Bad Herrenalb oder Bad Wildbad fahren. Sogar die Alb war existent, nur spiegelverkehrt auf der falschen Seite. 😂 An unserem Ziel angekommen fanden wir ein nettes Plätzchen direkt an einem Fluss, unweit der „Carretera“ gelegen. Wir machten einen kleinen Spaziergang durch das winzige, mit seinen Wellblechhütten sehr ärmlich wirkende Dörfchen bevor wir wieder am Van angelangten. Dort stellten wir mit Entsetzen fest, dass unser Auto auf beiden Seiten gleichmäßig bis etwa auf die halbe Höhe mit einer seltsam klebrigen Flüssigkeit eingekleistert war. Für uns sah es so aus, als käme diese von unserem Van selbst. Ob es gar Diesel, Bremsflüssigkeit oder Kühlflüssigkeit war?! 😱 Simons Mechaniker Kenntnisse reichten für diese Bestimmung leider nicht aus und meine natürlich schon gleich mal gar nicht. Seltsam war allerdings, dass alle Schläuche sowie der komplette Motorraum komplett trocken zu sein schienen. Auch der Flüssigkeitscheck ergab nichts Besorgniserregendes. Da alle vier Reifen und auch die Felgen komplett sauber und trocken und wir nirgends bewusst durchgefahren waren konnte es aber eigentlich nur von unserem Auto selbst kommen… 🤷‍♀️

Das alte Schulmuseum
Und unser ruhiger Stellplatz (P.S. Auf dem Bild erkennt man bereits gut den Schmodder auf beiden Seiten)
Recht ärmliche Behausungen in „El Blanco“ 😐

Am folgenden Morgen tranken wir deswegen auch nur schnell Kaffee bevor wir uns auf den Weg in die rund 40 km entfernt liegende Kleinstadt „Coyhaique“ machten. Meiner Meinung nach Glück im Unglück denn das Ganze hätte uns auch meilenweit entfernt in der patagonischen Pampa passieren können. Wir suchten in der „iOverlander“ App nach geeigneten Werkstätten wovon die Erste an diesem Tag leider keine Zeit hatte. Wobei deren Zufahrt auch so steil gewesen wäre als dass wir aus eigenem Antrieb den Hügel nicht mehr hinaufgelangt wären. 🙈 Sie verwiesen uns an eine andere, direkt in der Stadt gelegene Werkstatt die wir nach einem schnellen Frühstück auf dem Tankstellenparkplatz auch direkt ansteuerten. Wir schilderten den Mechanikern dort die Tatsachen und auch sie fanden es auf Anhieb sehr seltsam und wussten spontan keinen Rat. Wir sollten am nächsten Tag um 09:00 Uhr wiederkommen damit sie sich auf Ursachenforschung begeben könnten. So verbrachten wir den Tag in dem unspektakulären Ort in dem wir uns recht schnell umgeschaut hatten. Immerhin gab es hier einen großen „Unimarc“ Supermarkt in dem wir, wenngleich auch zu horrenden Preisen, frische Lebensmittel einkaufen konnten. Ich habe beim besten Willen keine Ahnung, wie die Chilenen das machen. Zwar gilt Chile als das reichste Land Südamerikas aber selbst Grundnahrungsmittel sind hier mitunter weit teurer als bei uns in Deutschland. Einkaufen macht mir hier wahrlich keinen Spaß. 😨 Die Nacht verbrachten wir, seit langem mal wieder, direkt innerhalb der Kleinstadt am Seitenstreifen einer ruhigen Nebenstraße in der Nähe eines kleinen Parks.

