Nach einem gemütlichen Frühstück mit herrlicher Aussicht auf den See unterhalb von „Tafí del Valle“ machten wir uns auf den Weg in die rund 400 km entfernt liegende Stadt „La Rioja“. Zuvor unterhielten wir uns noch am See mit einem sehr netten, älteren argentinischen Pärchen welches uns sogar anbot in ihrem nahegelegenen Haus zu duschen. 🥰 Als wir am Nachmittag in „La Rioja“ ankamen steuerten wir zuerst die Shell-Tankstelle am Ortseingang an. Auf Grund der Dieselknappheit in Argentinien versuchen wir uns anzugewöhnen häufiger als sonst zu tanken. Wir konnten ohne Schwierigkeiten unseren noch halbvollen Tank wieder auffüllen und der Ort schien uns auch für die Nacht geeignet. Es gab viele Trucker, die hier den fahrfreien Sonntag verbrachten und das WLAN machte ebenfalls einen ordentlichen Eindruck. Als es gegen Abend endlich kühler wurde (tagsüber hatte es wieder weit über 35°C) fuhren wir noch in die Innenstadt um uns das Zentrum anzuschauen. Dieses war fast menschenleer und daher wenig ansprechend. Sonntags haben in Argentinien, im Gegensatz zu Brasilien beispielsweise, die Läden geschlossen und im Zentrum gab es auch kaum Cafés oder Restaurants weswegen alles wie ausgestorben wirkte. So schauten wir uns nur die zwei Plazas und die große, eingerüstete Kathedrale von außen an bevor wir wieder zur Tankstelle zurückfuhren. Dort kochten wir noch zu Abend und hatten größte Mühe, bei der Hitze und dem Trucker-Lärm zu schlafen. 😫

Entsprechend lange schliefen wir am Montagmorgen, bevor wir nach der Nutzung des Internets an der Tankstelle zu einem größeren Supermarkt fuhren um einige Lebensmittel für die kommenden Tage zu kaufen. Da wir demnächst in die Weinbauregion „Mendoza“ fahren werden und diese aktuell noch frei von Fruchtfliegen ist, darf kein Obst oder Gemüse mitgebracht werden. Dies wird wohl auch streng kontrolliert und so achteten wir darauf, nicht zu viel davon zu kaufen. Danach ging es weiter bis in den abgelegenen Nationalpark „Ischigualasto“. Die Asphaltstraße führte meist wieder kerzengeradeaus und so bewältigten wir die Strecke von ca. 150 km in relativ kurzer Zeit. Auf unserer rechten Seite erstreckten sich die ganze Fahrt über grüne Berghänge, zu deren Fuße Gräser und Büsche wuchsen und ab und an kreuzte eine Herde Ziegen unseren Weg. Auch größere Oliven-Haine gab es immer wieder und ich konnte für unglaubliche 2 € 500 ml Olivenöl bester Qualität erstehen. 🤩 Am Eingang des Nationalparks angekommen blies uns auf 1.500 Meter Höhe ein kräftiger Wind ins Gesicht. Die Vollmondtour hätte man wohl schon vorab online reservieren müssen so dass wir hierfür keine Tickets mehr erhielten. Für die letzte Nachmittagstour um 17 Uhr waren wir zu knapp dran und campen war auf dem Besucherparkplatz nicht gestattet. Dafür gab es nach der Einfahrtsschranke einen relativ neu angelegten Camping-Bereich so dass wir die 3 € für die Übernachtung gerne investierten. Duschen (allerdings nur von 20 bis 8 Uhr), Toiletten und Stromanschluss waren inklusive, die Stellplätze überdacht und neben jedem befanden sich Tische und Bänke aus Stein. 👍 Gegen später erhielten wir noch Gesellschaft von brasilianischen Overlandern (alias „Adiantes“) welche sehr gut Englisch sprachen und bereits seit vielen Monaten unterwegs waren. Wir unterhielten uns sehr nett und tauschten uns über Routen sowie Erfahrungen aus. Entsprechend spät aßen wir zu Abend und gingen danach direkt ins Bett da sich der Schlafmangel vom Vortag dann doch bemerkbar machte. 🥱