Unser innerstädtischer Stellplatz

Am Freitag fuhren wir als erstes zur Werkstatt wo sich direkt zwei Mechaniker unserem Van annahmen. Auch sie fanden das Problembild extrem seltsam zumal auch ihr Check aller Flüssigkeitsstände sowie ihr Blick in den Motorraum und mittels Grube darunter keine Ursache zu Tage förderte. Da wir an diesem Morgen, nach dem wir die ganze Nacht über gestanden waren, jedoch rund um unser Auto jeweils an den Schwellern deutliche Tropfspuren auf dem Asphalt erkennen konnten kann es ja eigentlich nur vom Auto selbst kommen… An Ort und Stelle kamen die Mechaniker nicht mehr weiter weswegen wir mit den beiden zu einer anderen Halle in der Parallelstraße fuhren. Dort befand sich eine Hebebühne welche eigentlich für 4 Tonnen ausgelegt war. Leider schaffte sie es dennoch nicht unser 3,5 Tonnen schweres Fahrzeug ernsthaft anzuheben. 🙈 So behalf man sich zusätzlich noch mit einem Wagenheber auf der Hinterachse und schlussendlich konnten doch noch alle vier Reifen abmontiert werden. Den Reifen folgten die Verkleidungen der Radlaufkästen aber auch darunter war nichts zu sehen. Es war einfach nur seltsam… Da die Verkleidungen jedoch komplett mit der klebrigen Flüssigkeit und darauf haftendem Staub verdreckt waren, machten sich die beiden KFZler inklusive Simons tatkräftiger Unterstützung an die Reinigung derselben. Vier Stunden später und 170 € ärmer waren wir leider immer noch nicht schlauer als zuvor. 😥 Immerhin konnten wir während der Prozedur aber unsere Vorder- und Hinterreifen problemlos tauschen so dass sich diese gleichmäßig abfahren können. Weiter ging es zu einer Wasch-Box an einer der Tankstellen in „Coyhaique“ wo wir 13 € für die manuelle Wäsche investierten. Auch kein Schnäppchen. 😕 Immerhin war unser Auto nun rundum sauber und wir können auf den folgenden Kilometern beobachten, ob sich erneut irgendwo Flüssigkeit zeigen sollte. Wir entschieden, das Wochenende in der näheren Umgebung zu verbringen so dass wir bei Bedarf am Montag noch einmal die Werkstatt ansteuern könnten. Die Mechaniker waren übrigens alle sehr nett, extrem bemüht und man hat uns auch nur die Hälfte der Arbeitsstunden berechnet. 👍 Am Nachmittag fuhren wir zum ca. 15 km außerhalb gelegenen, idyllischen Bergsee „Elizalde“. Wie erwartet konnten wir dort aber keine für uns geeignete Zufahrt finden und somit auch keinen Stellplatz für die Nacht. Nur zum Baden lohnte es nicht mehr dort zu bleiben und so machten wir kehrt und fuhren etwa die halbe Strecke bis zu einer Flussbiege zurück. Dort hatten wir auf der Hinfahrt etliche Autos an der Straße stehen und auch Menschen im Fluss baden sehen. Auf den frisch abgemähten Heuwiesen links und rechts der Schotterpiste konnten wir derweil mehrere Hunderte Ibis auf Nahrungssuche sehen. So wie bei uns die Störche suchten sie im kurzen Gras wohl nach Heuschrecken und ähnlichem. Tatsächlich fanden wir am „Río Simpson“ einen guten Stellplatz etwas oberhalb vom Wasser auf einem Seitenweg. Wir schnappten uns noch unsere Decke, legten uns ein Stündchen ins Gras, genossen die Abendsonne und schauten den herrlichen, patagonischen flachen Wolken beim Vorbeiziehen zu. 😍

Cooler Wasserfall kurz vor „Coyhaique“

Nach einer super ruhigen Nacht hatten wir einen gleichfalls entspannten Samstag. 😊 Wir verbrachten den ganzen Tag über zusammen mit den Einheimischen am Fluss, relaxten in der Sonne und kühlten uns im gerade einmal knietiefen Wasser etwas ab. An unserem schattigen Plätzchen befand sich sogar eine Art natürliche Laube so dass wir erstmals Gelegenheit hatten, unseren tollen Reisehängesessel „ZunZun“ von „LA SIESTA“ ausgiebig zu testen. 😎 Wenn ihr euch jetzt fragt wieso Hängesessel und nicht Hängematte (die wir übrigens auch dabei haben): Für die Befestigung des Sessels benötigt man lediglich einen Ast und keine sich in perfektem Abstand gegenüberstehenden Bäume. 😉 Wir beobachteten das Treiben um uns herum und uns fielen immer wieder Erwachsene aber auch Kinder auf, die in kompletter Montur (sprich inklusive T-Shirt, teilweise sogar langer Hose und Turnschuhen!) baden gingen. Ob dies an mangelndem Einkommen liegen mag und sich die Leute schlicht weg keine Badebekleidung sowie Badeschuhe leisten können? Oder ob es irgendein seltsamer Brauch ist? Wir werden bei Gelegenheit versuchen dies zu eruieren… Außerdem fiel uns auf, dass die Kinder keinerlei Spielsachen dabei hatten. Bis auf eine Familie mit Luftmatratze, die tatsächlich besser situiert aussah, waren weder Bälle noch Schwimmreifen noch Eimerchen zu sehen. Was ja gar nicht schlecht sein muss aber wenn man sich mal in einem Freibad in Deutschland umschaut, was da alles für einen Tag mitgeschleppt wird… 🤔