Nachts frischte der Wind wieder merklich auf und wir waren froh darüber, in unserem tollen Van zu reisen und nicht im Dach-Zelt wie die beiden Brasilianer in ihrem Defender oder gar nur im Iglu-Zelt wie die Motoradfahrer um uns herum schlafen zu müssen. Die wurden bestimmt alle ziemlich durchgepustet und schliefen sicherlich nicht so gut wie wir. Am Vormittag legte sich der Wind und wir konnten draußen auf dem Bänkchen in der Sonne frühstücken. 😎 Die meisten Argentinier kennen ihr Land übrigens hervorragend wie wir während der zahlreichen Unterhaltungen festgestellt haben. Egal, ob wir erzählen woher wir gerade kommen oder wohin wir unterwegs sind: Alle kannten die besagten Gegenden und hatten etwas dazu zu erzählen. 🥰 Wahrscheinlich deshalb, weil reisen außerhalb des eigenen Landes einfach viel zu teuer ist. Vermutlich sind deswegen auch so viele einfach nur mit Auto und Zelt oder eben im Camper unterwegs. Wir kauften uns Tickets (2.500 Pesos = 8 € p.P.) für die Tour um 16 Uhr nachmittags um schönes weiches Licht zum Fotografieren zu haben. Die Selbstfahrertour führt in einem Rundkurs von ca. 40 km durch den „Parque Provinicial Ischigualasto“ welcher auf Grund der Steinformationen auch „Valle de la Luna“ (= Mondtal) genannt wird. Da die Dauer der Tour mit dreieinhalb Stunden angegeben war bereitete ich uns bereits nachmittags den Cous-Cous Salat für abends vor. Wir erwischten eine ziemlich große Tour mit rund 30 Fahrzeugen. Vielleicht deshalb starteten sie bereits einige Minuten vor 16 Uhr und wir mussten uns Mühe geben um die Kolonne noch einzuholen. Die Route enthielt insgesamt fünf Stopps an außergewöhnlichen, geologischen Formationen. Bei allen Aussichtspunkten befand sich eine Plattform und unsere Führerin erklärte jeweils in einigen Sätzen die Besonderheiten der Gegend. Hier herrscht ein trockenes Wüstenklima mit heißen Tagen, kühlen Nächten und kräftigen Winden. Letztere tragen zur Bildung der kuriosen Steinformationen bei und auch das Wasser der Flüsse, welche heutzutage aber nur noch sehr selten und wenn dann auch nur ganz kurz wenig Wasser führen. Die aufeinanderliegenden Steinplatten der Berge werden durch die Erosion Stück für Stück abgetragen oder stürzen mit der Zeit einfach ineinander zusammen. So konnten hier in den letzten 100 Jahren sehr viele Fossilen, darunter auch Dinosaurierknochen, geborgen werden. Einige Kopien der Ausgrabungsstücke konnten wir bereits zuvor im kleinen Museum des Nationalparks betrachten. Auf dem Weg schauten wir uns das namensgebende Kratertal, eine Steinstatue ähnlich der ägyptischen „Sphinx“, ein Feld mit unzähligen kugelrundgeschliffenen Steinen welches passenderweise „Bochia Feld“ hieß sowie eine einem U-Boot bzw. einem Pilz ähnelnde Formation an. Auch die steil aufragenden, rotglühenden Berge des angrenzenden „Tampalaya Nationalparks“ waren gut zu erkennen. Als wir gegen 19:30 Uhr unseren Van wieder auf dem Campground parkten waren wir froh nicht mehr kochen zu müssen und machten uns direkt über unseren Salat her. 😅 Simon sprang noch unter die schöne heiße Dusche tja und dann, begann leider das Drama der kommenden Tage…






Bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch musste Simon nachts mehrmals auf die, glücklicherweise hier vorhandene, Toilette. Außerdem klagte er über starke Bauchkrämpfe. 😰 Beides besserte sich auch tagsüber leider nicht sondern wurde eher noch schlimmer. Mir ging es zum Glück gut, ich verspürte lediglich ab und an mal ein leichtes Ziehen im Magen. Möglicherweise ist der Weichkäse der Übeltäter, welcher sich am Vorabend unter anderem in unserem Cous-Cous Salat befand. Wobei er sowohl optisch als auch geschmacklich und vom Geruch her einwandfrei zu sein schien. 🤷♀️ So verbrachte Simon die kommenden Tage im Bett und pendelte regelmäßig zur leider doch recht weit entfernten Toilette. Glück im Unglück: Seit unserer nun schon über 100 Tagen andauernden Reise standen wir exakt zum zweiten Mal, und eigentlich ja auch nur gezwungener Maßen, auf einem richtigen Campingplatz. Und auch die Temperaturen waren mit rund 25 °C tagsüber, dem stetig vorhandenen Wind sowie den kühlen Nächten erträglich. Das Krankenlager hätte also deutlich schlechter aussehen können und vermutlich wird uns dieses Schicksal noch das ein oder andere Mal während unserer Reise ereilen. 🙈 Ich durfte mich während dieser Zeit meinem größten Feind stellen – mir selbst! Wenn ich irgendetwas wirklich schlecht kann dann ist es nichts tun bzw. Zeit totschlagen. 🙄 Von daher war die erzwungene Auszeit auch für mich ein gutes Training und bot Zeit zum Durchschnaufen. Ich konnte morgens mal wieder Yoga machen, die restliche Argentinien-Route planen sowie die Sehenswürdigkeiten auf „maps.me“ taggen, Blog schreiben und abends ein bisschen spazieren gehen. Es gab immer mal wieder eine Herde grasender „Guanacos“ zu sehen sowie kleine Nagetiere, die wie eine Mischung aus Hamster und Ratte aussehen und „Maras“ die anmuten, als hätte sich ein australisches „Wallaby“ mit einem Feldhasen gepaart. 😅 Da wir uns im Nationalpark fern jeglicher Zivilisation befanden gab es hier ansonsten nichts weiter zu tun oder gar zu sehen. Das angegliederte Restaurant sah auch eher schlecht als recht aus, wenngleich es zwangsläufig von den Touristen mangels Alternativen gut besucht wurde. Wie gut, dass wir in „La Rioja“ noch einmal unsere Lebensmittelvorräte aufgefüllt hatten. 😉 Leider funktionierte auch das WLAN mehr schlecht als recht so dass an YouTube Downloads oder gar Serien schauen nicht zu denken war.



Am Samstag ging es Simon endlich besser und er fühlte sich wieder fahrtüchtig so dass wir nach vier Tagen und fünf Nächten unseren Stellplatz im Nationalpark „Ischigualasto“ verlassen konnten. Wobei mir die Pause schlussendlich doch auch ganz gutgetan hat. 😉 Wir fuhren ein Stück über die RN150 bevor wir wieder auf die legendäre, diesmal aber gut asphaltierte RN40 abbogen. Wir kurvten, sprichwörtlich, noch eine Zeit lang durch die herrlichen Canyons des Nationalparks bevor es urplötzlich wieder flach wurde. Die Strecke führte uns in Summe ca. 270 km bis nach „San Juan“ wo wir am frühen Mittag ankamen. Wir fanden einen guten, zentral gelegenen Parkplatz am Straßenrand in der Nähe des Parks und der dort anwesende Polizist meinte es wäre überhaupt kein Problem hier zu parken. 