So sieht ein Sommertag in Patagonien aus 😎
Das Wasser war gerade knietief und angenehm frisch
Zum ersten Mal kam der „ZunZun“ Hängesessel
von „LA SIESTA“ zum Einsatz 😌
Super kompakt, ultra leicht und sehr bequem 👍🏻

Am Sonntag machte der Wind einen Strich durch unsere Rechnung und so fiel der erneute Badetag aus zumal es auch deutlich kühler als am Vortag war. Auch den Zugang zu dem tollen Wasserfall vor „Coyhaique“ konnten wir leider nicht entdecken weswegen es direkt zurück in die Kleinstadt ging. Nach dem wir kurz im öffentlichen WLAN unsere Nachrichten gecheckt hatten fuhren wir zu einem etwas außerhalb liegenden Supermarkt. Den „Híperpatagonico“ können wir allen Durchreisenden auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Die Preise hier waren mitunter deutlich günstiger als im „Unimarc“ und auch die Frischetheken waren allesamt von guter Qualität. 👍 Im weiteren Tagesverlauf machten wir uns auf die Suche nach einem netten Stellplatz für die Nacht, gerne wieder direkt an einem Flusslauf. Es hätte auch tatsächlich ein nettes Plätzchen gegeben nur war hier auf Grund des Sonntags ziemlich viel los und wir wären von der Straße her gut sichtbar gewesen. So versuchten wir es vorm örtlichen Nationalparkeingang welcher allerdings schon geschlossen war und vor dem Tor gab es keine Parkmöglichkeiten. Deswegen landeten wir schlussendlich wieder in der Seitenstraße bei dem netten kleinen Park wo wir bereits schon einmal eine ruhige Nacht verbracht hatten.

Mächtige Drachenbäume mit Blüten gab es hier

Am Morgen nutzte ich die relativ neu wirkenden, zahlreichen Fitnessgeräte im Park direkt gegenüber für eine Runde Frühsport. 🏃‍♀️ Nach unserem leckeren Avocado-Spiegelei-Toast machten wir uns auf den Weg nach „Puerto Aysén“ da wir am Van seit der Wäsche keine weiteren Spuren der ominösen Flüssigkeit mehr entdecken konnten. 🤷‍♀️ Auf der Fahrt stoppten wir an einem gut angelegten Wanderweg welcher entlang eines Flusses durch schattigen Wald führte. Nebenbei wurde auf Tafeln am Wegrand das Leben der ersten Siedler erklärt, die ihren Lebensunterhalt unter anderem als Schäfer und Flößer bestritten. Kurz darauf stoppten wir noch an einem etwa 15 Meter hohen, zweistufigen schönen Wasserfall bevor wir an der „Bahía Acantilada“ angelangten. Die weitläufige Bucht befindet sich rund 10 km außerhalb von „Puerto Aysén“ und scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. Nach dem man eine kleine Parkgebühr (2.000 Pesos = ca. 2 €) entrichtet hat kann man den ganzen Tag hier verbringen und unter anderem Spielplatz, Grillmöglichkeiten und Aussichtspunkt nutzen. Vom „Mirador“ aus hatten wir eine schöne Sicht auf die Bucht sowie den Fjord und konnten außerdem vier Kondore im Flug beobachten. 😍 Und natürlich lässt sich an dem feinen Kiesstrand am Ende des Fjordarmes auch bestens baden. Ich wagte mich tatsächlich ins gar nicht so kalte Wasser und konnte auf diesem Wege sogar noch meine Haare waschen. Inklusive Blick auf die den Fjord umgebenden Berge die teils begrünt, teils mit Gletschern überzogen waren. Das kann wohl auch nicht jeder von sich behaupten. 😄

Blick auf die „Bahía Acantilada“
Kondor über dem Fjord
Die Flügelspannweite kann bis zu 3 Meter betragen

Nicht zuletzt wegen der schönen Lage, sondern auch wegen des exzellenten WLANs hatten wir entschieden auf dem Parkplatz der „Bahía Acantilada“ zu nächtigen. Für gerade einmal 5.000 Pesos ist dies Wohnmobilen sogar gestattet. 👍 Am frühen Morgen nieselte es leicht und der Himmel war ziemlich grau. Wobei die tief hängenden Wolken in den Bäumen der Berge richtig mystisch aussahen und dem Fjord noch einmal ein ganz anderes Aussehen verliehen. So konnten wir ohne schlechtes Gewissen die letzten vier Folgen unserer Serie streamen und uns zwischendurch am Strand kurz die Beine vertreten. Am späten Nachmittag rafften wir uns dann aber doch noch auf und fuhren über die Schotterpiste zurück nach „Puerto Aysén“. Wobei wir lediglich einen kurzen Fotostopp an der den „Río Aysén“ überspannenden Brücke einlegten und im hiesigen „Unimarc“ noch zwei frische Brötchen für den Folgetag kauften. Als wir an einem der Selbstscan-Terminals bezahlten fiel uns auf, dass wir nicht die ausgeschriebenen (günstigeren) Preise bezahlten, sondern einige hundert Pesos mehr. Da wir in Summe nur drei Produkte kauften waren wir uns der abweichenden Preise mehr als sicher weswegen wir damit den Kundenservice konsultierten. Zum Glück! Die Dame erklärte uns daraufhin, dass dies schlicht weg an der Tatsache läge, dass wir Ausländer sind und über keine „RUT“ verfügen. Hierbei handelt es sich, so denke ich zumindest, um die chilenische ID- oder Steuernummer welche man beispielsweise an der Supermarktkasse angeben kann. Ohne „RUT“ haben wir einen zuvor nicht ersichtlichen Aufschlag bezahlt. 😬 Daher der Tipp an alle Chile reisenden: Fragt, wenn möglich, einen hilfsbereiten Chilenen nach seiner „RUT“ und nutzt diese bei künftigen Einkäufen. Auch beim nächsten Nationalparkbesuch werden wir einfach mal Einheimische vor uns fragen, ob sie freundlicherweise nicht zwei Tickets für uns mitkaufen können. Die Aufschläge für Ausländer sind nämlich auch hier echt gesalzen. 🤨 Die Nacht verbrachten wir dann wenige Kilometer außerhalb der Stadt direkt auf dem Kiesbett eines ziemlich breiten Flusslaufs. Auch hier erinnerte uns die Landschaft wieder extrem an Europa denn in Slowenien hatten wir beispielsweise mitunter ganz ähnliche Stellplätze.

Fotostopp an der berühmten Brücke 🌉
Netter Stellplatz direkt am Fluss
Hier schaut’s aus wie in Europa 😅