👍 Wir schlenderten durch den sehr weitläufigen, schön angelegten Park inklusive großem See mit zahlreichen (Koi-) Karpfen, Springbrunnen, schattigen großen Bäumen und viel Rasenfläche. Auch das moderne Theater und die Stadt insgesamt muteten sehr ordentlich und teilweise neu gestaltet an. Allerdings schaffen wir es momentan immer, ausgerechnet an Wochenenden nach Ladenschluss in den Städten zu sein und so hatten auch hier alle Geschäfte in der Fußgängerzone bereits geschlossen. 🤷♀️ Entsprechend wenig war los aber uns fiel dann doch noch ein Restaurant ins Auge, welches im krassen Gegensatz dazu gerammelt voll war. Wir sahen uns im Inneren um und die dort aufgetischten Portionen waren unglaublich groß. 😮 Simon bestellte sich, unvernünftiger Weise meiner Meinung nach mit seinem geschundenen Magen, eine Pizza Mozzarella und ich konnte das erste Mal während unserer Reise ein „Lomito“ Sandwich bestellen. Dieses war wirklich exzellent: Super kross und das hauchdünne Steak war perfekt gewürzt und zum Glück sehr zart. Inklusive einer 1,5 L Flasche Softdrink kostete uns der Spaß gerade einmal knapp 7 €. Wir liefen zurück zum Auto, chillten dort noch eine Weile auf dem Rasen davor und ich konnte nicht umhin einem netten Argentinier noch ein saftiges, riesengroßes Bananenbrot für schlappe 1,70 € abzukaufen der dort diverse leckere Kastenkuchen feilbot. Für die Nacht steuerten wir einen etwas außerhalb gelegenen Stellplatz an. Wir durchquerten noch ein gutes Stück der Stadt und was wir hier sahen gefiel uns erneut richtig gut. Alles war sehr schön angelegt und es gab jede Menge netter Cafés und Restaurants. Unser Schlafplatz lag etwas abseits der Straße, unweit eines ebenfalls hübsch hergerichteten „Poeten“ Parks in einem kleinen Wäldchen. In der Nähe gab es sogar diverse Sitzgelegenheiten und Grillplätze und wir wunderten uns einmal mehr über unser eigenes Land. In Deutschland scheint es schlicht weg unmöglich, dass solche Plätze (wohlgemerkt von der eigenen Bevölkerung) sauber und in Schuss gehalten werden. In allen Ländern, in denen wir bis dato waren sind sowohl Parks, Strände, Seen als auch öffentliche Toiletten, Spiel- oder Trainingsplätze tipp topp in Ordnung. Nirgends ist etwas kaputt oder liegt Müll herum wobei man auch sagen muss, dass hier immer überall genügend Mülleimer zur Verfügung stehen welche auch stets regelmäßig geleert werden. Also das totale Gegenteil von dem, was man sich vielleicht aus der Ferne unter Südamerika vorstellen mag. Wobei uns dies z.B. auch schon in Dänemark, oder Neuseeland u.a., extrem aufgefallen war. Obwohl wir Deutschen uns, zumindest nach außen hin, Klima- und Umweltschutz so groß auf die Fahne schreiben. Irgendwie passt das nicht so ganz zusammen, finde ich. 🤨 Die Nacht war leider sehr unruhig da Simon ungelogen neun oder zehnmal auf die Toilette musste. Gegen 3 Uhr klopfte dann auch noch die Polizei an unser Auto und riss uns aus dem, sowieso schon unruhigen, Schlaf. Mein Puls war sofort auf 180 aber sie wollten sich nur ganz nett erkundigen, ob denn alles in Ordnung sei. Sie hatten unser Auto mit den Fahrrädern hinten drauf von der Straße aus abseitsstehen sehen und wollten nur sicher gehen, dass nichts passiert ist. Also eigentlich total nett, wenn auch im ersten Moment erschreckend. Sie entschuldigten sich dann auch sofort für die Störung und wünschten uns noch eine gute Nacht. ❤ Wobei wir bis dato wirklich durchweg nur sehr, sehr gute Erfahrungen auf der gesamten Reise mit den Polizeibehörden gemacht haben. Alle waren immer sehr freundlich, hilfsbereit und neugierig.