Am nächsten Morgen standen wir beizeiten auf da es bis zu unserem nächsten Ziel, dem „Parque Nacional Queulat“, noch 170 km zu fahren galt. Dort wollten wir am Mittag eine kleine Wanderung zum „Mirador Ventisquero Colgante“, einem bläulich schimmernden Hängegletscher oberhalb einer Lagune, unternehmen. Der erste Abschnitt der „Carretera Austral“ war noch gut asphaltiert bevor es dann in Schotter überging. Wobei der letzte Abschnitt sogar der Schönere war da die Piste über enge Serpentinen den Berg hinunter führte, durch dichten Nebelwald in dem zum Teil noch die Wolken hingen. In einer der zahlreichen, engen Kehren begegnete uns sogar ein alter grüner „VW LT“ mit Rastatter Kennzeichen. Wie schade! Gerne hätten wir uns ein wenig mit den Insassen unterhalten. Für unsere späte Frühstückspause um 13 Uhr mittags fanden wir ein herrliches Plätzchen direkt am Fjord. 🤩 Nach dem wir unser Frühstück und die Aussicht genossen hatten steuerten wir direkt den Wanderparkplatz an. Dort angelangt mussten wir leider feststellen, dass aus der geplanten Wanderung nichts werden würde. Ohne vorab online erworbene Tickets wird einem der Zutritt verwehrt und das Tageskontigent wäre darüber hinaus bereits erschöpft. Schade, das Wetter wäre an diesem Tag perfekt gewesen… Wobei wir die 9 € pro Kopf für die kurze Wanderung wahrscheinlich sowieso nicht investiert hätten. 🙈 Also strichen wir diesen Tagespunkt aus unseren Köpfen und auch der Eintritt in die nahegelegene, kleine Therme war uns mit 30 € pro Person für gerade einmal drei Stunden Badezeit definitiv zu teuer. Selbst im „Rotherma“ bei uns zuhause bezahlt man dafür gerade einmal die Hälfte. 😯 Da wir uns dies bereits gedacht hatten steuerten wir als nächstes das kleine Dörfchen „Puyuhuapi“ an. Hier ließen sich gegen Ende des zweiten Weltkriegs einige deutsche Auswanderer nieder was heute aber nur noch an ein bis zwei Häusern aus dieser Zeit mit deutscher Architektur zu erkennen ist. Wobei die Lage am Ende eines weiteren Fjordarmes und die Landschaft durchaus extrem an Deutschland erinnern. Ich finde, dass es hier ganz ähnlich aussieht wie am Titisee, nur mit viel weniger Touristen. 😂 Auch die Blumen in den Vorgärten erinnerten stark an Deutschland. Hier blühten nicht nur blaue Hortensien und Rosen, sondern auch bunte Dahlien und fein duftende Lilien. Nach dem wir uns zu Fuß im überschaubaren Ort umgesehen hatten genossen wir am Nachmittag den Blick aufs Wasser. Nebenbei dichteten wir unsere vordere Dachluke von außen noch mit Panzertape ab da der Wetterbericht für die kommenden Tage immer mal wieder Regen vorhersagte. Abends blieb unsere Küche zur Abwechslung mal kalt und wir gingen stattdessen im Restaurant „Comuy-Huapi“ essen. Für mich gab es rosa gebratenes Thunfisch-Filet mit Quinoa und Simon hatte eine Trilogie verschiedener gebratener Fleischsorten mit Dips und Knobi-Brot. 😋

Frühstück mit Blick auf den Fjord 🥣
Tolle Location 😀
Aus der Wanderung wurde leider nix 🤷🏼‍♀️
Dafür war’s in „Puyuhuapi“ echt nett
Sieht doch ein bisschen nach Titisee aus, oder?! 🤔
Mein leckeres Abendessen – Thunfisch auf Quinoa 😋

Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht gegenüber des Restaurants direkt am Wasser. In der Nacht und am Morgen hatte es leicht geregnet aber unsere Dachluke blieb trocken und am Vormittag legte sich der Nieselregen bereits wieder. Wir kuschelten uns während des Regens einfach noch eine Weile im Bett ein und entsprechend spät gab es Frühstück. 😅 Am Mittag trafen wir uns mit Claus und Tjorven (alias „CuTe Round the World“) die wir in Ushuaia persönlich kennenlernen durften. Wir verabredeten uns mit den beiden für eine gemeinsame, kleine Wanderung zu einem „Mirador“ am Nachmittag. Der Weg führte über Privatgelände stetig nach oben und man hatte tatsächlich eine sehr schöne Sicht auf „Puyuhuapi“ sowie den Fjord. Wir freuen uns jedes Mal sehr, wenn wir auf Gleichgesinnte oder bereits Bekannte treffen und wir uns mal wieder mit anderen austauschen können. 🥰 So langsam aber sicher fehlt mir mein Umfeld mitunter doch schon sehr. 😟 Auch für die Blog-Einträge der letzten Tage blieb noch genug Zeit bevor wir gegen später das Abendessen zubereiteten und es uns im Van gemütlich machten.

Blick vom Mirador auf „Puyuhuapi“ und den Fjord

Videos zu den einzelnen Blog-Beiträgen findet ihr übrigens auch auf unserem YouTube Kanal https://www.youtube.com/sijucampervan. Manchmal allerdings etwas zeitverzögert.

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