Am Sonntagmorgen ging die Reise weiter bis nach „Mendoza“ auch wenn wir die Fahrt für mehrere Toilettenstopps unterbrechen mussten. Leider ging es Simon in der Hinsicht immer noch nicht wirklich gut. 😰💩 Die Obst- und Gemüsekontrolle hingegen verlief völlig unspektakulär. An der Grenze zum Staat Mendoza hätten wir für unser Fahrzeug eigentlich 270 Pesos Gebühr (für was auch immer?!) zahlen müssen. Mangels Wechselgeld mussten wir dann aber nur 200 Pesos bezahlen, so wie die ganz normalen PKWs auch. 👍 An dem folgenden Grenzposten mussten wir kurz anhalten und wurden gefragt, ob wir Obst und/oder Gemüse dabeihätten. Ich antwortete der Dame, fast wahrheitsgemäß, dass wir nur noch eine Zwiebel und etwas Knoblauch hätten woraufhin sie uns freundlich durchwinkte. Nur die eine Zitrone habe ich verschwiegen aber ansonsten hatten wir tatsächlich nichts mehr dabei. 🤭 In „Mendoza“ angelangt konnten wir unseren Van problemlos sehr zentral und kostenfrei abstellen, da sonntags keinerlei Parkgebühren verlangt werden. Dafür hatte aber mal wieder fast alles geschlossen… Wir liefen durch das wirklich sehr schöne Zentrum welches uns sehr an Spanien erinnerte. Alle Straßen waren links und rechts von großen, schattenspendenden Bäumen gesäumt wobei es an diesem Tag mit ca. 24 °C sowieso sehr angenehm war. In der Stadtmitte befindet sich die große „Plaza Independencia“ mit einem hübschen Springbrunnen, einem Museum sowie vielen Sitzgelegenheiten. Dieser Hauptplatz wird noch einmal von vier weiteren, kleineren Plazas wie z.B. der wunderschönen „Plaza Espana“ im maurischen Stil eingerahmt. Dazwischen befinden sich Fußgängerzonen mit netten Cafés, Eisdielen und Restaurants. Nach unserem Stadtspaziergang fuhren wir dann noch zu einem außerhalb gelegenen, großen „WALMART“ alias „Hiper Chango Mas“. Nach den vergangenen Tagen in der Pampa und auf Grund der Tatsache, dass wir wegen der Lebensmittelkontrollen kaum Frischware gekauft hatten war mal wieder ein Großeinkauf angesagt. Eines kann ich euch mit Sicherheit sagen: NIE wieder gehe ich in einen so großen Einkaufsmarkt und schon gar nicht sonntags abends, wenn noch dazu Black Friday Aktionen gespielt werden. 🙈🙉🙊 Nach dem wir wegen der ganzen 3für2 / 2für1 usw. Aktionen sowieso schon ewig für die Preisvergleiche gebraucht hatten traf uns schier der Schlag, als wir uns dann endlich an der Kasse anstellen wollten. Ich garantiere euch, dass ihr eine solch lange Schlange in einem Supermarkt noch nie gesehen habt. Im ersten Moment war ich drauf und dran unseren vollen Wagen einfach stehen zu lassen aber bis wir woanders wieder alles beisammengehabt hätten, hätte es wahrscheinlich ähnlich lange gedauert. So fügten wir uns unserem Schicksal und reihten uns am Ende der Warteschlange ein. Es dauerte tatsächlich fast 45 Minuten, bis wir unsere Waren endlich auf das Band legen konnten. Aber unvorstellbarer Weise, und das ist uns wirklich schön häufiger aufgefallen: Hier haben ALLE die Ruhe weg. Die Kassierer/innen sowieso aber alle einkaufenden Personen haben hier IMMER alle Zeit der Welt und die Ruhe weg. Vollkommen anders, als bei uns zuhause wo jeder im gehetzt ist und 10x genervt auf die Uhr schaut (ich gehöre ehrlich gesagt auch eher zu diesen Personen aber ich glaube tatsächlich, dass sich dies während der Reise schon etwas gebessert hat 😜). Schnell mal in der Mittagspause einkaufen ist hier auf jeden Fall definitiv nicht möglich. So war es dann auch schon kurz nach 21 Uhr bis war an unserem Stellplatz für die heutige Nacht, einer großen „YPF“ Tankstelle mit großartiger Sicht auf die leicht verschneite „Cordillera“ im Hintergrund, angelangt waren.




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